Summertime

Jedenfalls fühlt es sich so an. Die vergangenen Tage in die richtige Reihenfolge zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Am Dienstag hatten wir nicht nur lieben Besuch am Abend, sondern auch eine unglaubliche Entenfamilie zu beobachten. 14 frisch geschlüpfte Küken, die mit ihrer Mama von unserem Rhododendron den Weg zum Wasser suchten und schließlich auch fanden.

Entenklein_140518

Großfamilie

Der Vatertag startete eigentlich gut, aber wurde zum Abend hin für manche ,Winsener  Ortsteile zu einem großen Problem. Das angekündigte Gewitter kam ziemlich pünktlich, ist aber auch sehr viel länger geblieben. Wir sind gerade noch trocken zu Hause angekommen und haben das Gewitter unter Dach, aber draußen auf der Terrasse erlebt. Schöner Landregen mit anhaltendem Gewittergrollen. Sehr angenehm, wenn man einen trockenen Sitzplatz hat. Eine Stunde, oder zwei? Das Bemerkenswerteste bei uns war eigentlich der gelbe Fluss! Soviel Blütenstaub auf dem Wasser habe ich noch nicht gesehen. In wenigen Kilometern Entfernung waren es dann plötzlich überflutete Straßenzüge, voll gelaufene Keller oder Einsturz gefährdete Häuser. 😯

Dank Klimawandel machen wir unsere Radtouren neuerdings auch immer vom Wind abhängig und somit sind wir Sonntag nach Hamburg zum Hafengeburtstag geradelt um vor der Elbphilharmonie „Concerts on the Screen“ zu erleben. Eine tolle Idee. Gewesene Konzerte auf einer großen Leinwand zu zeigen…auch das Hörerlebnis  war nicht zu verachten. Georg Gershwin, wie passend. Wirklich schön. Sommerliche Temperaturen, tolle friedliche Atmosphäre und sehr schöne Musik. Genau das Richtige um nach 32 km und vor weiteren 35 Kilometern zu entspannen.

Die Rückfahrt war etwas anstrengender, da der Wind uns leider entgegenkam, aber in zumutbarer Stärke.  Zuhause haben wir unser kleines Blumen Paradies nach Herzen mit gutem Essen genossen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zum guten Schluss noch der Tourverlauf 😎

Steiniger Weg

…oder Steine im Weg.

Die etwas kühleren Tage Anfang letzter Woche haben wir sehr gut genutzt, wenn auch mit sehr mühsamer Arbeit. Allerdings, das Ergebnis ist die Mühe wert. Schon einige Jahre haben wir die kraftraubende Arbeit vor uns her geschoben. Nun haben unsere Nachbarn vorgelegt, da konnten wir dann nicht mehr kneifen. 💪

An der Garagen Auffahrt haben wir uns auch versucht, aber die Platten sind mit ca. 10 cm doppelt so dick wie die Terrassen Platten. Von normal starker Menschenhand nicht zu heben…und ich hab es auch nicht geschafft 😉 Was blieb uns übrig? Uwe hat die Platten mit der Spitzhacke gelupft, und ich habe Sand drunter gestopft. Mit dem Ergebnis sind wir ganz zufrieden. Wann wir den Belastungstest mit dem Auto probieren, haben noch nicht festgelegt 😲

Nach dieser mühseligen Arbeitswoche hatten wir uns die Radtour redlich verdient.  Gegen den Wind hin, das bedeutete Richtung Osten fahren. Da bot sich Lauenburg doch förmlich an. Genau genommen nur bis zum gegenüberliegenden Hohnstorf. Zunächst sind wir grob in Richtung Geesthacht gefahren und dann Elbaufwärts Richtung Elbeseitenkanal. Eine Aus – und Einfahrt von Schiffen in den Kanal haben wir auch erwischt.

