Antwerpen – Dendermonde

Der erste Tag im Sattel war wunderschön. Zuerst hat uns das Navi, das Uwe gefüttert hat, sehr gut aus Antwerpen rausgelotst. Mit einer Fähre sind wir zur anderen Schelde Seite gewechselt und hatten dann Natur pur.

Renaturierte Moore wo eine große Vogel Vielfalt zu hören war. Mal führte die Strecke direkt an der Schelde entlang, dann wieder mehr im Hinterland. Interessantes gab es immer zu sehen. Da wir ein Teilstück des „Kunstradwegs“ geradelt sind, gab es auch Kunstwerke zu entdecken.

Gegen Mittag haben wir eine Stärkung in Form von Appeltarte mit Eis und Latte Macciatio genossen. Ich fand alles echt klasse, bis Uwe mir erzählen musste, „Witzig, dass da extra eine Fahrradbrücke angebaut ist.“ Na toll, meine Höhenangst wird in diesem Urlaub sehr aktiv bekämpft. 🙄

Ein ganz kleines Teilstück des Radwegs führte ziemlich chaotisch durch/vorbei an einem Industrie Betrieb. Seltsam hakenschlagend, unbefestigte Wege, teils herausfordernd durch einen Ort…aber, wenn alles nur glatt läuft, ist es ja langweilig.

Dendermonde begrüßte uns mit einer mächtigen Baustelle, die uns zunächst zum örtlichen Gefängnis geführt hat…da wollten wir lieber nicht nach Quartier fragen. Stattdessen haben Google bemüht und sind fast direkt vor unserer Unterkunft gelandet…so hintenrum, durch die Brust ins Auge und so…

Aus dem Stand waren wir beide schockiert. Das sah alles eher nach einem sehr zwielichtigen Etablissement aus…und der Fahrrad Abstellplatz erst 🙈…und das nach dem tollen Motel One in Antwerpen…

Wir mühten uns noch mit den diversen Öffnungscodes ab, als ein mega Jeep neben uns hielt…also nicht nur einfach ein Jeep. Ausgerüstet für eine schwere Wüstentour. Der Fahrer entpuppte sich als Chef des Ganzen. Mein Gedanke: „Das Geschäft muss sich ja lohnen,“ Uns wurde geholfen. Nett, kompetent und hilfsbereit. Ein Teil des Gepäcks wurde uns abgenommen. Eine steile Treppe über zwei Etagen hoch erreichten wir das Casa Luna Loft…inovativ, creativ, witzig und gar nicht das was wir erwarteten. Geniale Außendusche, witzige Einrichtung…nur das Bett ist nicht so meins…ein Höhen Bett…am Ende der Tour bin ich entweder geheilt, oder komplett geschädigt.

Die Restaurants im Ort haben wir nach „Montags geöffnet“ gecheckt. Das Cleophas in direkter Nachbarschaft hat montags geschlossen. Eins haben wir, fußläufig zu erreichen, gefunden. Montag halt. Satt und zufrieden genießen wir jetzt einen Kaffee.

Dendermonde Impressionen

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