Fehmarn – Neustadt, oder

…über diese Brücke bin ich heute geradelt! Yeah!

Der heutige Tag hat sich als ein sehr guter dargestellt. Es fing schon damit an, dass ich es geschafft habe über die Fehmarnsundbrücke zu „fahren“. Ich war zwar schweißgebadet, aber sehr zufrieden mit mir👍

Die ersten Kilometer führte der Ostseeküsten Radweg mehr im zickzack Kurs durchs Hinterland, bis wir beim Rosenfelder Strand an selbigen kamen, und für eine gute Weile die Ostsee in greifbarer Nähe hatten.

Die großen Ostsee Bäder mussten wir umfahren, da an den schönen Promenaden Radfahrer unerwünscht sind 🙄. Teilweise sorgte die Steilküste auch für Ausflüge ins Hinterland. Aufgefallen ist uns, dass die Wege im Hinterland größtenteils gut asphaltiert waren…Hügel rauf und Hügel runter gab es auch, aber heute gut zu fahren, da wir oftmals Rückenwind hatten. Kam jedoch die See in Sicht, wandelte sich der Belag in Grand (Staub) mit fiesen Sandkuhlen um. Die sehr vielen Radfahrer, die auf Fehmarn und an der Lübecker Bucht unterwegs sind, sollten eigentlich Grund genug sein, dass die Radwege mit einem Teil der teuren Kurtaxe gepflastert und ausgebaut werden.

In Grömitz haben wir auf einen Mitschnacker gehört, der für uns Radfahrer ein „leckeres Fischbrötchen und ein kühles Radler“ anpries. Und wie wahr. Das Matjes Brötchen war echt klasse 👍 Das Alster/Radler tat natürlich sehr gut, da es heute angenehm warm war…ohne diesen blöden kalten Gegenwind. Dass wir eigentlich auf der Suche nach einem leckeren Eis waren, haben wir beiseite geschoben😂

Mit einigen Irrungen (Abkürzung) und Wirrungen (Umweg) haben wir auf teils abenteuerlichen Wegen das heutige Tagesziel Neustadt erreicht.

Die Übernachtungs Möglichkeiten an der Lübecker Bucht sind extrem kostspielig. Da Lübeck mit dem Zug gut, schnell und sogar pünktlich zu erreichen ist, haben wir dort eben zwei Nächte gebucht. Morgen geht es mit dem Zug wieder zurück nach Neustadt, dann radeln wir das noch fehlende Stück ab.

Da Uwe sich aus alten Spionagetagen in dieser Gegend immer noch gut auskannte, war der Weg zum Bahnhof ein direkter…und eh wir uns versahen, befanden wir uns in Lübeck.

…was ja bekannlich auch immer eine Reise wert ist 😎

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