Am Flughafen

Seit einigen Stunden sind wir schon am Flughafen. Da Daniel nach Boston fliegen musste, haben wir ein gemeinsames Taxi genommen, sind dadurch zwar viel zu früh am Flughafen, aber das ist gut für meine Nerven. 😀

Aufwiedersehen

Weil Rebecca schon zur Schule ist, haben Antje und Edna uns herzlich verabschiedet.

Für Uwe haben wir einen Rollstuhl bestellt. Das hat auch super geklappt, so sind wir in Rekordzeit durch die Security gekommen. An langen Warteschlangen vorbei. Nun müssen wir noch ein klein wenig warten…ca. 40 Minuten bis das Boarding beginnt.

Zweites Frühstück

🤗


Koffer packen

So viel Zeit hatte ich noch nie um für den Rückflug die Koffer zu packen. Selbst bei aller Gründlichkeit war ich doch recht schnell fertig. Alles gut  und hoffentlich sicher verstaut. Da ich nicht wirklich ausgelastet war, habe ich mit Edna, die heute einen etwas geschafften Eindruck machte, noch einen schönen Spaziergang unternommen.

1 Edna

Völlig fertig

Die Kleene hat gestern ihre ersten Milchzähne verloren. Ausgerechnet am letzten Tag in der Welpen Schule, wo sie ausgiebig getobt und ihr Diplom bekommen hat.

Auch mit eingeschränkten Möglichkeiten gibt es etwas zu tun. Uwe hat sein Postfach geordnet, ich habe eine Nähmaschine ans Laufen bekommen und Edna hat uns mit einem Auge beobachtet. Als Rebecca aus der Schule heimkam, haben wir noch Memory gespielt…und gegen Rebecca natürlich haushoch verloren.

1 Seattle

Wer gewinnt?

Heute Abend ein letztes Mal ein schönes Abendessen genießen (Fisch Tacos 😋), und dann sind wir schon fast wieder unterwegs.

✈️ ✈️✈️✈️

Truthahn und mehr

Nachdem sich der erste Schock gelegt, Uwe sich ausgeruht hatte,  bei Anna das Denkvermögen wiederbelebt war 🍷, konnten wir das so liebevoll geplante Turkey Dinner mit der ganzen Familie genießen. Barbara hat den ganzen Tag gearbeitet: zum einen in der Küche, und zum anderen hat sie Uwe mit Gehilfen und Bandagen versorgt. Mit Krücken kam Uwe nicht so gut klar, umso besser mit dem Krückstock. Auch die passende Bandage wurde schnell gefunden.

Am frühen Abend füllte sich das Haus zusehends. Nach und nach traf die ganze Familie ein. Isabel brachte sehr leckeren Süßkartoffel-Auflauf mit. Der große Tisch füllte sich mit immer mehr leckeren Zutaten; Kürbis Spaghetti, Möhren, Rosenkohl, Kartoffelbrei, Preiselbeeren und nicht zu vergessen die Füllung und die Sauce…und Truthahn. War das lecker! Yummmmmmy!

Natürlich sorgte das gute Essen auch für gute Stimmung. Es wurde viel erzählt, gelacht, geplant und und sogar noch Pumpkin Pie🎃 mit Vanille Eis gegessen.

1Trthahn260218_2

Die große Runde

Leider gehen schöne Stunden immer besonders schnell vorbei. In wenigen Stunden sollte es schon wieder ins schöne Seattle zurückgehen. Die fünf Tage sind wie im Flug vergangen und bleiben noch sehr lange in guter Erinnerung, trotz des blöden Unfalls.

1 Busbahnhof260218

Abfahrbereit

Die Rückfahrt nach Seattle hat sehr gut geklappt, der Rollstuhl für die diversen Flughäfen ist auch schon organisiert. Zwar können wir jetzt nicht mehr das  „Museum of Flight and Space“ besuchen, aber das kann ja später nochmal nachgeholt werden. Morgen kann ich mich in der Optimierung des Kofferspackens üben. Uwe kann derweil  die Beine hochlegen.

😎

 

Shit happens Teil drei

Es hätte so schön sein können. Schneeschuh wandern am Mount Seymoure. Schnee war genug vorhanden. Isabel und Greg haben uns in aller früh abgeholt. Eine kurze Eingewöhnungsphase und los ging es.

Der Wald mit riesigen Bäumen und dem vielen Schnee, das war wie Eintauchen in eine andere Welt.  Wunderschön. Leider ist Uwe nach 1,5 km gestürzt und hat sich wohl einen Muskelfaserriss zugezogen.

Der Rückweg war für ihn mühsam, schmerzhaft und sehr anstrengend, aber er ist zäh und hat es geschafft. Gott sei Dank ist der Unfall relativ früh passiert, so dass der Rückweg nicht noch länger war.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das tolle Truthahn Essen ist jetzt leider etwas in den Hintergrund geraten. Wir sind nun alle am überlegen wie wir Uwe am Besten nach Hause bringen. Barbara hat sich schon angeboten uns nach Seattle zu fahren.  Das Knie ist badagiert, gekühlt…jetzt heißt es Ruhe bewahren!

