Es geht los

Endlich geht es los. Torben hat ungeduldig unsern Friseur Termin abgewartet. Fahrrad Taschen, Getränke Vorrat…reichlich…alles wurde gut verstaut. 👍

Es hat nur geringfügig gestört, dass wir zuerst noch mit dem Zug nach Bremen fahren mussten.

Die Gelegenheit wurde schon mal genutzt um sich zu stärken.

Die Bremer Stadtmusikanten haben wir natürlich besucht.

Den Weg aus der Stadt raus zur Weser haben wir dank Uwe und seinem Garmin sehr schnell gefunden. Mehr oder weniger dem Fluss folgend, durch kleine Fischerorte, leider ohne Eisladen und leider oft hinter dem Deich, aber auf guten Radwegen, haben wir am Ende noch fast 44 Kilometer geschafft. 👍

Natürlich haben wir die nötigen Pausen eingehalten…viel getrunken und abends sehr gut gegessen.

Das haben wir uns aber auch verdient. Mal sehen wohin uns der Weg morgen bringt.

Gute Leistung, oder😎

Wir konnten mit Torben mithalten👌

Fliegender Wechsel

Haben wir gestern Magdalena unter chaotischen Umständen zum Hamburger Hauptbahnhof gebracht, wo gefühlt 300 000 Tausend Menschen zum Christopher Street Day durch strömten. Als besonderer Clou stellte sich der Umstand heraus, dass die S-Bahn von Harburg wegen Bauarbeiten ausgefallen war und die Regional Züge nicht nur voll waren, sondern übervoll . 😦

Dagegen waren heute alle Zugfahrten angenehm, und fast pünktlich. Treffpunkt in Hannover Gleis 3. Nach ca. 10 Sekunden hatten wir uns gefunden. Nach einem kleinen Imbiss ist Torben mit gemischten Gefühlen, aber freiwillig mit uns zurück nach Winsen gefahren.

Torben Retter

Schon ganz gut drauf

 Ein Eis passt immer.

Torben in der Schaukel

Lecker Vanilleeis

Uwe, mittlerweile sehr gut bewandert im Fahrrad anpassen, hat mit Torben dann das passende Fahrrad aus dem Fuhrpark ausgesucht und entsprechend eingestellt. Torben fährt mit meinem neuen Fahrrad, und ich nehme das alte, neu gemachte Rad. Nach einer guten Stunde, und einigen Sonderwünschen 🙂 die prompt erfüllt wurden, war es geschafft. Ein kleines Abendessen und viel wichtiger eine Probefahrt, und für Torben, zum Test mit Gepäck!

Die knapp 3 Kilometer lange Probefahrt hatte für Torben noch den besonderen Clou, als der Tacho auf 6666 Kilometer umsprang!

Torben_Tacho

😎

Wir sind alle mächtig gespannt, was auf uns zukommt und wie alles klappt! Wir freuen uns 🙂

 

Ruhetag

…oder, Powershoppen🤗

Neben dem Radfahren gab es natürlich auch anderes Wichtige zu erledigen. Einkaufen z.B. 😊

Etwas Zeit in klimatisierten Räumen zu verbringen, kann bei 32 Grad Grad doch nicht verkehrt sein. Hier ein Paar Schuhe, dort einen Kaffee schlürfen, und hier und dort durch den „Sale“ zu stöbern.

…ein schönes Café am Wegesrand😉

Nach weiteren kleinen Erfrischungen, und durchaus sehr zufrieden mit der Ausbeute, haben wir uns noch im Block House verwöhnen lassen.

😎

Bille Tour II

Der gestrige Ruhetag tat zwar gut, aber wir wollten Magdalena noch etwas von der näheren Umgebung zeigen…und Bewegung schadet bekanntlich nicht.

Die Bille Tour hatten wir im letzten Jahr gemacht…bei eher gemäßigten Temperaturen. In diesem Jahr hatten wir schon um 8 Uhr 25 Grad…die sich im Laufe des Tages auf 33 Grad hochgearbeitet hatten.

Mit der Fähre die Elbe zu überqueren löst immer ein Gefühl von Freiheit und Urlaub aus.

Der ersten Teil der Strecke ist unser üblicher Weg nach Hamburg. Die Marschenbahndamm Strecke verläuft mitten durch Felder und Wiesen und ist meistens durch Bäume und hohe Büsche gut beschattet. Spätestens bei IKEA ist es vorbei mit der Ruhe.

