Oste-Radtour 2021

…der Sommer, der kein Sommer war.

In diesem Jahr muss man einfach spontan agieren. Die letzten Wochen und Monate hat sich trockenes und warmes Wetter kaum für drei Tage gehalten. Um so erstaunter waren wir, dass sich eine stabile Schlechtwetter Lücke auftat, die sich für eine kleine Radtour anbot. Die grössere, über Fehmarn und an der Ostsee entlang, haben wir mangels buchbarer Quartiere auf das nächste Jahr vertagt.

Um die Oste-Radtour machen zu können, muss man zunächst erst einmal zur Oste kommen. Die Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn ist auf Grund des Mini Napoleon C.Weselsky zur Zeit sehr schwankend, und es ist ja auch gar kein Problem sich ganz nebenbei noch die blühende Heide anzuschauen. Bis Undeloh hatten wir neben reichlich Autoverkehr und ruppigen Fahrern, auch mit Steigungen zu kämpfen, wurden aber auch mit schönen An- und Aussichten belohnt.

Hinter Undeloh wurde die Landschaft freundlicher zu uns 😅. Gefühlt sind wir ab da mehr runter als rauf gefahren. Bei 90 Kilometern Tagesziel kam uns das sehr entgegen. Die Streckenführung war größtenteils auf angenehmen Radwegen, in schöner Landschaft und losgelöst vom Verkehr. Das ungewohnt schöne und warme Wetter gab dem Ganzen noch die besondere Note.

Die Mittagspause fand heute auf einer schönen Rundbank unter einer großen Eiche in Form eines reichhaltigen Frucht Joghurts mit Haferflocken statt; was der heimische Kühlschrank noch zu bieten hatte 😊 Das Essbare (?) am Wegesrand haben wir lieber stehen lassen.

Bei Tiste haben wir dann auch die Oste erreicht. Eine schöne Landschaft, weitab vom lauten Autoverkehr. Was für ein schöner Tag.

In Sittensen lag zufällig ein Eiscafe direkt am Wegesrand, wo wir uns mit einem leckeren Latte Macchiato ☕für die letzten Kilometer stärkten. Nach ziemlich genau 90 Kilometern hatten wir das heutige Etappenziel erreicht. Bequemerweise ein schönes Hotel mit einem guten Restaurant…allerdings haben wir nach dem leckeren Essen noch einen kleinen Spaziergang gemacht, damit die Beine nicht vergessen, wie das Laufen geht 😅

…die Statistik als Abschluss 😎

Der perfekte Tag

…um den grünen Ring Hamburg zu radeln.

Diese spezielle Tour steht bei uns, gemeinsam mit unseren Nachbarn, recht lange auf der „to do“ Liste, aber es kam immer etwas dazwischen…meist das Wetter. Gestern haben wir es dann einfach gemacht 😊

Mit dem Zug sind wir bis zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren, um dann zunächst zur Elbe und weiter bis Teufelsbrück zum eigentlichen Startpunkt des grünen Rings zu kommen. Dass schon nach den ersten 10 Kilometern eine fiese Schikane eingebaut war, hat uns zwar kräftig schnaufen lassen, aber nicht an weiteren Taten gehindert! Der schöne, und ebene Elbradweg fand kurz vor Teufelsbrück ein plötzliches Ende. Baustelle! Wie kann es auch anders sein. Ganz Hamburg ist gefühlt eine große Baustelle. Also 2 Kilometer zurück 🙄 und dann ging es steil nach oben 🥵

23 Meter Höhenunterschied auf ca. 100 Meter, wobei in der steil ansteigenden Linkskurve auch noch Fußgänger und inkompetente 🙄 E-Bike Fahrer im Weg waren…

Geschafft 👍

Schöner Ausblick…den wir schnaufend genießen 🥵

Die nach Teufelsbrück (wieder abwärts) führende Elbchaussee ist zur Zeit natürlich ebenfalls eine Großbaustelle. An der großen und verkehrsreichen Kreuzung am Anleger Teufelsbrück führte uns Birgit, die heute das Garminsagen hatte, in eine kleine unscheinbare Sackgasse (für Autos) 😅 die nach wenigen Metern in einen wunderschönen Wald führte. Kontrastprogramm pur! Da kann man sich fast vorstellen, wie das „beamen“ bei Kaptain Kirk und Scotty sein könnte!

