Heimreise

…sehr gemütlich.

Da wir für heute erst ab 14:48 Uhr einen ICE mit Stellplätzen für Fahrräder bereits vor zwei Monaten buchen konnten, blieb genügend Zeit durch die Einkaufsstraßen zu Schlockern…

Uns war gestern schon aufgefallen, dass die Stadt Duisburg viel für die Optik tut. Sehr schöne und üppige Blumendekorationen, die allein schon für einen guten Eindruck sorgen. Leider sind die Geschäfte auch sehr einladend. So haben wir den Gewichtsvorteil durch das Paket gleich wieder großzügig aufgefüllt. Selbst der Uwe hat etwas gekauft 🥳

Da wir gut und ohne vorzeitiges Türenschliessen, in den ICE einsteigen konnten, genießen wir wir jetzt die angenehme Zugfahrt. Im letzten Wagen ist es selten voll und allein das ist schon angenehm.

Noch sind wir nicht sicher, ob wir mit dem Rad nach Hause radeln, oder ob wir den Metronom testen…laut App fahren sogar wieder mehr Züge Richtung Winsen. Wir können ja Gott sei Dank spontan entscheiden. In jedem Fall werden alle Züge, die von Hamburg kommend in Harburg halten, knall voll sein. Wegen eines LKW Brands genau unter der nagelneuen S-Bahn Brücke „Elbbrücken“, ist das allgemeine „9 Euro-Ticket- plus Baustellen-Chaos“ noch erheblich gesteigert worden. Unsere sportliche Leistung ist heute eher sehr mau. Ein leckerer Eiscafé heute Mittag hat die Bilanz nicht verbessert!

Da, ebenfalls spontan, die Idee auf eine Pizza Lieferung Gefallen fand, haben wir jegliches Glücksspiel mit der Regional Bahn sein gelassen und sind gleich mit eigenen Kräften fröhlich und gut gelaunt gen Sonnenuntergang geradelt…ok, die Sonne war noch gar nicht im untergehen und wie Uwe feststellte, wir können aus der Richtung höchstens in den Sonnenaufgang radeln…aber es klingt so gut…Lucky Luke reitet am Ende ja auch immer in den Sonnenuntergang…glaube ich jedenfalls.

Eine sehr schöne Tour ist zu Ende. Wir sind sehr zufrieden…die anstrengenden Stunden verblassen und die schöne Feier, das fröhliche Wiedersehen mit Allen überstrahlt alles! Es war sehr, sehr schön. Wir freuen uns schon auf die nächsten Feiern ❤

Letzte Etappe Duisburg

Nach den schönen „Feier-Tagen“ in Neuss fiel es uns fast schwer wieder auf das Fahrrad zu steigen. Die gestrige „Diamantene Hochzeitsfeier“ war sehr schön. Angefangen mit der Messe am Morgen. Die launigen Worte des Pfarrers, passten sehr gut zum Jubelpaar. Die Örtlichkeiten bei Möbel Höffner kannten wir ja noch von Dieters 75. Geburtstagsfeier. Dort gab es wieder reichlich zu essen und zu trinken und natürlich zu erzählen…es war sehr schön mal wieder soviel Familie und Bekannte zu treffen und es ist schon erstaunlich was man alles essen und trinken kann 😅

…zumal wir uns abends nach der Feier gleich wieder mit Magdalena, Oskar und Iris im „Mauerwerk“ getroffen haben. Überhaupt schien die Stadt im Feier Modus zu sein…Vorfeiermodus trifft es wohl eher. Nächstes Wochenende ist großes Schützenfest…da wird ganz Neuss eine einzige Feier sein!

Nach dem Frühstück haben wir uns von Magdalena und Oskar verabschiedet. Mit etwas weniger Gepäck, da wir die Festkleidung plus etwas Schmutzwäsche, und Kleinigkeiten wieder im Paket verstaut hatten und gestern Iris gleich wieder mitgegeben haben. Die Gute hatte ja schon vor einer Woche fast das selbe Paket in Empfang genommen 👍

Die letzte Etappe verlief bis auf wenige Ausnahmen fast immer in Sichtweite des Rheins. Wir haben fast jede Schleife mitgenommen. Einige „Chemparks“ haben für kleine Umfahrungen gesorgt. Insgesamt war es aber ein schöner Weg. Gute Planung von Uwe sorgte für einen direkten Weg zum Duisburger Hafen. Den wollten wir ja schon auf der Ruhrtal Radtour beradeln, was aber von einem Unwetter verhinderte.

„Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen der Welt und die führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa.“

Diese Informationen sind von „duisport. de“ über das Jahr 2021. Die schiere Grösse ist schon überwältigend und vom Fahrrad nur schwer sichtbar. Einige Brücken boten Einblicke nach links und rechts, aber insgesamt kam man sich recht klein vor.

Zum Abschluss noch die Statistik: Wir sind jetzt bei knapp 470 Kilometern angelangt. Morgen stehen dann noch die letzten Kilometer vom Harburg nach Winsen an…zuvor aber noch die Zugfahrt von Duisburg nach Hamburg‐Harburg.

Angekommen

In der schönsten Mittagshitze sind wir heute in Neuss angekommen. Da die Zimmer noch nicht fertig waren, haben wir das Wiedersehen mit Magdalena  und Oskar kurzentschlossen zur „Flotten Theke“ verlegt. Der liebe Dieter saß dort, einem festlichen Empfangskomitee gleich, vor der Tür. Der erste Eindruck täuschte jedoch. Zwar war er hoch erfreut uns zu sehen, aber er wartete auf seinen Chauffeur. Magdalena und Oskar fanden sich wenige Minuten später per Stadtbahn ein. Cousin Ralph hat uns köstlich bewirtet und sich gefreut uns zu sehen! Bier, bzw. Radler schmeckt nach 50 Kilometern einfach köstlich, besonders bei den heutigen Temperaturen!

Mit genügend Zeit im Rücken, haben wir nach dem einchecken im Hotel noch ein bißchen die Gegend erkundet und noch einige Kleinigkeiten besorgt…noch einen Eiskaffee genossen…und dit und dat entdeckt

…die Statistik ist heute auch nicht der Rede wert, aber der Vollständigkeit halber 🤗

…und den Abend lassen wir in fröhlicher Runde, noch mit Iris und Alex dazu in der „Hafenliebe“ ausklingen 🍻…und morgen feiern wir die Diamantene Hochzeit (60Jahre) von Roswitha und Dieter 💞

Eventuelle Fehler sind der Eile geschuldet. Mein Lektor hat schon Feierabend 😘

Rheinfahrt

Ganz entspannt, ohne jeglichen Stress sind wir heute morgen in Siegburg losgeradelt. Das Wetter war einfach traumhaft! 20 Grad und bedeckter Himmel. Kein „Lass uns früh los, da sind die Temperaturen noch erträglich“, und auch keine Regenausweichmanöver…Der hat sich leider woanders niedergelassen. Die Landschaft sieht schon arg vertrocknet aus und der Rhein ist als großer, kräftiger Strom nicht mehr als solcher zu erkennen.

Mit zwei kleinen Baustellen, die wir einfach ignoriert haben, da auch keine Umleitung vorhanden war, erreichten wir gemütlich den Rhein und die Fähre.

Die weitere Fahrt rheinabwärts verlief unspektakulär. Wir haben uns nicht von weiteren Baustellen beeindrucken lassen. Wir gehen einfach davon aus, dass der Radweg verbessert wird. Landschaftlich erlebten wir einen ständigen Wechsel von Industrieanlagen und wunderschöner Natur. Die große Anlage in Wesseling mussten wir weitläufig umfahren…aber das gehört dazu. Ohne Industrie geht es nun mal nicht. Der Rhein ist sehr stark befahren, aber die Schiffe sind nicht voll beladen, da das bei dem geringen Wasserstand nicht möglich ist. Eine Bäckerei haben wir zur rechten Zeit gefunden, so dass die letzten Kilometer nach Köln gar keine Mühen bereitete.

Dank recht früher Ankunft und frühem Check-In, blieb genügend Zeit die Beine mal anders zu beschäftigen. Der Kölner Dom ist immer einen Besuch wert und ausserdem ein sehr schöner Ort um an die zu denken, die nicht mehr bei uns sind.

Unsere Beine sind das Schlockern an Schaufenstern und Sehenswürdigkeiten vorbei, nicht mehr gewohnt. Beine hoch und Blog schreiben ist die Alternative nach einem leckeren Abendessen…und noch ein bisschen EC2022 München schauen…“Flieg Mihambo! Flieg!“

Siegburg…

…jetzt liegen die Berge aber wirklich hinter uns!

