Schönwetter Radeln

Nachdem wir in den letzten Tagen bei eher kühlen Temperaturen geradelt sind, unter anderem die altbekannte Hamburg Runde, hatten wir gestern fast ideale Radfahr Bedingungen…und eine neue Wegführung nach Amelinghausen zum Lopausee. Stellenweise traumhaft, auf sehr wenig befahrenen Nebenstraßen, wo zwar schon der ein oder andere Ochse für Pfingsten geübt hat, aber es waren die Ausnahmen. Gut zu befahrene Waldwege, die nach dem letzten heftigen Regen verfestigt waren…jedenfalls gab es nur wenige kleine Sandkuhlen. Begleitet von schönem Vogelgesang wie der Nachtigall, oder der Goldammer. Natürlich ist auch überall der immer hungrige Meisen Nachwuchs zu hören gewesen. Genuss pur…ok, die regelmäßigen, schweißtreibenden Anstiege gehören dann wohl auch dazu 😉

Ein weiterer „Höhepunkt“ ist die Oldendorfer Totenstatt, eine mystische Anlage mit 4000 jähriger Geschichte. Die Grabhügel in und um die Totenstatt stammen aus der späteren Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Fundstücke können im Museum in Oldendorf besichtigt werden. Für uns bot sich die Gelegenheit den sich hinziehenden Anstieg durch Wald, vorbei an Feldern und Höfen, zu verdauen. Pause machen, staunen und sich freuen.

Kurze Zeit später erreichten wir den schön gelegenen Lopausee, einem Stausee, der ausschließlich als Naturgebiet und der Naherholung dient. Zur Eröffnung des Heideblütenfest ist der See Bühne für das Eröffnungs-Feuerwerk.

Für uns hieß es Kräfte sammeln. Nach dem See folgte ein weiterer langer, uns bekannter Anstieg. Die letzten Stürme haben den Wald deutlich gelichtet. Die Höhe bietet einen weiten Blick übers Land und im weiteren wunderschöne und wenig befahrene Alleen. Einfach nur schön, so dass sich alle Mühen immer lohnen.

Weiter ging es über Melbeck und Deutsch Evern Richtung Lüneburg. Ein Traumstück (mein verwunschener Wald) durch die Ilmenauniederung…und für einen Samstag mit gutem Wetter wenig bevölkert. Den Rest des Weges finden unsere Räder (fast) von allein 😉

Ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken und einem neuen Rekord, was den Anstieg betrifft, ist zu Ende gegangen…😎

Ohne Fleiß, kein Preis

…aber auf einen Preis haben wir es ja auch nicht abgesehen. Wir wollen mit Spaß und Freude möglichst mehr Kilometer sammeln als im vergangenen Jahr. Also etwas mehr als 1090 Km in drei Wochen…was dann auch bedeutet, dass man im Schnitt jeden Tag am besten 53 Kilometer radelt, besser habe als hätte! Allein vom Wetter ist es eine kleines Abenteuer. Die Vorhersagen sind schon zutreffend, nur meist nicht vom Zeitpunkt 😅😉

Gestern war Brot backen angesagt, was dann immer gute 7 Stunden in Anspruch nimmt. Also „früh“ aufstehen, damit man später noch etwas vom Tag hat. 🤗 Die „kleine“ Ilmenau Runde mit knapp 40 Kilometern, und einige Erledigungen während der Ruhephasen der Brote, ergaben immerhin 48 Kilometer .

Heute sind wir kurz entschlossen schnell nach Lüneburg geradelt. Es gibt dort nette „Bedarfs“ Läden…alles was man nicht braucht, aber immer gut gebrauchen kann (Stifte z.B. 🤣).

Nachmittags stand das Kind auf dem Plan…hin und her, von der Kita zum Zu Hause des Kindes, den fahrbaren Untersatz wechseln, dann zu uns…eigentlich eine nette Fahrrad Runde, die aber heute mit einem nicht vorhergesagten Gewitter recht spannend wurde. Mit dem Kind zu diskutieren, dass der Donner „nicht“ aus der Hütte kam…sondern vom Himmel, dass es doch besser ist „Gas“ zu geben…fand ein rechtzeitiges Einsehen, als es deutlich lauter wurde. Nur gut, dass Uwe das Garagen Tor für uns aufgemacht hatte! Mit den ersten, sehr großen Tropfen, haben wir in letzter Sekunde die trockene Garage erreicht…und konnten diese Wetter Kapriolen unter Dach im Trockenen „bewundern“!

