Eisenbahn

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Eisenbahn. Wir haben die Exporail besucht. Eine sehr große Ausstellung über die Canadische Eisenbahn, mit sehr eindrucksvollen Exponaten.

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Von den frühen Anfängen bis hin zur Gegenwart. Mit einem Straßenbahnwagon konnte man über das Gelände gefahren werden, mit diversen Stopps an allen interessanten Punkten.

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Wir haben es vorgezogen zu laufen, obwohl die Beine noch etwas schwer vom gestrigen Marsch waren…meine jedenfalls.

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Sehenswert waren auch die Schneefräse, der Postwagen und der Schulwagen. In Letzterem wurde in abgelegenen Gebieten wochenweise Unterricht erteilt. Das Lehrpersonal wohnte im Wagon; wenn vorhanden die Familie auch.

 

Nachmittags sind wir dann weiter nach Quebec, bzw. zum Campground Quebec City gefahren, der gut 25 km vor der Stadt liegt. Das „City“ wird mit einem Shuttle Service in die Stadt verdient, was echt toll ist, wenn es denn klappt…erleben wir dann morgen. 🙂

Die Rennschnecke hat heute morgen wieder ordentlich Futter bekommen. Die Strecke war dann ein Kinderspiel.

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Montreal

oder, soweit die Füße tragen!

Nach dieser ungewohnten Tätigkeit, „laufen“ sind unsere Füße müde und geschafft. Zuerst sind wir am Hotel de Ville, dem Rathaus gewesen.

In der Nähe waren die alten Markthallen, die aber von Baustellen umgeben und nur mit Touristenshops ausgestattet waren. Weiter sind wir zur Kirche Notre Dame gelaufen.

Die „Ile de Montreal“ ist die größte der 234 Inseln im Mündungsbereich vom Ottawa Fluss in den Sankt-Lorenz-Strom. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, von dem sich auch der Name Montreals ableitet.

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Panorama  von Montreal

Die Aussicht von dem 233 Meter hohen „Berg“ ist einfach toll. Der schweißtreibende Anstieg mit 8 Kilo Marschgepäck hat sich total gelohnt.

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Mir kam es ja ungleich höher und gar nicht endend vor. Leider gab es am Gipfel keine Almhütte; sprich keine Bewirtung, sondern viele defekte Automaten. Mit Mühe haben wir ein Eis ergattert, das den nahenden Schwächeanfall verhinderte.  🙂

Bergab ging es zwar schneller, aber ebenso anstrengend. Puh, wie steil. Wir sind in den ersten Starbucks gestolpert und haben uns gestärkt. Anschließend sind wir noch einige Kilometer gemütlich durch die Stadt gelaufen…bis die Füße nicht mehr wollten.

“ Fundstücke“

Die Rennschnecke hat sich heute auf einem Parkplatz gelangweilt. Viel zu tun hatte sie nicht. Den Rest haben die U-Bahn und vor allem unsere Füße erledigt. 🙂

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Ottawa auf japanisch

 

Heute Nacht haben uns zuerst lautes Regen prasseln, und kurz darauf Donner und Blitz geweckt. Ist ganz schön laut gewesen, und stellenweise ergab sich auch eine gespenstische Beleuchtung. Solange das nachts passiert, haben wir nichts dagegen.

Beim Start um 10 Uhr, war es schon wieder trocken. Wir sind den 1000 Island Parkway von Kingston bis Brockville auf einer traumhaften Landstraße gefolgt, die sich entlang des St. Lorenz Flusses schlängelt und herrliche Anblicke bot. Segelhäfen, unglaublich viele kleine Inselchen mit schönen Häusern, Buchten, Leuchttürme…alles was das Urlauberherz begehrt…aber noch sehr bewölkt.

Die Rückkehr auf den Highway brachte uns dann (ziemlich) schnell nach Ottawa. Von Queen Victoria zur Hauptstadt auserkoren, Toronto und Montreal ignorierend, bietet die knapp 1 000 000 Einwohner zählende Stadt, einen witzigen Anblick.