Landschaftlich bietet die Tour jede Menge Abwechslung fürs Auge 👀…und auch fürs Ohr👂. Das Vogelkonzert ist vielerorts ein wahre Freude. Nachtigall, Goldammer und der Kuckuck sorgen für die richtige Musik. Amsel, Drossel, Fink und Star sind natürlich auch nicht zu verachten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lauenburg selbst ist zwar hübsch anzusehen, aber mit Kopfsteinpflaster und Mücken reichlich bedacht, so dass wir unsere Mittagspause nach 30 Kilometern in Hohnstorf verbrachten…mit sehr schönem Blick auf Lauenburg.

Den Rückweg…mit Rückenwind…haben wir der Abwechslung zuliebe anders gestaltet. Zurück zum Elbeseitenkanal, dem folgend bis zum Bennerstedter Forst und dann Richtung Brietlingen. Ein kurzes Stück an der Straße, bevor wir dann wieder in die Natur eintauchen konnten.

St. Dionys, der Neetze Kanal und schließlich noch die Ilmenau waren unsere Wegepunkte bevor wir glücklich, zufrieden und dann auch wieder hungrig zu Hause landeten 😎

Nach Lauenburg060518_6

Die Tour im Überblick, 65 Kilometer insgesamt

TourLauenburg060518

 

 

Neue Wege

Die Gunst der Stunde muss man einfach nutzen. Mit Argusaugen haben wir die ständigen Änderungen der Wettervorhersage beobachtet. Für eine größere Tour haben wir uns den einzig weniger windigen Tag, bzw. den mit der richtigen Windrichtung ausgesucht. Die Sonnenstunden waren nicht sonderlich hoch, aber eine sehr niedrige Regenwahrscheinlichkeit. Also sind wir mit dem Zug und unseren Räder nach Tostedt gefahren. Uwe hat eine Route für den Garmin ausgearbeitet, die sich als sehr schön, manchmal wildromantisch und holperig herausgestellt hat. Dem Esteradweg folgend bis zur Elbe radeln, dann mit der Fähre von Finkenwerder nach Hamburg zu den Landungsbrücken übersetzten und von dort wieder nach Hause!

Von Tostedt startend, ging es über liebliche Dörfer, durch Wälder, vorbei an Seen, und auch an der Este entlang bis Buxtehude.  Die Rapsfelder fangen an zu blühen. Nicht mehr lang und die Landschaft wird ein gelber Flickenteppich.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

In Buxtehude erwarte uns eine schöne, fast schon bizarre Überraschung. Dort war Steampunk Festival. Super ❗ was ist das bitte schön ❓

So nach und nach kamen wir dahinter. Nachdem wir seltsam gekleidete Leute, die sich fröhlich zur Schau stellten, und sehr gepflegte alte Lokomobile, die auf der Straße fahren können, endeckten. Marktstände, die teils merkwürdige Mode verkauften, die aber in den merkwürdig gekleideten Leuten viele Abnehmer fand. Im Steampunk werden moderne und futuristische Techniken, mit Materialien des Viktorianischen Zeitalters verbunden 😳

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach einer guten Stärkung haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, zumal von hinten bedrohlich dunkle Wolken aufzogen. Der weitere Weg führte fast direkt an der nun  schiffbaren Este in Richtung Elbe entlang. Malerische Dörfer (Königreich), die sich zur Obstblüte wunderschön präsentieren.

Ein Stück des Weges führte uns durch das Naturschutzgebiet Süderelbe, mit sehr naturnahen Wegen. Teils matschig, teils holperig, aber fern vom Autoverkehr. Finkenwerder war nach 56 Kilometern erreicht…und wir waren gar nicht müde 😎

Schon von weitem konnten wir das große Kreuzfahrtschiff der MSC Reederei ausmachen. Da ist doch wer Bekanntes an Bord! Noch schnell liebe Grüße geschickt und einen schönen Urlaub gewünscht. 🙂 Mit dem Schiff haben wir auch mal eine tolle Reise von Hamburg nach Venedig gemacht.