Die heutigen 58 Kilometer waren sehr abwechslungsreich…manchmal muss man einfach Glück haben 🙂

P.S. Ingo, wie sieht es bei Dir aus. Wir hätten am 06/07.06. noch Kilometer Bedarf 😎…sonst können wir uns in Lübeck treffen 😉

Maivember…

oder das Stadtradeln beginnt.

Meine liebe Cousine aus Vancouver hat den sehr zutreffenden Namen „Mayvember“ ins Spiel gebracht. Nach den warmen und schönen Tagen in der ersten Maihälfte, war ich eigentlich der Meinung, dass wir in Deutschland damit nichts mehr zu tun haben. Das dem nicht so ist, wurde uns heute sehr unangenehm klar.

Bei erfrischenden 12 Grad sind wir zu einer Elbrunde gestartet. Gott sei Dank hat sich der sehr starke Wind der letzten Tage verabschiedet. Dafür hatten wir Wolken in vielen bedrohlichen Grautönen als ständige Begleiter. Die wenigen Regentropfen zu Anfang haben wir einfach ignoriert, was wohl die richtige Einstellung war. Jedenfalls blieb es bei den wenigen Tropfen…zunächst😅

Wenn man fleissig in die Pedale tritt, wird einem fast warm. Eigentlich waren die Klamotten für die kalten Tage schon im Hintergrund des Kleiderschranks verschwunden, wurden aber heute wieder dankbar hervor gekramt…inclusive Handschuhe.

Meine Begeisterung bedrohliche Wolken zu fotografieren…

…liess schlagartig nach, als sich schließlich eine 🌧 direkt über uns öffnete und uns mit sehr kaltem Regen bedachte…da war es dann auch vorbei mit der Freude über die Handschuhe, die waren nass und kühlten im Fahrtwind alles…bis in die Zehenspitzen.

Was soll ich sagen? Schwamm drüber? 🤣 Gut gelaunt haben wir uns zu Hause mit einem heißen Kaffee aufgewärmt…draussen waren es nur noch 10 Grad🥶

Die Wetter Vorhersage für die nächsten Tage ist erfreulicherweise positiv. Steigende Temperaturen und kein Regen…vielleicht 😉

Es geht schon wieder los

In Kürze beginnt das Stadtradeln 2022. Bestimmt wird der ein oder andere Beitrag entstehen. Des Weiteren ist in dem Zeitraum eine Radtour geplant, die dann hoffentlich auch für neue interessante Reisberichte sorgt. Also sollte ich im Vorweg zumindest ein bisschen üben 😉 Wie war das noch gleich? Leider vergisst man viel zu schnell, wenn man nicht regelmäßig übt…und Updates haben ja auch einen gewissen Nervenkitzel 😆

Mit großen und kleineren Ausflügen haben wir unsere Kondition gut aufgebaut…speziell der Allerwerteste braucht nach der Winterpause eine gewisse Umgewöhnung vom bequemen Sofa auf den harten Sattel 😉 Natürlich gab es auch einige sehenswerte Fundstücke und neue Wege auf den ersten Touren.

Der Garten bringt im Frühjahr natürlich auch einiges an Arbeit mit sich…und man kann sich mit Leichtigkeit auch schnell noch mehr Arbeit machen. Mal eben die Kräuterschnecke mit einer Tonne Basaltsteinen abbauen und als Kräuterkreis an anderer Stelle neu aufbauen, war ziemlich schweißtreibend und muskelaufbauend 💪. Ebenso das neue Hochbeet zu bauen, zu befüllen und zu bepflanzen. Allerdings ist das gute Gefühl, wenn alles geschafft ist (man selbst auch), sehr befriedigend 😎

Berlin

…immer eine Reise wert

Für diesen Ausflug nach Berlin hatten wir aber einen triftigen Grund. Wir wollten Rebeccas Stadiondach, für das sie im bundesweiten „Schülerwettbewerb Junior Ing.“ den dritten Platz 👍 in Ihrer Altersklasse erreicht hat, im Technik Museum Berlin bestaunen. Wann hat man dazu schon mal Gelegenheit!😁

Einen Tagesausflug nach Berlin mit der Deutschen Bahn zu planen, kann schon eine gewagte Sache sein. So hatten wir auch sowohl bei der Hin-, als auch bei der Rückfahrt mit massiven Verspätungsandrohungen zu kämpfen. Der „nicht wartende ICE“ war in Uelzen Gott sei Dank noch gar nicht eingefahren und hat uns 2 Stunden Warten erspart, und auf der Rückfahrt stand der ebenfalls „nicht wartende“ Metronom noch geduldig auf dem gegenüberliegenden Gleis. Sehr gute Maßnahmen damit der Blutdruck nicht zu niedrig wird.

