Kilometer

…und mehr.

Im letzten Jahr sind wir ja erst im Zusammenhang mit einem der Unfälle von Uwe auf die Idee gekommen, die gefahrenen Autokilometer nachzurechnen. Jetzt fiel es uns ein, als wir mit dem Auto nach Stade fahren wollten. Wow! Was für ein Ergebnis. Getankt am 22.05.2018 mit einem Kilometerstand von 92023! Bis zum 26.08.2018 hat sich der Kilometertand bis auf 92201 vorwärts bewegt…im Schneckentempo sozusagen. Sagenhafte 178 gefahrene Kilometer. Und wo wir bei den Statistiken sind…Im letzten Jahr, am 25.08.2017 war der Stand 89641 ❗ Immerhin 2560 Autokilometer in einem Jahr. Mit dem Fahrrad haben wir etwas mehr geschafft 🚴‍♀️ 🚴‍♂️

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Einen guten Beitrag haben unsere Fahrrad fahrenden Besucher in den letzten Wochen gleistet. 1000 Kilometer in einem Monat habe ich auch nicht oft. Magdalena genießt jetzt die vielfachen Sehenswürdigkeiten Chinas…
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…und Torben muss morgen wieder zur Schule 😯

Wir machen weiterhin die Gegend mit dem Rad unsicher, zumal für drei Wochen das Stadtradeln Einsatz fordert. Heute 58 Kilometer insgesamt. Zu Beginn mit gutem Gegenwind 😡  und zudem noch bergauf. Die Tour war so geplant, dass der Wind uns nach der Hälfte zurück bläst 🌬️, leider hat er seine Aufgabe total verschlafen 🙄

Schön war es aber trotzdem 🙂

Die orangen Vorboten für Kommendes haben wir auch entdeckt…🎃

Bereit für Halloween280818

 

 

Regenwetter

Die letzten Stunden (Abflug 18:35) sinnvoll und nicht nur an der Hotelbar zu verbringen, fiel bei Dauerregen nicht so leicht. Die einen zogen zum Nelson Denkmal, und wir haben uns für einen Schloß Besuch entschieden. Bei der Gelegenheit konnten wir unsere tollen Sitzplätze noch einmal sehen.

Das Schloß selbst liegt auf einem Vulkanfelsen, und ist eine der ältesten Befestigungsanlagen in Europa, und hatte nicht nur freiwillige Gäste.

Die Aussicht die man von Castle Hill hat, ist bei gutem Wetter bestimmt toll. Bei Dauerregen eher mau.

Entschädigung haben wir im Tearoom bekommen 😎

Rumhängen an Flughäfen haben wir ja ausreichend trainiert, somit haben wir die letzten 3 Stunden fast ohne Nörgeln überstanden 😉 GT hilft 😎

Edinburgh Military Tattoo 2018

Wir schwelgen noch in so schönen Erinnerungen, dabei hat uns die Realität schon eingeholt. Der Regen klopft an die Scheibe. Wir hatten solch ein Glück mit der so gut wie regenfreien Zeit. Da stört es wenig, wenn es jetzt wie aus Kübeln schüttet.

Das „Rundum Sorglos“ Paket, das Hans-Jürgen gebucht hat, beinhaltete nicht nur beste Plätze 😎, sondern auch ein 3 Gänge Menü in The Scotch Whisky Experience. Wie der Name vermuten lässt, wurden zu den einzelnen Gängen passende Whiskys serviert 😎. Eine Besonderheit der Schotten.

Fast noch besser als das Essen, war der anschließende Weg aus dem Gebäude raus…vorbei an einer Sammlung von ca. 3450 Flaschen dieses leckeren Getränks. Leider konnten wir nur schauen und staunen. Für mehr war keine Zeit mehr.

Das obige Foto zeigt nur eine Whisky Wand…es gab mehrere davon. Zunächst zögerlich, dann schließlich doch zielstrebig, sind wir die wenigen Meter zum Stadion im Vorhof des Edinburgh Castles zu unseren wirklich tollen Sitzplätzen gegangen.

