Gemütlich nach Rendsburg

Nach den zwei heißen Tagen mit reichlich Kilometern, folgte heute eine eher kurze Etappe bei sehr erträglichen, zu Beginn fast erfrischenden Temperaturen. Der heftige Regenschauer gestern Nachmittag hatte die Radwege größtenteils entstaubt. Auffallend war die Landschaftsform. Maisfeld 🌽 an Maisfeld 🌽

Gott sei Dank ergaben sich auch freundliche Ansichten…

Gerade als wir die bessere Qualität der Radwege laut ausgesprochen hatten, war es mit selbiger fast vorbei…zwischen Maisfeld 23 und 24 fanden wir uns plötzlich auf einer Trecker Übungspiste wieder 😈

Allerdings muss man erklärend dazu sagen, dass wir vom Ochsenweg abgekommen sind…wir hatten einen Linksabbieger verpasst und fanden uns im Wald, auf obiger Trecker Übungspiste wieder…die wir tapfer noch ein gutes Stück weiter durchpflügten…bis uns eine Wanderin entgegen kam 😳

Auf dem richtigen Weg radelnd, war Rendsburg dann auch schnell erreicht. Fahrstuhl rein, unterm Nord-Ostsee Kanal durch und schwups, ist man in Rendsburg.

Da wir sehr zeitig und viel zu früh für einen Hotel Check-Inn waren, haben wir den Rendsburger Hafen erkundet…wo es auch eine Eisdiele gab🤗👍💕 Eiskaffee schmeckt auch bei 25 Grad. Der weitere Ausflug, der Eisenbahn Kehre folgend, macht deutlich um welch imposante, gewaltige Bauwerke es sich handelt…sowohl die Brücke samt Kehre, als auch der Kanal…über 100 Jahre bestehen sie schon und sind hauptsächlich mit Menschenkraft entstanden.

Unser Hotel haben wir auch gefunden! Eigentlich standen wir schon davor, haben aber noch einige sinnlose Runden gedreht, bis wir es endlich gesehen haben 🥳

Der frühe Vogel hat auch noch genügend Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt, die sich sehr unterschiedlich darstellt…zwischen Abriss und Renovierung hat man das Gefühl. Zum Schluss noch die Statistik…

🙄

Der Ochsenweg

…ist lang und staubig

Die erste Nacht im fremden Bett ist oft etwas angespannt, wenn aber gefühlt stündlich Mücken Angriffe auf „mich“ geflogen werden, ist es eher anstrengend, zumal Uwe tief, fest und nicht lautlos geschlafen hat. Die passende Steigerung war dann aber am sehr frühen Morgen der Sänger- Wettstreit von mindestens zwei Hähnen 👿

Um kurz nach 9 ging es heute los. Das Arboretum in Ellerhoop stand eigentlich auf unserer Liste, aber auf Grund der Hitze haben wir den Besuch auf einen anderen Zeitpunkt verschoben.

Auf dem Ochsenweg wurden in früheren Jahren die lebenden Fleischvorräte von Dänemark nach Hamburg getrieben. Den Ochsen haben die staubigen und sehr sandigen Wege bestimmt weniger ausgemacht als uns. Manchmal habe ich mich schon gefragt, wo bei dem vielen Strand denn das Wasser ist.

Bei dem bisschen Ungemach haben wir uns allerdings mächtig über die Schatten spendenden Bäume gefreut.

Der Kurpark von Bad Bramstedt hat uns gut gefallen…

…in Bad Bramstedt selbst hatten wir aber unsere Liebe Not einen dringend benötigten Eiskaffee zu ergattern. Nach drei geschlossenen Eisdielen, hatten wir dann aber noch Glück. 😎

Frisch gestärkt und etwas abgekühlt konnten wir den weiteren Weg besser genießen. So manche „Sehenswürdigkeit“ fanden wir am am Wegesrand.

Unser Hotel in Neumünster, das heutige Tagesziel erreichten wir gegen 16:15 Uhr…um 16:25 Uhr ging ein kurzer, aber sehr heftiger Regenschauer nieder…Glück gehabt 😎

Wir haben es dem Wetter nachgemacht. Die Dusche war eine Wohltat. Das Hotel Altes Stahlwerk ist ein Gesamtkunstwerk. Sehr viele, sehr kreative Ideen machen einfach Spaß. Immer wieder entdeckt man Neues.

