Nochmal Sonne ☀

Zu Beginn der Tour war die Vorhersage bei ca. null Sonnenstunden. Ich wünschte, dass für morgen die Genauigkeit ähnlich brillant ist. Es sind 9 Stunden Regen angesagt 😲 Die Wolken ziehen schon sehr bedrohlich auf. Unser Plan wie folgt: Es regnet die ganz Nacht, und morgen früh  ist alles wieder fein 😁 na ja, Wunschdenken.

Zunächst aber der Verlauf des heutigen Tages, der (fast) sehr schöne Verlauf. Nach einem guten Frühstück ging es frisch ans Werk, bzw. gleich an die erste Bergprüfung. Langsam gewöhnen wir uns an diese netten Herausforderungen, vermissen würden wir sie aber echt nicht😉

Abgesehen von diesen „Kleinigkeiten“ verlief der Tag toll. Eine 😏 hm, was soll ich sagen, rundum grandiose Kulisse. Der Humor der Einheimischen ist aber eher makaber. Wie sagte unsere Wirtin heute morgen doch gleich: „Ab jetzt geht´s ja nur noch bergab!“ 🥴Die 17% mussten wir übrigens rauf und leider nicht runter, obwohl mache Abfahrten ähnlich steil waren.

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Unserem Tourplan sind wir etwas voraus, da wir das gute Wetter noch ausnutzen wollten. Ich bin sicher wir hätten noch mehr geschafft, wenn wir heute Nachmittag einen Topfenstrudel gefunden hätten, aber leider hatten diverse Cafes oder Gasthöfe selbst Urlaub 😥

Für heute machen wir in Admont Station. Wir sind in einer schönen Ferienwohnung untergekommen. Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und eine große Wohnküche mit Balkon. Da kann man sich fast verlaufen 🤗 Morgen früh lassen wir die erste Bergwertung auf uns warten. Zuerst geht es in die Stiftsbibliothek von Admont, die weltgrößte Klosterbibliothek und UNESCO Weltkulturerbe.

„Auf“ zur Enns

Der Tag fing mit einer leichten Nebeleinlage an…schön anzusehen. Bei 12 Grad sind wir los geradelt 🥶 sehr erfrischend.

Die Steigungen hatte ich gestern schon etwas am Wickel. Der heutige Tag, bzw. Vormittag übertraf den gestrigen Tag um Längen…also, um Höhen 😒 Nur gut, dass wir ein reichhaltiges Frühstück hatten 🥪☕🍳

„Auf“ geht’s 😳

Knapp 90 Minuten stetig bergan. Beruhigend war die Tatsache, dass wir eine Bahnstrecke in Sichtweite hatten…dann ist die Steigung moderat…was sich zwar irgendwann relativiert…je länger andauernd, desto völlig egal! Die letzten 500 Meter…die Schienen waren verschwunden…wurde es richtig ekelig steil. Augen zu und durch 😉 Die Tauern haben wir aber rechts liegen lassen 😀

Yeah! Der Rest des Tages war Belohnung pur…fast. Ab und an folgten noch kleine Steileinlagen…aber die Kulisse reißt es einfach raus 😎😀

…und die Enns haben wir dann auch gefunden. Wir radeln jetzt dem Flusslauf folgend…also bergab…Grundsätzlich…mit irgendwelchen steilen Ausnahmen…die wir auch noch schaffen 💪

Um den Enns Radweg zu erreichen, muss man entweder die Bahn(👎) nehmen, oder strampeln und schwitzen. Die Mühe lohnt sich und macht das Erlebnis einfach wertvoller und schöner 😊

61 abwechslungsreiche Kilometer haben wir heute geschafft. Morgen mehr 😍

 

 

Endlich auf dem Fahrrad

Der vorerst letzte Teil Zugfahrt hat uns nach 90 Minuten Zugfahrt nach Salzburg gebracht…und dann konnten wir uns endlich auf die Räder schwingen…obwohl Salzburg auch immer einen Besuch wert ist.

…besonders wenn das Wetter so herrlich ist. Aber der Radweg war ähnlich verlockend und hat gewonnen😎 Die schöne Stadt und die vielen Menschen haben wir recht schnell hinter uns gelassen…und kamen der herrlichen Bergkulisse rasch näher, und somit auch den teils knackigen Anstiegen 😳 Natürlich haben wir uns gut vorbereitet😀 mit Topfenkuchen…

…und dann an die Arbeit😊

Das wir den Pass Lueg überwinden mussten war uns klar…auch die Höhe mit 553 Metern.