Nach weiteren 30 schönen Kilometern durch Hamburg und besonders durch die Vier und Marschlande, haben wir dann unseren kleinen Hafen erreicht. Zollenspieker. Dort haben wir mit der Fähre nach Hoopte übergesetzt und nach weiteren 5 Kilometern waren wir zu Hause 🙂

Hafen Hoopte290418

Zollenspieker

91 Tageskilometer insgesamt. Kein Tropfen Regen…auch keinen Sonnenbrand. Wir sind rundherum zufrieden. Ein toller Tag, eine tolle Tour mit vielen neuen Eindrücken, eine Wissenslücke geschlossen und Uwe kann wieder Radeln wie immer!

Duckomenta

Bewegung schadet bekanntlich nicht und ist vielmehr sehr gut für die Gesundheit, also sind wir ungeachtet der täglich angesagten Regenfälle, mit dem Rad nach Harburg in das Helms Museum zur „Duckomenta“ gefahren. Wir sind ja schon ein bisschen ehrgeizig geworden. 21 Km, dass bedeutet natürlich, die Fahrzeit sollte unter einer Stunde liegen. Auf dem Hinweg haben wir das klar geschafft!

Was ist nun die Duckomenta? „MomenEnte der Weltgeschichte“ wie der Flyer vom Archäologischen Museum Hamburg-Harburg verrät.

„Die Ausstellung widmet sich einer noch völlig unbekannten Kultur, einem gänzlich unentdeckten Enten-Universum, das sich unbemerkt von den Menschen parallel entwickelt hat. Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Ausstellung augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte dieser Entenzivilisation. Jedes dieser Exponate ist ein überraschendes Wiedersehen mit bekannten Kunst- und Kulturobjekten von Weltrang.“ …so ist ebenfalls im Flyer zu lesen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir waren hingerissen von der unglaublichen Vielfalt der Entenwelt! Die Enten waren zuerst da, dann kam der Mensch und hat vieles einfach übernommen 😉

Duckumenta_030817_4

Kapitolinische Plutonia die Romulus und Remus säugt

Duckumenta_030817_3

Goethe in der römischen Campagna

Duckumenta_030817

Ente mit dem Perlohring

Ja, wer kennt diese Werke nicht! Die Vielfalt und Detailtreue ist einfach eine Freude und unbedingt ein Ziel für nicht ganz so trockene Sommertage. Die Ausstellung geht noch bis Anfang Februar, (vielleicht auch ein Ziel für schneelose Wintertage) 😎

Die Rückfahrt hat sich als nicht „ganz  trocken“ dargestellt. Wir haben Garagen und Brücken zum kurzfristigen unterstellen genutzt und sind „relativ“ trocken (und nach knapp über einer Stunde) in Winsen angekommen!

Duckumenta_030817_2

Claude Monente – Seerosen

 Enten fühlen sich im Wasser einfach wohler 😎

 

 

Lüneburg

…mal schnell das neue Smartphone abholen.

Wie man sich täuschen kann. Hat man mir im Telekom Shop gestern noch gesagt, das es wahrscheinlich mindestens 7 Tage dauern wird, bis ich ein Ersatzgerät bekomme, so hatte ich keine 24 Stunden später einen Anruf, dass ich ab sofort kommen könnte! UPS…also den Tagesplan umstellen und mal eben nach Lüneburg sausen ❗

Ich bin alleine gefahren, da Uwe Unkraut im Visier hatte. Ich bin ähnlich schnell unterwegs gewesen wie wir am Vortag. Für die 21 Km habe ich 59:48 Minuten. gebraucht. Gewonnen!

Lüneburg220717

Ankunft Lüneburg

Für den Rückweg habe ich versucht das Tempo zu halten, was aber schon anstrengend war, immerhin noch ein Schnitt von 20,8 km/h. Heldenhaft zurückhaltend habe ich das neue Phone erst am Abend mit der Sim Karte bestückt. Zuerst habe ich noch 3 Std im Garten gearbeitet, bzw. 6 Mückenstiche 😡 eingesammelt, und anschließend lecker Essen gekocht.