Vorbei an einem modernen Universitätskomplex sieht man schon den 1859 begonnen neugotischen Bau des Parlaments. Wie hieß es damals: „Westminster in der Wildnis“. Der ebenso prunkvolle Bau der Bibliothek ist gleich nebenan.

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Das moderne Gebäude der National Gallery of Canada, zurzeit mit der riesen Spinne vorm Eingang, die für kurze Zeit auch schon mal vor der Hamburger Kunsthalle stand, ist der Gegensatz schlechthin.

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An Baustellen mangelt es in Ottawa nicht wirklich. Uwe hat es geschafft einen Parkplatz zu finden, der max. 200 Meter von den begehrten Objekten entfernt war. Er hat die Rennschnecke bewacht, und ich habe die Fotos gemacht.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass es immer sonniger wurde.J Die weitere Fahrt Richtung Campingplatz vor Montreal, führte zwar über den Highway, aber mit sehr schön gefärbten Waldgebieten. Langsam wird der Ahornbaum rötlich. Schöne Bilder kommen hoffentlich noch. 🙂

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Morgen fahren wir mit der Rennschnecke zu einem bewachten Parkplatz „außerhalb“ Montreals -und somit versichert-  und testen die U-Bahn nach Montreal.

 

 

 

 

 

Kein Toronto

aber Kingston war schön.

Heute Morgen hat uns ein kräftiger Regenschauer überrascht, gerade nachdem Uwe vom Duschen zurückkam; quasi mit dem Zumachen der Tür prasselte der Regen aufs Dach. Zuerst waren wir sehr verwundert wegen der seltsamen Geräusche…bis wir es draußen platschen sahen. Uwe hat sich mächtig gefreut.

Dieses Glück war uns fast den ganzen Tag hold. Wir sind um kurz vor 10 Uhr in Niagara gestartet. Links von uns zogen sehr dunkle Wolken auf. Richtung Toronto sah es noch sehr gut aus.

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Kanal zum Ontario See

Toronto haben wir nur sehr kurz und auf japanische Art besichtigt. Ein Besuch an der Waterfront, ohne auszusteigen. In Toronto dürfen wir die Rennschnecke auf „keinem“ Parkplatz parken; also nicht aus den Augen lassen. Die Campgrounds in der „Umgebung“ sind stundenweise entfernt. Ähnliches gilt auch für Ottawa, wobei dort der Verkehr nicht ganz so größenwahnsinnig sein wird.

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Diese unglaubliche Auto Präsenz und die sehr dunklen Wolken knapp hinter uns, verdarben uns jegliche Lust auf den Versuch uns in die Innenstadt vorzukämpfen. Uwe lässt sich ja so leicht nicht abschrecken.

Aber die Aussicht auf viel Regen, Stau und keine Parkmöglichkeit, haben uns auf den weiteren Weg nach Kingston gebracht.

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Kurz vor Kingston

Kurz vor Kingston sahen die Wolken plötzlich auch nicht viel besser aus…aber wie schön es dann auf einmal wurde! Unglaublich. Ein T-Shirt Tag und tolle Fotomotive. Eine altenglisch wirkende Einkaufsstraße, eine tolle Hafenfront mit Blick auf Fort Henry. Eine auf Hochglanz polierte alte Dampflok…da freut sich doch der Uwe. 🙂

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…und wie jeden Tag, der Reiseverlauf 🙂

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Mal sehen, wo wir und unsere Rennschnecke uns morgen niederlassen 🙂

Der Kleine „arbeitet“ ganz in der Nähe unserer Rennschnecke an seinem Wintervorrat.

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Chipmunk

…ganz in echt Antje 🙂

Niagara Falls

… und noch mehr Wasser

Die Fahrt von Alban/French River bis nach Niagara Falls war eher unspektakulär. Zu Begin noch sehr felsig mit Bäumen, ging die Landschaft langsam in reine Wälder über. Ab und zu sah man links oder rechts kleine Buchten mit Booten, kleine Häuser; malerisch angehaucht, wenn nicht der Highway direkt daran vorbei führen würde. Eisenbahn und später die Strassen sind aber eng mit dem Lebensraum verbunden; Ansiedlungen und  Städte  fanden sich immer in der Nähe dieser beiden Lebensadern.

