Rundreise Eiderstedt

…hatten wir so gedacht.

Heute morgen hat es bis 10:20 Uhr ordentlich geregnet…die sich auftuende Wolkenlücke, haben wir als Start für die halbe Rundreise um Eiderstedt genutzt. Was hat man früher nur ohne Regenradar gemacht? 🥴

…wie wir festgestellt haben!

Bei Westerhever hat uns eine fette Regenfront 💦 voll erwischt…aber sowas von voll. 💦 Ein Entkommen war nicht möglich. Die Unwetterfront sah schon nach Weltuntergang aus, und so ähnlich hat es sich unter dem Regencape auch angefühlt. Gott sei Dank sind wir ohne Gepäck unterwegs gewesen. Hat fast Spaß gemacht😅

Nach 30 Minuten Dauerduschen, mit nur leichtem Wind von allen Seiten, sah die Welt dann plötzlich wieder sommerlich aus. Abgewaschen und wie neu.

Nach einer ordentlichen und leckeren Portion Fisch and Chips, konnten wir den nächsten Abschnitt der Runde wieder genießen. Bedrohliche Wolkenformationen begleiteten uns, blieben aber für uns friedlich. Eine interessante Drohkulisse.

Eigentlich wollte ich ja bei SPO an/ins Wasser, aber das war zu weit weg…auf halber Strecke zum Eidersperrwerk kam ums das Wasser entgegen😃Über die Eider gab es zu Wikinger Zeiten schon Schiffsverbindungen von Nord- zu Ostsee. Als die Schiffe zu groß wurden, hat Kaiser Wilhelm den Nord-Ostsee-Kanal graben lassen.

Vom Sperrwerk zurück nach Tönning waren es noch 10 km an der Eider entlang. Es folgt wie immer…

😎

Die Sonne suchend…

Die Wetter Aussichten heute morgen waren gar nicht gut. Ich habe nach Regenradar ziemlich genau ausgerechnet, dass wir um 10 Uhr losfahren mussten um halbwegs trocken zu bleiben.

Des Weiteren hieß die Devise, nicht zu schnell fahren, damit die fetten Regenwolken vor uns Gelegenheit bekommen zu verschwinden. Am Mildterkoog in Seeth, wollten wir den drohenden Schauer in einer Garage abwarten…es kam aber kein Regen. Erst auf der Landstraße nach Koldenbüttel hat es uns kalt erwischt 🥴

Einmal geduscht

Da wir uns zu sehr auf den sehr schnell wechselnden Himmel konzentriert haben, ist uns dummerweise der Abzweiger nach Friedrichstadt gar nicht aufgefallen. Tolle, dramatische Bilder bot der Himmel…und wir waren so froh trocken zu bleiben…

…bis wir uns 7 km vor Tönning fragten, wo ist eigentlich Friedrichstadt abgeblieben? 🙄 Auch liebevoll „Klein Amsterdam“ genannt.

Kreis-Fahrten

Dr. Google hat uns gleich 10 km zurück geschickt…Gott sein Dank mit Rückenwind, was ja auch logisch war. Wir sind ja die ganze Zeit gegen den Wind gefahren 😬

Die Kehrtwendung hat sich jedenfalls gelohnt, was das schöne Städtchen angeht. Kleine Grachten, schöne Häuser, überall Blumen und natürlich ein Eiscafe 😊

Der nochmalige Weg nach Tönning war dann eher abwechslungsreich. Regencape an, Regencape aus. Die Schauer haben uns nur gestreift und der Spuk war meist nach 5 Minuten vorbei. Vielleicht können wir die Capes bei dem Wind auch mal als Segel benutzen 🤓. Es hat auf jeden Fall gut geflattert 🦇

In Tönning haben wir gleich das Wattforum besucht. Es beschreibt sehr anschaulich, mit wunderschönen Aquarien, den Lebensbereich Nordsee.

Da unser Hotel über ein gutes Restaurant verfügt, haben wir es nicht sehr weit zum leiblichen Wohl. Noch schnell etwas Statistik…

und dann gibt’s lecker Essen

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Ermüdungsbruch

Ein treuer und langjähriger Begleiter wurde heute morgen wehmütig im Papierkorb begraben.

