…und von Vlissingen nach Hause
Der letzte Fahrrad Tag hatte einiges zu bieten. Zum einen eine schöne Strecke, selbst die Umleitungen waren sehr schön, und zum anderen auch noch einen Adrenalin ansteigenden Unfall. Warum einfach, wenn es auch anders geht. 🫨
Mit ein bisschen Wehmut haben wir unsere gemütliche Unterkunft verlassen,

Der Hinterhof ein Traum 
Asinello 
Die Sonnenanbeterin 
Wir sind cool 
Aufenthaltsraum 
und überall kleine Eselchen
aber die nächste Übernachtung wird schließlich auf einem Hotelboot stattfinden. Das klingt doch auch interessant.
Die Route führte über Damme, an dem Kanal „Damse Vaart“ entlang, der bis Sluis ziemlich gerade verläuft. Den Weg haben wir schon per Auto kennengelernt, als wir zu dem guten Restaurant, „De Zuidkant“ gefahren worden sind. Links und rechts Bäume, so dass der stärker werdende Wind ausgebremst wurde. Windmühlen und andere Hingucker sind uns auch ins Auge gefallen.




Eine Umleitung führte uns um Sluis herum, da dort ein großer Flohmarkt stattfand und allgemein verkaufsoffen war. An der Ruine entlang um die Stadt herum. So haben wir auch einen bemerkenswerten weißen Pfau entdeckt.

Ruine Sluis 
Der weiße Pfau 
Der normale Pfau ist auch da 
Die Nordseebrandung 
Tolle Wegführung
Die Nordsee Küste haben wir trotz Umleitung(en) gut und zeitnah erreicht. Der Wind, mit stürmischen Böen von bis zu 65 km/h war teilweise schwer zu bewältigen. Wir haben uns gegen den strandnahen Radweg auf dem Deich entschieden, da dort der Wind direkt, schräg von der Seite und ungebremst auf Land traf…oder auf Radfahrer! Auf Grund der starken Winde haben wir auf einen Besuch im Naturpark Zwin verzichtet. Je näher wir Richtung Breskens kamen, desto mehr Rückenwind konnten wir aber genießen…nur fliegen ist schöner 😎.
In Breskens haben wir Cathrin und Edi, die dort ihren Urlaub verbringen, noch einen Besuch abgestattet. Liegt ja auf unserem Weg, da wir die Fähre Breskens – Vlissingen nehmen wollten. Zudem fehlte noch etwas auf unserem kulinarischen Trip. Die Pannenkoeken 😍Ein kleiner, leckerer Mittagsimbiss! Bevor wir zu den Pfannkuchen kamen, hatte die Pflastertasche noch einen Einsatz. Es gab einen kleinen Auffahrunfall. Da wir beide über Fahrrad Navis verfügen🫨…hatte ich entdeckt, dass wir plötzlich nicht mehr auf dem rechten Weg waren. Ich habe gebremst, Uwe nicht, da er noch auf das Navi geschaut hat. Rums! Und Uwe hat ein weiteres Pflaster benötigt…ich eigentlich einen Schnaps! Für die Zukunft wird eine (oder zwei) kleine Schnapsfläschen den Weg in die Pflastertasche finden! Das ist klar!

Noch ein Pflaster 
Das Hotelschiff… 
Koenigin Emma 
Gut geparkt 
Rettungsleiter? 
Sonnendeck 
Die Kabine
Die Überfahrt und der Weg zum Hotelschiff waren teilweise sehr stürmisch…besonders der eine Kilometer in Vlissingen, wo wir frontal gegen den Wind radeln mussten. Puh, mit 9 km/h sind wir vorwärts gekrabbelt. Das Hotelschiff zu finden war ein Kinderspiel, aber das dazugehörige Hotel, wo man einchecken muss, war etwas mühsam zu finden. Mal wieder von hinten, durch die Brust ins Auge🙄, aber irgendwann gefunden! Eigentlich eine schöne Übernachtungsmöglichkeit, leider war aber die Klimaanlage defekt und auf meiner Seite zog es wie blöde! 🫨🥶Augen zu und durch😂




Die Henkersmahlzeit, vor der am nächsten Tag folgenden Heimreise, haben wir in Vlissingen in einem sehr schönen Restaurant zu uns genommen… „de Gecroonde Liefde“…laut Übersetzungs-App „die gekrönte Liebe“ – das konnte nur was Gutes sein.
Ein sehr schöner Abschluss. Ob ich mich nochmal aufraffe um über die 10 stündige Heimreise mit ihren „Highlights“ zu berichten, weiß ich noch nicht. Ich habe mir heute schon den Frust von der Seele geschrieben…in einem zweiseitigen Brief an die Deutsche Bahn…kann ich auch gleich noch als Kopie an die Niederländische Bahn schicken. Die haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert!












































































































