Es ist mal wieder Zeit für eine neue Testphase. Nun ist die Bluetooth Tastatur gekauft und die App zum Fotos komprimieren gefunden 😎
Ein weiterer Testmodus 😎 Häcki bei der Arbeit und Anna freut sich 🙂
Allen Beteiligten vielen Dank ❤
…mal schnell das neue Smartphone abholen.
Wie man sich täuschen kann. Hat man mir im Telekom Shop gestern noch gesagt, das es wahrscheinlich mindestens 7 Tage dauern wird, bis ich ein Ersatzgerät bekomme, so hatte ich keine 24 Stunden später einen Anruf, dass ich ab sofort kommen könnte! UPS…also den Tagesplan umstellen und mal eben nach Lüneburg sausen ❗
Ich bin alleine gefahren, da Uwe Unkraut im Visier hatte. Ich bin ähnlich schnell unterwegs gewesen wie wir am Vortag. Für die 21 Km habe ich 59:48 Minuten. gebraucht. Gewonnen!

Ankunft Lüneburg
Für den Rückweg habe ich versucht das Tempo zu halten, was aber schon anstrengend war, immerhin noch ein Schnitt von 20,8 km/h. Heldenhaft zurückhaltend habe ich das neue Phone erst am Abend mit der Sim Karte bestückt. Zuerst habe ich noch 3 Std im Garten gearbeitet, bzw. 6 Mückenstiche 😡 eingesammelt, und anschließend lecker Essen gekocht.
Was nun die Mückenstiche angeht, so sollte ich es besser wissen. Verschwitzt in den Garten zu gehen, kurze Hose und T-Shirt und kein Mückenspray! Blöd! Echt blöd! Da kann ich mich glücklich schätzen nur 6 Stiche zu haben, allerdings juckt es ordentlich. Eiswickel am Tag und Aloe Vera in der Nacht helfen absolut sicher.
Das neue Windows Phone arbeitet sich langsam ein. Noch fehlt ein Update, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Ich war heute schon unterwegs, und das Smartphone lag vernachlässigt und vergessen zuhause rum. War gar nicht so schlimm 😎 ich werde wohl gelassener 😯 Kann das sein?

Alles wieder gut
…und mehr
Dieser Beitrag wird gemächlich, mehr oder weniger in Zeitlupe fertig gestellt. Statistik ist schon so eine Sache. Wie heißt es doch so schön: „trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast“
Insgesamt sind wir 450 Km geradelt und haben dafür 29,5 Std. gebraucht, also reine Fahrzeit. Regenzeit, Sonnenschein Dauer oder ähnliches haben wir nicht festgehalten. Ein schöner Sonnentag lässt alles schlechte Wetter sofort verblassen. Aus „nie wieder“ wird dann schnell ein „so schlimm war es doch gar nicht“. Waren die „Berge“ wirklich so schwer und so hoch? Die heutige „mal eben nach Lüneburg“ Tour war jedenfalls ein Gedicht. Kein Gepäck, nur sanfte Hügel und es rollte wie von selbst. In einer Stunde, nach 21 km, standen wir vor dem Telekom Laden 😎 Das macht Spaß!
Da es sich bei meinem Smartphone noch um eine Garantie handelt, könnte ich beruhigt abwarten. Da ich aber generell nicht ruhig abwarten kann, bin ich lieber jetzt schon aufgeregt 😉
Sollte man ein Resümee ziehen ❓ Radfahren ist klasse. Die Familien in Eversberg zu besuchen hat Spaß gemacht. Schade, dass ein Treffen mit Volker nicht geklappt hat, war wohl zu plötzlich.
Die Kalorienbilanz sieht bei dieser Tour auch ganz gut aus. Wir haben nicht zugenommen, und vielleicht etwas abgenommen und wahrscheinlich einiges an unnützen Fettreserven in Muskeln umgewandelt. Jetzt stellt sich, wie eigentlich nach jeder Tour die Frage, wie man diesen guten körperlichen Gesamtzustand recht lange halten kann. 💡 „Hallo Ingo! Wann können wir dich besuchen?“ 😎
…oder Stellwerksschaden 🙄
Morgens ab 6 Uhr starten und landen die Flieger in Düsseldorf, oder gefühlt über unserem Hotel in Essen-Kettwig. Gestern Abend war die Geräuschkulisse deutlich angenehmer. Die Altstadt ist wunderschön, der Lärm weniger.
Nach dem Frühstück wollten wir gleich Fahrkarten für die Heimreise kaufen, mussten aber feststellen, dass der Bahnhof in Kettwig nur Automaten hat. Bei Fahrradmitnahme ein Problem; ein unüberwindliches ❗
Also sind wir gleich durchgestartet in Richtung Duisburg; und zwar gleich zum Bahnhof und nicht wie eigentlich vorgesehen nach Ruhrort. Das wollten wir später machen. Es war ja noch früh am Tag. 11 Uhr 🙂
Es war mächtig heiß und schwül. Viel heißer und vor allem unangenehmer als gestern noch. Den Bahnhof zu finden war kein Problem, aber dann hörte es auch schon auf leicht zu sein.