Ermüdungsbruch

Das war natürlich ein ziemlicher Schock. Quasi während des Frühstücks, das wir aus „Corona-Platz-Gründen“ in unserem sehr kleinen Zimmer einnehmen mussten, ist der Schlappen ohne erkennbare Belastung zusammen gebrochen 😭 Der Tag fing ja gut an 😕

Die Wetteraussichten für heute, frisch vom Frühstücks-Fernsehen, trugen auch nicht für eine positive Wendung bei. Regen und Gegenwind, mit Böen bis zu 60 km/h 🤢

Das Gepäck regensicher eingepackt fuhren wir los. Erstmal ohne Regenzeug, obwohl es noch leicht tröpfelte. Das blieb für den Rest des Tages auch so! 😎 Unglaublich, aber wahr. Es war zwar kabbeliger Wind, aber meist von der Seite., dafür keinen Regen.

Die weiterhin üppigen Maisfelder taten uns heute einen guten Dienst. Sie hielten den Wind ab.

…am liebsten Zitrone, Kokos und Schoko 😂

Ohne Zwischenfälle erreichten wir Bredstedt um kurz nach 12 Uhr. Dass man so schnell mit dem Rad von der Ostsee zur Nordsee kommt ist erstaunlich. Unser Zimmer, heute eher eine Ferienwohnung, konnten wir gleich beziehen. Schnell duschen und 30 Minuten später saßen wir im Hotelrestaurant und ließen es uns schmecken. 😎

Anschließend haben wir im Ort noch ein paar Crocs für die Dusche gefunden; leider nur schwarze…aber man kann wohl nicht alles haben. Ein Spaziergang führte uns ins örtliche Naturkunde Museum, das über eine erstaunliche Anzahl und Auswahl von Exponaten verfügt.

Das Wetter hat sich im laufe des Tages gänzlich zum Sonnenschein entschieden. Die Steife Brise blieb, aber wir sind ja auch an der Küste.

Mit etwas Zeit und sehr gutem Internet, fehlt jetzt nur noch die Statistik und der Beitrag ist vorm Abendessen fertig 😎

Flensburg

Nun haben wir schon den nördlichsten Punkt unserer Schleswig – Holstein Runde erreicht 😊. Die guten Wünsche von Oskar haben Wirkung gezeigt, schöne Waldwege (meistens), oder (relativ) gute Asphalt Straßen, zwar durch welliges Hügelland, aber wir sind ja (relativ 😉) gut im Training.

Sehr ungewohnt waren die angenehmen Temperaturen. Bedeckter Himmel, keine Sonne zu sehen, ca 23 Grad. Stellenweise spürten wir sogar einige Regentropfen 💦, aber die waren schnell verdampft 😊. Die Landschaft wurde zusehends welliger…rauf und runter, immer wieder…die Endmoränen der letzten Eiszeit, sagt Uwe…ich sage Endpupse dazu.

Herzliche Grüße vom Baum

Immer wieder gab es Abwechslung…besonders die Ortsnamen 😊

Gegen Mittag, rechtzeitig für ein Fisch Brötchen am Hafen, erreichten wir unser heutiges Tagesziel.

Gestärkt sind wir zuerst durch den Hafen geschlendert…

Der weitere Erkundungs Spaziergang war ausführlich und manchmal feucht💦…ab und zu hat es echt geregnet 💦. Nur gut, dass es auch schöne, schnuckelig Lädchen (erfolgreich) zu erkunden gab 😎 Die Altstadt stellte sich sehr abwechslungsreich und interessant dar.

Unerwartet, aber nicht unwillkommen präsentierte sich der Hafen wunderschön ❤ kitschig in der Abendsonne

Zum guten Schluss, wie immer die Statistik

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Schleswig

Das Frühstück heute morgen war eher spartanisch in Form eines Lunchpaketes. Das passte so gar nicht zu unserem fast Schloss 👑 ähnlichen Zimmer. Da wir anpassungsfähig sind, hat uns das nicht den Start in den sonnigen Tag verdorben.

Eine Baustelle kurz hinter Rendsburg hatte schon eher Chance darauf. Ohne Umleitungs-Beschilderung sind wir von hilfreichen Spaziergängern auf den rechten Weg geleitet worden…der uns zunächst zum Fockbeker See führte…

Morgen Stimmung am Fockbeker See

Wie schon in den letzten Tagen, sehr abwechslungsreiche Wege, insbesondere deren teilweise herausfordernde Beschaffenheit 🙄.