Für gute 15 Minuten wurden wir von LKWs voll gedröhnt…bis wir urplötzlich den rauschenden Verkehr hinter uns gelassen hatten und im lieblichen Bille Tal wieder die natürliche Ruhe fanden…

…und Schönheiten im Wasser. Die kleine Rundreise betrug knapp 60 Kilometer und als wir mittags zufrieden und glücklich wieder zuhause ankamen, hatten wir uns den großen Eiskaffe redlich verdient. 😎

Erwähnenswert ist noch, dass wir bei einem abendlichen Spaziergang einen Biber in der Luhe gesehen haben.

Südländisch

…oder, langsam angehen lassen.

Den Montag haben wir eher gemütlich verbracht. Ein kleiner Spaziergang in das Städtchen, ein leckerer Eiskaffe zu Hause, und nach dem Abendessen haben wir die Räder geschnappt und sind eine wunderschöne abendliche Tour geradelt. Tagsüber war es einfach zu heiß, also muss man flexibel sein 👍

Bei solch grandioser Naturkulisse freut man sich um so mehr über die Entscheidung, noch etwas aktiv zu sein.🚲

Eine so schöne Belohnung ließ uns den Entschluss fassen, am nächsten Morgen um 5 Uhr aufzustehen. Zumal es weiterhin heiß bleiben sollte. Gesagt, getan…Morgenstund hat schließlich Gold im Mund😃

Dass wir knapp 30 Kilometer geradelt sind haben wir gar nicht gemerkt. Es hat einfach Spaß gemacht. Eine tolle und vor allem frische Luft, das herrliche Licht war für uns ein toller Genuss.

Summertime

…oder,die große Hitze.

Die letzte Woche haben wir nicht nur mit der großen Hitze verbracht. Magdalena hat uns für eine Woche besucht. Eingedenk der ungewöhnlich hohen Temperaturen sind wir kreativ mit unseren Ausser Haus Aktivitäten geworden.

Die erste Rad Tour am Sonntag führte uns nach Lüneburg. Die Wärme war noch erträglich und wir haben den schönen Tag sehr genossen.

Lüneburg ist immer eine Reise wert. Es gibt stets neue Ansichten zu entdecken…und einen Besuch bei Jim Curry sollte man unbedingt einplanen. 👌Die besten Pommes in der Stadt 🤗

…und interessante bauliche Überraschungen gibt es auch für uns alte Lüneburg Hasen 🐇

Magdalena war sehr zufrieden mit dem ersten Urlaubstag…hat sie jedenfalls gesagt 😃

Neu hier?

Der Sommer in diesem Jahr ist einfach herrlich. Im Garten bedeutet das zwar auch viel Arbeit, aber das stört nur marginal. Wann hat man schon mal hier im Norden die Gelegenheit zu sagen „Es ist zu heiß, um im Garten etwas zu machen? Es ist zu heiß um Rad zu fahren…“ Die Mahlzeiten finden natürlich auf der Terrasse statt, und wenn man mittags träge im Schaukelstuhl hängt und sich kaum bewegen mag…

…auf einmal wird man munter…ein Winzling von einem Vogel erkundet voller Neugier unseren Garten. Plötzlich muss alles schnell gehen. Stativ, Kamera, Objektiv…ist die Batterie voll 🤔…Speicherkarte vorhanden  😯

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Ein junger Zilpzalp

Jetzt noch etwas Geduld, vielleicht kommt er ja näher…und schaut mir in die Kamera. Das hat zwar nicht ganz geklappt, aber die Fotos sind doch recht gelungen.

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Wie schön, so etwas beobachten zu können…man muss nur ruhig sitzen bleiben 😉 Und prompt hat sich noch ein Jungvogel blicken lassen.

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Rotkehlchen Junges

Eigentlich ist das Rotkehlchen ja nicht sehr groß, aber im Vergleich zu dem kleinen Zilpzalp ist es doch ein Riese 😉

Waldbühne

…das Wetter hat nicht gehalten 👿

Natürlich haben wir uns davon nicht die Laune vermiesen lassen. Die Waldbühne bietet schon eine einzigartige Kulisse. Die kann selbst der Regen nicht wegspülen. Die Anreise mit der S-Bahn, dann immer den vielen Menschen folgend, bis es langsam zähflüssig wird. Vor welchen Eingang stellen wir uns ? Da wo die wenigsten Menschen sind 💡

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Eingang Waldbühne

Wirklich wenig waren das aber nun nicht. Es hat etwas gedauert, aber in Anbetracht der Kontrollen und dem Ansturm von 22 000 Leuten, sind wir doch recht schnell auf das Gelände gekommen.

