Nachdem wir Dank Lufthansa und deren tollem Rollstuhl Service, gestern Mittag die eisige Heimat sehr gut erreicht haben, hieß es für uns: bloß keine Langeweile aufkommen lassen. Koffer auspacken, Waschmaschine anstellen, Kaffee kochen…und natürlich den Arzt anrufen, was ab 16 Uhr möglich war. Auf meine Frage: „Mein Mann hatte einen Unfall, wann kann ich mit ihm vorbei kommen?“ bekam ich als Antwort: „Für das Verbandszimmer?“ Als ich dann erklärte, dass es sich nicht um eine offene Wunde handeln würde, fragte mich die Arzthelferin: „Sind sie wieder Fahrrad gefahren?“ Ich konnte sie beruhigen und sagte, „Nein, wir haben in Canada eine Schneeschuh Wanderung gemacht…“ Ich meinte noch zu hören, „Auch nicht viel besser“, bevor ich einen Termin für den Abend bekam.
Die Kommentare vom Doktor liefen in die gleiche Richtung! Sport ist Mord! Da sich ohne weitere Hilfsmittel keine ganz genaue Diagnose erstellen ließ, musste Uwe noch ein MRT machen lassen, möglichst vorgestern. Nach knapp 40 schlaflosen Stunden sind wir dann mit einem unwohlen Gefühl ins Bett gefallen.
Das MRT fand immerhin heute um 16:45 Uhr in Harburg statt. Als Ergebnis macht sich Erleichterung breit! Die Untersuchung hat das Glück im Unglück belegt! Kein Abriss zu erkennen, sondern „nur“ ein Anriss der großen Quadrizeps Sehne, (eigentlich vier Sehnen, die sich zu einer verbinden). Des Weiteren ein Bluterguss innen und ein alter ❗ Meniskus Anriss. Zwar wird Uwe noch eine längere Zeit nur eingeschränkt mobil sein, aber Zeit und Geduld heilen in diesem Fall!
Jetzt können wir auch unsere netten Mitbringsel und Geschenke genießen 😎
Festzustellen sei noch: Jet Lag haben wir nicht, nur manchmal ein kleines Jet Loch!
😉