In Berlin angekommen, sind wir aber zunächst Richtung Kreuzberg zu einem Geschäft für Künstlerbedarf gefahren. Modulor…der Laden allein ist schon einen Ausflug wert 😅 Mit Uwe im Rücken, der die Zeit und meine „Tragfähigkeit“ im Auge behielt 😁 haben wir das riesige Geschäft aber rechtzeitig verlassen und sind zur gebuchten Zeit im Museum angekommen.

Natürlich sind wir zuerst in den dritten Stock zur Junior Ing. Ausstellung gegangen. ❤

„Die Einschätzung der Jury: Das Modell TYR ist nach Meinung der Jury ein auf den Punkt gebrachtes, minimalistisches Modell. Mit der schönen nach vorn zulaufenden Welle, ist es auf sehr elegante Weise ansprechend. Es ist zudem auch farblich sehr schön gestaltet. Die Konstruktion ist von außen gut erkennbar, sie entspricht dem Konzept. „weiniger ist mehr“. Es ist eine wirklich gute Arbeit. „

Da wir vor einigen Jahren schon einmal den Lokschuppen des Technik Museums besucht hatten, konnten wir jetzt den anderen Teil in Ruhe besichtigen. Die reichlich vorhandenen und sehr vielfältigen Exponate sind wirklich sehenswert!

Mit einem Mal war es schon 15 Uhr…dabei wollten wir doch noch das Humboldforum besuchen…! Wir haben es bei einer Außenbesichtigung und einer dringend nötigen Essens Pause belassen. Mehr demnächst, noch ein Grund mehr um Berlin zu besuchen. Die Mischung aus alt und neu am Gebäude ist nicht Jedermanns Sache, meine auch nicht…der neumodische Teil hat auch noch gar nicht auf die Fotos gepasst 😉

Den mittlerweile schönen, warmen und gar nicht mehr so frischen Herbsttag haben wir noch auf dem Weg zum Bahnhof „Unter den Linden“ sehr genossen. Die Impressionen sind immer wieder neu!

Wie sagte der Uwe, als wir in unserem Zug saßen und unsere müden Füße Erholung fanden. Wir sind nichts mehr gewohnt. 90 km Radfahren sind nicht so anstrengend! 😅

Noch eine kleine Begebenheit im Zug! Auf die Frage des Kellners, was es denn sein darf, habe ich nach einem trockenen Rotwein gefragt…der Kellner entschuldigte sich. Rotwein sei heute gar nicht im Angebot, fügte aber schnell hinzu, wir haben noch Sekt und Weißwein im Angebot…um dann eilig und in bedauerndem Tonfall, „nur in Zimmertemperatur“ hinterher zu schieben. 🙄Immerhin war der Kaffee, den wir dann mutig bestellten, angenehm heiß!

Oste Mündung und Sperrwerk

Mit etwas Wehmut machte ich eine Bemerkung über die „fast“ vollendetet Tour an der Oste. Bis zur Mündung sind wir ja nicht gefahren. Manchmal dauert es eine ganze Weile bis es klick macht. Manchmal braucht es einen Vorschlaghammer, oder eine Bemerkung von Uwe…als ich so schwafelte, dass wir ja irgendwann noch mal an die Mündung der Oste fahren könnten, hat der Uwe mich mit seinem speziellen „Ach Anna“ Blick angeschaut, und gesagt, „Wieso, da waren wir doch schon 2018! Die Tour mit Torben!“ Ok…da fiel es mir dann auch wie Schuppen aus den Haaren! 🙄

Somit können wir auch das nicht ganz so radfahrmäßige Ende, nämlich mit der Bahn nach Hause gefahren zu sein, weil es wie zu einem Weltuntergang geschüttet hat, verkraften 😅

Für die Statistiker: Gesamt Kilometer der Oste Tour beliefen sich auf 250 Kilometer mit dem Rad…

…und ganz unter uns. Im Auto ist immer noch einiges von der Tankfüllung Silvester 2020 😎😎

Mit der Sonne an der Oste entlang

…jedenfalls größtenteils 🙂

Der erste Teil des heutigen Weges gab uns häufig Einblicke in den schönen gemütlichen Verlauf der Oste. Waldwege und Auen, dann aber auch immer wieder Maiswände. Der Radweg verlief mal rechts, mal links von der Oste, mal nahe dran, dann auch weiter weg.