Der Name – grüner Ring – machte dem Radweg alle Ehre! Wald, Wiesen und Seen boten reichlich Abwechslung…ebenso die „kleinen“ Hügel, die sich am Ende auf beachtliche 1060 Höhenmeter addierten.

Interessantes Großstadt Leben gab es natürlich auch immer mal wieder zu sehen 👀

Großbaustelle Autobahn Deckel A7

Als krönenden Abschluss dieser tollen, 85 Kilometer langen Tour, hatten uns Birgit und Det für geleistete Reparatur Dienste an deren Rädern, zum Essen in den „Green Eagle“ eingeladen. Wow. Kann es uns gut gehen!

Was aussieht wie ein verkohltes Etwas, ist ein mit Sepia Tinte gefärbter, sehr leckerer Burger!

Der perfekt Tag!

😎

Besuch

Nach den eher anstrengenden und heißen Lübeck Tagen, waren uns einige radelfreie Tage ganz lieb…ebenso der Besuch den wir bekamen. Carolin, Benny und die 7 Monate junge Malena 😍 haben von Rügen kommend einige Tage bei uns verbracht. Obwohl unsere Gastgeber Qualitäten Corona-bedingt etwas eingerostet waren, haben alle die Tage genossen. Mit Baby entschleunigt sich das Leben um einiges. Wie sagte Benny so schön, man kann nicht mal eben schnell alles Sehenswerte abgrasen 😅

Bei sehr angenehmen Temperaturen haben wir einen gemütlichen Spaziergang zur Hafen City, respektive zur Elbphili gemacht. Da der Einlass beschränkt war, haben wir die Karten für die Plaza abends vorher gebucht. So menschenleer haben wir die Plaza noch nie erlebt, was aber sehr vorteilhaft für Fotos 📷 war

Gestern waren wir zur Zeugnis – Ferien – Junior Dach:Ing Feier in Hamburg. Wir sind mit Benny per Fahrrad nach Hamburg und zurück gefahren…was am Ende des Tages 81 km auf das Stadtradelkonto gebracht hat. Für Benny war es sehr ungewohnt so lange am Stück ohne Steigung einfach nur geradeaus zu radeln. Eine Kaffeefahrt sozusagen. In seiner Heimat gibt es nur Steigungen. Optisch konnten wir für interessante neue Eindrücke sorgen.

Carolin hat mit Malena die öffendlichen Verkehrsmittel getestet. In Eimsbüttel haben wir uns zum Pizza 🍕 und Kuchen 🥧 Schmaus getroffen. Eine fröhliche und gemütliche Runde die allen viel Freude bereitet hat.

Die Rückfahrt, durch den alten Elbtunnel…

…zur Peking

…Malenas Fanshirt hat für das 2:2 gesorgt 😃

Peking

Der eine, nämlich Oskar, ist wieder auf dem Weg dahin, und die anderen, wir, haben davor gestanden…aber der Reihe nach. Die Fahrt über die alte schöne Süderelbbrücke ist immer wieder ein Genuss. Hamburg wir kommen…

Die alte Süderelbbrücke

Man soll ja das Nützliche mit dem Sinnvollen verbinden. Nachdem eine gewünschte Reparatur sich als nicht machbar heraus stellte, sind wir erstmal nach Eimsbüttel gefahren.

Allein die freudige Begrüßung von Edna macht den Besuch lohnenswert, die gute Bewirtung und die nette Gesellschaft von „Antje and the Schneiders“ tun ein Übriges dazu 🤗🍪☕ Wir haben es mal wieder geschafft 👍 in Eimsbüttel lecker Kaffee und Kuchen und zu schnorren 😎

Gut gestärkt sind wir nach St. Pauli gefahren und haben (also ich) dort einen tollen, kleinen Laden für Dinge die man nicht braucht, aber unbedingt haben möchte, besucht. Erfolgreich😎 Der Laden lag quasi auf dem Weg zum alten Elbtunnel. Einmal unter der Elbe durch…schon wieder🤗

Ein bisschen suchen mussten wir schon, aber Uwe ist auch ohne Garmin eine sichere Bank. Schuppen 52 war unser nächstes Ziel…liegt ja (fast) auf dem Weg. Nach wenigen Kilometern standen wir dann mit großen Augen vor Hamburgs neuer, alter Viermast-Bark…der Peking!