Was nun die Mückenstiche angeht, so sollte ich es besser wissen. Verschwitzt in den Garten zu gehen, kurze Hose und T-Shirt und kein Mückenspray! Blöd! Echt blöd! Da kann ich mich glücklich schätzen nur 6 Stiche zu haben, allerdings juckt es ordentlich. Eiswickel am Tag und Aloe Vera in der Nacht helfen absolut sicher.

Das neue Windows Phone arbeitet sich langsam ein. Noch fehlt ein Update, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Ich war heute schon unterwegs, und das Smartphone lag vernachlässigt und vergessen zuhause rum. War gar nicht so schlimm 😎 ich werde wohl  gelassener 😯 Kann das sein?

Duisburg_200717_1

Alles wieder gut

Statistik

…und mehr

Dieser Beitrag wird gemächlich, mehr oder weniger in Zeitlupe fertig gestellt. Statistik ist schon so eine Sache. Wie heißt es doch so schön: „trau keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast“

Insgesamt sind wir 450 Km geradelt und haben dafür 29,5 Std. gebraucht, also reine Fahrzeit. Regenzeit, Sonnenschein Dauer oder ähnliches haben wir nicht festgehalten. Ein schöner Sonnentag lässt alles schlechte Wetter sofort verblassen. Aus „nie wieder“ wird dann schnell ein „so schlimm war es doch gar nicht“. Waren die „Berge“ wirklich so schwer und so hoch? Die heutige „mal eben nach Lüneburg“ Tour war jedenfalls ein Gedicht. Kein Gepäck, nur sanfte Hügel und es rollte wie von selbst. In einer Stunde, nach 21 km, standen wir vor dem Telekom Laden 😎 Das macht Spaß!

Da es sich bei meinem Smartphone noch um eine Garantie handelt, könnte ich beruhigt abwarten. Da ich aber generell nicht ruhig abwarten kann, bin ich lieber jetzt schon aufgeregt 😉

Sollte man ein Resümee ziehen ❓ Radfahren ist klasse. Die Familien in Eversberg zu besuchen hat Spaß gemacht. Schade, dass ein Treffen mit Volker nicht geklappt hat, war wohl zu plötzlich.

Die Kalorienbilanz sieht bei dieser Tour auch ganz gut aus. Wir haben nicht zugenommen, und vielleicht etwas abgenommen und wahrscheinlich einiges an unnützen Fettreserven in Muskeln umgewandelt. Jetzt stellt sich, wie eigentlich nach jeder Tour die Frage, wie man diesen guten körperlichen Gesamtzustand recht lange halten kann.  💡  „Hallo Ingo! Wann können wir dich besuchen?“  😎

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum einfach

…oder Stellwerksschaden 🙄

Morgens ab 6 Uhr starten und landen die Flieger in Düsseldorf, oder gefühlt über unserem Hotel in Essen-Kettwig. Gestern Abend war die Geräuschkulisse deutlich angenehmer. Die Altstadt ist wunderschön, der Lärm weniger.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach dem Frühstück wollten wir gleich Fahrkarten für die Heimreise kaufen, mussten aber feststellen, dass der Bahnhof in Kettwig nur Automaten hat. Bei Fahrradmitnahme ein Problem; ein unüberwindliches ❗

Also sind wir gleich durchgestartet in Richtung Duisburg; und zwar gleich zum Bahnhof und nicht wie eigentlich vorgesehen nach Ruhrort. Das wollten wir später machen. Es war ja noch früh am Tag. 11 Uhr 🙂

Es war mächtig heiß und schwül. Viel heißer und vor allem unangenehmer als gestern noch. Den Bahnhof zu finden war kein Problem, aber dann hörte es auch schon auf leicht zu sein.

