Statistik Enns Tour

Ja, da war doch noch was! Der Alltag, mit den üblichen Überraschungen hatte uns ziemlich schnell wieder. Den abrasierten Wald hatte ich ja schon erwähnt. Das Draußen duschen ist somit aufwendiger (und erfrischender🥶) geworden…Vorhang zu…und Wasser marsch!

Doch nun zu den Statistiken. Unsere Tour zählte ja mit zum diesjährigen Stadtradeln, welches für die Winsener vom 25.08. bis 14.09.2019 statt fand. Unser Ergebnis kann sich sehen lassen 😎

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Wir sind in den vergangenen Jahren noch nie über die 800 km gekommen…und für das nächste Jahr haben wir uns etwas vierstelliges vorgenommen ❗

Bei der Planung für das nächste Jahr wird bestimmt ein Faktor sehr genaue Beachtung finden. Die Höhenmeter! Puh, das war sehr viel mehr als gedacht…ich glaube wir haben uns die Tour schön gelesen.

Insgesamt 421,5 Kilometer, bei beachtlichen und vor allem sehr anstrengenden 3967 Höhenmetern 🙄…aber diese Kulisse ❤

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Mal eben…

…mit dem Rad nach Hamburg 😎

So jedenfalls kam uns das heute vor. Nach der langen, aber glücklich endenden Zugfahrt haben gleich die Waden nach Arbeit geschrien…und wir haben uns breitschlagen lassen. Bei Gegenwind gen Hamburg zu radeln…echt ein Klacks nach den vielen Bergen. Ach das rollte super! Außerdem…in unserem Hintergarten tat sich Übles. Ein kleiner Harvester schafft sehr viel Bäume in kurzer Zeit 😥. Das wollten wir uns in allen Einzelheiten nicht mit ansehen 🙈.

Also mal eben nach Hamburg 😎…das war vielleicht eine schöne Fahrt. Selbst gegen den Wind ging uns die Puste rein gar nicht aus. Wie kann man die jetzige Kondition nur konservieren?

Edna wusste zwar auch keine Antwort darauf, aber das ist auch Nebensache.

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Wir haben das „unbeschwerte“ Rad fahren jedenfalls sehr genossen 😎

 

Wenn einer eine Reise tut

… kann er was erzählen 😳

Gut gelaunt und frisch gestärkt haben wir heute Morgen die lange Zugfahrt begonnen. Von Salzburg bis München Ost hatten wir interessante Gesellschaft. Ein Blasorchester 🎷🎺 das auf dem Weg nach Toronto ist…und die Reise in New York mit der Teilnahme an der Steubenparade abschließt.

Um zum Hauptbahnhof zu gelangen, mussten wir in München Ost in die S-Bahn umsteigen…wegen Bauarbeiten ist die Direktfahrt nicht möglich. Nicht so toll, aber wir hatten zeitlich großzügig geplant.

Als unser Zug angekündigt wurde und kurz darauf einlief, kam von Uwe, ganz der Fachmann, „Da bin ich ja mal gespannt. Das ist ein ICE 1! Der hat kein Fahrrad Abteil!“ Das will doch keiner hören 😫, zumal der Uwe ja eigentlich immer Recht hat…so auch jetzt.

Also der Zug hat wirklich kein Fahrrad Abteil…gehabt. Wir sind natürlich erstmal eingestiegen…um dann wieder rauszufliegen…der Schaffner hat uns dann gesagt, dass der Zugführer kommt und nach einer Lösung gesucht wird 🙄.

Die wurde echt zeitnah 👍, tatsächlich schon nach wenigen Minuten gefunden. Jetzt hat der Zug vier Fahrrad Abteile 😎. So komfortabel sind unsere Räder noch nie im Zug untergebracht worden Eine tolle Lösung wie ich finde.

Die Leute allerdings, die die Sitzplätze in den „neuen“ Fahrrad Abteile reserviert hatten…die sind jetzt erstmal richtig sauer…aber die beruhigen sich auch wieder…hoffentlich 🤔 Allerdings, so hat uns der Schaffner erklärt, passt eh die komplette Sitzplatz Reservierung nicht. Der ICE 1 hat viel weniger Plätze…und der Computer hat einen ICE 4 vollgebucht

Momentan bewundern 👀 wir den Bahnhof von Treuchtlingen. „Im vor uns liegenden Streckenabschnitt ist ein Notruf eingegangen. Unser Zug hält ausserplanmäßig…auf unbestimmte Zeit.!“

Übrigens, als wir das letzte Mal von München zurück fahren wollten, auch von einer Radtour, wurde der ganze Zug konfisziert. Wir durften damals – auf wessen Kosten auch immer – in München übernachten.