Wir sind heute – nach einem sehr leckeren Frühstück – mit der Vorstellung losgeradelt, dass die Berge und Anstiege nun hinter uns liegen. Weit gefehlt!

Als „warm up“ mussten wir kurz hintereinander viermal die Sieg überqueren, über teils sehr phantasievolle Konstruktionen. Dass uns nicht schwindelig geworden ist 😵‍💫 Ansonsten sind wir bis auf diese „Brücken“ gemächlich und genussvoll am Fluss entlang geradelt.

Wir haben allerlei Federvieh bei der Futtersuche sehr gut beobachten können…bis dann plötzlich der nicht aufhören wollende Berganstieg uns aus unseren Träumen riss. Sehr hinterlistig natürlich! Zuerst mussten wir sehr abrupt auf die Bundesstraße wechseln! Man wollte schon das Meckern über Radeln auf der Straße anfangen, als wir das Elend kommen sahen 🫣

Rechts auf eine Nebenstraße und knackig ansteigend natürlich. Zur Erholung haben wir auf halber Höhe ein Wetter Video geschaut. Dem Regen sind wir jedenfalls entwischt. Die paar Tröpfchen waren wirklich nichts zum nass werden.

So wie das Eichhörnchen sich ernährt, sind wir mühsam, langsam, aber fahrend den Berg hinauf gekommen. Für viele ist es wahrscheinlich nur ein Hügel, aber wir fühlten uns (die ganzen Tage) wie im Trainingslager für die nächste Tour de France…man darf ja nicht unsere erschwerten Gepäck Bedingungen vergessen…bis jetzt ist es etwas weniger geworden. Altes entsorgt und (noch) nichts Neues gekauft 😅

Noch zu erwähnen sei, dass Uwe eine dicke Lippe hat…er hat sie aber nicht riskiert und ich war es auch nicht. Unbemerkt, auf der Suche nach Kaffee und Kuchen in Hennef wurde die Lippe plötzlich dick. Ein Kühlpack aus der Apotheke und 30 Minuten Ruhe haben gut getan. Es tut nichts weh, wobei Uwe nie klagt…nur manchmal, wenn ich zu doll nerve 😂

Dass es uns gut geht, kann man auch daran sehen, dass wir nach unserem sehr leckeren Essen im Brauhaus noch einen Spaziergang zur mittlerweile geschlossenen Abtei „hoch“ gemacht haben. Die alte Abtei, deren Gründungszeit im Jahre 1064 liegt, trohnt in 118 Metern Höhe auf dem Michaelsberg, dem Wahrzeichen der Stadt Siegburg.

Immer wieder…

…auf und nieder!

Nach dem gestrigen bedeckten Tag, begleitete uns heute wieder den ganzen Tag die pralle Sonne 🌞. Als wir unser fragwürdiges „Ressort“  nach dem Frühstück verlassen hatten, fanden wir nicht sofort den richtigen Berg  um die Stadt in die gewünschte Richtung zu verlassen. So ganz glücklich waren wir mit Betzdorf eh nicht. Das Hotel war zwar sauber, aber sehr merkwürdig und lieblos. Das bargeldlose Zahlen war im nahegelegenen Restaurant nicht möglich und als wir schließlich nach einem Fussmarsch den passenden Geldautomat gefunden hatten, sahen wir sofort ein nettes Restaurant wo man natürlich mit Karte zahlen konnte. Ob es Zufall war, dass Polizei und Zoll am Morgen allerlei kontrollierenden Aufwand am Markt betrieben?…wir wurden aber nicht angehalten ☺️

Die ersten Kilometer mit der fast schon üblichen Steigung ging es noch an der Bundesstraße entlang…fast komplett mit Radweg…aber nur fast. Gott sei Dank fand sich immer wieder ein Teilstück Radweg an der Sieg, abseits der Straße. Der Radweg ist ein ziemlicher Flickenteppich. Mache Teilstücke sind idyllisch und ruhig, und andere sind einfach nur doof…und steil!