Wow. Was für ein toller Anblick, und dabei konnte man das imposante Schiff nur mit Abstand bewundern. Besichtigungen werden frühestens im Sommer 2021 möglich sein, da der Innenausbau noch nicht komplett ist. Im übrigen sind dort noch weitere Museumsschiffe zu besichtigen. Es wird bestimmt nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

Nun drücken wir aber erstmal dem Oskar alle Daumen, dass er gut, gesund und ohne Quarantäne nach Peking kommt.

Nachlese

Es hat etwas gedauert, aber nun ist der Gesamtüberblick von der Schleswig-Holstein Runde fertig. Es fühlt sich sehr gut an, das alles nur mit dem Rad geschafft zu haben…auch ohne Wetter Ausflüchte. Selbst bei Sturm und Regen sind wir gefahren. Insgesamt ca. 713 Kilometer. 🚴‍♂️🚴‍♀️

Die große Runde

Nach einem Tag mit etwas Gewöhnung an die häusliche Routine, sind wir gestern dann doch gleich wieder eine kleine Runde von 62 Kilometern gefahren. Quasi zum Ausradeln 😅 Rad fahren ist genial, und hat wohl auch einen Suchtfaktor!

Erhöhter Schlafbedarf

Dieses Mal hatte Uwe ja für die komplette Tour alle Zimmer vorgebucht. Eigentlich wollten wir die Tour in umgekehrter Richtung fahren, aber da waren viele Hotels ausgebucht, oder unverschämt teuer. 450 Euro will man dann doch nicht für eine Nacht ausgeben 🤢. Gefühlt hat uns das Vorgebuchte sehr gut gefallen; einfach eine entspannt Sache. Einige Tages Etappen waren vielleicht zu kurz, aber dadurch hatten wir auch mehr Zeit zum Schauen…und zum Verfahren 😉

Endspurt

So kann es kommen. Eben noch die Schafe an der Elbe gezählt, und im nächsten Moment schon wieder in der häuslichen Routine!

Vor uns lag eigentlich ein langer Weg, aber mit knackigem Rückenwind ist uns das gar nicht aufgefallen. Immer am Deich lang bis Hamburg, mal Sonne, mal bedrohlich dunkle Wolken, aber kein Regen😎 Wir haben die friedliche und fröhliche Fahrt sehr genossen.

Für Kaffee und Kuchen legten wir eine kleine Pause Höhe Airbus ein. Vor 12 Tagen haben wir auf gleicher Strecke in umgekehrter Richtung sooo geschwitzt. Unglaublich die Temperatur Unterschiede. Von 33 zu 17 Grad innerhalb so weniger Tage…wobei, für uns waren diese Tage ausgefüllt , sehr intensiv, gefühlt wie vier Wochen…und wunderschön ❤️

Das wuselige Hamburg haben wir schnell hinter uns gelassen. Vor den Deichtorhallen nach Entenwerder, und weiter über den Marschen-Bahndamm zur Fähre nach Zollenspieker…da kann man das zu Hause schon fast riechen 😍

Die letzten sechs Kilometer fuhren sich (fast) von alleine. Was für eine tolle Tour! Was für ein toller Abschluss Tag. So schön, dass das Wetter sich heute von der sehr angenehmen Seite gezeigt hat. Wie die Statistik gleich zeigt, sind wir 90 Kilometer geradelt, aber die gestrigen 50 waren so viel anstrengender.

