Neulich im Garten

…oder die bunte Vogelwelt

Angeblich ist jetzt Sommer. Ab und zu konnten wir das hier im Norden auch erleben. Allerdings hatten wir auch so seltsame Vorkommnisse, dass es mittags um 12 Uhr stockdunkel wurde und kurz drauf ein (für uns) heftiges Unwetter niederging. Dass wir noch sehr glimpflich davon gekommen waren, konnte man anhand der vielen Meldungen im Radio hören. Der Bahnverkehr z.B. war für zwei Tage sehr eingeschränkt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Solche Wetterkapriolen haben keinen negativen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Die einen müssen den Garten wässern ohne Ende, und wir begnügen uns damit Überschwemmungsschäden zu beseitigen…

Eigentlich wollte ich mich gar nicht so lange über das Wetter auslassen, ich wollte nur feststellen, dass es immer Ungewöhnliches zu erleben gibt, man muss nur die Augen aufmachen…und die Kamera parat haben. Der Garten, und ganz speziell die Felsenbirne mit ihren verlockenden Früchten sorgen für herrliche Fotomotive 😎

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viel Spaß bereitet es uns auch immer wieder, die Vögel beim baden zu beobachten.

Badezeit_250617_1

Badezeit

Manchmal ist es schwer zu erkennen wer sich gerade erfrischt

Badezeit_250617_2

Andrang am Pool

Die Ruhe und Gelassenheit der wartenden Vögel ist selten zu erleben

Badezeit_250617

Abwechselnd baden

Den meisten Blumen macht selbst der starke Platzregen nichts aus.

Blumen_250617_2

So gut sehe ich nicht nach dem Duschen aus 😎

 

Hamburg – Bille Tour

…und Sir Jeffrey Tate

Erst vor wenigen Tagen ist Sir Jeffrey Tate gestorben, also sollte nach Rad losen Regentagen eine Tour mit einem kurzen Besuch an der Laeizshalle stattfinden. Uwe hatte die Idee nach Hamburg zu fahren, um dann an der Bille entlang über Bergedorf zurück nach Winsen zu fahren. Ich hatte den Wunsch zwei Rosen an der Laeizshalle zum Gedenken an Sir Jeffrey Tate niederzulegen. Gesagt getan. Eine wunderschöne Tour mit vielen neuen Eindrücken liegt nun hinter uns.

Hamburg_050617_10

Stolze Mama mit Entenklein

Der erste Teil des Weges verlief parallel zur Bahn über Hörsten und den Badeseen, dann am Seevekanal entlang, wo wir, recht spät für das Jahr, den ersten Enten Nachwuchs gesehen haben. Harburg hatten wir schnell erreicht.  Immer wieder ein Highlight ist die alte Harburger Elbbrücke. Die schönste Radfahrer- und Fußgängerbrücke überhaupt 🙂

Hamburg_050617_3

Alte Harburger Elbbrücke

Nachfolgend Wilhelmsburg, welches zur Zeit durch die Verlegung der Reichsstraße nicht ganz so bequem zu befahren ist wie sonst, aber das geht vorbei…und fürs Auge findet sich immer etwas.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Baustellen in der Hafencity kannten wir und wussten somit wo es lang geht. Nach einer kleinen Essenspause sind wir zum Hauptbahnhof gefahren, haben zwei Rosen gekauft und damit die Laeiszhalle geschmückt.

 Hamburg_050617_4Außer uns hatte leider keiner die Idee. Schade, Sir Jeffrey Tate war ein toller Mensch und ein sehr guter Dirigent, der trotz schwerer Handycups nie geklagt und so viel erreicht hat! Durch seine Musik wird er weiterleben.

Unsere Tour verlief für eine kurze Wegstrecke auf alten Wegen. Wieder vorbei an den Deichtorhallen, entlang am Großmarkt und weiter nach Entenwerder. Dort sind wir dann aber nicht am Billwerder Sperrwerk Richtung Kaltehofe abgebogen, sondern geradeaus weitergefahren. Zuerst durch ziemlich grobes Industriegebiet…bis Uwes Garmin uns urplötzlich scharf rechts in ein verstecktes Wohngebiet wies. Es dauerte nicht lange und eine ebenso plötzliche Abbiegung ließ uns mehr oder weniger im Unterholz verschwinden.

Ein wunderschöner, teilweise verwunschener Weg, schlängelt sich sehr gemütlich bis Bergedorf entlang der Bille.  Sogar das Deutsche Maler- und Lackierer Museum haben wir entdeckt – aber nicht besucht!  Die Boberger Niederung haben wir nur am Rande erlebt. Eigentlich wollten wir noch für Herbert ein Papierschiffchen in die Bille setzten, aber mangels Papier war uns das leider nicht möglich 😦

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Um wieder in Richtung Heimat zu kommen, haben wir uns in Bergedorf an den Schleusengraben der Dove-Elbe gehalten, um dann über Neuengamme, nach 74 Km unsere Fähre in Zollenspieker zu erreichen, die, wie immer an Feiertagen sehr gut besucht war.

Die Tour_050617_4

Zollenspieker

Die restlichen Kilometer haben unsere Räder wie immer fast von alleine geschafft. Um die 80 km wieder voll zu bekommen, bin ich auf dem Wendehammer vor unserer Tür noch viermal im Kreis gefahren. Dann gab es den verdienten Kaffee…und gleich geht’s in die Wanne 😎

Plan_Bille_

Den Oberlauf der Bille, die Quelle liegt bei Trittau, erradeln wir ein anderes Mal 😎