„Auf“ zur Enns

Der Tag fing mit einer leichten Nebeleinlage an…schön anzusehen. Bei 12 Grad sind wir los geradelt 🥶 sehr erfrischend.

Die Steigungen hatte ich gestern schon etwas am Wickel. Der heutige Tag, bzw. Vormittag übertraf den gestrigen Tag um Längen…also, um Höhen 😒 Nur gut, dass wir ein reichhaltiges Frühstück hatten 🥪☕🍳

„Auf“ geht’s 😳

Knapp 90 Minuten stetig bergan. Beruhigend war die Tatsache, dass wir eine Bahnstrecke in Sichtweite hatten…dann ist die Steigung moderat…was sich zwar irgendwann relativiert…je länger andauernd, desto völlig egal! Die letzten 500 Meter…die Schienen waren verschwunden…wurde es richtig ekelig steil. Augen zu und durch 😉 Die Tauern haben wir aber rechts liegen lassen 😀

Yeah! Der Rest des Tages war Belohnung pur…fast. Ab und an folgten noch kleine Steileinlagen…aber die Kulisse reißt es einfach raus 😎😀

…und die Enns haben wir dann auch gefunden. Wir radeln jetzt dem Flusslauf folgend…also bergab…Grundsätzlich…mit irgendwelchen steilen Ausnahmen…die wir auch noch schaffen 💪

Um den Enns Radweg zu erreichen, muss man entweder die Bahn(👎) nehmen, oder strampeln und schwitzen. Die Mühe lohnt sich und macht das Erlebnis einfach wertvoller und schöner 😊

61 abwechslungsreiche Kilometer haben wir heute geschafft. Morgen mehr 😍

 

 

Endlich auf dem Fahrrad

Der vorerst letzte Teil Zugfahrt hat uns nach 90 Minuten Zugfahrt nach Salzburg gebracht…und dann konnten wir uns endlich auf die Räder schwingen…obwohl Salzburg auch immer einen Besuch wert ist.

…besonders wenn das Wetter so herrlich ist. Aber der Radweg war ähnlich verlockend und hat gewonnen😎 Die schöne Stadt und die vielen Menschen haben wir recht schnell hinter uns gelassen…und kamen der herrlichen Bergkulisse rasch näher, und somit auch den teils knackigen Anstiegen 😳 Natürlich haben wir uns gut vorbereitet😀 mit Topfenkuchen…

…und dann an die Arbeit😊

Das wir den Pass Lueg überwinden mussten war uns klar…auch die Höhe mit 553 Metern.

Ich hatte die weitere Strecke bis Werfen völlig falsch in Erinnerung…flach halt. Dem war gar nicht so. Uwe meinte noch da kommt noch was…und diesmal fand er es nicht so toll recht zu haben. Die schweißtreibenden Anstiege sind bei der herrlichen Kulisse leichter zu bewältigen 🙄 …ok, etwas leichter😉

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…und jedem mühsamen Anstieg folgt ja bekanntlich eine erfrischende Abfahrt. 😎

Von Salzburg bis Werfen haben wir 49 schöne und sehr abwechslungsreiche Kilometer zurück gelegt. Teilweise auch mit brutalem Auto Verkehr, aber…die Kulisse reißt es einfach wieder raus😎

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Ein langer Tag

… oder, immer positiv denken 😊

Da die wenigen Stellplätze für Fahrräder im ICE schon sehr zeitig ausgebucht waren, mussten wir vor sechs Monaten mit der späten Abfahrt nach Salzburg, bzw. heute dann erst bis München, vorlieb nehmen. Da die sehr kleinen Packtaschen auch nach fünfmal neupacken doch recht schnell gepackt sind, zog sich der frühe Vormittag wie Kaugummi in die Länge. Restliche Bügelwäsche erledigen, Staubsaugen, Blumen nochmal gießen…das war alles schnell erledigt. Um unangenehmen Anschluß Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen haben wir beschlossen, sehr früh mit dem Zug nach Hamburg zu fahren, und in Hamburg in Ruhe Mittag zu essen 🍽️…und uns zu freuen, das wir erst morgen in Salzburg ankommen 😎

Nach gefühlten drei Ewigkeiten schlich sich die Abfahrtszeit langsam näher, nur noch 9 Minuten…wir hatten schon längst genau ausgekundschaftet wo der Fahrrad Wagen hält…da kam die obligatorische Ansage mit der umgekehrten Wagenreihung😡 Also mal eben an das andere Ende des Bahnsteigs hechten. Nur gut das der Hamburger Hauptbahnhof so großzügig ausgelegt ist😡

Der Einstieg mit Fahrrad ist immer sehr aufregend und lässt sich problemlos steigern wenn im sehr knapp bemessenen Fahrrad Abteil ein Kinderwagen extrem im Weg steht…dessen Besitzer sich aber gar keiner Schuld bewusst ist, bzw. nicht Willens ist Platz zu machen bis die Räder untergebracht sind…schließlich war aber auch das geschafft. Acht Räder samt Gepäck und den dazugehörigen Menschen…fanden rechtzeitig in den Zug hinein…und der fuhr pünktlich los😁…echt wahr.

…und noch schöner 🙂  nach sechseinhalb Stunden bequemer Fahrt sind wir pünktlich in München angekommen 😎 wo wir jetzt noch ein Glas Leckeres genießen 🍷🍺

Ob das gut geht?

Was für Radtouren haben wir nicht schon gemacht? Von Salzburg nach Triest. Vom Königssee zum Bodensee. Vom Brenner über Bozen, Meran „und“ den Reschenpass nach Rosenheim…und immer hat Uwe einen Föhn mitgeschleppt. Über alle Berge, durch alle Widrigkeiten…und nun das? Uwe nimmt keinen Föhn mit! 😮 Jahre habe ich versucht ihm das auszureden, ohne Erfolg. Bin ja echt gespannt was dabei rauskommt.

Ähnlich ist es aber mir mit zwei Handtüchern, die immerhin 250 Gramm wiegen, ergangen…und vielleicht den Strümpfen. Uwes Frage, ob ich einen Strumpfhandel plane, fand ich leicht übertrieben…bei nur 6 bis 8 Paar…dünne, dicke, lange und auch kurze. Da kommt schnell was zusammen 😳 Ok, die Winterstrümpfe habe ich wieder ausgepackt 🙂 wie die Handtücher. Die habe ich ähnlich sinnlos mit rumgeschleppt, wie Uwe den Fön…und extrem selten gebraucht…einmal zum Trockenen der Handwäsche. Ob wir mit wirren Haaren und von einer Duftwolke (?) umgeben durch Österreich radeln 😉 …nee, das passt echt nicht!

Unser „Trainingsprogramm“ in der letzten Woche war vielleicht nicht wirklich durchdacht, 🙄 aber klasse. Ein tolles Geburtstagsfrühstück in Stade hat die Grundvoraussetzung für die notwendige Power gelegt…um bei 32 Grad mit dem Rad nach Winsen zurückzufahren 🙄

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Des Weiteren haben wir noch einen Ausflug auf anderen Wegen nach Hamburg gemacht. Natur meets Industrie könnte man sagen. Eine willkürliche Wegführung bot ganz andere Eindrücke.

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Stellenweise war der Kontrast heftig. Nur wenige Minuten liegen zwischen dem Natur Idyll und der Schwerindustrie. Zwar lag Saturn auch noch auf dem Weg, aber eigentlich ist der Weg das Ziel 😎

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😎