Anzeigetafel Duisburg Bahnhof
Auf der Anzeigetafel hatte jeder Zug per Laufband einen Zusatz: „Verspätung“ oder „Zug fällt aus“! Na Klasse, da kommt Freude auf. Die schnelle Heimfahrt mit dem IC konnten wir uns abschminken, es fuhr keiner. Jetzt kämpfen wir uns mit dem „Quer durchs Land Ticket „, durch die Bundesländer, mit dem „schnelleren“ Nahverkehr, wie Uwe sagt. Es geht nämlich noch langsamer, mit der S-Bahn. Ein Stellwerksschaden in Düsseldorf hat die Verspätungen und Ausfälle zu verantworten.
In den ersten für uns interessanten Zug, der mit 40 Minuten Verspätung den Bahnhof erreichte, konnten wir nicht einsteigen, da das einzige Fahrradabteil hoffnungslos überfüllt war, na ja, der Zug war insgesamt total überfüllt.
20 Minuten später, mit nur 5 Minuten Verspätung, kam endlich der nächste Zug. Dass die Klimaanlage des Fahrradwagens nicht funktionierte, passte zum Gesamtkonzept des Tages : „Pleiten, Pech und Pannen“ 👿
Duisburg – Minden – Hannover – Uelzen – WINSEN Hauptbahnhof!
19:40 Uhr Ankunft in Winsen
19:55 Uhr hat Uwe den Rasen gemäht und Anna hat der Waschmaschine Arbeit verschafft, also alles wieder im Lot 😎 Das anschließende Gewitter haben wir fast genossen 😉
Das nächste Projekt ist die Reparatur des Smartphones. Was hat es mich bei soviel Wartezeit in den Fingern gejuckt. Mal eben schauen wie die Züge fahren, wie das Wetter ist und wird und was es sonst Unwichtiges zu erledigen gibt. Was mir aber definitiv fehlt, ist das schnelle und gute Foto! Jaul!!!

