Rheinfahrt

Ganz entspannt, ohne jeglichen Stress sind wir heute morgen in Siegburg losgeradelt. Das Wetter war einfach traumhaft! 20 Grad und bedeckter Himmel. Kein „Lass uns früh los, da sind die Temperaturen noch erträglich“, und auch keine Regenausweichmanöver…Der hat sich leider woanders niedergelassen. Die Landschaft sieht schon arg vertrocknet aus und der Rhein ist als großer, kräftiger Strom nicht mehr als solcher zu erkennen.

Mit zwei kleinen Baustellen, die wir einfach ignoriert haben, da auch keine Umleitung vorhanden war, erreichten wir gemütlich den Rhein und die Fähre.

Die weitere Fahrt rheinabwärts verlief unspektakulär. Wir haben uns nicht von weiteren Baustellen beeindrucken lassen. Wir gehen einfach davon aus, dass der Radweg verbessert wird. Landschaftlich erlebten wir einen ständigen Wechsel von Industrieanlagen und wunderschöner Natur. Die große Anlage in Wesseling mussten wir weitläufig umfahren…aber das gehört dazu. Ohne Industrie geht es nun mal nicht. Der Rhein ist sehr stark befahren, aber die Schiffe sind nicht voll beladen, da das bei dem geringen Wasserstand nicht möglich ist. Eine Bäckerei haben wir zur rechten Zeit gefunden, so dass die letzten Kilometer nach Köln gar keine Mühen bereitete.

Dank recht früher Ankunft und frühem Check-In, blieb genügend Zeit die Beine mal anders zu beschäftigen. Der Kölner Dom ist immer einen Besuch wert und ausserdem ein sehr schöner Ort um an die zu denken, die nicht mehr bei uns sind.

Unsere Beine sind das Schlockern an Schaufenstern und Sehenswürdigkeiten vorbei, nicht mehr gewohnt. Beine hoch und Blog schreiben ist die Alternative nach einem leckeren Abendessen…und noch ein bisschen EC2022 München schauen…“Flieg Mihambo! Flieg!“

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