Zu Fuß unterwegs

Da Rebecca heute zum Schwedisch-Kurs musste, ihre Eltern mit Edna über die Wiesen ziehen und anschließend noch einen Baumarkt überfallen wollten, haben wir uns abgesetzt. Uns war nach Bewegung zumute. Also haben wir mal probiert wie weit uns die Füße tragen.

Zuerst schien noch die Sonne und wir nahmen uns als grobe Zielrichtung die Seattle Space Needle  vor, je näher wir aber kamen, desto mehr Wolken zogen auf. ☂️

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Seattle Space Needle

Kurzerhand haben wir uns dann einfach umentschieden und sind zum Pike Place Market gegangen. Ab und zu Regen, ab und zu Schnee, etwas Wind, aber trotzdem ein angenehmer und flotter Spaziergang. Der Markt ist am Rande eines steilen Hügels gebaut und besteht aus mehreren Ebenen unterhalb der Hauptebene. Auf den diversen Etagen gibt es die unterschiedlichsten Händler, Läden, Restaurants und auch Straßenmusiker. Örtliche Bauern und Handwerker verkaufen das ganze Jahr in den Arkaden getreu dem Motto „Triff den Produzenten“. Besonders sehenswert ist der Fischmarkt: Riesige Lachse, Heilbutts, Garnelen, Hummer…und vieles mehr.

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Gleich um die Ecke liegt der erste Starbucks Coffee Store, der 1971 gegründet wurde. Nach all dem Schauen und Laufen haben wir dort natürlich einen Kaffee getrunken und ein Souvenir mitgenommen.   😉

Den Heimweg haben wir so gestärkt auch zu Fuß geschafft…bei deutlich kälterem Wind als auf dem Hinweg, aber bei den ewig vielen Hügeln, die wir hoch mussten, ist es uns nicht kalt geworden. Mit insgesamt 11608 Schritten haben wir heute unser Soll erreicht.

Heute Abend gibt’s es übrigens frischen Lachs vom Markt…😋

Happy new year

Nach dem aufregenden Donnerstag sind wir in den Freitag langsam gestartet. Rebecca hatte nur bis Mittag Schule…um sich dann über vier freie Tage zu freuen; Kurzferien 😎

Die Gelegenheit war günstig mit Uwe ein Schulprojekt zu basteln. Die Aufgabe: aus möglichst naturnahen Materialien ein Floss zu erstellen. Gestrandet in der Wildnis, für einen Verletzten ein Transportmittel zu bauen. Das gemeinsam erstellte Objekt kann sich sehen lassen.

Projekt von Rebecca

Das Floss mit dem Verletzten

Antje und Anna sind derweil einkaufen gewesen. Freitag Abend waren wir zur chinesischen Neujahrsfeier (das Jahr des Hundes) eingeladen, am Samstag  wollen wir tagsüber in ein Outlet Center zum shopping fahren, und für abends sind Freunde eingeladen. Also war Vorkochen angesagt. Lecker Chili con Carne schmeckt so schließlich am Besten.

Ganz ohne Stress sind wir pünktlich im Chinese Harbor Restaurant angekommen; ohne Uber, aber mit Daniel. GEWUSST WIE!

Freunde von Antje und Daniel hatten eingeladen und wir durften mitkommen. Es war ein toller Abend, mit sehr leckerem Essen, sehr interessanten und lebendigen Gesprächen…aber wir können uns eh in keinster Weise über Langeweile beklagen.

Chinese Habor Restaurant

Rebecca allein am Kindertisch

Heute sind wir sehr erfolgreich in Tulalip im Outlet Center einkaufen gewesen. Es fand sich für Jeden etwas passendes. 😎

 

 

 

Uber Seattle

Ein Regentag ohne Regen, das lassen wir uns gerne gefallen. Schon nach einem Tag liebgewonnene Gewohnheit; nach dem Frühstück ein Gang mit Edna um den Block! Unglaublich diese übergroßen Kamelien  Bäume.

 

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Ohne Edna sind wir dann zu Pacific Fabrics – einem sehr großen Stoffgeschäft. Genau das richtige für Anna, und auch Antje. Letztere hat heute Stoff gekauft und Anna wird nähen. Das hat Uwe gut gefallen 😉

Ebenso interessant, aber ganz und gar ohne Einkäufe war der Besuch im Antic Store in Sodo. Die tollen Sachen waren einfach zu groß für den Koffer.