Ich hatte die weitere Strecke bis Werfen völlig falsch in Erinnerung…flach halt. Dem war gar nicht so. Uwe meinte noch da kommt noch was…und diesmal fand er es nicht so toll recht zu haben. Die schweißtreibenden Anstiege sind bei der herrlichen Kulisse leichter zu bewältigen 🙄 …ok, etwas leichter😉

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…und jedem mühsamen Anstieg folgt ja bekanntlich eine erfrischende Abfahrt. 😎

Von Salzburg bis Werfen haben wir 49 schöne und sehr abwechslungsreiche Kilometer zurück gelegt. Teilweise auch mit brutalem Auto Verkehr, aber…die Kulisse reißt es einfach wieder raus😎

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Ein langer Tag

… oder, immer positiv denken 😊

Da die wenigen Stellplätze für Fahrräder im ICE schon sehr zeitig ausgebucht waren, mussten wir vor sechs Monaten mit der späten Abfahrt nach Salzburg, bzw. heute dann erst bis München, vorlieb nehmen. Da die sehr kleinen Packtaschen auch nach fünfmal neupacken doch recht schnell gepackt sind, zog sich der frühe Vormittag wie Kaugummi in die Länge. Restliche Bügelwäsche erledigen, Staubsaugen, Blumen nochmal gießen…das war alles schnell erledigt. Um unangenehmen Anschluß Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen haben wir beschlossen, sehr früh mit dem Zug nach Hamburg zu fahren, und in Hamburg in Ruhe Mittag zu essen 🍽️…und uns zu freuen, das wir erst morgen in Salzburg ankommen 😎

Nach gefühlten drei Ewigkeiten schlich sich die Abfahrtszeit langsam näher, nur noch 9 Minuten…wir hatten schon längst genau ausgekundschaftet wo der Fahrrad Wagen hält…da kam die obligatorische Ansage mit der umgekehrten Wagenreihung😡 Also mal eben an das andere Ende des Bahnsteigs hechten. Nur gut das der Hamburger Hauptbahnhof so großzügig ausgelegt ist😡

Der Einstieg mit Fahrrad ist immer sehr aufregend und lässt sich problemlos steigern wenn im sehr knapp bemessenen Fahrrad Abteil ein Kinderwagen extrem im Weg steht…dessen Besitzer sich aber gar keiner Schuld bewusst ist, bzw. nicht Willens ist Platz zu machen bis die Räder untergebracht sind…schließlich war aber auch das geschafft. Acht Räder samt Gepäck und den dazugehörigen Menschen…fanden rechtzeitig in den Zug hinein…und der fuhr pünktlich los😁…echt wahr.

…und noch schöner 🙂  nach sechseinhalb Stunden bequemer Fahrt sind wir pünktlich in München angekommen 😎 wo wir jetzt noch ein Glas Leckeres genießen 🍷🍺

Nachlese

Nachdem wir die Tour so gut bewältigt haben, ganz ohne Platten, oder gar Unfälle, genießen wir jetzt das „gute“ Wetter zu Hause. Die Gartendusche ist bei den Temperaturen sehr angenehm. Des weiteres gibt es vielleicht noch ein bisschen Erwähnenswertes. Das sehr schöne Baum Foto, ein Schelm wer böses dabei denkt 😉

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Baumkunst?

 😎

Erwähnenswert ist auch unsere Schlafstatistik. Ich hätte nicht gedacht, dass man soviel am Stück schlafen kann…und so gut.

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Das hat wohl die nötige Power für den nächsten Tag gegeben…das „gute“ Essen war es jedenfalls nicht. Bis auf wenige Ausnahmen, war der Drang zu „alles in die Fritteuse“ unübersehbar; vom fehlenden guten Geschmack ganz abgesehen 😦  Etwas liebevoller, etwas mehr Mühe und ein ganz anderer Eindruck, womöglich ein guter, könnte entstehen.

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Rauschende Abfahrt

Auf dem Foto nicht so deutlich zu sehen, aber die Abfahrt war klasse 😎 Uwe hat es auf 42, 8 km/h gebracht, ich nur auf 41,5 😉 Das ist im bergigen der Vorteil. Hingegen bei Gegenwind an der Elbe, fehlt das gute Abfahrtsgefühl komplett.

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waschen?

