Hamburg – Bille Tour

…und Sir Jeffrey Tate

Erst vor wenigen Tagen ist Sir Jeffrey Tate gestorben, also sollte nach Rad losen Regentagen eine Tour mit einem kurzen Besuch an der Laeizshalle stattfinden. Uwe hatte die Idee nach Hamburg zu fahren, um dann an der Bille entlang über Bergedorf zurück nach Winsen zu fahren. Ich hatte den Wunsch zwei Rosen an der Laeizshalle zum Gedenken an Sir Jeffrey Tate niederzulegen. Gesagt getan. Eine wunderschöne Tour mit vielen neuen Eindrücken liegt nun hinter uns.

Hamburg_050617_10

Stolze Mama mit Entenklein

Der erste Teil des Weges verlief parallel zur Bahn über Hörsten und den Badeseen, dann am Seevekanal entlang, wo wir, recht spät für das Jahr, den ersten Enten Nachwuchs gesehen haben. Harburg hatten wir schnell erreicht.  Immer wieder ein Highlight ist die alte Harburger Elbbrücke. Die schönste Radfahrer- und Fußgängerbrücke überhaupt 🙂

Hamburg_050617_3

Alte Harburger Elbbrücke

Nachfolgend Wilhelmsburg, welches zur Zeit durch die Verlegung der Reichsstraße nicht ganz so bequem zu befahren ist wie sonst, aber das geht vorbei…und fürs Auge findet sich immer etwas.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Baustellen in der Hafencity kannten wir und wussten somit wo es lang geht. Nach einer kleinen Essenspause sind wir zum Hauptbahnhof gefahren, haben zwei Rosen gekauft und damit die Laeiszhalle geschmückt.

 Hamburg_050617_4Außer uns hatte leider keiner die Idee. Schade, Sir Jeffrey Tate war ein toller Mensch und ein sehr guter Dirigent, der trotz schwerer Handycups nie geklagt und so viel erreicht hat! Durch seine Musik wird er weiterleben.

Unsere Tour verlief für eine kurze Wegstrecke auf alten Wegen. Wieder vorbei an den Deichtorhallen, entlang am Großmarkt und weiter nach Entenwerder. Dort sind wir dann aber nicht am Billwerder Sperrwerk Richtung Kaltehofe abgebogen, sondern geradeaus weitergefahren. Zuerst durch ziemlich grobes Industriegebiet…bis Uwes Garmin uns urplötzlich scharf rechts in ein verstecktes Wohngebiet wies. Es dauerte nicht lange und eine ebenso plötzliche Abbiegung ließ uns mehr oder weniger im Unterholz verschwinden.

Ein wunderschöner, teilweise verwunschener Weg, schlängelt sich sehr gemütlich bis Bergedorf entlang der Bille.  Sogar das Deutsche Maler- und Lackierer Museum haben wir entdeckt – aber nicht besucht!  Die Boberger Niederung haben wir nur am Rande erlebt. Eigentlich wollten wir noch für Herbert ein Papierschiffchen in die Bille setzten, aber mangels Papier war uns das leider nicht möglich 😦

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Um wieder in Richtung Heimat zu kommen, haben wir uns in Bergedorf an den Schleusengraben der Dove-Elbe gehalten, um dann über Neuengamme, nach 74 Km unsere Fähre in Zollenspieker zu erreichen, die, wie immer an Feiertagen sehr gut besucht war.

Die Tour_050617_4

Zollenspieker

Die restlichen Kilometer haben unsere Räder wie immer fast von alleine geschafft. Um die 80 km wieder voll zu bekommen, bin ich auf dem Wendehammer vor unserer Tür noch viermal im Kreis gefahren. Dann gab es den verdienten Kaffee…und gleich geht’s in die Wanne 😎

Plan_Bille_

Den Oberlauf der Bille, die Quelle liegt bei Trittau, erradeln wir ein anderes Mal 😎

 

 

 

 

 

 

Hinterlasse einen Kommentar