Top Secret Formations Band

Stimmungsvoller Aufmarsch

Abschluß Formation

Fotos geben das Ereignis einfach nicht wieder. Mittlerweile ist die Musik nicht mehr nur militärisch ausgelegt…teilweise auch mit Humor, z. B. als die Royal Airforce die bekannte Star Wars Melodie spielte 😀👍

Die Präzision aller Akteure sorgte im großen Oval für große Begeisterung. Wir waren sehr beeindruckt…O-Ton Ingo…schreib „euphorisiert“ ❤️

„God save the Queen“, wo eifrig mitgesungen wurde, und „Auld langs syne“, sorgten für Gänsehaut.

Die Spannung steigt

Das englische Frühstück ist ja nicht Jedermans Sache. Wir sind aber gut gesättigt und sehr glücklich über den ausgebliebenen Regen, zunächst zu einer ausgiebigen Stadtrundfahrt gestartet. Weg von dem Altstadt Trubel in die äußeren Bezirke von Edinburgh. Zum Hafen und über Leith nach 80 Minuten zurück.

Zu Fuß haben wir uns noch Teile der Altstadt angesehen, soweit man etwas sehen konnte. Nicht nur das Military Tattoo sorgt für viel Menschen, gleichzeitig findet auch ein Theater Festival statt. Auf den Straßen wird live Theater gespielt.

Nebenbei entdeckt man interessante Gebäude, kleine Gassen und viele Läden…und sogar blauen Himmel.

Nun sind es nicht mehr viele Stunden bis zum großen Ereignis ❗

Wir sind sehr gespannt und freuen uns mächtig. So kann es aussehen…

😎

Edinburgh

Den Hamburger Flughafen hatten wir gestern morgen gut gelaunt um 9:30 Uhr erreicht. Die Abflugzeit 11:15 Uhr stimmte auch fast mit der Realität überein. In Brüssel tat sich aber ein großes Loch auf. Die knapp drei Stunden bis zum Weiterflug um 15:30 Uhr wollten nicht vorbeigehen. Eine zusätzliche Verspätung ließ noch richtig Freude aufkommen. Da wir aber bei Ankunft in Edinburgh die Uhren eine Stunde zurück drehen konnten, waren wir fast versöhnt 😉

Der Empfang in Edinburgh war sehr stürmisch, aber überraschend trocken. Unser Hotel, das altehrwürdige, zwar in die Jahre gekommene, aber liebenswert britische, „Old Waverley“ befindet sich mitten in der Altstadt, mit Blick auf Edinburgh Castle 😎

Da noch nicht alle Beteiligten eingetroffen waren, und uns der Sinn nach etwas Bewegung stand, sind wir zum Nelson Monument, welches erhöht liegt, und somit einen wunderbaren Rundumblick bietet.

Der Wind hatte stellenweise schon bewegende Kräfte. Auf das Monument wollte ich lieber nicht. Für Höhen Angst muss ich nicht noch bezahlen 😉 Uns hat der erste Eindruck sehr gut gefallen.

Der Abend fand in gemütlicher und lustiger Runde in einem Seafood Restaurant in der Nähe statt.

Nach dem Essen haben wir nebenan noch einen Schlürf Schluck getrunken und sind später angenehm müde ins Bett gefallen 😴

Es geht schon wieder los

…oder Edinburgh 🙂

Ein Wochenende in Edinburgh zu verbringen, wollte ich ja schon immer mal. Zu dieser Reise sind wir sehr überraschend gekommen. Frei nach dem Motto, des einen Pech, des anderen Glück. Was für Heiko, dem ein wichtiger Termin ( in Meschede ❗ ) im neuen Job dazwischen kam, sehr ärgerlich war, ist für uns ein Glücksfall…und eine Art Überraschungsurlaub. Obwohl wir uns ja nicht beklagen können. Die letzten Wochen waren eigentlich schon Urlaub genug 😎