Bis Bremervörde war das Landschaftsbild wildromantisch, herrlich und einfach wunderschön; allerdings war schrottig mit 2 Kilometer Sandweg auch dabei…aber, das ist Klagen auf hohem Niveau.

In Bremervörde haben wir noch das diesjährige Defizit an Eis essen grandios bekämpft, bevor es um dem Vörder See ging. Beides war Genuss pur. Eis essen im Sonnenschein und ebenso wie um den großen See zu radeln. Der Vörder See bietet kostenlose Sportgeräte, gepflegtes Ambiente, ebenso wie natürliche Wuchsfreiheit.

Das schöne und abwechslungsreiche Landschaftsbild hat sich nach dem See sehr gewandelt. Für eine gewisse Zeit haben wir die Deichlandschaft auch interessant gefunden…dann gab es zuerst schlechtere Wege, aber immerhin noch Wege. Der war dann aber plötzlich weg…und die ungewohnte Sonne war Schuld daran, dass ich KEIN Foto von dem nicht vorhandenen Weg gemacht habe. Ein gutes Stück des Weges zurück, rechts und kurz drauf nochmal rechts, und…

Pause an der Fährstation. Mit Kaffee und leckerem Kuchen haben wir den verschwundenen Weg gar nicht mehr vermisst. 😇

Die anschließende, sehr kurze, aber schöne Fährfahrt haben wir im Gespräch mit dem Fahrmann verbracht. Also wir haben ihn nicht von der Arbeit abgelenkt. Zwei Fahrgäste, zwei Personen am arbeiten und einer am schwarmeln…

Fährfahrt über die Oste

Ganz nebenbei haben wir auf diese Weise eine gute Abkürzung zu unserem Hotel gefunden. Am Deichfuß ohne Blick auf die Oste, später an der Straße entlang…wir haben dann kleine Dörfer, wenig Verkehr und schattige Alleen gefunden. Für morgen steht eine Hin – und Rückfahrt zur Elbmündung der Oste an…und abends treffen wir Fred und Gerda in Stade, was zur Folge haben könnte, dass wenig Zeit zum Schreiben ist…kann man aber nachholen 😉

…die Statistik 😃😎

Der perfekte Tag

…um den grünen Ring Hamburg zu radeln.

Diese spezielle Tour steht bei uns, gemeinsam mit unseren Nachbarn, recht lange auf der „to do“ Liste, aber es kam immer etwas dazwischen…meist das Wetter. Gestern haben wir es dann einfach gemacht 😊

Mit dem Zug sind wir bis zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren, um dann zunächst zur Elbe und weiter bis Teufelsbrück zum eigentlichen Startpunkt des grünen Rings zu kommen. Dass schon nach den ersten 10 Kilometern eine fiese Schikane eingebaut war, hat uns zwar kräftig schnaufen lassen, aber nicht an weiteren Taten gehindert! Der schöne, und ebene Elbradweg fand kurz vor Teufelsbrück ein plötzliches Ende. Baustelle! Wie kann es auch anders sein. Ganz Hamburg ist gefühlt eine große Baustelle. Also 2 Kilometer zurück 🙄 und dann ging es steil nach oben 🥵

23 Meter Höhenunterschied auf ca. 100 Meter, wobei in der steil ansteigenden Linkskurve auch noch Fußgänger und inkompetente 🙄 E-Bike Fahrer im Weg waren…

Geschafft 👍

Schöner Ausblick…den wir schnaufend genießen 🥵

Die nach Teufelsbrück (wieder abwärts) führende Elbchaussee ist zur Zeit natürlich ebenfalls eine Großbaustelle. An der großen und verkehrsreichen Kreuzung am Anleger Teufelsbrück führte uns Birgit, die heute das Garminsagen hatte, in eine kleine unscheinbare Sackgasse (für Autos) 😅 die nach wenigen Metern in einen wunderschönen Wald führte. Kontrastprogramm pur! Da kann man sich fast vorstellen, wie das „beamen“ bei Kaptain Kirk und Scotty sein könnte!

Der Name – grüner Ring – machte dem Radweg alle Ehre! Wald, Wiesen und Seen boten reichlich Abwechslung…ebenso die „kleinen“ Hügel, die sich am Ende auf beachtliche 1060 Höhenmeter addierten.

Interessantes Großstadt Leben gab es natürlich auch immer mal wieder zu sehen 👀

Großbaustelle Autobahn Deckel A7

Als krönenden Abschluss dieser tollen, 85 Kilometer langen Tour, hatten uns Birgit und Det für geleistete Reparatur Dienste an deren Rädern, zum Essen in den „Green Eagle“ eingeladen. Wow. Kann es uns gut gehen!

