…oder, irgendwas ja ist immer 🙄
Der Blick aus dem Fenster heute Morgen zeigte uns, dass es geregnet hat. Wie schön. Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück sind wir um 10 Uhr gestartet, ohne Regen, aber natürlich mit Gegenwind…unser Bergtraining 🙄
Über wenig befahrene Nebenstraßen, die wir meist für uns hatten, radelten wir noch durch einige Rundlingsdörfer, Straßendörfer und durch die Nemitzer Heide. Irgendwann, nach dem x-ten rechtslinks Schwenk, wurde es immer verlassener. Die Straße blieb jedoch in einem 1a Zustand. Keine Autos, da keine Orte, aber ein voll genialer Radweg…eigentlich Autostraße, nur ohne Autos. „Zonenrandförderung“, kommentierte Uwe meine Begeisterung!







Wir hingen noch so unseren Träumen nach…plums, da lag eine neue Realität in Form einer Sandpiste vor uns…Asphaltende, Sandpiste voraus…und was für eine. Anfangs noch fahrtauglich, was Uwe noch zu der Bemerkung hinreißen ließ, „Da kennen wir weitaus schlechtere.“ Was dann leider auch so kam. Wir fuhren, oder schoben parallel zur ehemaligen Zonengrenze die definitiv keinerlei Förderung bekommen hatte. 3 lange Kilometer, von Wirl bis zum Grünen Band, früher bekannt als Todesstreifen.






Nach einem kleinen Imbiss aus der Not Verpflegung, ging es auf besser werdenden Wegen zur Elbe…kein Café, kein Eiswagen…nix! Die ganz Gegend ist gastronomisch einfach Tot. Im Grenzland Museum in Schnackenburg haben wir schließlich gegen eine Spende einen Kaffee bekommen. Puh! Das Museum zeigt anschaulich die Unmenschlichkeit der damaligen deutsch-deutschen Grenze. Ein lohnenswerter Besuch…nicht nur wegen des Kaffees.





Etwas gestärkt machten wir uns auf die letzten 18 Kilometer mit Rückenwind…um nach knapp 10 Kilometern, „zufällig“ von einer alten Dame zu erfahren, dass die Fähre von Pevesdorf nach Lenzen gar nicht fährt 😫. Ein Anruf in unserem Hotel auf der anderen Elbseite bestätigte leider diese Auskunft. Grrrr…also 10 Kilometer zurück gegen den Wind und die Fähre in Schnackenburg nehmen😣…um dann endlich die letzten 18 Kilometer zu fahren. ☹️…Augen zu und durch 🙄
Die Temperatur hat sich im Laufe des Tages von frischen 13 Grad am Morgen auf sommerliche 22 Grad empor gearbeitet…wir waren dementsprechend ausgetrocknet, was man uns bei unserer Ankunft im Hotel angesehen hat. Das Alster Wasser stand so schnell vor uns…und war soooo lecker 🤗…wie später auch das Abendessen 👍




😎