Duisburg_200717

Anzeigetafel Duisburg Bahnhof

Auf der Anzeigetafel hatte jeder Zug per Laufband einen Zusatz: „Verspätung“ oder „Zug fällt aus“! Na Klasse, da kommt Freude auf. Die schnelle Heimfahrt mit dem IC konnten wir uns abschminken, es fuhr keiner. Jetzt kämpfen wir uns mit dem „Quer durchs Land Ticket „, durch die Bundesländer, mit dem „schnelleren“ Nahverkehr, wie Uwe sagt. Es geht nämlich noch langsamer, mit der S-Bahn. Ein Stellwerksschaden in Düsseldorf hat die Verspätungen und Ausfälle zu verantworten.

In den ersten für uns interessanten Zug, der mit 40 Minuten Verspätung den Bahnhof erreichte, konnten wir nicht einsteigen, da das einzige Fahrradabteil hoffnungslos überfüllt war, na ja, der Zug war insgesamt total überfüllt.

20 Minuten später, mit nur 5 Minuten Verspätung, kam endlich der nächste Zug. Dass die Klimaanlage des Fahrradwagens nicht funktionierte, passte zum Gesamtkonzept des Tages : „Pleiten, Pech und Pannen“ 👿

Duisburg – Minden – Hannover – Uelzen – WINSEN Hauptbahnhof!

19:40 Uhr Ankunft in Winsen

19:55 Uhr hat Uwe den Rasen gemäht und Anna hat der Waschmaschine Arbeit verschafft, also alles wieder im Lot 😎 Das anschließende Gewitter haben wir fast genossen 😉

Das nächste Projekt ist die Reparatur des Smartphones. Was hat es mich bei soviel Wartezeit in den Fingern gejuckt. Mal eben schauen wie die Züge fahren, wie das Wetter ist und wird und was es sonst Unwichtiges zu erledigen gibt. Was mir aber definitiv fehlt, ist das schnelle und gute Foto! Jaul!!!

Duisburg_200717_1

Da war die Welt noch in Ordnung

Sonnenschein pur

…oder ein Leben ohne ❓

In der Tat, man kann sich Regentage schön reden, aber wenn morgens die Sonne scheint, dann lacht das Herz ❤

Unser Hotel hat auch einen liebevoll gestalteten Park, mit herrlichen Fotomotiven. Bevor wir losfuhren, bzw. während Uwe Service Arbeiten erledigte, habe ich  noch mit dem Windows Phone Einiges festgehalten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gut gelaunt und natürlich auch gut gestärkt sind wir dann dem Ruhrtal Radweg gefolgt. Meist richtig. Abgesehen von der im Nichts, bzw. auf dem Berg, endenden Umleitung. Vor 3 Monaten, so haben wir auf dem Camping Platz erfahren, wurde die Umleitung zurück gebaut, bis auf die ersten Schilder. Eine sehr unfreiwillige Bergwertung.

Wieder auf dem richtigen Weg zurück, war es meist Genuss pur. Ab und zu hatte man ein Dauerdröhnen von der nahen Autobahn im Ohr, was das Auge schon abgelenkt hat!

Ansonsten ist der Ruhrtal Radweg richtig schön…wenn man die anfänglichen Steigungen ignoriert 😉  Größtenteils am Fluss entlang, mal wildromantisch, mal sehr lebendig voll. Eine Fährfahrt konnten wir auch genießen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nicht zu vergessen ist noch ein dramatisches Ereignis! Da wollte ich den Uwe auf einer schönen Eisenbahnbrücke mit dem Smartphone fotografieren…aber nichts passierte! Mein Phone reagierte gar nicht…also rein gar nicht! Nix! Nada! Neustart hat gar nichts gebracht! Der Touchscreen ist hin und lässt gar nichts zu! Heul! Jaul! Jammer! 👿 Ein kurzer Besuch im Telefon Laden hat meine Diagnose bestätigt. Nun muss ich warten bis wir wieder in heimatlichen Gefilden sind. Wenn alles klappt sind wir morgen schon zuhause…da wir heute tolle 90,99 km locker geschafft haben…und nur noch 25 km bis zur Mündung übrig sind 😎

Also, für ´ne Email bin ich noch zu haben 😎

 

 

 