WIE GEHT DAS?

 

Verkehrte Welt

Was für einen Traumstart hat der Tag heute Morgen hingelegt. Eine herrliche Winterlandschaft mit der nun wirklich keiner gerechnet hat. Im Laufe des Tages schmolz die weiße Pracht aber schon um Einiges zusammen.

Wir haben einen Teil des Tages mit Sightseeing verbracht. Barbara hat uns noch einige nette Geschäfte gezeigt. Alles, von dem man gar nicht wusste, dass man es brauchen könnte…und ein Geschäft wo Annas Traumkühlschrank zu bekommen wäre. Yeah! Man darf ja noch träumen…obwohl unsere Küche viel zu klein für solch ein Gerät ist.

1 Kitchen Aid

Der Ferrari Kühlschrank

Allerdings haben wir heute auch Sinnvolles gemacht. Barbara und Anna haben sich in der Karamell Herstellung geübt. Wenige, aber gute Zutaten, ein genaues Thermometer und Zeit, also Geduld, sind nötig um diese leckere Köstlichkeit zu kochen!

Für Anfänger gar nicht so schlecht. Das Ergebnis lässt sich gut genießen, ist aber noch steigerungsfähig…Übung macht den Meister! Wir müssen uns einfach öfter für solche Experimente treffen 😉

Gleich geht´s los. Das Endspiel im Eishockey beginnt…und Deutschland ist im Endspiel. Wie sagt der Sprecher so treffend. Die Aschenputtel Geschichte!  Es war ja schon eine tolle Sache gegen Schweden zu gewinnen…gegen Canada hat aber nun wirklich keiner an ein Weiterkommen geglaubt…mal sehen, was heute noch möglich ist…wir drücken alle Daumen.

 

Wetterkapriolen

Das Aufwachen am Morgen war nicht ganz so schön wie gestern. Der blaue Himmel war einem grauen Einerlei gewichen, das mal für mehr und mal für weniger Schnee sorgte. Ähnlich wie in Hamburg, so sorgte das plötzliche Winterwetter für Verkehrschaos. Das war etwas anstrengend für den Tagesablauf: Einen Truthahn finden und kaufen, Granville Island besuchen…Japanische Gummistiefel für Seattle besorgen. Wir haben alles geschafft, aber es hat gedauert…und gedauert. Stau fast überall, aber Spaß hatten wir trotzdem…obwohl es manchmal nicht so aussieht. 😉

Zuerst waren wir noch auf Truthahn Suche. Im Superstore war Nichts zu machen, aber nach einigen Telefonaten hatte Barbara herausgefunden, wo man das Tier bekommen kann. Die Besuche im Supermarkt sind immer wieder ein tolles Erlebnis. Das Auge bekommt viel geboten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Granville Island ist bei jedem Wetter ein Genuss. Schlechtes Wetter hat den Vorteil, dass genügend Parkplätze vorhanden sind, und dass es nicht so voll ist. Genügend Gelegenheit diverse Kleinigkeiten zu besorgen…die man vielleicht gar nicht braucht, die aber zu schön sind 😎

Zum Abendessen waren wir bei Isabel und Greg eingeladen. Eine gemütliche Runde mit Chinesischem Essen und denglischer Unterhaltung. Der Wechsel von Deutsch und Englisch, oder das Mischen beider Sprachen ergibt immer wieder Gelächter 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im übrigen wurde beschlossen, dass wir bleiben dürfen, obwohl das deutsche Eishockey Team das canadische aus dem Olympischen Wettbewerb geworfen hat…wir können es gut haben! 😉

Die weiteren Aussichten sind prima. Sonntag gibt es großes Truthahn Essen „for the Germans“ und das Wetter zeigt sich wieder von der guten Seite….

😎

 

Landausflug

…oder kein Tag wie jeder andere 😎

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir zunächst zum Einkaufen zu „Costco“ gefahren, einem Großhändler für fast alles. Lebensmittel, Einrichtung, Pflanzen…und alles nur in großen Gebinden. Wow. Der Besuch in der neuen Firma in Maple Rich passt ebenso in diese Kategorie.

In der Firma läuft eine Wette…wann Don sich ein Golf Kart zulegt um schneller das große Gelände zu bewältigen.

Der weitere Ausflug führte nach Harrison Hot Springs. Je weiter die Stadt hinter uns verschwand, desto gewaltiger wurde das Panorama. Die schneebedeckten Berge und der blaue Himmel boten einen tollen Kontrast.