Im Badezimmer hat das Design allerdings die Gebrauchsfähigkeit stark eingeschränkt. In dem Waschbecken die getragenen Rad-Trikots zu waschen, ist eine Kunst für sich. 😉

Zum Abendessen waren wir heute eingeladen 😎 Der interessante und anstrengende Tag fand einen wunderschönen Ausklang bei einem ehemaligen Kollegen von Uwe und dessen Familie statt. Entspannte Stunden mit leckerem Essen, ebensolchen Getränken und guten Gesprächen in einer sehr liebevoll gestalteten Umgebung haben den Tag angenehm ausklingen lassen. Vielen herzlichen Dank nochmal ❤

Noch schnell die Statistik bevor es ins Bett geht…

Der Blick auf die Wetteraussichten lässt für morgen ungewohntes erahnen.

😳

Hitzereise in den kühlen Norden

Bei solch guten Wetteraussichten sind wir selten zu einer Radtour gestartet…sogar an die Sonnencerme habe ich gedacht. Corona bedingt hat Uwe nicht nur die gesamte Wegstrecke ausgetüftelt, sondern alle Übernachtungen vorgebucht, damit wir keine böse Überraschung erleben.

Gut gelaunt und voller Elan sind wir um 9:30 Uhr gestartet und waren schnell an den Elbbrücken.

Mit Rückenwind💨 haben wir unser Gepäck (fast) gar nicht gespürt. Durch die Hafencity, mit teilweise sehr neuen Radwegen, die aber dann leider oftmals im „Nichts“ verschwanden, kamen wir relativ gut zum Elb-Rad- Wanderweg…der an dieser Stelle den Namen wahrlich verdient. In Övelgönne ist die prominenteste Schiebe-Strecke für Radfahrer, gefühlt auch die heißeste 🥵

Genügsam, mit ein wenig Schatten haben wir uns eine Mittagspause gegönnt. Das rege Treiben der vorbeiziehenden Sonntagsausflügler bot uns eine interessante Kulisse. Die letzten Kirschen🍒 geniessend, waren wir dann wieder gut gestärkt um es mit den steigenden Temperaturen aufnehmen zu können 😎

Blankenese war nicht weit. Dort haben Wir sogar Wolken gesehen…Haufenwolken überm Treppenviertel. Der Strand machte einen fast mediterranen Eindruck.

Bis zum Kraftwerk Wedel war es zwar teilweise sehr belebt, aber Gott sei Dank auch leicht bewaldet. Die kurze knackige Steil-Schiebe-Strecke, die der Anfang der Umfahrung des Kraftwerks ist, ließ uns kräftig schwitzen. Über heißen Asphalt durch Wedel, vorbei am Willkommen Höft Schulau näherten wir uns dem Ochsenweg…

Die letzte Wegstrecke führte an vielen Baumschulen, Reiterhöfen und deren Hinterlassenschaften vorbei. Nun sitzen wir in Heist, haben ein tolles Abendessen genossen und stellen fest, dass gutes Internet nicht selbstverständlich ist…und WLAN schon gar nicht. Also schreibe ich nun auf dem Smartphone und hoffe, dass das Ergebnis ansprechend ist. Nachfolgend noch die Statistik.

😎😎

Sommer

Da es in wenigen Tagen wieder mit dem Rad losgeht, geht es auch mit dem Blog wieder los. Daher heute eine kleine Aufwärm-Übung…für alle. Ich könnte doch mal über das Wetter schreiben. Was für ein Thema! Vor wenigen Tagen sind wir abends frierend nach drinnen geflüchtet, und nun haben wir einen neuen Hitzerekord, was die Tage mit Temperaturen von über 30 Grad in Folge angeht.

Der Garten hat sich vor der Hitze prächtig entwickelt und hatte zahlreiche Bewunderer 🙂

Durch die extreme Hitze braucht der Garten natürlich etwas mehr Unterstützung. Wie gut, dass wir eine Brunnenbohrung haben, und kein Trinkwasser für die Bewässerung benutzen müssen. Auch für uns gab es die eine oder andere Abkühlung unter der Gartendusche…mit Duschvorhang, da ja etliche Bäume gefällt wurden, die sonst ein Einblick zur Dusche verwehrten.

