Unsere beschauliche und gemütliche kleine Radtour ist schon vorbei. Der Alltag hat uns wieder fest im Griff. Die stimmungsvolle Gartenparty sollte aber unbedingt eine Erwähnung wert sein. Sie war ja schließlich der Grund für die kleine Reise. Die kurze Strecke von Barmstedt nach Neumünster war natürlich kein Problem. Das Wetter schon eher. Gemütlich zu radeln und frieren, oder sich warm strampeln? Wenn da nicht die dunklen Wolken vor uns gewesen wären! Wir hatten wohl das taktisch richtige Verhalten angewandt, so dass wir weder nass wurden, noch deutlich gefroren haben.

Ausserdem gibt es unterwegs Interessantes zu entdecken. Bis dato kannte ich die Vollmeile nicht und schon gar nicht einen Vollmeilenstein! Vollpfosten hingegen kenne ich einige 😉


Neumünster hatten wir mittags schon erreicht. Eine gute Gelegenheit um Kaffee und Kuchen zu genießen. Etwas Warmes braucht der Mensch. Offiziell ist der Check-in im Hotel erst um 16 Uhr…da sollte die Party anfangen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, sind wir nach dem Motto: „fragen kostet nichts“ schon früh am Hotel gewesen. Unsere Packtaschen hätten bestimmt schon mal parken können…aber, wie wunderbar! Wir konnten schon um 13 Uhr das coole Zimmer in Beschlag nehmen …in unserem Alter braucht man ja so seine Zeit 😅…auch für ein Spaziergang zum Blumenladen am Bahnhof blieb noch Zeit.






Das Alte Stahlwerk ist ein Designer Hotel mit recht coolem Ambiente. Industrie Design mit sehr gelungenen Graffiti. Immer wieder entdeckt man Neues! Vor zwei Jahren haben wir im Hotel zum ersten Mal übernachtet. Immer wieder gerne…zumal der Fussweg zur Gartenparty sehr überschaubar ist.


Dem Dresscode „Flowery“, sind wir in sehr dezenten Hawaiihemden und ich mit frisch gekaufter Blume im Haar, sehr treffend nachgekommen. Leider waren die Temperaturen nicht wirklich sommerlich. Auf die gute Laune und fröhliche Stimmung hatte das aber keinen Einfluss, sonst beibt man nicht, wie die Mehrzahl der Gäste, von 16 Uhr bis fast Mitternacht 😉
Die Heimfahrt am Sonntag war aufgeteilt. Bis Hamburg Hauptbahnhof sind wir mit dem pünktlichen ICE gefahren. Anschließend sind wir wieder selbst tätig geworden. Mit dem 9 Euro Ticket und der Großbaustelle zwischen Harburg und Winsen, ist jegliches Zugfahren auf der Strecke am Besten zu vermeiden. Die Bahnsteige in Hamburg sind sehr drängelig voll, da ist man froh, schnell dem Gewusel zu entkommen. Mit 31 km die kürzeste Etappe, aber bei ungewohnten 29 Grad die schweißtreibendste. In den 4 Tagen hatten wir eine ziemliche große Temperatur Spanne zu bewältigen. Von 15 bis knapp 30 Grad.

