Nach getaner Arbeit am Montag, sind wir total motiviert gen Salzhausen geradelt. Wir wollten eine neue Eis Adresse ausprobieren. Der Weg dorthin ist ein bisschen anspruchsvoll. Meiner Meinung nach gibt es mehr Anstiege, als Abfahrten! 😓 Zu allem Übel haben wir in Salzhausen festgestellt, dass der Biohof Eisladen nur am Wochenende geöffnet hat. Zurück zum altbekannten Eisladen bei der Kirche wollten wir dann aber auch nicht mehr. Der Rückweg führte uns über Luhmühlen, und dann nicht über Bahlburg, sondern erstmal weiter bis Kirchgellersen. Dann kam was kommen musste, wir fanden uns kurze Zeit später auf dem schlechtesten Radweg ❓ im Landkreis wieder. Montag halt! Der Weg zum Einemhof! Eine einzige Sandpiste, teilweise nicht befahrbar, da war Schieben angesagt. Der Sand, der in Sylt immer verschwindet…wir wissen jetzt wo er wieder auftaucht. Außerdem haben wir noch sehr sonderbar platzierte Straßenschilder entdeckt.

Radweg ?
Das waren unsere 30 Kilometer Montagserlebnisse. Da es warm und trocken war, sind wir nicht in Depressionen verfallen, sondern haben Angesichts der Vorhersagen für die kommenden Tage umdisponiert. Den letzten wirklich schönen Tag im Stadtradelzeitraum wollten wir dann noch ausgiebiger genießen. Auf nach Hamburg-Volksdorf, auf zu Ingo…der auch Zeit für uns hatte, und sich auf unseren Besuch freute.

In Hoopte sind wir wieder mit der Fähre nach Zollenspieker übergesetzt…zu einer lässigen Tageszeit. 10 Uhr…unsere Nachbarn haben Selbiges am gleichen Morgen um 6:30 Uhr gemacht, um mit dem Rad nach Hamburg zur Arbeit zu fahren. Die Belohnung für die beiden war ein grandioser Sonnenaufgang!
Bis Bergedorf konnten wir wieder relativ autofrei durch das Marschenland radeln. Mit einem Fahrrad Navi und aktuellen Karten lassen sich gute Wege finden (die schlechten findet man auch ohne). Durch das Bille Tal, alte Bahntrassen entdecken, durch Kleingarten Wege Wirrwarr, plötzlich abbiegende Wege, all das lässt sich mit einem Navi sehr viel entspannter finden und befahren. Ganz ohne Sandpiste ging es aber heute auch nicht. Die haben wir nahe Höltigbaum gefunden, ganz frisch zerwühlter Sand-Steine Mischmasch. ☹ Für den nächsten Ingo Besuch per Rad haben wir allerdings schon eine alternative Route gefunden. Die gemütliche Zeit mit Ingo verging wie im Flug, und viel zu schnell mussten wir wieder los.

Tourenverlauf
Der Hinweg verlief sanft ansteigend, was aber bei dem Rückenwind nicht weiter in die Beine ging. Zurück hatten wir leichtes Gefälle und Gegenwind, und somit ein ziemlich identisch gutes Fahrgefühl. ❤
Am Ende des Tages hatten wir 87 Kilometer auf dem Tacho, und gefühlt haben wir uns wie die Helden! 😎