Wir hatten auch gar keine Hemmungen ganz wüste Sandpisten zu umfahren 😉 der asphaltierte Radweg an der B77 hat die Sache erleichtert…

Entsprechend früh war Schleswig erreicht, 13:35 Uhr…nach nur 41 Kilometern 🙄. Wie schön, dass wir unser Gepäck schon im Hotel auf das Zimmer bringen konnten. So erleichtert 😌 sind wir noch zu einer sehenswerten Foto Ausstellung im Schleswiger Stadtmuseum geradelt.

Die geschichtlichen Ausflüge nach Haithabu, oder Schloss Gottorf haben wir gelassen. Ob die Wikinger Siedlung Ursprung der hiesigen Bevölkerung ist, darüber streiten die Gelehrten ja noch 😉…und die Moorleiche haben wir beide schon in jungen 😊 Jahren besichtigt.

Wie üblich, nachfolgend die Tages Statistik…wobei der Ausflug zum Museum nicht aufgezeichnet wurde.

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Gemütlich nach Rendsburg

Nach den zwei heißen Tagen mit reichlich Kilometern, folgte heute eine eher kurze Etappe bei sehr erträglichen, zu Beginn fast erfrischenden Temperaturen. Der heftige Regenschauer gestern Nachmittag hatte die Radwege größtenteils entstaubt. Auffallend war die Landschaftsform. Maisfeld 🌽 an Maisfeld 🌽

Gott sei Dank ergaben sich auch freundliche Ansichten…

Gerade als wir die bessere Qualität der Radwege laut ausgesprochen hatten, war es mit selbiger fast vorbei…zwischen Maisfeld 23 und 24 fanden wir uns plötzlich auf einer Trecker Übungspiste wieder 😈

Allerdings muss man erklärend dazu sagen, dass wir vom Ochsenweg abgekommen sind…wir hatten einen Linksabbieger verpasst und fanden uns im Wald, auf obiger Trecker Übungspiste wieder…die wir tapfer noch ein gutes Stück weiter durchpflügten…bis uns eine Wanderin entgegen kam 😳

Auf dem richtigen Weg radelnd, war Rendsburg dann auch schnell erreicht. Fahrstuhl rein, unterm Nord-Ostsee Kanal durch und schwups, ist man in Rendsburg.

Da wir sehr zeitig und viel zu früh für einen Hotel Check-Inn waren, haben wir den Rendsburger Hafen erkundet…wo es auch eine Eisdiele gab🤗👍💕 Eiskaffee schmeckt auch bei 25 Grad. Der weitere Ausflug, der Eisenbahn Kehre folgend, macht deutlich um welch imposante, gewaltige Bauwerke es sich handelt…sowohl die Brücke samt Kehre, als auch der Kanal…über 100 Jahre bestehen sie schon und sind hauptsächlich mit Menschenkraft entstanden.

Unser Hotel haben wir auch gefunden! Eigentlich standen wir schon davor, haben aber noch einige sinnlose Runden gedreht, bis wir es endlich gesehen haben 🥳

Der frühe Vogel hat auch noch genügend Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt, die sich sehr unterschiedlich darstellt…zwischen Abriss und Renovierung hat man das Gefühl. Zum Schluss noch die Statistik…

🙄

Der Ochsenweg

…ist lang und staubig

Die erste Nacht im fremden Bett ist oft etwas angespannt, wenn aber gefühlt stündlich Mücken Angriffe auf „mich“ geflogen werden, ist es eher anstrengend, zumal Uwe tief, fest und nicht lautlos geschlafen hat. Die passende Steigerung war dann aber am sehr frühen Morgen der Sänger- Wettstreit von mindestens zwei Hähnen 👿

Um kurz nach 9 ging es heute los. Das Arboretum in Ellerhoop stand eigentlich auf unserer Liste, aber auf Grund der Hitze haben wir den Besuch auf einen anderen Zeitpunkt verschoben.

Auf dem Ochsenweg wurden in früheren Jahren die lebenden Fleischvorräte von Dänemark nach Hamburg getrieben. Den Ochsen haben die staubigen und sehr sandigen Wege bestimmt weniger ausgemacht als uns. Manchmal habe ich mich schon gefragt, wo bei dem vielen Strand denn das Wasser ist.

Bei dem bisschen Ungemach haben wir uns allerdings mächtig über die Schatten spendenden Bäume gefreut.