Sehr interessant sind auch die wunderschönen, unterschiedlichen Abendstimmungen. Die doch sehr verschiedenen, teils malerischen Sonnenuntergänge waren jeden Abend anders. Ein Genuss, nicht nur für die Augen…die Seele hat sich auch gefreut 😎

Wann der letzte Regen gefallen ist, wissen wir nicht genau, aber wir (und die Natur) warten sehnsüchtig auf das kühle Nass. Ein paar mal gab es Grund zur Hoffnung. Leider hat sich das Gewittergrummeln samt der dazu gehörigen Wolkenmasse nach Unbekannt verzogen.

Sommerausflug nach Volksdorf

Bei der nicht ganz so stabilen Wetterlage, muss man einfach spontan agieren ❗ Nachdem Ingo uns versichert hatte, dass er für hungrige Radler gewappnet sei, haben wir den sehr übersichtlichen Terminkalender und die Großwetterlage im Auge behalten. Ein kurzer Anruf gestern Abend, und wir konnten heute morgen bei richtigem Sommerwetter um 10:20 Uhr die Fährfahrt über eine friedliche Elbe genießen.

Fährfahrt Hoopte- Zollenspieker

Auf schönen Wegen durch die Vier- und Marschlande erreichten wir Bergedorf nach einer guten Stunde. Eine mäßig ausgeschilderte Umleitung des Radweges, hat uns noch einen Fußweg durch die Einkaufsmeile eingebracht 😦 Allerdings war es auch schön zu sehen, dass eben jene ganz gut bevölkert war 🙂

Uwe und Garmin sind bekanntlich ein unschlagbares Team. Die vielen Radwege, Parks und schönen Aussichten in eine gut zu fahrende Tour zu verbinden, ist toll!

Bis kurz vor Stapelfeld konnten wir dann, wie schon so oft, einer umgewidmeten Bahntrasse folgen. Vorbei an künstlerisch aufgewerteten Verteilerkästen, und der MVA – der Müll-Verbrennungs-Anlage kamen wir schließlich zum ehemaligen Truppenübungsplatz und heutigem Naturschutzgebiet Höltigbaum. Ein schönes Kontrast Programm, das uns nach der Anrufschranke Volksdorf erreichen ließ 😁

Die leckere Erbsensuppe hat verbrauchte Energie zurück gebracht. Nach einem gemütlichen Essen und Kaffee trinken sind wir den Heimweg angetreten…8 Minuten schneller waren wir, aber wohl hauptsächlich, weil wir die Schiebestrecke in Bergedorf „umfahren“ haben 😎

😎

Zum Vergleich kann man auch gerne den Artikel im September 2018 anschauen 😉

Zu Hause

Bei drückenden 30 Grad sind wir heute Mittag in Kuppenheim in den Zug gestiegen. Pünktlich um 20:19 Uhr sind wir bei 17 Grad angekommen. Fast die Hälfte der Temperatur 🥶 wir können nicht mehr kalt. Na ja, meckern wollen wir ganz und gar nicht, schließlich sind wir nicht nass geworden, obwohl es rundherum viel geregnet hat. Auch hier ein bisschen, aber die Regentonne ist nicht voll geworden. Es riecht aber schön frisch. Wenn man sich die Regenvorhersage anschaut, haben wir mit unserer Urlaubsplanung sehr viel Glück gehabt. ✔️

Null Regen während des Urlaubs. Besser geht es doch nicht. Die Zugfahrt verlief entspannt und pünktlich. Ein kleiner Aufreger war vielleicht die Tatsache, dass die Reservierung der Sitzplätze nicht ganz so toll war. Zu uns an den Vierer Tisch, war noch eine dritte Person gebucht…womit der 1,5 Meter Abstand obsolet gewesen wäre. Nach kurzer Diskussion hat sich der Mann auf eine der vielen freien Sitzreihen verzogen.