Was aussieht wie ein verkohltes Etwas, ist ein mit Sepia Tinte gefärbter, sehr leckerer Burger!

Der perfekt Tag!

😎

Titel Idee fehlt noch

…das lass ich jetzt so! Eigentlich wollte ich noch einen schlagkräftigen Titel finden, aber…

Das Stadtradeln haben wir für uns sehr erfolgreich abgeschlossen, aber nach drei Tagen Pause, (die mit Garten Arbeit, und sonstigem Liegengebliebenen angefüllt waren) wurden die Beine doch unruhig…das etwas andere restless-leg-syndrom 😉 machte sich bemerkbar.

Also sind wir Freitag in die Baustellen Stadt Hamburg geradelt. Uwe hat sich nach 25 😉 Jahren neue Birkenstocks für das sommerliche Radeln gegönnt, und wir haben uns zum erstem Mal in diesem Jahr mit Meike getroffen. Die vielen Baustellen und auch die eingeschränketen, bzw. mit Warteschlangen versehenen Einkehrmöglichkeiten, brachten uns schließlich vor das Europacenter am Jungfernstieg. Aus dem Kaffee Wunsch ist kurzerhand ein leckerer Smoothie geworden…und im übrigen haben wir durch diesen Zufallsfund ein Lokal mit interessanter Speisekarte gefunden.

Samstag sind wir nach Lüneburg geradelt; ich hatte noch Gutscheine vom Bastel Laden, die mir schon lange in den Fingern brannten…und wir konnten unser Lieblings Gartencafe´ in Brietlingen besuchen. Ann und Dieter haben sich auch ein kleines Paradies geschaffen…und haben zufällig immer Kuchen zur Hand

Unser kleines Paradies kann sich aber auch sehen lassen…nachdem wir den Wildwuchs der letzten Wochen beseitigt haben 😅. Uwe führt noch Restaurationsarbeiten an der Putte durch. Der Winter hat sichbare Schäden hinterlassen…

Kleine „Reh-frass“ Spuren sind zwar noch an Rosen und Phlox zu finden, aber nur von Eingeweihten… HA!!!!😡…ich wollte eben den dritten Kürbis fotografieren…😡💣😡…nun kann ich sagen: den gewesenen Kürbis. Scheint dem Reh gut geschmeckt zu haben…das war der Kürbis, der halt auf dem, ausserhalb des Elektorzauns liegenden Areal wachsen sollte!

Kürbis Reste

Letzter Tag

…oder, wieviel Kugeln Eis schafft man 🍧

Rechtzeitig zum Ende der Stadtradelzeit ist es nochmal richtig warm geworden. Zwar „nur“ 29 Grad, aber für uns genau passend, um zum Eis essen nach Lüneburg zu radeln. Das war jedensfalls das vornehmliche Ziel 😁

Allerdings, nach Lüneburg und einfach so zurück wäre zu einfach. Auf schönen Waldwegen, langsam „hoch“, sind wir zum Schiffshebewerk geradelt…quasi zur Penthouse-Höhe…danach geht´s steil bergab…

Das imposante Bauwerk hinter uns lassend, haben wir die quer durchs Land Route zur Elbe gewählt…am Elbeseiten Kanal ist es eher eintönig und sehr sonnig…kein Baum, kein Strauch, kein Schatten. Schweißtreibend war es trotzdem und umso schöner war es, als der Eiswagen wie aus dem Nichts bei Artlenburg plötzlich vor uns auftauchte.

…der Eiswagen hat „den“ perfekten Standort, der hat uns schon mehrfach gerettet. Man hofft im Stillen, dass er da steht…sehr oft klappt es 😎

Ein weiteres Eisparadies haben wir gestern entdeckt…und heute auch wieder zugeschlagen. Man gönnt sich ja sonst nichts 😎

Mit 7 Kugeln Eis im Bauch hatten wir zu Hause gar keine Lust mehr auf den angedachten Eiskaffee 😁…wir haben den ganz normal heißen Kaffee genossen. Ich nach der sehr angenehmen Gartendusche 🚿

Unser Ziel haben wir erreicht. Über 1000 Kilometer, mit einer klitzekleinen Steigerung zum Vorjahr. Uns hat es Spaß gemacht. Leichtes Unwohlsein auf den Sitzflächen wird sich auch bestimmt schnell erledigen 😅