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Regeneinlass

Pünktlich mit dem Einlass, kam auch der Regen. Zuerst fieser Niesel, und später dann schon recht kräftige Tropfen. Dank unserer Fahrrad Ponchos, hatten wir aber keine Probleme mit der Feuchtigkeit. Als Sitzpolster dienten uns zweckentfremdete Polster, die sonst die Knie bei unangenehmer Arbeit im Garten schützen sollten. Leicht, relativ dick, nicht nass werdend…was will man mehr 🙂

Die angenehme und friedliche Stimmung, die langsam in fröhliche Aufgeregtheit umsprang, wird uns lange in Erinnerung bleiben. Die Waldbühne ist riesig, aber wirkt einfach gemütlich. Besonders als es anfing dunkel zu werden und die farblich angestrahlten Bäume ein herrliches Bild boten. Das Konzert selbst war einfach klasse. Die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle, der nach 16 Jahre als Chefdirgent der „Berliner“ abtritt, und auch dessen Ehefrau, die Mezzosopranistin Magdalena Kozena sorgten für ein unvergessenes Musikerlebnis der Sonderklasse.

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Auf dem Programm standen Gershwin, Faure, Chatschaturjan und mehr. Dass als eine der Zugaben „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar zu hören war, war das Tüpfelchen auf dem i ❗ Nicht zu vergessen Paul Linkes „Berliner Luft“, wo das Publikum Teil des Orchesters wird 🙂

Mit solch musikalischen Highlights im Ohr, ließen wir uns nach dem Konzert mit der Masse Richtung S-Bahn treiben. Ein toller Abend…nun eine tolle Erinnerung, von der wir lange zehren werden ❤

IKEA

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Spreefahrt

Mit Böötchenfahrt 🛥️ über die Spree, anschließendem Spaziergang und Pommes Pause im Nikoleiviertel, sind wir mit Magdalena und Oskar gut gelaunt durch Berlin gelaufen. Bemerkenswert ist vielleicht noch das Regencafe. Beim Reingehen ist es trocken, und beim Rausgehen regnet 🌧️ es plötzlich…ob man nur drei Minuten auf den Coffee to go wartet, oder in Ruhe den Kaffee trinkt.

 

Am Gendarmenmarkt haben wir im Steakhaus lecker gegessen, um dann im Sturmschritt zum Hotel zu eilen. Vorbei an der eher leisen Fanmeile. Und auch bei Angie war nichts los…aber plötzlich…brach ein Höllenlärm los. Endlich! Das musste der Ausgleich sein. Böller Schüsse, Jubel und Gejohle, hupen und tröten. Wir wurden noch schneller…und nicht nur weil wir ein dringendes Bedürfnis 🚾 verspürten.

In der Hotel Bar schlug uns nun nicht die pure Freude entgegen. Der Ausgleich war zwar gefallen, aber viel mehr war noch nicht passiert. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Je mehr Zeit verstrich, desto schlimmer wurde es. Pfosten hier und Latte dort. Rote Karte… 😡  Es wurde immer stiller und dumme Sprüche machten schon die Runde… bis dann doch noch, fast nach dem Schlusspfiff das erlösende und soooooo herbeigesehnte Tor ⚽ zum 2:1 fiel! 😎

War das knapp ❗ War das spannend ❗ Nach einem sehr abwechslungsreichen Sonntag im Museum für Fotografie, sind wir schon wieder in den Startlöchern der eigentlichen Berlin Reise: dem Konzert in der Waldbühne. Der Abschied von Sir Simon Rattle als Chef Dirigent bei den Berliner Philharmonikern. Hoffentlich hält das Wetter ⛅

Überraschung

Früh am Morgen unterwegs, da bietet sich manch angenehme Überraschung. Zunächst mussten wir Zeit überbrücken, da Magdalena und Oskar, bzw. deren Flug sich verspätet hatten. In Berlin ist das natürlich überhaupt kein Problem.  Die Hackeschen Höfe sind nur 2 Stationen mit der S-Bahn entfernt…und immer wieder schön. In den diversen Hinterhöfen befinden sich viele individuelle Läden mit den unterschiedlichsten Angeboten. Da findet man sogar etwas, wenn man nichts sucht. In meiner Glückseligkeit habe ich vergessen zu fotografieren…fast. Zwar die Höfe, nicht aber eifrige und clevere Bewohner von Berlin…

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Spatzenhausen

Zurück am Hauptbahnhof, der Vorhof zum Hotel, bot sich uns eine sehr schöne Überraschung. Da stand doch tatsächlich zwei Gleise weiter der Orientexpress! 😎

Da freuen sich nicht nur Eisenbahn Liebhaber ❤

P.S. Magdalen und Oskar sind mittlerweile auch eingetroffen. 🙂