😎

Nachtrag

Wir sind PÜNKTLICH IN zu Hause angekommen.

Das schafft nur die Deutsche Bahn 👍

Salzburg

… ist immer wieder schön 🤗, besonders bei Sonnenschein ☀.

Als erstes haben wir den unglaublichen Knopfladen aufgesucht. Ich stand wohl schon vier Mal vor verschlossen Türen 😢. Heute war dann endlich mein Tag 😀🤗…wobei ich versucht habe Uwe nicht zu lange warten zu lassen😇

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Sehr viel hat sich in Salzburg seit unserem letzten Besuch nicht verändert. Der gemütliche Charme den diese Stadt trotz der viele Touristen ausstrahlt, hat sich eher noch verstärkt. Der Auto Verkehr ist ausgegrenzt, das Radwege Netz ausgebaut worden. Fußwege, bzw. das Pflaster sind Fußgänger freundlich erneuert worden. Und? Was haben wir dann wohl gemacht?

Yeah! Eine schöne kleine Tour mit dem Rad gemacht…ohne Gepäck. Herrlich. Von der Last befreit konnten wir so richtig Gas geben 😎. Einmal zum Kaffee trinken und Topfenkuchen essen nach Hallein und zurück 😁 Prima!

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Ein sehr schöner Spätsommer Tag – das Gegenteil von gestern – den wir sehr genossen haben. Ein toller Abschluss der anstrengenden, aber sehr eindrucksvollen Radtour 🤗

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Ein köstlicher Anschluss eines wunderschönen Tages 😍

Gemütliches Reisen

Nun hat er uns doch erwischt, der Regen. Ziemlich heftig sogar. Nur gut, dass wir als ersten Tagespunkt einen Besuch im PANEUM geplant hatten. Das bedeutete zwar auch 6 km durch den Regen zu fahren, aber ehrlich! Sechs Kilometer 😁. Ein Klacks für uns…nur rechtzeitig bremsen nicht vergessen😁

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Das Museum ist ein Aufbewahrungs Ort für viele Dinge, die irgendwie mit Brot zu tun haben. Spannend aufgebaut und toll dargestellt. Ein prima Ort um sich wieder aufzuwärmen 😅…nach nur sechs Kilometer Regenfahrt. Das außergewöhnliche Gebäude besteht aus einem Betonsockel, einer gewölbten Holzkonstruktion die mit Niro Blech überzogen ist und einer wunderschönen Freitreppe im Inneren.

Die Sammlung umfasst 5000 Bücher und 1200 Exponate, die in irgendeiner Form das Thema Brot berühren. Ägyptische Kornmumien, Peruanische Totempfähle, chinesische Getreidespeicher, sehr viele Meissner Porzellan Figuren, Spielautos, Gefäße…einfach beeindruckend. Mit einem frischen Kornspitz, den wir geschenkt bekamen, machten wir uns auf den Weg…zur Donau!

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In der Zwischenzeit hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen…zwar nicht für lange, aber wir waren dankbar. Die Kilometer bis Linz waren entweder windig und ohne Regen, oder mit Regen dafür dann ohne Wind…einfach ungemütlich.

Linz bei dem Wetter? Wir entschlossen uns für die japanische Variante und saßen um 16:00 in der S-Bahn nach Salzburg 🤗

So schließt sich der Kreis und wir haben noch ein paar schöne Stunden,bzw. zwei Übernachtungen vor uns! Yeah…wer weiß, vielleicht fahren wir morgen einfach mal ohne Gepäck an der Salzach längs und schauen, wie wir damit klar kommen…und übrigens, Salzburg hat uns mit Sonnenschein 🌞 begrüßt ❤

Ennsspurt

Der Morgen began verheißungsvoll. Die Sonne kämpfte sich, sehr zu unserer Freude den Weg durch die Wolken 😎 Es ist schon erstaunlich, wie sich die vielen angekündigten Regenstunden ein ums andere Mal in Wohlgefallen auflösten.