Einen Kaffee trinken und gleich ging es weiter. Rasen mähen, Wäsche waschen, Rosen schneiden…wir haben uns ganz und gar nicht nach 90 Kilometern Rad fahren gefühlt…was wird das nur morgen? Etwa nix tun🤣

…das schaffen wir wohl eher nicht 😎

Schimmelreiter

Wer radelt so früh durch Regen und Wind? Na, Anna und Uwe geschwind 😅

Puh, was für eine stürmische und regenreiche Fahrt nach Glückstadt. Die ersten 20 Kilometer sind wir komplett im Regen gefahren, mit ganz kurzen Momenten falscher Hoffnung. „Wird es weniger? “ Nein, wurde es nicht 🥴. Der stürmisch böige Wind erschwerte die Situation ungemein. Bis Brunsbüttel hatten wir krassen Seitenwind von rechts vorne…und viel Regen, aber das erwähnte ich ja schon 😉

Ab Brunsbüttel, nach dem Nord-Ostsee Kanal, verlief unsere Route windfreundlicher. Es blies von hinten, teils richtig klasse…fast wie Segeln. Die ersten kurzen Momente ohne Regen kamen auch. Regen Poncho an, und Regen Poncho aus. Leider kamen die kräftigen Schauer 🌧 so plötzlich, ganz gemein von hinten, und so heftig, dass wir teils wie geduscht waren, bis wir das Cape wieder anhatten.

Die Radwege am Deich muss man sich ja fast immer mit den Schafen und auch deren Hinterlassenschaften teilen. An den Pforten kann es schon mal matschig und schwierig werden. Die Tore waren heute teilweise extrem wind sperrig und meine Bärentatzen-Pedale waren auch etwas bissig.

Am Störsperrwerk haben wir Ausblick auf die Elbe gehabt und beobachtet, wie bei einem großer Frachter die Gischt hoch übers Deck fegte…und wir sind mit dem Rad unterwegs 🙄

Froh und glücklich, dass wir dieses Sturmabenteuer gut überstanden haben, erreichten wir Glückstadt gegen 16 Uhr. Nochmals 😅 duschen und anschließend sind wir sehr entspannt durch die schöne Stadt geschlendert…quasi als Vorbereitung für ein leckeres Abendessen.

Zum guten Schluß folgt die Statistik, wie immer 😊

Die Batman Ausrüstung trocknet vor sich hin und wird morgen hoffentlich nicht benötigt 😅

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Rundreise Eiderstedt

…hatten wir so gedacht.

Heute morgen hat es bis 10:20 Uhr ordentlich geregnet…die sich auftuende Wolkenlücke, haben wir als Start für die halbe Rundreise um Eiderstedt genutzt. Was hat man früher nur ohne Regenradar gemacht? 🥴

…wie wir festgestellt haben!

Bei Westerhever hat uns eine fette Regenfront 💦 voll erwischt…aber sowas von voll. 💦 Ein Entkommen war nicht möglich. Die Unwetterfront sah schon nach Weltuntergang aus, und so ähnlich hat es sich unter dem Regencape auch angefühlt. Gott sei Dank sind wir ohne Gepäck unterwegs gewesen. Hat fast Spaß gemacht😅

Nach 30 Minuten Dauerduschen, mit nur leichtem Wind von allen Seiten, sah die Welt dann plötzlich wieder sommerlich aus. Abgewaschen und wie neu.

Nach einer ordentlichen und leckeren Portion Fisch and Chips, konnten wir den nächsten Abschnitt der Runde wieder genießen. Bedrohliche Wolkenformationen begleiteten uns, blieben aber für uns friedlich. Eine interessante Drohkulisse.

Eigentlich wollte ich ja bei SPO an/ins Wasser, aber das war zu weit weg…auf halber Strecke zum Eidersperrwerk kam ums das Wasser entgegen😃Über die Eider gab es zu Wikinger Zeiten schon Schiffsverbindungen von Nord- zu Ostsee. Als die Schiffe zu groß wurden, hat Kaiser Wilhelm den Nord-Ostsee-Kanal graben lassen.

Vom Sperrwerk zurück nach Tönning waren es noch 10 km an der Eider entlang. Es folgt wie immer…

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Die Sonne suchend…

Die Wetter Aussichten heute morgen waren gar nicht gut. Ich habe nach Regenradar ziemlich genau ausgerechnet, dass wir um 10 Uhr losfahren mussten um halbwegs trocken zu bleiben.