Im übrigen haben wir es heute geschafft einen Berg zu weit nach oben zu kraxeln. Es fehlt dann einfach die Energie um sich zu ärgern…aber die Abfahrt war klasse👍

Der schweißtreibende Teil des Tages ist vorbei. Nun sitzen wir frisch geduscht im Garten unseres altehrwürdigen Hotels und sind in freudiger Erwartung auf den Pizza Lieferdienst🙄 Unglaublich aber wahr. In der näheren Umgebung hat jedes Restaurant, selbst der Döner Laden um die Ecke heute RUHETAG! Gott sei Dank erleichtert uns ein gut gefüllter Kühlschrank die Wartezeit 🍻

Über Stock und über Stein

…oder wir sind Kummer gewohnt.

Heute Nacht sind wir von sehr ungewohnten Geräuschen wach geworden. Es hat geregnet! Ziemlich heftig sogar. Entsprechend angenehm war heute die Temperatur. Bei ca. 24 Grad ist das Radeln sehr viel angenehmer…und Eis essen ist trotzdem klasse.

Mit einem gut gefüllten Bauch sind wir von Olpe Richtung Siegen gestartet. Es hat nicht lange gedauert, bis wir auf erste Hindernisse stießen. In Wenden, wo Bitte herkommt, findet bis Dienstag die „Wendsche Kärmetze“ statt…das größte Volksfest in Südwestfalen. Der ganze Ort ist ein einziger Kirmesplatz. Wir hatten Mühe dem Radweg zu folgen, bzw. diverse Sperrungen zu umfahren.

Später haben dann festgestellt, dass es vielleicht gar nicht schlecht gewesen wäre vom „Siegerland Radweg“ abzukommen. Seinen Namen als Radweg hat er jedenfalls nicht verdient. Nicht nur, dass es ständig rauf und runter ging – (kennen wir ja schon) teilweise war die Beschaffenheit selbst für gute Mountainbikes eine Zumutung…und wir haben beladene Trekking Räder! Dann gab es plötzlich Teilstücke an der viel befahrenen Bundesstraße…und immer wieder Abkürzungen den Berg rauf und auf der anderen Seite runter.

Die rasante Abfahrt durch Oberholzklau bis nach Niederholzklau, hat aber sehr viel Spaß gemacht 😁. Die wirklich ungemütlichen Teilstücke waren zwischen Siegen und Betzdorf…Gott sei Dank hatten wir vorher noch ein sehr gutes Eis gegessen…so war mein Nörgeln (vielleicht) nicht ganz so ausgeprägt…

Auch wenn die Strecke heute nicht so schön war, hatten wir trotzdem unsere Freude ☺

Bergbahntrassen?

Wir haben uns ja nun schon fast mit dem Bergischen Land angefreundet. Heute morgen ging es zumindest für einige Kilometer auf alten Trassen weiter.

Unsere Beine schaffen wieder was! So haben wir nur kurz mit den Schultern gezuckt, als wir abbiegen mussten. Wie heißt es so schön: „Wat mutt, dat mutt!“…wieder so ein „Berg-Panorama-Radweg“

Ob es nun am täglichen Training lag, oder ob die Steigungen moderater waren, heute haben wir fast alle fiesen Anhöhen fahrend bewältigt…und wenn ich an diese geniale Abfahrt denke…mit 14% und qualmenden Bremsen den Berg runter. Das war ähnlich gut wie von Mallnitz runter ins Drautal. Natürlich hat es nicht gequalmt, aber bei den Kräften die auf die Bremsen einwirken, konnte man fast damit rechnen. Ich habe mich auf jeden Fall sehr über die gelungene Reparatur meiner Bremsen 1 Tag vor Tourstart gefreut. Die hatten nämlich Öl verloren und das Bremsen war schwierig bis gefährlich.

Der heutige Tag steht mehr unter dem Motto Talsperren-Vorbeifahrt. An fünf (Kerspe-, Lingese-, Brucher-, Genkel- und Aggertalsperre) sind wir vorbeigefahren und an Nr. 6, der Bigge Talsperre haben wir Quartier im BiggeSeeFront bezogen.

Die Temperaturen waren heute etwas freundlicher. Es ist unter 30 Grad geblieben und vereinzelt tauchten sogar Wolken auf. Allerdings sind kühlende Tunnelfahrten immer noch sehr beliebt. Die Eiscafé Dichte lässt zwar immer noch zu wünschen übrig, aber spätestens, wenn man kurz vor einem Schwäche-, Nörgelanfall ist taucht so eine rettende Oase auf.

