Da wir gestern von den anstrengenden Wegen und deren noch anstrengenderen Steigungen zu geschafft waren, haben wir den Ausflug zu Schlachtstätten früherer Zeiten ausfallen lassen. Ich hätte teilweise selbst handgreiflich werden können…es kommt nicht sehr häufig vor, dass man Berg runter schieben muss, weil es zu gefährlich ist zu fahren.
Das Frühstück im Truckerstop war ok. Es hat genügend Kraft gegeben, uns und unsere Muskeln zu motivieren weitere Steigungen in Angriff zu nehmen. Heute aber auf Asphaltwegen und mit etwas weniger Gegenwind. Über den sind wir gar mehr nicht so böse, da wir deswegen trocken bis Lüchow gekommen sind. Der Wind 🌬️ hat das Regentief nicht an uns heran kommen lassen👍





Den eigentlichen Grund unserer Reise haben wir heute ausführlich, aber ohne Kaffee, oder ein Eis, besichtigt. Wobei besichtigt zuviel gesagt ist. Wir haben die interessanten Rundlingsdörfer gesehen, die Häuser und die runde Bauweise erkannt. Näher besichtigen kann man sonst nichts. Alle Gaststätten, Cafés oder ähnliches, waren geschlossen. Genug genörgelt. Sehenswert war/ist es trotzdem. 😊






Satemin ist im August 1850 fast komplett niedergebrannt, aber im selben Jahr identisch wieder aufgebaut worden. Schreyahn ist ebenfalls sehr gut erhalten. Von Himmelfahrt bis Anfang Juni findet die „Kuturelle Landpartie“ statt. Etwa 300 Aussteller zeigen auf Höfen und Ateliers ihre Künste.
Mehr oder weniger gemütlich sind wir nach Lüchow geradelt…die Hügel lagen hinter uns, an den Wind haben wir uns (fast) gewöhnt. Mit genügend Zeit bis zum Abendessen haben wir uns das Städtchen recht gründlich angeschaut…ein leckerer Latte Macciato, ein super leckeres Eis und rote Lederhandschuhe haben die Besitzer gewechselt😊.




Mangels Interesse haben wir uns nicht das „Rolling Stones Museum“ in Lüchow angeschaut…nur das Wandgemälde dazu. Hotel und Hotel Küche sind heute um Längen besser…obwohl die Preise ähnlich sind. Gestern war es ein Notnagel…Gott sei Dank kein Sargnagel.
😎