Des Weiteren hieß die Devise, nicht zu schnell fahren, damit die fetten Regenwolken vor uns Gelegenheit bekommen zu verschwinden. Am Mildterkoog in Seeth, wollten wir den drohenden Schauer in einer Garage abwarten…es kam aber kein Regen. Erst auf der Landstraße nach Koldenbüttel hat es uns kalt erwischt 🥴

Einmal geduscht

Da wir uns zu sehr auf den sehr schnell wechselnden Himmel konzentriert haben, ist uns dummerweise der Abzweiger nach Friedrichstadt gar nicht aufgefallen. Tolle, dramatische Bilder bot der Himmel…und wir waren so froh trocken zu bleiben…

…bis wir uns 7 km vor Tönning fragten, wo ist eigentlich Friedrichstadt abgeblieben? 🙄 Auch liebevoll „Klein Amsterdam“ genannt.

Kreis-Fahrten

Dr. Google hat uns gleich 10 km zurück geschickt…Gott sein Dank mit Rückenwind, was ja auch logisch war. Wir sind ja die ganze Zeit gegen den Wind gefahren 😬

Die Kehrtwendung hat sich jedenfalls gelohnt, was das schöne Städtchen angeht. Kleine Grachten, schöne Häuser, überall Blumen und natürlich ein Eiscafe 😊

Der nochmalige Weg nach Tönning war dann eher abwechslungsreich. Regencape an, Regencape aus. Die Schauer haben uns nur gestreift und der Spuk war meist nach 5 Minuten vorbei. Vielleicht können wir die Capes bei dem Wind auch mal als Segel benutzen 🤓. Es hat auf jeden Fall gut geflattert 🦇

In Tönning haben wir gleich das Wattforum besucht. Es beschreibt sehr anschaulich, mit wunderschönen Aquarien, den Lebensbereich Nordsee.

Da unser Hotel über ein gutes Restaurant verfügt, haben wir es nicht sehr weit zum leiblichen Wohl. Noch schnell etwas Statistik…

und dann gibt’s lecker Essen

😎

Ermüdungsbruch

Ein treuer und langjähriger Begleiter wurde heute morgen wehmütig im Papierkorb begraben.

Ermüdungsbruch

Das war natürlich ein ziemlicher Schock. Quasi während des Frühstücks, das wir aus „Corona-Platz-Gründen“ in unserem sehr kleinen Zimmer einnehmen mussten, ist der Schlappen ohne erkennbare Belastung zusammen gebrochen 😭 Der Tag fing ja gut an 😕

Die Wetteraussichten für heute, frisch vom Frühstücks-Fernsehen, trugen auch nicht für eine positive Wendung bei. Regen und Gegenwind, mit Böen bis zu 60 km/h 🤢

Das Gepäck regensicher eingepackt fuhren wir los. Erstmal ohne Regenzeug, obwohl es noch leicht tröpfelte. Das blieb für den Rest des Tages auch so! 😎 Unglaublich, aber wahr. Es war zwar kabbeliger Wind, aber meist von der Seite., dafür keinen Regen.

Die weiterhin üppigen Maisfelder taten uns heute einen guten Dienst. Sie hielten den Wind ab.

…am liebsten Zitrone, Kokos und Schoko 😂

Ohne Zwischenfälle erreichten wir Bredstedt um kurz nach 12 Uhr. Dass man so schnell mit dem Rad von der Ostsee zur Nordsee kommt ist erstaunlich. Unser Zimmer, heute eher eine Ferienwohnung, konnten wir gleich beziehen. Schnell duschen und 30 Minuten später saßen wir im Hotelrestaurant und ließen es uns schmecken. 😎

Anschließend haben wir im Ort noch ein paar Crocs für die Dusche gefunden; leider nur schwarze…aber man kann wohl nicht alles haben. Ein Spaziergang führte uns ins örtliche Naturkunde Museum, das über eine erstaunliche Anzahl und Auswahl von Exponaten verfügt.

Das Wetter hat sich im laufe des Tages gänzlich zum Sonnenschein entschieden. Die Steife Brise blieb, aber wir sind ja auch an der Küste.

Mit etwas Zeit und sehr gutem Internet, fehlt jetzt nur noch die Statistik und der Beitrag ist vorm Abendessen fertig 😎