 

Mit Uber zur Understory…das war das aufregende Nachmittagsprogram. Mit einem Uber Taxi mal eben nach Downtown zu Amazone Sphere. Das entpuppte sich als mittlere Katastrophe und wurde zu einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt. Eigentlich in 15 Minuten zu erreichen, dauerte diese Fahrt über 54 Minuten. Der Fahrer musste neu in der Stadt sein. Nicht nur, dass irgendwann die Richtung falsch wurde, das eigentliche Ziel in immer weitere Entfernung rückte und somit auch unsere gebuchten Tickets für 16:00 Uhr an Wertigkeit verloren. Die unfreiwillige Stadtrundfahrt zog sich Dank Rush hour sehr in die Länge. Ob nun Google Maps, oder Antjes Fähigkeit den Fahrer zu lotsen uns ans Ziel brachten, der Fahrer konnte am Wenigsten dazu, dass wir das Ziel erreichten.

 

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Toll anzusehen, aber mit den Tickets die man buchen kann, kommt man nur in die „Understory“…nicht wirklich interessant. Die begrünten Teile des Gebäudes sind nur für Mitarbeiter zuganglich! Um noch etwas Neues ins Spiel zu bringen haben wir Amazone Go ausprobiert. Der Supermarkt ohne Personal und bezahlen per App…die wir erst noch installieren mussten, um dann das neue Einkaufen zu testen. Na ja, nicht wirklich unser Ding. Einkaufen für ein leckeres Abendessen, waren wir dann doch in einem normalen Supermarkt…genug zu erzählen hat dieser Tag jedenfalls geboten! 😎

P.S. Heute morgen bekam Antje eine Fahrpreiserstattung. Es sollte 12$ kosten, abgerechnet wurden aber 36$. Man bezahlt vorher über die APP. Die Differenz wurde nach Einspruch zurückerstattet. Danke Uber.

 

Seattle

Ausgeruht, frisch und fast munter sind wir nach einem gemütlichen Frühstück zunächst mit Edna um den Block gezogen, während Antje noch gearbeitet hat. Leichter Regen hat den Spaziergang etwas ungemütlich gestaltet, aber da wir für den Rest des Tages trocken zu all unseren Zielen kamen, beklagen wir uns nicht. Von den Temperaturen ist es nachts knapp am Frost und Tagsüber bis 8 Grad, also ähnlich wie zu Hause. Nur, dass hier schon die Kirschen blühen.

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Sehr zu meiner Freude sind wir in einem Glasperlen Shop mit riesiger Auswahl gewesen. Uwe war in der ebenso gut ausgestatteten Werkzeug Abteilung zu finden…Werkzeug um Ketten und Armbänder zu fertigen! Anschließend sind wir ins „University Village“ gefahren, einem großen Einkaufszentrum mit vielen kleinen und großen Shops. Unter anderem einen Amazon-Buchladen mit echten Büchern, …keinen virtuellen. Der Microsoft Store hat mir auch sehr gefallen…und Edna ist überall sofort im Mittelpunkt  🙂

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Edna im Microsoft Store

Am frühen Abend habe wir noch Glassybaby besucht. In der Glasbläserei wird eine spezielle Form von Leuchtgläsern in vielen verschiedenen Farben per Handarbeit hergestellt. Ein Teil der Einnahmen geht an eine Stiftung für Krebskranke. Die einzelnen Arbeitsschritte wurden uns sehr gut und anschaulich erklärt.

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Zwei die zusammenpassen 🙂

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Uns hat der Tag prima gefallen, und auch wieder das leckere Abendessen 😋

 

 

Irgendwas ist immer…

Die letzte Nacht war zu kurz und der aktuelle Tag zu lang. Heute Morgen hat der Wecker uns um 3 Uhr versucht zu wecken. Keine Chance. Ich war schneller, wenn auch nur um wenige Minuten.

Die Koffer hatten wir schon am Vorabend aufgegeben. Der eigentliche Plan, dann am anderen Morgen mit der Bahn zu fahren, hat trotzdem nicht geklappt. Die freundliche Dame von Lufthansa hat davon abgeraten erst um 6 Uhr für den 7 Uhr Flieger am Flughafen zu sein. Wegen Rosenmontag sei der Dienstag zum Montag geworden; also was das Fluggastaufkommen anging. Das war natürlich Wasser auf meine „lieber früh am Flughafen“ Mühlen 😉

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So hatten wir das seltene Vergnügen, durch ein komplett staufreies Hamburg mit dem Taxi zum Flughafen zu gelangen. Ankunft 5:30 Uhr und den Sicherheitscheck hatten wir in erstaunlichen 10 Minuten hinter uns gebracht.