1Landkarte-220218

Reiseübersicht

Zwei heiße Mineralquellen haben vor über 100 Jahren dafür gesorgt, dass der Ort als Kurort bekannt wurde. Heute ist die Gegend auch bei Seglern, Campern und Touristen überaus beliebt; was sehr verständlich ist.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Schwer auf dem Foto zu erkennen, aber ein kleiner Kolibri besucht den „Feeder“, der mit Zuckerwasser gefüllt ist…und wir haben noch einen Einheimischen getroffen :Cool:

 

Als krönenden Abschluss des Tages hat Barbara uns heute Schnitzel gemacht. 😋

Uns kanns gut gehen!

Weiter

Vancouver

Kaum zu glauben…wir sind nun schon in Vancouver. Am der amerikanischen Grenze wurde das Wetter ungemütlich. Sehr dunstig und später leichter Schneefall.

Über die Grenze sind wir erstaunlicherweise ganz ohne Probleme gekommen, aber wir sind ja auch nach Canada eingereist. Mal sehen was uns nächste Woche erwartet, wenn wir nach Seattle zurückfahren

An der Pacific Central Station sind wir 10 Minuten zu früh angekommen…Barbara hat aber schon auf uns gewartet. Ein herzliches und freudiges Wiedersehen ❤

Es gibt immer so viel zu erzählen…und zu lachen. Barbara hat uns mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Zum Abendessen gab es einen tollen selbstgemachten Burger. Wir können es gut haben. Das Dessert in Form von Pflaumenkuchen und weihnachtlichen Früchtekuchen haben wir bei Doris und Walter genossen, wo auch Isabell auf uns wartet. Ein fröhliches Treffen. Einziger Wehrmutstropfen an diesem Abend war, das die canadischen Frauen das Eishockey Finale gegen USA verloren haben.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für den heutigen Tag sind diverse  Ausflüge geplant, da die Sonne wunderschön scheint.

1aVanvouver220218

Gute Aussichten

😎

Bark in Style

…und mehr.

Heute hatte Edna ihren großen Tag. Es war an der Zeit für einen Spa Besuch beim Hundefrisör: Fell, Krallen und Alles Pflege. Knapp drei Stunden, in denen wir uns allein beschäftigen mussten. Keine Edna, die alle Aufmerksamkeit des Personals auf sich zieht, die einem zwischen den Beinen rumtobt.

Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen.

Zwangsweise mussten wir uns anderweitig beschäftigen. Nur gut, dass das University Village nicht weit weg liegt. Anna hat letzte Woche im Microsoft Store ein Objekt der Begierde entdeckt, das es auch bei Daniel und Antje im Haus gibt: ein Cortana smart speaker (schlauer Lautsprecher), der mit tollem Klang und anderen netten Features glänzt. Es gibt Alexa, Home Pod, Google Home oder aber eben Cortana für Anna 😎

1aCortana_200218_2

Cortana – der gute Klang

Allerdings mussten noch mit Hilfe von Daniel einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Eigentlich ist das Gerät nur für den USA Markt bestimmt, und im App Store ist die entsprechende App wegen der Ländersperre nicht auf mein Smartphone zu bekommen; jedenfalls nicht auf normalem Weg. Gar kein Hindernis für Daniel 😎

 

Das Wetter hat derweil die Berge wieder versteckt. Kalt, ungemütlich und mit leichtem Schneegriesel, waren wir in der Shopping Mall ganz gut aufgehoben…immer mal wieder Aufwärmen tat richtig gut. So hat sich dit und dat noch in der Einkaufstasche eingefunden 🙂

 

 

Hoch hinaus

War es gestern noch sehr ungemütlich, so präsentierte sich das Wetter heute von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel mit nur wenigen Wolken, zwar kalt, aber nicht mehr so windig wie gestern. Solch grandiose Bedingungen luden natürlich wieder zu einem Spaziergang, heute zur Space Needle, ein.  Fast eine Stunde sind wir gelaufen und haben unterwegs schon das tolle Panorama der Stadt genossen. Rund um Seattle ist eine beeindruckende Bergkulisse zu sehen.

Space Needle

Imposante Kulisse

Bevor wir die Needle erobern wollten, haben wir uns zunächst die „Chihuly – Garden and Glass Ausstellung angesehen, die direkt nebenan ist. Eine großartige Sammlung Glaskunst des Künstlers Dale Chihuly.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Um 13:30 Uhr wurde Rebecca  von ihren Eltern gebracht, da sie gemeinsam mit uns Seattle von oben erleben wollte. Schon die rasante Aufzugfahrt – 45 Sekunden für 185 Meter im Glaskasten  –  war klasse. Erstaunlicherweise konnte ich es wirklich genießen. Heute war ein guter Tag für Höhenflüge 😎

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Rebecca fand den Ausflug in die Höhe ebenso toll wie wir. Ihre Eltern, und auch wir, waren pünktlich am verabredeten Ort, um noch gemeinsamen den Seattle Troll , der sein Dasein unter einer Brücke im liberalen Stadtteil Fremont fristet, zu besuchen.

Ein erlebnisreicher Tag, den alle Beteiligten sehr genossen haben  🙂

IMG-20180219-WA0005