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Köfferchen

Eine besondere Herausforderung, zumindest für mich, sind ja die Gepäck Modalitäten. Auf dem Hinflug ein Gepäckstück á 23 Kilo, ein Bordkoffer bis maximal 8 Kilo und eine Handtasche. Beim Rückflug reduziert sich alles auf einen kleinen Koffer (56X45X25cm) ohne Gewichtsbeschränkung. (Wo ist Harry Potter 🧙‍♂️, wenn man ihn braucht?) Man muss das Köfferchen nur ohne Hilfe ins Gepäckfach befördern. 🤔 Nur gut, dass ich seit über einem Jahr regelmäßig in der Muckibude aufschlage 🏋️‍♀️. In jedem Fall, sind die Shopping Möglichkeiten sehr eingeschränkt 😭 …allerdings findet das Ganze eh unter dem Motto Kultur statt, also beschwer ich mich überhaupt gar nicht, sondern freue mich 🙂  und bin sehr gespannt, wie Edinburgh sich präsentiert!

 

 

 

Ruhetag

Das gestrige Rennen nach Hause hat uns allen viel Spaß gemacht, und kam uns gar nicht so anstrengend vor, wie die Kilometerzahl es vermuten lässt. Der Start, wie immer nach einem guten Frühstück…

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Frühstück in Wischhafen

…war noch etwas holperig und vor allem windig, mit starken Böen. Einen Regenschauer konnten wir wie abgepasst in einer Bushaltestelle aussitzen 😎

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Regenpause

Da war es schon mühsam Stade zu erreichen. Dort hatten wir ein kurzes Treffen mit Gerda und Fred 🙂 Wie schön die beiden wiederzusehen und es gab so viel zu erzählen. Eine Kleinigkeit zum Mittagessen musste natürlich auch sein.

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Mittagessen

Torben war es schließlich, dem auffiel, dass wir Zeit verschwenden würden. Na ja, aus seiner Sicht bestimmt 😉  ,aber wir haben es eingesehen und sind wieder gen Elbe geradelt. Das große Obst Anbaugebiet auf der rechten Seite, und die Elbe links in Sichtweite…

 

Wir waren nun auch sehr zufrieden, dass wir vor dem Deich direkt an der Elbe radeln konnten. So hatten wir uns den ganzen Weg vorgestellt.

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Der Weg direkt am Wasser

Uns wurde nach kurzer Zeit allerdings sehr schnell klar, warum die Radwege oftmals hinterm Deich verlaufen.

Für ein kurzes Stück, sind wir tatsächlich in der Elbe gefahren. Die Schuhe, und somit die Füße wurden richtig nass. Wassertreten wollten wir nicht, also sind wir den Deich hinauf geflüchtet und im Trockenen weiter über Cranz, mit der großen Klappbrücke am Estesperrwerk

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Estesperrwerk

…bis zur Fährstation Finkenwerder, wo wir gerade noch rechtzeitig ankamen um einen kleinen Schauer abzubekommen, während wir auf die nächste Fähre warteten.

 

 

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An den Landungsbrücken gab es kein Halten mehr…ab nach Winsen! Torben war noch richtig frisch. Als wir die Stadt hinter uns gelassen haben, hat er nochmal richtig Gas gegeben!

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Eine Übersicht der letzten 20 km, wobei von Kilometer 14 bis 16 die Fährfahrt war. Hut ab vor dieser Leistung 👍. Glücklich und sehr zufrieden sind wir gegen 19:30 Uhr zuhause angekommen. 331 Kilometer und eine Gesamtfahrzeit von 20:03 Stunden liegen hinter uns.

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Heute gönnen wir uns den verdienten Ruhetag. Es ist Abhängen angesagt.