Bahntrassen mit Alpe d’Huez

Uns war ja klar, dass es gleich wieder steil nach oben ging. Den Anstieg zu der schönen Nordbahntrasse haben wir aber gerne in Kauf genommen. Die nächsten 20 schönen Kilometer sind wir gemächlich gen Vohwinkel gerollt…sind auf die Korkenzieher Bahntrasse gewechselt…die ebenso schön dahin rollt. Leider gab es ein ziemlich böses, bzw.  schweißtreibendes Erwachen.

Der Abzweig nach Burg führte uns über Stock und Stein…durch Wald und unter der Müngstener Eisenbahn Brücke hindurch, der höchsten in Deutschland. Gott sei Dank nicht überweg.

Ja, dass war richtig anstrengend. Ich glaube wir waren die Einzigen weit und breit, die ohne E-motorik unterwegs waren…und dazu noch jeweils 9 Kilo Gepäck dabei hatten.

Wir haben uns das Ganze einfach schön geredet. „Der Wald sieht ja wildromantisch aus.“ „18% runter, 10% rauf, da bleiben ja nur 8% übrig.“ Jammern bringt einen nicht den Berg rauf…Käsekuchen schon eher. Und es ist auch nicht verkehrt „oben“ an der nächsten Tanke auch noch ein Eis zu genießen.

Aus dem Nichts waren wir dann plötzlich wieder auf einer Trasse unterwegs. Der unsägliche Panorama Radweg…der deutlich mehr steigend, als auf der Höhe verlief, lag hinter uns. Wir sind einfach rechts abgebogen…und der Weg hat es nicht gemerkt🤣 Plötzlich war alles wieder schön…und das Ziel nur noch 10 km entfernt…kein Problem, wir sind Helden! Mit jedem schönen Kilometer verblassen mindestens 10 schlechte 🤣

Da wir heute Abend schon wieder in einem Brauhaus gelandet sind, wurde schon eine Umbenennung der Tour von „Bahntrassen“, – in „Brauhaus“ Tour vorgeschlagen… 👍Auf dem Marktplatz ist heute (uns zu Ehren?) etwas Remmidemmi…an dem wir so gar kein Interesse haben. Uns beschäftigt viel mehr…können wir das Fenster heute Nacht auflassen…und schlafen!?

Bochum

…ich komm aus Dir. Bochum, ich fahr weiter auf schönen Bahntrassen.

Erstaunlicherweise sind wir relativ pünktlich in Bochum angekommen. Nur 12 Minuten Verspätung und es war eine angenehme Fahrt, als wir erstmal im Zug waren…Uwes Hinterrad wäre in Harburg fast ausgesperrt worden, aber mit vereinten Kräften habe ich die Tür am Schließen gehindert…und der Zugchef hat sich später entschuldigt.

Die Morgenstunden empfanden wir sehr angenehm, als wir um 8 Uhr von Winsen nach Harburg geradelt sind…in Bochum aus dem Zug steigend, hatten wir das Gefühl vom Kühlschrank in den Backofen zu wechseln. Gott sei Dank hat der liebe Uwe sehr gute Strecken ausgesucht. Größtenteils alte Bahnstrecken, die sinnvoll umgewidmet sind…und mittlerweile ein schützendes Blätter Dach bieten.

Für Baustellen und mangelnde Eiscafés an der Strecke, kann man den Uwe nicht verantwortlich machen. Eine Umleitung hat uns zielsicher zum höchsten Berg in der Umgebung geführt…die andere war auch nicht viel besser, nur deutlich kürzer. Die Tankstellendichte ist Gott sei Dank recht groß und immer ist eine gefüllte Eistruhe vorhanden, was an Tagen wie diesen sehr hilfreich ist.

Drei schöne Tunnel konnten wir auch genießen. Die Temperaturen dort sind ähnlich erfrischend angenehm wie im alten Elbtunnel…eine Mini Abkühlung.

Nun lassen wir den warmen Abend im Wuppertaler Brauhaus ausklingen…die Mass Radler zu heben ist eine Herausforderung, die man genießt.

Noch ein Wort zu den Steigungen. Ich finde „Bergisches“ Land gewaltig untertrieben…es hat fast schon alpinen Charakter. Von der schönen Bahntrasse „runter“ nach Wuppertal war zwar angenehm, aber morgen früh mussen wir wieder hoch…und morgen früh wird sie bestimmt noch steiler sein!

Die Wuppertaler Schwebebahn gibt es natürlich auch…fährt fast durch unser Zimmer 😅