Bewegung schadet bekanntlich nicht und ist vielmehr sehr gut für die Gesundheit, also sind wir ungeachtet der täglich angesagten Regenfälle, mit dem Rad nach Harburg in das Helms Museum zur „Duckomenta“ gefahren. Wir sind ja schon ein bisschen ehrgeizig geworden. 21 Km, dass bedeutet natürlich, die Fahrzeit sollte unter einer Stunde liegen. Auf dem Hinweg haben wir das klar geschafft!
Was ist nun die Duckomenta? „MomenEnte der Weltgeschichte“ wie der Flyer vom Archäologischen Museum Hamburg-Harburg verrät.
„Die Ausstellung widmet sich einer noch völlig unbekannten Kultur, einem gänzlich unentdeckten Enten-Universum, das sich unbemerkt von den Menschen parallel entwickelt hat. Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Ausstellung augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte dieser Entenzivilisation. Jedes dieser Exponate ist ein überraschendes Wiedersehen mit bekannten Kunst- und Kulturobjekten von Weltrang.“ …so ist ebenfalls im Flyer zu lesen.
Wir waren hingerissen von der unglaublichen Vielfalt der Entenwelt! Die Enten waren zuerst da, dann kam der Mensch und hat vieles einfach übernommen 😉

Kapitolinische Plutonia die Romulus und Remus säugt

Goethe in der römischen Campagna

Ente mit dem Perlohring
Ja, wer kennt diese Werke nicht! Die Vielfalt und Detailtreue ist einfach eine Freude und unbedingt ein Ziel für nicht ganz so trockene Sommertage. Die Ausstellung geht noch bis Anfang Februar, (vielleicht auch ein Ziel für schneelose Wintertage) 😎
Die Rückfahrt hat sich als nicht „ganz trocken“ dargestellt. Wir haben Garagen und Brücken zum kurzfristigen unterstellen genutzt und sind „relativ“ trocken (und nach knapp über einer Stunde) in Winsen angekommen!

Claude Monente – Seerosen
Enten fühlen sich im Wasser einfach wohler 😎