Das große Gelbe am Himmel

…oder die Sonne ist zurück

Wir hatten ja gehofft, dass es nun langsam besser werden würde mit dem Wetter. Aber in der Nacht erst ein starker Schauer und am Morgen noch leichter Nieselregen ließ das frühstücken sehr ausgiebig werden. Noch ein halbes Brötchen, noch einen Kaffee, bevor wir dann schließlich im Trockenen um 10:30 Uhr Eversberg (unser Alpe d´Huez) in Richtung Ruhrtal verlassen haben. Wie gestern Morgen, eine 3 Km lange Abfahrt zum Start 😎

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Flusslauf hat auch bei nicht so klaren Verhältnissen seinen Charme. Der Nebel, der wie Rauch aus dem Wald aufstieg, das mal gemächlich fließende, dann wieder wild rauschende Wasser der Ruhr, boten jede Menge Abwechslung. Da fast kein Wind, und auch immer weniger Anstiege vorhanden waren, sind wir sehr gut voran gekommen.

Diverse Kunstwerke am Wegesrand und schöne Fotomotive ließen keine Langeweile aufkommen. Den Reiher konnte ich ganz gut aufnehmen, aber der blaue Eisvogel war einfach zu schnell und ich viel zu überrascht, als das kleine blaue Etwas vorbei flog. Na ja, ich habe ihn zumindest deutlich gesehen 😎

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Um 13:30 Uhr, nach 47 Km, hatten wir schon das R-Cafe in Neheim erreicht, wo wir uns mit einem Kaffee und Eis belohnt haben. Der für heute geplante Zielort war so schnell erreicht, das wir nach 60 km einfach an Wickede vorbei geradelt sind. Außerdem hat sich noch ein unbekanntes Wesen eingefunden, „das große Gelbe am Himmel“, so dass wir es richtig angenehm fanden noch etliche Kilometer weiter zu rollen.

Ruhrtalradweg170717_5

Halbzeit!

Allerdings kamen wir prompt in eine Hotel Ödnis.  Kein Hinweisschild, keine schlauen Ideen vom Smartphone, nichts. Erst bei Kilometer 84 erschien vor uns, fast wie eine Fata Morgana, das Hotel „Gutshof Wellenbad“. Ein Zimmer für die Nacht war kein Problem. Leider hat das sehr einladend aussehende Restaurant montags Ruhetag. 😦

So haben wir mit einer Bratwurst im Brötchen Vorlieb genommen. Und genießen jetzt ein Glas Rotwein auf der Terrasse! Man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Ruhrtalradweg170717_11

Abendstimmung an der Ruhr

 

 

Ruhetag

Der gestrige Tag war zwar nur stellenweise schweißtreibend, aber wir waren der Meinung, dass wir uns nach ca. 210 Km auch einen Ruhetag verdient haben. Jedoch zum Kaffee leckere Waffeln mit allem Drum und Dran bei Jutta und Andreas, und als Bonusprogram das bunte Vogel-treiben im Garten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Den Abend haben wir gemütlich mit Sabine und Torben verbracht. Matthias und Finn waren auf Party. Im UNO spielen habe ich verloren, im Gummibärchenessen aber gewonnen 😎

Natürlich haben wir auch noch Probepacken gemacht…

Häcki_140717

😎

Bis auf die kleine „Anstrengung“ also alles Dinge, die eigentlich viel Bewegung zum gut machen erfordern. Die kommenden Tage müssen als Ausgleich dienen. Vielleicht nochmal einen kleinen Umweg einlegen 💡

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für heute Abend ist ein Ausflug zu den Köhlerwochen nach Hirschberg geplant, die alle vier Jahre stattfinden. Es wurde sehr interessant erklärt und gezeigt wie Holzkohle gemacht wird. Finn und Torben waren aber nur mäßig begeistert. Das breit gefächerte kulinarische Angebot stellte aber jeden zufrieden 😳

Eversberg_150717

Sauerländer Tappas

…frisch gebackenes Brot, kleine Haxen und POMMES 😎