Mal sehen was wir in den nächsten Tagen noch anstellen…morgen mal kurz nach Lüneburg radeln 🙂 quasi etwas ausradeln

😎

Home sweet home

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Die Rettung vor dem Gewitter

Geschafft ❗ Nach weiteren 65,5 Km sind wir, leider mit viel Gegenwind, wieder zu Hause angekommen. Der Schlenker über Boizenburg hat sich gelohnt. Die Stadt ist schön restauriert, leider auch das Kopfsteinpflaster 😦 Vom Weg her war es für uns beschwerlicher. Drei Kilometer in den Ort reinfahren, um dann weitere drei Kilometer stetig bergan den Ort wieder zu verlassen. Aber wir sind ja im Training! Bergan und Gegenwind geht auch 🙂 wenn auch mühsam 😉

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Ab Lauenburg sind wir auf bekannten Wegen gefahren…immer der Elbe folgend, bis Drennhausen. Dort ist das Elbcafe, welches auch sehr leckeres Eis hat. Das macht müde Radler wieder munter >3

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Die Elbe verlassend und quasi auf dem direkten Weg ging dann mit neuer Kraft nach Hause. 😎

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Der letzte Tag

Etwas Statistik zum Schluss…

…ergibt insgesamt 731 gefahrene Kilometer ❗

 

Kunstobjekte

Und das Übernachten in selbigen bedeutet meistens Abstriche in der praktischen Note . 🤔 Es gab gar keine Möglichkeit etwas aufzuhängen, keine Kleiderbügeln, keine Haken. Zwei haben sich als Lampen entpuppt. Zum Frühstück mussten wir zur Tanke fahren, zwar nur um die Ecke und eher ungemütlich, aber besser als nichts. Angeblich sollen sich 3 Parteien ein Bad teilen…in dem es auch keine Haken gibt…naja, wir waren die einzigen Gäste…sonst hätte ich wohl Pickel bekommen🙃Auf dem platten Land waren wir froh, überhaupt ein Zimmer gefunden zu haben. 😉

Während des Frühstücks hat es ganz nett geregnet…erst als wir drinnen waren fing es an…💦 Somit war die Temperatur recht angenehm, als wir dann im trockenen losradelten. Leider hatten wir heute wieder ein extremes Bergtraining in Form von ständig steifem Gegenwind. Das ist Daueranstieg, ohne eine erlösende Abfahrt 🥴😫

Mit der Havel haben wir dann auch bekannte Wege erreicht. Das schönste Teilstück ist eigentlich die Halbinsel zwischen Elbe und Havel. Allerdings verringert sich der Genuss, bei soviel unangenehmem Wind. Augen zu und durch, heisst es wohl🙄 Eine Stärkung haben wir uns heute in Rühstädt gegönnt. Der Ort verdient den Namen Storchendorf wirklich. Fast alle Gebäude haben ein Nest auf dem Dach.

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Unser Lager haben wir heute in Wittenberge aufgeschlagen. Die Verhältnisse sind etwas großzügiger 🤗. Wir wohnen in der „Alten Ölmühle“. Bis 1990 wurde hier noch Öl gepresst. Nun ist ein weiteres kreatives Objekt in alte Gemäuer eingezogen. Ein riesen Areal, mit Kletterturm, Tauchturm, Beach Bar, Konzertbühne…ein Loft Spa…viel zu viel für nur einen Abend…aber sehr schön. Mal sehen. Eine Hausführung gibt es um 20:30 Uhr…gerade jetzt bin ich aber nicht in der Lage mich körperlich zu bewegen…nur mental  😁

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Es fehlt noch die Statistik  😎

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Tempomat

Auch heute Morgen hat uns die Sonne ☀ begrüßt. Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück sind wir erneut zu einer Uwe und Garmin Abenteuer Tour aufgebrochen. Gott sei Dank wollten wir vom Hotel nach links starten. Nach rechts war alles wegen einer Bombenentschärfung abgesperrt. Nach ca. 10 km tauchte das erste Problem auf…🤔 Keine Brücke vorhanden…also umdrehen, neuen Weg suchen…

Somit hat es sich ergeben, dass wir auf von Autos wenig befahrenen Nebenstraßen unterwegs waren (manchmal waren wir sogar in der Überzahl). Keine Wanderdünen, keine Steigungen…die Beine waren sehr gut und wir hatten das Gefühl es fährt sich wie mit einem Tempomaten 😎

In Linum, einem sogenannten Storchendorf, haben wir eine kleine Kaffee- und Eispause eingelegt, damit wir bei Kräften bleiben. Ebenso nach weiteren 30 km. Kaffee und Käsekuchen. Das gibt auch langanhaltend Power.

In Stölln hat Otto von Lilienthal seine Flugversuche vom Gollenberg ab 1893 bis 1896 unternommen, was mit einigen schönen Exponaten eindrücklich dargestellt wird.

