Heute Nacht haben uns zuerst lautes Regen prasseln, und kurz darauf Donner und Blitz geweckt. Ist ganz schön laut gewesen, und stellenweise ergab sich auch eine gespenstische Beleuchtung. Solange das nachts passiert, haben wir nichts dagegen.
Beim Start um 10 Uhr, war es schon wieder trocken. Wir sind den 1000 Island Parkway von Kingston bis Brockville auf einer traumhaften Landstraße gefolgt, die sich entlang des St. Lorenz Flusses schlängelt und herrliche Anblicke bot. Segelhäfen, unglaublich viele kleine Inselchen mit schönen Häusern, Buchten, Leuchttürme…alles was das Urlauberherz begehrt…aber noch sehr bewölkt.
Die Rückkehr auf den Highway brachte uns dann (ziemlich) schnell nach Ottawa. Von Queen Victoria zur Hauptstadt auserkoren, Toronto und Montreal ignorierend, bietet die knapp 1 000 000 Einwohner zählende Stadt, einen witzigen Anblick.
Vorbei an einem modernen Universitätskomplex sieht man schon den 1859 begonnen neugotischen Bau des Parlaments. Wie hieß es damals: „Westminster in der Wildnis“. Der ebenso prunkvolle Bau der Bibliothek ist gleich nebenan.

Das moderne Gebäude der National Gallery of Canada, zurzeit mit der riesen Spinne vorm Eingang, die für kurze Zeit auch schon mal vor der Hamburger Kunsthalle stand, ist der Gegensatz schlechthin.

An Baustellen mangelt es in Ottawa nicht wirklich. Uwe hat es geschafft einen Parkplatz zu finden, der max. 200 Meter von den begehrten Objekten entfernt war. Er hat die Rennschnecke bewacht, und ich habe die Fotos gemacht.
Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass es immer sonniger wurde.J Die weitere Fahrt Richtung Campingplatz vor Montreal, führte zwar über den Highway, aber mit sehr schön gefärbten Waldgebieten. Langsam wird der Ahornbaum rötlich. Schöne Bilder kommen hoffentlich noch. 🙂

Morgen fahren wir mit der Rennschnecke zu einem bewachten Parkplatz „außerhalb“ Montreals -und somit versichert- und testen die U-Bahn nach Montreal.