Unterwegs in leeren Zügen

Nach Hause kommen ist auch wieder schön. Sieben Tage weg, und im Garten sieht alles anders aus. Sonne und gute Pflege von der Nachbarin 🙂

Gepäck auspacken war nicht der Rede wert. 12 weitere Kilo gehen erst morgen mit der Post auf die Reise zu uns. Sehr bequemes Reisen 😎

Für uns geht ein sehr schöner sommerlicher Urlaub zu Ende. Besonders der letzte Besuch mit den Rädern bei Magdalena hatte viel mit Regen zu tun…die Neckar-Überflutungs-Radtour. Nun haben wir den Bann endlich gebrochen. Null Regen! 🤗

Nicht nur Rad gefahren, auch gewandert, und geshoppt! Morgen geht es wieder an die Arbeit. Es gibt viel zu tun, lassen wir es sein? NEIN! 🤣

Shopping Tag

Die ganz lockere Stimmung fehlte zwar, aber in Anbetracht der derzeitig entspannteren Corona Lage, hat das Bummeln doch Spaß gemacht…und war zu dem noch sehr erfolgreich 😎 In den Kaufhäusern war es locker gefüllt, so dass jeder sehr gut den erforderlichen Abstand einhalten konnte. Wenig Stress für das Personal, man hat sich ausgiebig und erfolgreich um uns bemüht 😁

Beute…Gott sei Dank gemeinsame!

Uwe ging leider leer aus, aber dafür hatte er (wie so oft) die tragende Rolle. Vom Wetter her war der heutige Tag auch sehr geeignet für klimatisierte Kaufhäuser. Bei 30 Grad macht man ungern Radtouren, aber Eis essen geht immer 😎

Von Magdalena werden wir zum Abendessen kulinarisch verwöhnt…

Frische Rösti…

…mit Spitzkohl. Lecker!

Schwere Entscheidungen müssen auch noch getroffen werden…

…den, oder den?

…der Primitivo hat nach ausgiebiger Fachdiskussion den Vorrang erhalten 🙂 Vielleicht hilft der gute Tropfen die leise Wehmut zu bekämpfen. Viel zu schnell neigt sich diese schöne und sehr abwechslungsreiche Woche dem Ende entgegen. 😦

Einfach nur lecker

…und wer kocht morgen? 😲

Zum Kuchen Berg

Sind wir gestern noch bei eher kühleren Temperaturen gegen den Wind zurück gefahren, so erlebten wir heute eine deutliche Steigerung. Eine deutlich höhere Temperatur, bis 28 Grad, stetig bergan und fetten Gegenwind mit Böen bis 45 km/h…💨…Puh, aber wer A sagt, muss auch B sagen und fleißig strampeln.

Zum „warm“ werden haben vorm Start der heutigen Tour noch schnell bestellten Spargel geholt. Und dann ging es los Richtung Ettlingen 🙂

Uwes Achilles war auf dem Rad nicht spürbar, Magdalena fuhr heute mit einem anderen Sattel, so dass dann kaum noch schmerzende Stellen spürbar waren. Abgesehen von kleinen Schlenkern (ups, zu schnell gewesen, wieder zurück), war die Weg Führung vom Team Uwe/Garmin sehr gut.

Zunächst Richtung Muggensturm, vorbei an Feldern und bunten Wiesen, immer auf leicht ansteigender Wegstrecke mit böigem Gegenwind…wir sind ja gut im Training. Ettlingen war dann „relativ“ schnell erreicht. Magdalena hatte von einer tollen Eisdiele 🍨 gesprochen, uns quasi den Mund wässerig gemacht…und, dass wir dort unbedingt eine Pause einlegen müssten. Begeisterte Zustimmung auf breiter Front.

Nach dieser leckeren Stärkung und einer kleinen Besichtigung von Ettlingen fuhren wir durch das Alb Tal, wobei ich das mit dem Tal nicht glaube ❗ Langsam wurde aus leichter Steigung eine anstrengendere, immer der Bahn folgend bis wir schließlich bei Waldbronn in den Wald abgebogen sind…wo es dann richtig zur Sache ging. Schnaufend und schwitzend, aber fahrend sind wir langsam unserem Ziel immer näher gekommen. Rauf, rauf, rauf, runter, rauf, runter und nochmal rauf…so die kurz Beschreibung.

Bei Edeltraut und Adolf wurden wir sehr herzlich und mit sehr leckerem Kuchen empfangen, der uns alle Mühe wert war. Was haben wir uns auf den Kuchen gestürzt ❗ So lecker, so gut! Yummy ❤️

So gut gestärkt…runter, rauf, runter, rauf…und dann sehr, sehr schön runter…gefühlt bis Kuppenheim 🙂 …der Rückenwind 💨💨

Die steile Abfahrt war viel zu schnell vorbei…und in null Komma nix standen wir schon wieder vor dem Eis Café…

…aber da der Bauch noch mit gutem Kuchen gefüllt war, haben wir einen Speed Espresso getrunken…der uns in Rekordzeit nach Kuppenheim brachte.