Der Kurpark von Bad Bramstedt hat uns gut gefallen…

…in Bad Bramstedt selbst hatten wir aber unsere Liebe Not einen dringend benötigten Eiskaffee zu ergattern. Nach drei geschlossenen Eisdielen, hatten wir dann aber noch Glück. 😎

Frisch gestärkt und etwas abgekühlt konnten wir den weiteren Weg besser genießen. So manche „Sehenswürdigkeit“ fanden wir am am Wegesrand.

Unser Hotel in Neumünster, das heutige Tagesziel erreichten wir gegen 16:15 Uhr…um 16:25 Uhr ging ein kurzer, aber sehr heftiger Regenschauer nieder…Glück gehabt 😎

Wir haben es dem Wetter nachgemacht. Die Dusche war eine Wohltat. Das Hotel Altes Stahlwerk ist ein Gesamtkunstwerk. Sehr viele, sehr kreative Ideen machen einfach Spaß. Immer wieder entdeckt man Neues.

Im Badezimmer hat das Design allerdings die Gebrauchsfähigkeit stark eingeschränkt. In dem Waschbecken die getragenen Rad-Trikots zu waschen, ist eine Kunst für sich. 😉

Zum Abendessen waren wir heute eingeladen 😎 Der interessante und anstrengende Tag fand einen wunderschönen Ausklang bei einem ehemaligen Kollegen von Uwe und dessen Familie statt. Entspannte Stunden mit leckerem Essen, ebensolchen Getränken und guten Gesprächen in einer sehr liebevoll gestalteten Umgebung haben den Tag angenehm ausklingen lassen. Vielen herzlichen Dank nochmal ❤

Noch schnell die Statistik bevor es ins Bett geht…

Der Blick auf die Wetteraussichten lässt für morgen ungewohntes erahnen.

😳

Shopping Tag

Die ganz lockere Stimmung fehlte zwar, aber in Anbetracht der derzeitig entspannteren Corona Lage, hat das Bummeln doch Spaß gemacht…und war zu dem noch sehr erfolgreich 😎 In den Kaufhäusern war es locker gefüllt, so dass jeder sehr gut den erforderlichen Abstand einhalten konnte. Wenig Stress für das Personal, man hat sich ausgiebig und erfolgreich um uns bemüht 😁

Beute…Gott sei Dank gemeinsame!

Uwe ging leider leer aus, aber dafür hatte er (wie so oft) die tragende Rolle. Vom Wetter her war der heutige Tag auch sehr geeignet für klimatisierte Kaufhäuser. Bei 30 Grad macht man ungern Radtouren, aber Eis essen geht immer 😎

Von Magdalena werden wir zum Abendessen kulinarisch verwöhnt…

Frische Rösti…

…mit Spitzkohl. Lecker!

Schwere Entscheidungen müssen auch noch getroffen werden…

…den, oder den?

…der Primitivo hat nach ausgiebiger Fachdiskussion den Vorrang erhalten 🙂 Vielleicht hilft der gute Tropfen die leise Wehmut zu bekämpfen. Viel zu schnell neigt sich diese schöne und sehr abwechslungsreiche Woche dem Ende entgegen. 😦

Einfach nur lecker

…und wer kocht morgen? 😲

Zum Kuchen Berg

Sind wir gestern noch bei eher kühleren Temperaturen gegen den Wind zurück gefahren, so erlebten wir heute eine deutliche Steigerung. Eine deutlich höhere Temperatur, bis 28 Grad, stetig bergan und fetten Gegenwind mit Böen bis 45 km/h…💨…Puh, aber wer A sagt, muss auch B sagen und fleißig strampeln.

Zum „warm“ werden haben vorm Start der heutigen Tour noch schnell bestellten Spargel geholt. Und dann ging es los Richtung Ettlingen 🙂

Uwes Achilles war auf dem Rad nicht spürbar, Magdalena fuhr heute mit einem anderen Sattel, so dass dann kaum noch schmerzende Stellen spürbar waren. Abgesehen von kleinen Schlenkern (ups, zu schnell gewesen, wieder zurück), war die Weg Führung vom Team Uwe/Garmin sehr gut.