😎

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Königsetappe

 

 

Gegen den Wind

Der Start heute Morgen in Cuxhaven – Altenbruch hatte schon etwas von „Routine“. Gut gefrühstückt, und mit ordentlichem Getränke Vorrat sind wir Elbe aufwärts gestartet. Torben hatte als Ziel eigentlich Stade gesetzt, aber der Wind hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schön war es aber trotzdem👍

Heute konnten wir auch etwas mehr Wasser sehen…teilweise jedenfalls. Was die schönen Fotos nicht wiedergeben, ist der ständige Gegenwind. Torben träumte immer noch von dem gestrigen Rückenwind.

Unser Weg führte uns über das Oste Sperrwerk, das ggf. die Oste von der Elbe trennt.

Anschließend sind wir durch die Wüste gefahren…Wüste mit viel Gegenwind, so hat Torben sich ausgedrückt. Na ja, Unrecht hat er nicht. Naturwildvogelschutzgebiet mit intensiver Landschaft. Total öde und viel große Landwirtschafts Maschinerie. Einziger Lichblick war das Containerschiff das auf dem Deich fuhr 😉

Gegen den Wind und mit einigen Pausen hatten wir Freiburg am frühen Nachmittag erreicht. Genau die richtige Zeit für eine Energie Portion 😎.

Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir den Regen dort ausgesessen hatten.

Dem war nicht so. Es tröpfelte, wir machten eine extra Pause unter einem Baum, fuhren los als es fast aufhörte…um kurze Zeit später die Regensachen anzuziehen…für fünf Minuten. In Wischhafen haben wir für heute Quartier genommen…die Sonne ☀ schien schon wieder. Frisch geduscht sind wir zum Essen gegangen (unser Hotel hatte heute Ruhetag).

Ein Blick auf das Regenradar hat uns dazu gebracht auch bei gutem Wetter Regenschirme mitzunehmen…

Leichte Weltuntergangs Stimmung. Innerhalb von wenigen Minuten hat der Himmel alles gegeben! 💦🌩️💨⛈️🌩️

Torben möchte gerne morgen bis Winsen radeln…er träumt den Rückenwind Traum…allerdings sind 96 Kilometer doch recht happig! Die Jugend ist soooo stürmisch 😉🙄

The Race is on

Uwe hat die Nacht im Hochbett gut überstanden…etwas warm, aber sonst ok…

Sehr ungewohnt, wir sind heute ohne Schatten gestartet. Es war bewölkt und hat sogar kurz geregnet. Yeah💦

Die Tropfen haben uns nur sehr kurz ausgebremst. Umwegig sind wir wieder an den Weser Radweg gekommen…ein Überseehafen liegt direkt im Weg…über Stock und Stein, rechts, mal links…vorbei an der

…und nach der siebten Windung hatten wir endlich wieder den Radweg nach Cuxhaven am Wickel…um 800 Meter später zu erfahren, dass wir eine Umleitung fahren müssen…wegen einer Deichvollsperrung

Der Umweg hat uns zumindest eine Bäckerei eingebracht, wo wir uns bevorraten konnten.

Am Deich mit Rückenwind zu heizen hat Torben super gefallen. 32 h/km war sein Tempo.

Die angenehmen Temperaturen haben uns viel besser gefallen. „Nur“ 25 Grad kommen einem schon fast kühl vor. Das Wasser haben wir nur aus der Ferne gesehen…

Cuxhaven haben wir gegen Mittag erreicht…und mit uns auch die Sonne und der Wind…leider Gegenwind.

Auf einen Panoramaradweg hatten wir einen tollen Blick auf die Nordsee zwischen Weser und Elbe.

In Cuxhaven hatte die Touristen Information Mittagspause. Nach ca. 10 telefonischen Absagen von diversen Hotels, wurde uns klar, dass wir etwas außerhalb suchen mussten…und schließlich fündig wurden…in Cuxhaven Altenbruch…und Elbe aufwärts! Telefonisch reserviert, konnten wir entspannt noch einen Eiskaffe schlürfen…während plötzlich unsere Räder gewaschen wurden.

OK…Torben hatte nur normales Eis!

Der Rest des Tages verlief lustig und 😋 lecker

Vorher

Nachher 👍

Galgenhumor😎

Das wars für heute, liebe Leute 😘