Je näher wir zunächst Steyr kamen, desto geringer fielen die Höhenunterschiede des Weges aus. Herrliche Aussichten gab es zur Genüge. In Garsten haben wir noch eine erstaunliche Kombination erlebt. Die prächtige Stiftskirche zählt zu den schönsten Bauwerken des Hochbarock, das Kloster jedoch wurde aufgehoben und dient seit 1850 als Männerstrafanstalt😯…wobei ich nur die Kirche von innen fotografiert habe😉

Durch eine kleine, unscheinbare Gasse, die aber Teil des Radwegs ist, haben wir das Gelände verlassen und fuhren nun zügig auf Steyr zu. Die historische Altstadt gehört zu den schönsten Österreichs.

Gestärkt mit Kaffee und Kuchen machten wir noch einen kleinen Ausflug zu einem sehr bekannten Stadtteil von Steyr. Der eingemeindete Ort Christkindl mit Wallfahrtskirche, Christkindl Postamt, am Steyr Radweg gelegen, schien uns einen Besuch wert. 😀 Es kam was kommen musste. Die Kirche lag natürlich auf einem Berg…und wir fanden eine Abkürzung mit der steilsten Steigung der ganzen Tour🥵

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Das Christkindl haben wir natürlich nicht gefunden…falsche Saison! Na ja, man kann nicht alles haben😅 Wir waren schon sehr zufrieden, dass wir, zumindest äußerlich, trocken Richtung Enns radeln konnten. Zunehmender Wind, drohende Wolken, und ein fast eben verlaufender Radweg ließen uns die letzten 25 km bis Enns flott zurück legen. Nun haben wir den Teil geschafft. Wir haben den Enns Radweg geschafft 😎 nicht er uns😁

Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung! Nun lassen wir es langsam angehen 😎🥂

Alp d’Huez für Arme 😅

…so fühlen wir uns jedenfalls. Die sonst so zutreffende Flussverlauf-, oder Eisenbahn Variante, will in den letzten Tagen einfach nicht greifen. Nach ca. 15 Bundesstraßen Kilometern, hatten wir zur Abwechslung endlich mal wieder einen richtigen Radweg.

Wenn dieses beständige Rauf und Runter nicht wäre, sogar absolut klasse.

Mal sind wir auf Fluss Höhe, dann auf Eisenbahn Höhe…die „etwas“ erhöht fährt.

Ein altes Viadukt das wir noch von unten bewunderten. Anstrengende und steile zwei Kilometer später waren wir auf gleicher Höhe der Bahn…was dann den Vorteil der schönen Aussicht mit sich brachte…

…die viele Gelegenheiten für so manch schöpferische Pause bot.

…wie schon mal kurz erwähnt…die Kulisse ist grandios.

Dass wir auch heute, bis auf wenige Tropfen am Morgen, wieder ohne Regen fuhren, ist schon erstaunlich…die Vorhersage lag bei 12 Std. Regen. Weiter so 😍

…die Strecke und das Höhenprofil…

…wobei der erste Berg fehlt…ich habe glatt vergessen die Aufzeichnung zu starten 😖

P. S. Heute kein Föhn auf dem Zimmer😳 Uwe ist cool geblieben und sieht trotzdem gut aus 👌

Bergwertungen 🥵

Dabei fing der Tag so schön an. Der Besuch der Stifts Bibliothek in Admont war klasse. Die Bibliothek ist atemberaubend schön. Da wir sehr pünktlich zur Öffnungszeit vor Ort waren, gelang ein Foto von der menschenleeren Bibliothek, nach ungefähr 20 Sekunden war der Frieden vorbei.

Die öffentliche Führung war sehr informativ. Die unglaublich schönen Decken Fresken wurden vor 250 Jahren in nur zwei Sommern von dem knapp 80 jährigen Bartholomeo Altamonte fertig gestellt. Die Leuchtkraft ist über die Jahrhunderte sagenhaft gut erhalten. Vor ca. 15 Jahren wurden die Fresken gereinigt, entstaubt, wurde uns gesagt. Ein Auffrischen der Kunstwerke war so gut wie gar nicht nötig.