Da war die Welt noch in Ordnung
…oder ein Leben ohne ❓
In der Tat, man kann sich Regentage schön reden, aber wenn morgens die Sonne scheint, dann lacht das Herz ❤
Unser Hotel hat auch einen liebevoll gestalteten Park, mit herrlichen Fotomotiven. Bevor wir losfuhren, bzw. während Uwe Service Arbeiten erledigte, habe ich noch mit dem Windows Phone Einiges festgehalten.
Gut gelaunt und natürlich auch gut gestärkt sind wir dann dem Ruhrtal Radweg gefolgt. Meist richtig. Abgesehen von der im Nichts, bzw. auf dem Berg, endenden Umleitung. Vor 3 Monaten, so haben wir auf dem Camping Platz erfahren, wurde die Umleitung zurück gebaut, bis auf die ersten Schilder. Eine sehr unfreiwillige Bergwertung.
Wieder auf dem richtigen Weg zurück, war es meist Genuss pur. Ab und zu hatte man ein Dauerdröhnen von der nahen Autobahn im Ohr, was das Auge schon abgelenkt hat!
Ansonsten ist der Ruhrtal Radweg richtig schön…wenn man die anfänglichen Steigungen ignoriert 😉 Größtenteils am Fluss entlang, mal wildromantisch, mal sehr lebendig voll. Eine Fährfahrt konnten wir auch genießen 🙂
Nicht zu vergessen ist noch ein dramatisches Ereignis! Da wollte ich den Uwe auf einer schönen Eisenbahnbrücke mit dem Smartphone fotografieren…aber nichts passierte! Mein Phone reagierte gar nicht…also rein gar nicht! Nix! Nada! Neustart hat gar nichts gebracht! Der Touchscreen ist hin und lässt gar nichts zu! Heul! Jaul! Jammer! 👿 Ein kurzer Besuch im Telefon Laden hat meine Diagnose bestätigt. Nun muss ich warten bis wir wieder in heimatlichen Gefilden sind. Wenn alles klappt sind wir morgen schon zuhause…da wir heute tolle 90,99 km locker geschafft haben…und nur noch 25 km bis zur Mündung übrig sind 😎
Also, für ´ne Email bin ich noch zu haben 😎
…oder die Sonne ist zurück
Wir hatten ja gehofft, dass es nun langsam besser werden würde mit dem Wetter. Aber in der Nacht erst ein starker Schauer und am Morgen noch leichter Nieselregen ließ das frühstücken sehr ausgiebig werden. Noch ein halbes Brötchen, noch einen Kaffee, bevor wir dann schließlich im Trockenen um 10:30 Uhr Eversberg (unser Alpe d´Huez) in Richtung Ruhrtal verlassen haben. Wie gestern Morgen, eine 3 Km lange Abfahrt zum Start 😎
Der Flusslauf hat auch bei nicht so klaren Verhältnissen seinen Charme. Der Nebel, der wie Rauch aus dem Wald aufstieg, das mal gemächlich fließende, dann wieder wild rauschende Wasser der Ruhr, boten jede Menge Abwechslung. Da fast kein Wind, und auch immer weniger Anstiege vorhanden waren, sind wir sehr gut voran gekommen.
Diverse Kunstwerke am Wegesrand und schöne Fotomotive ließen keine Langeweile aufkommen. Den Reiher konnte ich ganz gut aufnehmen, aber der blaue Eisvogel war einfach zu schnell und ich viel zu überrascht, als das kleine blaue Etwas vorbei flog. Na ja, ich habe ihn zumindest deutlich gesehen 😎
Um 13:30 Uhr, nach 47 Km, hatten wir schon das R-Cafe in Neheim erreicht, wo wir uns mit einem Kaffee und Eis belohnt haben. Der für heute geplante Zielort war so schnell erreicht, das wir nach 60 km einfach an Wickede vorbei geradelt sind. Außerdem hat sich noch ein unbekanntes Wesen eingefunden, „das große Gelbe am Himmel“, so dass wir es richtig angenehm fanden noch etliche Kilometer weiter zu rollen.

Halbzeit!
Allerdings kamen wir prompt in eine Hotel Ödnis. Kein Hinweisschild, keine schlauen Ideen vom Smartphone, nichts. Erst bei Kilometer 84 erschien vor uns, fast wie eine Fata Morgana, das Hotel „Gutshof Wellenbad“. Ein Zimmer für die Nacht war kein Problem. Leider hat das sehr einladend aussehende Restaurant montags Ruhetag. 😦
So haben wir mit einer Bratwurst im Brötchen Vorlieb genommen. Und genießen jetzt ein Glas Rotwein auf der Terrasse! Man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Abendstimmung an der Ruhr
…oder Alpe d`Huez
Heute haben wir die gemeinsame Etappe von Winterberg nach Eversberg bewältigt. Dass es zum Bahnhof nach Bestwig nur bergab gehen würde, hat sich als reines Gerücht herausgestellt. Die Zugfahrt hinauf nach Winterberg hingegen konnten wir genießen 😎

am Bahnhof Bestwig
Der Weg zur Ruhrtalquelle war etwas holperig und grob, aber kein Problem. Die Quelle selbst ist ziemlich unspektakulär.
Wir haben uns ja mittlerweile daran gewöhnt, dass die Wege rauf und runter gehen. So auch heute. Stellenweise sehr steil…15% bergab und bestimmt 20% bergauf!
Die Kartbahn in Niedersfeld sorgte für freudige Erregung bei den Jungs. Natürlich musste ein Boxenstopp eingelegt werden.
Fast widerwillig, jedenfalls die Kinder, ging es dann weiter. Der Radweg ist insgesamt sehr gut ausgeschildert. Verfahren ist fast nicht möglich.
Allerdings gab es ungewöhnliche Straßensperrungen. Eine Schwanenversammlung auf der Straße haben wir so noch nie gesehen. Zum guten Schluss haben wir es noch geschafft uns zu verlieren und auf verschiedenen Wegen heimkamen. So kam es, dass Sabine zuerst zuhause war, zweiter war Uwe, Finn hat den dritten Platz geschafft, Anna hat das Podest als vierte knapp verpasst. Torben und Matthias teilten sich den fünften und sechsten Platz. In jedem Fall hat es sich angefühlt wie Alpe d´Huez 😎
Die Belohnung des Tages war ein sehr gutes Essen im Lindenhof! Die Höhenmeter – Kalorienbilanz folgt…irgendwann, vielleicht 😉
Der gestrige Tag war zwar nur stellenweise schweißtreibend, aber wir waren der Meinung, dass wir uns nach ca. 210 Km auch einen Ruhetag verdient haben. Jedoch zum Kaffee leckere Waffeln mit allem Drum und Dran bei Jutta und Andreas, und als Bonusprogram das bunte Vogel-treiben im Garten.
Den Abend haben wir gemütlich mit Sabine und Torben verbracht. Matthias und Finn waren auf Party. Im UNO spielen habe ich verloren, im Gummibärchenessen aber gewonnen 😎
Natürlich haben wir auch noch Probepacken gemacht…