Frankfurt war schnell erreicht und das passende Umsteigegate in 15 Minuten erreicht, ohne weitere Sicherheitsüberprüfung :shook: Gut gelaufen! Der Langstreckenflug nach Vancouver war sehr angenehm, fast kurzweilig.

Canadische Küste

Blick auf die Sunshinecoast in British Columbia

Dann kam, was kommen musste. In Vancouver – wir wähnten uns ja fast schon in Seattle – wurden wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. 😨

Eigentlich in Canada lesen wir dann: Welcome to the USA! Aha – Die Einwanderungskontrolle (Immigration) fand in Vancouver statt. An sich ja nichts Schlimmes, aber…😨. Zuerst die automatische Passkontrolle mit Fingerabdrücken und Foto und beim Immigration Officer  nochmal dieselbe Prozedur. Puh…alles freundliche Lächeln hat nichts genutzt! Der Officer hat uns ebenso freundlich angelächelt und uns samt Papieren in einen Nebenraum gebracht, wo unsere Koffer zwecks Kontrolle geöffnet werden sollten. 🤢

Marzipan, Rotkohl, Knorr Instant Sauce, da war einiges an Mitbringseln, aber ich hatte mich schon an die Bestimmungen gehalten…glaubte ich! Onkel Walter hatte noch den Wunsch nach Feldsalat Saat geäußert! Erfüllen wir ja prompt. Hat uns aber dieses Warten, das sehr unangenehme Gefühl und beinahe eine 300 Dollar Strafe eingebracht, und die bange Frage, ob wir den Flieger noch erwischen…! Puh, das wollen wir so schnell nicht wieder haben!

Nach einigem Hin und her sind wir dann mit einer strengen Verwarnung in Gnaden entlassen worden und fanden uns knapp vor Ende des Boardings am Flieger ein! Puh, irgendwas ist immer! Die aufkommende Müdigkeit war jedenfalls weg.

In Seattle angekommen wurden wir von Daniel am Flughafen und zu Hause vom Rest der Familie freudig begrüßt…inclusive Edna!

 

Ein leckeres Abendessen mit schönen Gesprächen und nach 30 Stunden auf den Beinen  sind wir dann auch mal in Bett gegangen…und mit Sicherheit nicht „Sleepless in Seattle“ gewesen.

                                                                           😄

 

 

 

…es geht schon wieder los

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Kamera Test am Morgen…

Die erste Aufregung hat sich gelegt und langsam macht sich Begeisterung breit. Wegen einiger Unpässlichkeiten „musste“ ein neues Smartphone her. Na ja, ganz so leicht ist mir der Abschied vom Windows Phone nicht gefallen 😢. Von der Idee her toll, aber leider den Markt verschlafen. Das „Neue“ fühlt sich genial an. „Relativ“ einfach zu bedienen…ich hab´s dann irgendwann kapiert. Das Hightech Teil ist super schnell und hat eine tolle Kamera 😎 Happy Anna!

Für weitere Aufregung (bei mir) sorgen unsere Reispläne. Uwe ist cool wie immer! Dienstag geht’s nach Seattle und später noch nach Vancouver. Koffer packen, bzw. zunächst einmal überlegen was man so für 15 Tage USA und Kanada braucht. Ich bestimmt zu viel. Uwe ist immer sehr minimalistisch. Ein sehr guter Ausgleich wie ich finde. 😎 In sofern ist das Wohnzimmer  zweckentfremdet und sieht etwas chaotisch aus. Eigentlich sind zwei Wochen ja nicht lang, es sind keine extremen Ausschläge beim Wetter zu erwarten, aber irgendwie muss der/die Koffer ja voll werden. 🙂

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…ohne Schuhe und Jacken…

Ein Großteil Platz beanspruchen auch die Mitbringsel,  Last Minute Bestellungen trudeln noch ein… was ja nicht weiter schlimm ist. Das heißt, Platz für Einkäufe 😎

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Koffer packen bei leichtem Schneefall

Die Vorfreude ist riesig, vielleicht verwechsele ich das ja mit Aufregung 😊