Zunächst Richtung Muggensturm, vorbei an Feldern und bunten Wiesen, immer auf leicht ansteigender Wegstrecke mit böigem Gegenwind…wir sind ja gut im Training. Ettlingen war dann „relativ“ schnell erreicht. Magdalena hatte von einer tollen Eisdiele 🍨 gesprochen, uns quasi den Mund wässerig gemacht…und, dass wir dort unbedingt eine Pause einlegen müssten. Begeisterte Zustimmung auf breiter Front.

Nach dieser leckeren Stärkung und einer kleinen Besichtigung von Ettlingen fuhren wir durch das Alb Tal, wobei ich das mit dem Tal nicht glaube ❗ Langsam wurde aus leichter Steigung eine anstrengendere, immer der Bahn folgend bis wir schließlich bei Waldbronn in den Wald abgebogen sind…wo es dann richtig zur Sache ging. Schnaufend und schwitzend, aber fahrend sind wir langsam unserem Ziel immer näher gekommen. Rauf, rauf, rauf, runter, rauf, runter und nochmal rauf…so die kurz Beschreibung.

Bei Edeltraut und Adolf wurden wir sehr herzlich und mit sehr leckerem Kuchen empfangen, der uns alle Mühe wert war. Was haben wir uns auf den Kuchen gestürzt ❗ So lecker, so gut! Yummy ❤️

So gut gestärkt…runter, rauf, runter, rauf…und dann sehr, sehr schön runter…gefühlt bis Kuppenheim 🙂 …der Rückenwind 💨💨

Die steile Abfahrt war viel zu schnell vorbei…und in null Komma nix standen wir schon wieder vor dem Eis Café…

…aber da der Bauch noch mit gutem Kuchen gefüllt war, haben wir einen Speed Espresso getrunken…der uns in Rekordzeit nach Kuppenheim brachte.

Wir sind sehr zufrieden. Es war wieder eine schöne Tour, viele tolle Eindrücke, eine sehr zufriedenstellende Leistung…da haben wir uns doch noch einen leckeren Salat und Glas Sekt verdient 😎

Rhein Rad runde

Nach dem der gestrige Tag eher gemütlich und kulinarisch sehr lecker verlief, war es eine gute Idee heute wieder einen größeren Ausflug mit dem Rad zu machen…auch wenn der Uwe etwas spacig aussieht. „Beim Rad fahren merke ich nichts!“ sagt er. Und nicht nur Uwe sah anders aus 🙂

Bis Rastatt der Murg entlang, quasi die Tour de Murg zu Ende fahrend, um zum Alt-Rhein zu kommen. Malerisch und friedlich gelegen, mit viel Vogelgezwitscher konnten wir einige Kilometer in den Rheinauen fahren, bis wir in der Nähe der Staustufe Iffezheim zum begradigten und somit schiffbaren Rhein kamen…der aber auch Schönes zu bieten hatte ❤️

Bis Greffern haben wir uns vom Wind treiben lassen. Herrlich, mit dem guten Rückenwind konnten wir fast den Windsurfern Konkurrenz machen…wir an Land, die Surfer auf dem Wasser. Ein buntes Treiben war an vielen Stellen zu beobachten, vom Jet-Ski, über Motorboote und Surfern war alles vorhanden.

Wir sind bei Greffern ins Landesinnere abgebogen und haben uns nach ca. 35 Kilometern auf den Rückweg gemacht…was dann auch Gegenwind 💨 bedeutete. Da kam der kleine Hinterhof-Espresso-Eiswagen gerade recht. Kaum ausgesprochen, tauchten plötzlich Eis essende Leute vor uns auf 😎

Frisch gestärkt kam der Gegenwind gar nicht so zu Wort, bzw. Geltung. Der Rückweg führte etwas im Zickzack Richtung Kuppenheim, was den Wind natürlich total irritiert hat 😎

In Schwarzach haben wir das örtliche Münster (Foto vergessen 😦 ) besucht und haben den dazugehörigen Klostergarten bewundert.

Der weitere Weg führte über kleine Dörfer, vorbei an großen Straßen, die wir Gott sei Dank nicht befahren mussten. Kleine Irrungen und Wirrungen passierten natürlich auch, aber ohne große Umwege sind wir nach knapp 60 Kilometern wieder in Kuppenheim angekommen und haben uns gleich eine gründliche Dusche gegönnt.

Neben Abendessen zubereiten und selbiges essen, Wein trinken, über die heutige Tour reden, Blog schreiben, wird auch fleißig an der morgigen Tour gearbeitet…und das ist Urlaub ❗