Steampunk Festival Buxtehude

…oder, die Grundkondition ist wieder da!

Tagelange, genaueste Beobachtungen der Großwetterlage haben sich als überflüssig erwiesen. Buxtehude, oder Brot backen? Was an welchem Tag? Samstag, oder Sonntag nach Buxtehude um das Steampunk Festival zu besuchen. Eine Woche lang hat sich der Samstag als der schönere, der wärmere vorhergesagt. Tatsächlich wurde dann sehr kurzfristig aus kaum Wind, plötzlich 20 km/h mit Böen bis zu 40 km/h…die Temperaturen haben sich auch nach unten angepasst. Warme 17 Grad verringerten sich auf kühle 12 Grad. Immerhin durchgehend sonnig 😊 Wir sind trotzdem frohgemut mit dem Rad Richtung Buxtehude aufgebrochen…kalter Gegenwind, aber die Harburger Berge haben dafür gesorgt, das uns nicht zu kalt wurde…

2018 sind wir zufällig auf einer Radtour in diese coole Veranstaltung gestolpert. Zunächst waren wir sehr unsicher…wird ein Flim gedreht? Die Leute sehen so spacig aus, wie aus einer anderen Welt. Vielleicht „Versteckte Kamera“? Mit großen Augen sind wir durch die historische Stadt gegangen und nachdem unsere Hirne wieder funktionierten, haben wir erfragt um was geht. Tja, Corona hat nachfolgenden Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um so größer war die Freude als es in diesem Jahr wieder losging.

„Steampunk ist ein Phänomen, das als literarische Strömung in den 1980ern auftrat und sich zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat. Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht“

…ist auf Wikipedia erklärend zu lesen. Und die Fantasie der Besucher/Teilnehmer ist unglaublich. Die Verkaufsstände auf dem Festival sind das eine, aber erst die verkleideten Besucher geben der Veranstaltung das besonderen Flair.

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei, gab es doch so viel zu sehen. Aber wir wollten auch den Rückweg per Fahrrad bewältigen. Unsere Räder sind im Vergleich zu diesen fahrbaren Untersetzen ja sehr simpel und eher langweilig…

Für die Statistik…der Rückweg war zwar 5 km länger, da wir die Harburger Berge umfahren haben, aber mit Rückenwind waren wir 20 Minuten schneller. Insgesamt 94 Kilometer. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung…und noch mehr mit dem Erlebten 😎