😎
Bis auf die kleine „Anstrengung“ also alles Dinge, die eigentlich viel Bewegung zum gut machen erfordern. Die kommenden Tage müssen als Ausgleich dienen. Vielleicht nochmal einen kleinen Umweg einlegen 💡
Für heute Abend ist ein Ausflug zu den Köhlerwochen nach Hirschberg geplant, die alle vier Jahre stattfinden. Es wurde sehr interessant erklärt und gezeigt wie Holzkohle gemacht wird. Finn und Torben waren aber nur mäßig begeistert. Das breit gefächerte kulinarische Angebot stellte aber jeden zufrieden 😳

Sauerländer Tappas
…frisch gebackenes Brot, kleine Haxen und POMMES 😎
Der heutige Tag war zwar recht frisch, meist sonnig und „nur“ noch für 16 Km aufwärts bergig. Wie schon am gestrigen Tag, hatten wir uns auch diese Strecke glatt gedacht. Wir hatten also nochmal einiges zu schwitzen. Je näher wir unserem Zwischenziel aber kamen, desto leichter konnten wir die Höhenunterschiede meistern.
Durch den Hochwald zu radeln, (oder auch manchmal zu schieben), ist ein Genuss. Immerhin haben wir eine Höhe von 548 Metern erreicht. Nicht ganz wie der Reschenpass, aber auch klasse. Na ja, Heimat halt ❤
Der Wald wurde vor 9 Jahren arg von Sturmtief Kyrell strapaziert. Die Spuren sind zwar noch zu sehen, aber bei weitem nicht mehr so brutal, wie damals. Dafür hat man stellenweise Weitblick.
Die 4 Kilometer lange Abfahrt war leider viel zu schnell zu Ende, auch wenn ich noch einige Fotostopps eingebaut habe 😎

Hometown Eversberg
…zum guten Schluss war da noch der steilanstieg in die Mittelstrasse, puh, nochmal geschwitzt 😉
Sind wir gestern noch schwer von oben nass geworden, so sind wir heute von innen nass geworden. Gutes Frühstück ist Bedingung für gelungene Radtouren, zumal es heute ja in die Bergwertungen übergeht. Als Flachland Tiroler sind wir die Berge ja nicht wirklich gewohnt. Bei uns ersetzt der Wind manchmal die Berge. Heute hatten wir stellenweise beides, Wind und Berge.

Wrexen-Diemelstadt
Aber wir wollen nicht nörgeln. Von Warburg sind wir weiter der Diemel gefolgt, wobei neben malerischem Flusslauf, langsam aber stätig kleine und größere Hügel, bzw. Bergwertungen auftauchten. Des Weiteren haben wir festgestellt, dass die Erinnerung vieles verschönt, oder besser gesagt die Strecke abflacht. Vor 7 Jahren war es jedenfalls „viel“ flacher.
Hatten wir schon in Marsberg geglaubt das sehr leckere Eis verdient zu haben, war uns etwas später klar, dass es wohl eher eine vorweg genommene Belohnung war. Der ständig, schleichend mühsamere Anstieg nach Madfeld war sehr schweißtreibend und schier endlos. Noch eine Kurve, immer noch Steigung, wie lange noch Steuermann?
Endlich das Ufer, bzw. Madfeld in Sicht! Es war reines Wunschdenken dass die vorhandenen Hügel (Berge) sich in Wohlgefallen, also Abfahrten aufösten. Nach Thülen hatten wir endlich eine schöne rauschende, wenn auch zu kurze Abfahrt. Nun sitzten wir in Brilon. Unser Hotel liegt direkt am Marktplatz, wo heute Abend „Still Collins“ sein Bestes gibt…auch in guter Lautstärke…um die Ecke liegt das „Wollhaus“ 😉
Wir können bestimmt gut schlafen 😎