Auf den Hund gekommen

Sehr lebhaft und nicht klein zu kriegen, wäre eine kurze und treffende Beschreibung von Edna. Ein Tibet Terrier mit hallo wach Faktor…aber liebenswert und knuffig.

Edna in Winsen300918_4

Der Hund von Antje, Rebecca und Daniel verbringt die Herbstferien bei uns, während seine Familie in Seattle ist. Wir sind total ungeübt und unerfahren was Hunde angeht. Aber Vieles ist wie bei kleinen Kindern – das Hören und Gehorchen basiert vielfach auf Glück, und/oder Bestechung. Nachfolgend ein Foto, welches die Größenverhältnisse darstellt, aber ein falsches Bild von Reisefreudigkeit widergibt.

Edna im Koffer300918

Großer Rimowa Koffer mit Edna

Die schier unerschöpfliche Energie des kleinen Hundes ist erstaunlich. Wir sind schon am überlegen ob wir uns einen Bollerwagen ausleihen, um zu testen, was sie ziehen kann, na ja, ein Skateboard würde für einen ersten Test ausreichen…dann kann man immer noch überlegen, ob man mit ihr zum Getränkemarkt fährt 😉 8 Kilometer Joggen ist jedenfalls kein Problem. Das Lauftempo entspricht eher ihrer Gangart, jedenfalls zieht sie da nicht so extrem. Der normale flotte Spaziergang ist ein gutes Training für unsere Armmuskulatur.

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Da Edna noch reichlich ungestüm ist, haben wir das Spazierengehen, bzw. Joggen mit dem Radfahren getauscht. Frische Luft und Bewegung bekommen wir (und Edna) trotzdem zur Genüge. Mal sehen wer am Ende der zwei Wochen mehr Kondition hat 🙂

Edna in Winsen300918

Voltigieren

Voltigieren ist nicht nur für Pferde geeignet.

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Volksdorf

…und zurück.

Ergibt ungefähr 90 Kilometer mit dem Fahrrad. Das haben wir schon mehrfach festgestellt. Der jährliche Besuch bei Ingo mit dem Rad ist schon zu einer festen Tradition geworden. Der heutige Tag war vom Wetter her ziemlich perfekt. Sonnig, aber nicht zu heiß. Die Strecke ist zum sehr großen Teil zwar nahe am Autoverkehr, aber so gut wie nie mitten drin. Meist abseits von den großen Straßen, mal alte Bahntrassen benutzend schlängelt sich der Weg durch Feld, Wald und Wiese.

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An der Fährstation in Hoopte waren neugierige Beobachter. Noch war der Himmel bedeckt, und die Temperaturen eher kühl. Den Weg Richtung Bergedorf könnten unsere Räder vielleicht schon allein finden. 😉 Die Strecke durch die Vier- und Marschlande ist immer wieder schön. Bergedorf haben wir schnell hinter uns gelassen. Kleingärten, umgewidmete Bahntrassen, plötzlich abknickende Radwege, die aus einer Siedlung direkt mitten in die Natur führten.

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Bei 44,31 Kilometern hatten wir unser Ziel nach 2:38 Minuten erreicht. Eine tolle Tour und zur Belohnung gab es von Ingo lecker Erbsen Eintopf.

Das hat alle Reserven wieder aufgefüllt, und hat für den Rückweg auch gereicht

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Eine Neuerung hatten wir gegenüber den vergangen Volksdorf Touren. Diesmal haben wir das ehemalige Truppenübungsgelände Höltigbaum mit einbezogen, und somit den unangenehmsten Teil der Strecke vermieden, der aus einer vielbefahrenen Straße und aus einem schlimmen Kiessandweg bestand. Dem Teilstück trauern wir gar nicht hinterher. 😜

Stattdessen haben wir neues Terrain kennengelernt.

Insgesamt ein sehr lohnenswerter Ausflug. Es ist immer wieder schön Ingo zu treffen. Sei es in Edinburgh, oder Volksdorf…und das Ganze (also Volksdorf) mit dem Rad zurück zulegen, gibt Power 💪

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Zur abschließenden Belohnung gab es zu Hause noch einen großen Eiskaffee

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