Die Prunk Bibliothek barg neben dem Offensichtlichen, auch noch einige Überraschungen. Verborgene Treppen. Sichtbare hätten die Harmonie des Raumes gestört.

Gegen Mittag haben wir uns schließlich auf die Räder geschwungen und sind ohne Regen in Richtung „Gesäuse“ gestartet. Maximal nach fünf Kilometern ging es wieder rauf😡, und runter😎, und rauf😡 und runter 😎. Allerdings war es selbst unter diesen Umständen sehr beeindruckend auf den enger werdenden Taleinschnitt zu zu fahren. „Das Gesäuse ist die großartigste und manigfaltigste Felsenenge der österreichischen Alpen.“ Man kann Peter Rosegger (Heimatdichter) nur zustimmen. Die Geräusch Kulisse war dem Entsprechend. Fotos gibt es z. Z. nur eingeschränkt

Eng und sehr laut, aber beeindruckend. Die nächsten 20 Kilometer haben einen tollen Eindruck hinterlassen. Teilweise hatte man das Gefühl im Grand Canyon unterwegs zu sein. Und Uwe hatte zudem noch die Erinnerung an einen Urlaub mit seinen Eltern…aus dem Jahre 1961 😁…“mit dem Käfer sind wir hier hoch gefahren“

Es kam was kommen musste, es wurde leider immer ungemütlicher, und zwar nicht vom Wetter her. Ohne Radweg, auf der Bundesstraße und ungeduldige Autofahrer, ließen ab Hieflau immer mehr Frust aufkommen. Es fühlt sich sehr bedrohlich an, wenn man mit geringem Tempo bergauf strampelt und Holzlaster und Autos gleichermaßen eng an einem vorbei heizen 😳 Da wird einem schon mulmig…und rechts ging es tief runter…🤮

Der krönende Abschluß des Tages war ein 6 km langer Anstieg, dem eine 5 km lange Abfahrt folgte.

Ok, die Hotelbewertung ist noch nicht geschrieben, aber wir haben ein Dach über dem Kopf…und mittlerweile regnet es wieder recht munter.

Was wie in Umweg aussieht, war gewollt…der Ausflug durch das Gesäuse! Ehrlich!

Nochmal Sonne ☀

Zu Beginn der Tour war die Vorhersage bei ca. null Sonnenstunden. Ich wünschte, dass für morgen die Genauigkeit ähnlich brillant ist. Es sind 9 Stunden Regen angesagt 😲 Die Wolken ziehen schon sehr bedrohlich auf. Unser Plan wie folgt: Es regnet die ganz Nacht, und morgen früh  ist alles wieder fein 😁 na ja, Wunschdenken.

Zunächst aber der Verlauf des heutigen Tages, der (fast) sehr schöne Verlauf. Nach einem guten Frühstück ging es frisch ans Werk, bzw. gleich an die erste Bergprüfung. Langsam gewöhnen wir uns an diese netten Herausforderungen, vermissen würden wir sie aber echt nicht😉

Abgesehen von diesen „Kleinigkeiten“ verlief der Tag toll. Eine 😏 hm, was soll ich sagen, rundum grandiose Kulisse. Der Humor der Einheimischen ist aber eher makaber. Wie sagte unsere Wirtin heute morgen doch gleich: „Ab jetzt geht´s ja nur noch bergab!“ 🥴Die 17% mussten wir übrigens rauf und leider nicht runter, obwohl mache Abfahrten ähnlich steil waren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Unserem Tourplan sind wir etwas voraus, da wir das gute Wetter noch ausnutzen wollten. Ich bin sicher wir hätten noch mehr geschafft, wenn wir heute Nachmittag einen Topfenstrudel gefunden hätten, aber leider hatten diverse Cafes oder Gasthöfe selbst Urlaub 😥

Für heute machen wir in Admont Station. Wir sind in einer schönen Ferienwohnung untergekommen. Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und eine große Wohnküche mit Balkon. Da kann man sich fast verlaufen 🤗 Morgen früh lassen wir die erste Bergwertung auf uns warten. Zuerst geht es in die Stiftsbibliothek von Admont, die weltgrößte Klosterbibliothek und UNESCO Weltkulturerbe.