Angeschissen

…oder Glück gehabt 😎

Das Stadtradeln rückt immer näher, und somit sind wir im Trainings Modus. Was will man mehr, sogar das Wetter spielt mit. Kein Regen in Aussicht, kein wundern, wieso das Regenzeug vergessen wurde und an das Blumen gießen denken. Die automatische Beregnung durch Petrus fiel schon einige Tage aus. Ups, einige Topfpflanzen ließen sich doch etwas hängen.

Nachdem wir innerstädtische Besorgungen erledigt hatten, sind wir heute nicht den direkten Weg zur Elbe geradelt, sondern quer durch die Winsener Marsch Richtung Geesthachter Brücke. Die Folgen eines Autounfalls haben wir anhand der im Stau stehenden Fahrzeuge gesehen…und dann auch in der Marsch, als dort vermehrt ungeduldige, hupende „Anlieger“ ziemlich nervten. Wenn schon verbotene Wege benutzend, kann man sich doch still und unauffällig benehmen…oder eben nicht  👿

Na ja, wir haben dann schließlich die Autos hinter uns gelassen. Weiter an den Kleie Entnahme Feldern vorbei, wo Gänse, Schwäne und anderes Federvieh ein Zuhause gefunden haben, bis hinter die B404, um dann zur Elbe abzubiegen.

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Elberadweg

Der schöne Radweg längs der Elbe ist natürlich immer wieder schön, besonders aber bei Sonnenschein. So habe ich es mit Humor genommen, als plötzlich ein Vogelschiss auf meinem Oberschenkel landete. Das soll ja angeblich Glück bringen. Ob das stimmt? Diese Weisheit hat wahrschein ein „Getroffener“ in die Welt gesetzt 😉

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Blick auf Zollenspieker

Bis Hoopte sind wir der Elbe gefolgt, um dort Richtung Winsen abzubiegen. Der schön zu fahrende Weg in der Nähe des Bodelschwingheims, bot heute eine schöne Abwechslung. Fahrend habe ich mit dem Smartphone einen Storch fotografiert, der neben der Straße Frösche suchte.

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Meister Adebar auf Nahrungssuche

Am Ende der schönen Tour hatten wir 41 km geradelt und uns das leckere Eis verdient.

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Duckomenta

Bewegung schadet bekanntlich nicht und ist vielmehr sehr gut für die Gesundheit, also sind wir ungeachtet der täglich angesagten Regenfälle, mit dem Rad nach Harburg in das Helms Museum zur „Duckomenta“ gefahren. Wir sind ja schon ein bisschen ehrgeizig geworden. 21 Km, dass bedeutet natürlich, die Fahrzeit sollte unter einer Stunde liegen. Auf dem Hinweg haben wir das klar geschafft!

Was ist nun die Duckomenta? „MomenEnte der Weltgeschichte“ wie der Flyer vom Archäologischen Museum Hamburg-Harburg verrät.

„Die Ausstellung widmet sich einer noch völlig unbekannten Kultur, einem gänzlich unentdeckten Enten-Universum, das sich unbemerkt von den Menschen parallel entwickelt hat. Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Ausstellung augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte dieser Entenzivilisation. Jedes dieser Exponate ist ein überraschendes Wiedersehen mit bekannten Kunst- und Kulturobjekten von Weltrang.“ …so ist ebenfalls im Flyer zu lesen.

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Wir waren hingerissen von der unglaublichen Vielfalt der Entenwelt! Die Enten waren zuerst da, dann kam der Mensch und hat vieles einfach übernommen 😉

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Kapitolinische Plutonia die Romulus und Remus säugt

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Goethe in der römischen Campagna

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Ente mit dem Perlohring

Ja, wer kennt diese Werke nicht! Die Vielfalt und Detailtreue ist einfach eine Freude und unbedingt ein Ziel für nicht ganz so trockene Sommertage. Die Ausstellung geht noch bis Anfang Februar, (vielleicht auch ein Ziel für schneelose Wintertage) 😎

Die Rückfahrt hat sich als nicht „ganz  trocken“ dargestellt. Wir haben Garagen und Brücken zum kurzfristigen unterstellen genutzt und sind „relativ“ trocken (und nach knapp über einer Stunde) in Winsen angekommen!

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Claude Monente – Seerosen

 Enten fühlen sich im Wasser einfach wohler 😎