Auf dem Gollenberg erinnern eine große Skulptur, die Windharfe auf der Spitze des Berges, sowie ein Gedenkstein an der Absturzstelle an den Flugpionier. Am Fuße des Berges ist die Lady Agnes zu besichtigen, ein nach Lilienthals Frau benanntes Langstreckenflugzeug vom Typ Iljuschin Il-62. Es dient als Ausstellungsort und Standesamt und hat sich seit seiner spektakulären Landung auf der Piste des Stöllner Segelflugplatzes im Jahr 1989 zum Besuchermagneten entwickelt.

Dass wir heute Abend in dem stillgelegten Bahnhof von Rhinow übernachten, freut Uwe natürlich ungemein. Wir wohnen im Stellwerk Zimmer.

Da wir zum Essen mit dem Rad unterwegs sind…kommen noch einige Kilometer hinzu…den Rekord mit Torben knacken wir heute aber nicht

👍😎


💡 Ist ja schon Tag 7. Die Woche ist rum!

Go West

Ungewöhnlich, aber sehr gerne gesehen die Sonne ☀ am Himmel. Das Wetter heute zeigte sich von der freundlichen Seite. Einzig der Rückenwind fehlte 😉

In der Morgensonne haben wir uns nochmal die imposanten Bauwerke angeschaut. Uwe hätte das alte Schiffshebewerk auch besteigen können, aber ganz Gentleman wollte er mich nicht so lange warten lassen…zumal es keine Shopping Meile um die Ecke gab. Ich wollte auf gar keinen Fall meine Höhenangst an dem Bauwerk testen. Momentan übe ich an normalen Brücken.

Dass wir jetzt in Oranienburg bei einem sehr netten Italiener sitzen und auf unser Essen warten, und etwas gegen den Durst tun, liegt an Uwe und seinem Garmin. Die beiden haben quasi eine Offroad Tour ausgerechnet. Das wurde mir allerdings erst mitten im Wald in einer „Wanderdüne“ klar. Ich hatte Uwe wohl nicht richtig zu gehört 😉…mache ich sonst nie🙄

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Am Wegesrande

Der knappe Kilometer war dann auch der schlechteste…der Rest war wie in den letzten Tagen…alle Beläge vorhanden, wobei heute die heftigen Steigungen fehlten, und viel Wald den Augen und Ohren gut taten. Die letzten sechs Kilometer sind wir ganz und gar nicht Offroad gefahren. Eine kleine Bundesstraße mit sehr eiligen Autofahrern. Ich habe eh so manches Mal des Gefühl, als wenn eine Prämie auf Radfahrer ausgesetzt ist 😈

Wir sind in froher Erwartung, was den morgigen Tag angeht. Mal schauen wo wir uns morgen einfinden 🙂 😎

Es geht noch schlimmer

…oder, Irrungen und Wirrungen.

Zu den zahllosen Steigungen, die auch heute nicht weniger wurden, und wieder nur 16 Grad🥶, kam nun noch sehr erschwerend der Wind, genauer gesagt, der Gegenwind hinzu. Der kleine Abschnitt am Oderbruch entlang, war zwar windig, aber relativ ebenerdig und optisch schön.

Die manchmal seltsamen Windungen die der Track von „My Bike“ machte, zielen auf jeden Hügel in der Umgebung ab. Der Buchenwald Grumsin, immerhin Weltkulturerbe, bot sich uns nicht als Wald dar, sondern als weitläufige Allee mit jungen Bäumen und sehr altem und natürlich ruckeligem Belag. Anderswo muss man teuer dafür bezahlen, um auf eine Rüttelplatte zu kommen damit das Knochen Gerüst Wachstumsimpulse bekommt. Gibt es hier gratis, fast auf jedem Radweg.

Die in Chorin fast schon verzweifelte Suche nach einem Café, oder ähnlichem war sehr nervenaufreibend. Das eine hatte nur am Wochenende auf, das andere im Kloster wollte 12€ Eintritt haben. Nun sitzen wir nach 62 km in einem Hotel…mit Berg Anfahrt, haben eine leckere Brotzeit gegessen, einen guten Kaffee getrunken und sind wieder lebensfähig. Chorin haben wir am Ende mehrfach umrundet. 😦

Es geht noch zu den Schiffshebewerken nach Niederfinow…welche wir nach eher umständlicher Strecke und 81 km erreicht haben. Sie sind in Sichtweite unseres Hotels. Der Spaziergang dorthin lohnt sich nach dem Abendessen. Es sind gewaltige Bauwerke, wobei das alte schöner ist 😎

Zu bemerken sei noch, dass ein Autobahnzubringer als Radweg sehr grenzwertig ist, selbst für „nur“ 4 Km, die muss man ja erstmal überleben 👿 Und ich denke, dass Allergie geplagte Menschen in dieser Region kaum eine Überlebenschance haben. 😉