Arboretum Ellerhoop

Vor zwei Jahren, auf unserer „Schleswig-Runde“, fehlte die Zeit um das Arboretum zu besuchen. Für das große Gelände sollte man mindestens 2 bis 3 Stunden einplanen…und für langsames Gehen angezogen sein. Das Temperaturen Roulette zeigte sich heute von seiner kühlen Seite. Vor zwei Tagen konnten wir uns bei 39 Grad kaum bewegen und heute kommt das Thermometer mühsam auf 20 Grad.

Nach einem leckeren Frühstück sind wir an der Elbe, natürlich voll gegen den Wind, bis zur Haseldorfer Marsch gefahren. Vorbei an „Mutter und Kind“ Gruppen.

Auf dem Fahrrad hatten wir uns schnell warm geradelt. Es kam uns gar nicht so kalt vor. Im Arboretum hingegen, das wir gegen 11 Uhr erreichten, machte sich die leichte Fahrrad Kleidung unangenehm bemerkbar. Es gab viel zu bewundern, man blieb stehen, las Erklärungen und machte natürlich Fotos.

Mamutbäume sind seit jeher für mich faszinierend. Der künstliche Rumpf hier, ist eine Nachbildung des größten Baums, der in den USA steht. In diesem Rumpf wurde 2013 ein echter, 40 Jahre alter Mamutbaum gepflanzt. Um die Größe des Originals zu erreichen braucht er noch unglaubliche 2000 Jahre, also ca…es können auch 500 Jahre mehr werden.

Die diversen Themengärten sind sehr schön angelegt und in den jeweiligen Blühjahreszeiten noch sehenswerter. Der Bauerngarten ist jetzt ein Augenschmaus. Wann besucht man am Besten die Kamelien? Neben einigen sehr schönen Exoten ist uns aufgefallen, dass jemand Verantwortliches eine Vorliebe für Lilien haben muss. Die sind in Massen überall im Arboretum zu finden.

Man hätte noch Stunden im Park verbringen können, allerdings wurde uns immer kühler. Der Wunsch nach etwas Warmen wurde dringlicher. Kaffee und Kuchen haben uns schnell wieder fit gemacht. Leider kann man, selbst auf so einer mini Radtour, schlecht frische Pflanzen einkaufen…und der Hofladen hatte soviele davon. Nie ist ein Anhängerverleih da, wenn man ihn braucht!

Unsere nächste Station, bzw. der Übernachtungsstop ist Barmstedt. Der am Rantzauer See gelegene Ort war schnell erreicht, so dass wir noch genügend Zeit hatten uns die Sehenswürdigkeiten der Schloss Insel in aller Ruhe anzusehen. Auf dem weitläufigen Gelände sind überall Kunstwerke zu berwundern. Das Schloss im See ist beliebt als Hochzeitslokalität. Das Gefängnis hat sich mittlerweile komplett zum Cafe gewandelt. Der Pförtner war gleichzeitig Gerichtsdiener und durfte auch eine „Krugwirtschaft“ betreiben.

Zum Schluss noch die Statistik…die kleine Statistik. Unser bisheriger Tagesdurchschnitt ist sonst deutlich höher, aber gemütlich können wir auch. Heute waren wir auf Besichtigungs Tour…morgen sind wir auf Gartenparty in Neumünster.

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