…wir haben den Fluss gewechselt.
…und die Fließrichtung. Ersteres war ziemlich anstrengend, wie man dem Höhenprofil entnehmen kann und Zweiteres macht das Leben etwas leichter, da Wasser den leichteren Weg sucht. Uns gelingt das nicht immer.







Bis Hatzfeld hatten wir wenig zu beklagen. Uwes Augen leuchteten förmlich, als mit einem umgewidmeten Eisenbahn Tunnel, einige Kilometer auf einer sehr gepflegten Bahntrasse folgten. Das Erwachen war brutal. Mal eben den Fluss wechseln…dazu gab es eine kleine und eine längere Steigung zu bewältigen, was auch ohne Sonne schweißtreibend genug ist. Wir mussten bei 27 Grad den Bergrücken zwischen Eder und Lahn bewältigen. Dem langen Aufstieg folgte eine rasante Abfahrt…bergauf bei 7 bis 5 km/h 🥵 mindestens 30 Minuten lang, die Abfahrt mit einer Höchstgeschwindigkeit (lncl. bremsen) von 44 km/h…Juchu 😎 aber nach wenigen Minuten war der Rausch vorbei.


Der Lahn Radweg bietet bis Marburg sehr viel, von „neben der Bundesstraße“ bis hin zur wunderschönen Idylle. Wir hatten es zum Schluß eilig, da wir ein Gewitter im Schlepptau hatten. Die ersten Regentropfen fielen mit dem Ortsschild „Marburg“. Gott sei Dank sind wir aber trocken zum Hotel gekommen…was natürlich wieder hoch oben am Berg liegt, nur das Schloss liegt höher. In der herrlichen Altstadt von Marburg! Welch ein Flair, was für eine schöne Altstadt!…und der angekündigte, starke Regen hat sich anderswo niedergelassen😅







Neben der Statistik die gleich folgt, noch ein Wort zu meinen Rippen…speziell die auf der linken Seite. Eigentlich hatte ich ja gedacht, „ist nicht so schlimm.“ Gestern abend konnte ich mich dann plötzlich kaum noch ohne Schmerzen bewegen. Puh, das ließ erst nach, als wir uns heute den Bergrücken hoch quälten…also Schmerz mit Schmerz bekämpfen 🥴 Mal sehen wie es sich morgen anfühlt 🥳