Wir sind sehr zufrieden. Es war wieder eine schöne Tour, viele tolle Eindrücke, eine sehr zufriedenstellende Leistung…da haben wir uns doch noch einen leckeren Salat und Glas Sekt verdient 😎

Gemütlich

Nach einem guten Aktivitätslevel in den letzten zwei Tagen, haben wir es heute ruhig angehen lassen…zumal Uwe nicht wirklich gut zu Fuß ist. Er hat bei unserem Höhenausflug Achilles gereizt…aber kompetente Hilfe ist ja vor Ort 🙂

Gestern haben Carolin und Benny auf dem Weg in ihren Schwarzwald- Urlaub hier eine Pause eingelegt…

…der Abend fand einen leckeren und recht späten Ausklang, so dass das Frühstück fast ein Brunch wurde…man nennt das URLAUB

Moderates Radfahren war – nach vielem Essen, und auch für Achilles kein Problem. Ein kurzer Ausflug zum Lebensmittel Einkauf in Rastatt, eine kurze Kaffeepause in Kuppenheim und Schwupps war es schon 17 Uhr. Urlauber sind flexibel…das „richtige“ Shoppen in Baden-Baden ist einfach auf Dienstag verlegt. So sind wir dort nur noch etwas geschlendert und haben die friedliche Abendstimmung genossen.

…um dann wieder zu essen 🙂

…uns kann es gut gehen 😎

Bei einem Schnürschluck planen zwei die Rad Tour für morgen und ich blogge.

Hoch hinaus

Nach einem späten, gemütlichen Frühstück haben wir zunächst die essentiellen Zutaten für das Abendessen besorgt. Mit dem Rad zum nahegelegenen Spargelhof, durch den schönen Schlosspark vorbei am Schloss Favorite.

Friedliche Stimmung

Der anschließende Einkauf beim Metzger hat sich bedingt durch die Corona Vorschriften zwar etwas hingezogen, aber lohnenswert. Als heutiges Tagesziel hatten wir uns den Mummelsee und eine kleine Wanderung zur Hornisgrinde ausgesucht…und natürlich endlich auch ein schönes Stück Schwarzwälder Kirschtorte 😁 …was ja bekanntlich im letzten Jahr nicht geklappt hat 😢

„Nur“ aus Zeitgründen haben wir das Rad stehen lassen und sind mit dem Auto gefahren…welches die Serpentinen zur Schwarzwaldhochstraße auch sehr viel besser erledigte. Auch ohne Schnee, Eis und Nebel ist die Landschaft sehr reizvoll. Die Aussichten sind schier phänomenal, der Aufstieg ist allerdings etwas mühsam. Kurz, knackig und steinig.

Auf der Höhe zu laufen ist dann Genuss pur, mit viel Abwechselung verbunden. Durch den Wald mühsam hoch, dann auf einem langen Holzsteg über ein Hochmoor.

Trotz diese luftigen Höhen, habe ich es sogar auf den Hornisgrindeturm geschafft. Über eine fiese Außenwendeltreppe mit schicker Loch-Struktur 🤢 allerdings hat niemand diese mutige Heldentat für die Nachwelt festgehalten 😦 Die Aussicht ist allerdings grandios und unbedingt lohnenswert, auch bei dem teilweise unangenehm frischen, böigen Wind.

Als krönenden, bzw. belohnenden Abschluss haben wir uns mächtig auf die Schwarzwälder-Kirschtorte vom Mummelsee-Hotel gefreut…die allerdings schon ausverkauft war 😢 Wir mussten mit nicht minder leckeren anderem Kuchen Vorlieb nehmen.

Viel Wegstrecke hatten wir zwar nicht, aber eine sehr schöne. Ein kleiner Unfall ist Uwe noch passiert. Er weiß selbst nicht was, aber nun humpelt er. Eisbeutel und Salbe helfen hoffentlich, so dass er morgen fit und ohne Schmerzen laufen kann.

Wer gute Augen hat, kann auf dem Höhenprofil erkennen, dass ich einen Turm erstiegen habe 😎