Etwas Seltsames ist uns unterwegs passiert! Uwe musste den Scheibenwischer anstellen! Etwas ganz Neues. Gott sei Dank war die Vorhersage sehr unzutreffend; statt Dauerregen konnten wir  schon zum Kaffeestopp  im Trockenen zu Tim Hortons gehen.

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Langsam wurde der Highway immer voller, und dann auch immer größer. Vor Toronto sogar 12-spurig. Uwe ist wie immer cool geblieben…“Das ist gar nichts gegen Los Angeles!“

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Verbindungskanal vom Erie zum Ontario See

Dank TomTom haben wir uns in dem Gewusel sehr gut zurecht gefunden…und auch einen prima Campground gefunden. Von dort fahren Shuttelbusse zu den Niagara Fällen, was die Sache kolossal erleichterte.

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Was soll ich sagen? Die Niagara Fälle sind wirklich sehenswert. Absolut toll. Das Naturschauspiel ist einfach grandios…was stört sind die Touristen und die Übervermarktung…aber da wir ja nun auch Touris sind klagen wir nicht sehr laut. Für gewisse Bereiche macht man am Besten die Augen und das Portemonnaie zu, und alles ist gut. Der schönere Teil der Wasserfälle ist in jedem Fall in Canada; Canadien Horseshoe Falls…Hufeisen bringen ja auch Glück 🙂

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Happy People

Zu guter letzt die heutige Reise Route.

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Lake Superior

Da wir auf unserem heutigen Campground kein WiFi haben, schreibe ich dies mit Hilfe der Deutschen Telekom, und natürlich meinen Microsoft Gerätschaften. Es lebe die Technik. In wie weit ich heute Bilder laden kann, weiß ich nicht. Sonst morgen mehr!

Heute Morgen haben wir die Stahlgans noch mit leicht bewölktem Himmel vorgefunden. Es dauerte aber nicht lange, und wir hatten den blauen Himmel wieder.

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Der Tag steht wieder ganz im Zeichen des großen Sees. Die Fahrt entlang am Ufer bot mit jeder Biegung einen neuen traumhaften Anblick. War kein Wasser zu sehen, konnte man sich an bunt gefärbten Bäumen, bzw. riesigen Wäldern satt sehen. Noch ist der Ahornbaum nur vereinzelt zu sehen, aber uns hat es sehr gefallen. Man kann Tage damit verbringen, die einzelnen „empfohlenen Aussichtspunkte“ aufzusuchen.

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Wir haben uns mit zweien begnügt, die dafür aber sehr genossen. „Old Woman Bay“, eine tolle Bucht, die die auch der Old Women River mündet. Das Wasser ist glasklar. Der See dient unter anderem auch als großes natürliches Trinkwasser Reservoir. Bei dem zweiten Stopp war auch ein Natur Info Center vorhanden, mit sehr anschaulichen Informationen, sowie auch mitteilungsfreudigem Personal. Der Stopp war wirklich lohnenswert.

Mittlerweile fahren wir schon am Lake Huron entlang; Richtung Sudbury. Die für Nickel Verarbeitung bekannte Stadt besuchen wir aber nicht, sondern biegen vorher rechts ab, damit wir am See bleiben; wo wir dann einen hoffentlich schönen Campground finden.

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Der gestrige war klasse. 200 Meter vom Highway entfernt, aber man hat nichts gehört oder gesehen…bis uns am Morgen ungewohnter Lärm geweckt hat…den wir kurze Zeit später enträtseln konnten. Eine Krähe, die einen mit Stein beschwerten Mülleimer geöffnet hat. Diverse Versuche und mit ordentlich Lärm, aber dann polterte der Deckel zu Boden. Die mit Wohnmobilen bestückten Plätze wurden nacheinander abgearbeitet!

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Ich bin ja soooo begeistert. Technik die funktioniert ist doch nur genial! Deutsche Telekom und Microsoft! Yeah!

Jetzt noch die Karte von heute malen und alles ist gut.

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