…oder die Sonne ist zurück
Wir hatten ja gehofft, dass es nun langsam besser werden würde mit dem Wetter. Aber in der Nacht erst ein starker Schauer und am Morgen noch leichter Nieselregen ließ das frühstücken sehr ausgiebig werden. Noch ein halbes Brötchen, noch einen Kaffee, bevor wir dann schließlich im Trockenen um 10:30 Uhr Eversberg (unser Alpe d´Huez) in Richtung Ruhrtal verlassen haben. Wie gestern Morgen, eine 3 Km lange Abfahrt zum Start 😎
Der Flusslauf hat auch bei nicht so klaren Verhältnissen seinen Charme. Der Nebel, der wie Rauch aus dem Wald aufstieg, das mal gemächlich fließende, dann wieder wild rauschende Wasser der Ruhr, boten jede Menge Abwechslung. Da fast kein Wind, und auch immer weniger Anstiege vorhanden waren, sind wir sehr gut voran gekommen.
Diverse Kunstwerke am Wegesrand und schöne Fotomotive ließen keine Langeweile aufkommen. Den Reiher konnte ich ganz gut aufnehmen, aber der blaue Eisvogel war einfach zu schnell und ich viel zu überrascht, als das kleine blaue Etwas vorbei flog. Na ja, ich habe ihn zumindest deutlich gesehen 😎
Um 13:30 Uhr, nach 47 Km, hatten wir schon das R-Cafe in Neheim erreicht, wo wir uns mit einem Kaffee und Eis belohnt haben. Der für heute geplante Zielort war so schnell erreicht, das wir nach 60 km einfach an Wickede vorbei geradelt sind. Außerdem hat sich noch ein unbekanntes Wesen eingefunden, „das große Gelbe am Himmel“, so dass wir es richtig angenehm fanden noch etliche Kilometer weiter zu rollen.

Halbzeit!
Allerdings kamen wir prompt in eine Hotel Ödnis. Kein Hinweisschild, keine schlauen Ideen vom Smartphone, nichts. Erst bei Kilometer 84 erschien vor uns, fast wie eine Fata Morgana, das Hotel „Gutshof Wellenbad“. Ein Zimmer für die Nacht war kein Problem. Leider hat das sehr einladend aussehende Restaurant montags Ruhetag. 😦
So haben wir mit einer Bratwurst im Brötchen Vorlieb genommen. Und genießen jetzt ein Glas Rotwein auf der Terrasse! Man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Abendstimmung an der Ruhr