Eintauchen in die Uckermark

Dafür, dass der Wecker um 5:25 Uhr zum zweiten Mal geklingelt hat, sind wir doch sehr produktiv gewesen. Eine erstaunliche Zugfahrt, so ganz ohne Probleme. Die relativ kurze Umsteigezeit hat mich natürlich nervös gemacht, aber es lief alles einwandfrei. Mit dem IRE in 2,5 Stunden von Winsen nach Berlin für 18,00€, ein echtes Schnäppchen, das ist eine gute Alternative zum ICE…zumal da die Fahrrad Plätze Mangelware sind. Die Weiterfahrt nach Eberswalde hat auch geklappt. In Baden-Württemberg sind die Leute aber weitaus kreativer was das Fahrradstapeln angeht.

Eberswalde wirkt im leichten Nieselregen eher trist, (so wie jeder andere Ort auch) 😊. Der Radweg führte uns recht schnell aus den belebten Gebieten hin zu friedlicher Landschaft. Entlang am alten Oder-Havel Kanal, der langsam durch die Natur mäandert und sich wunderschön darbietet.

 

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Als wir den Kanal verließen, war ich zunächst misstrauisch, aber nach einer ganz kurzen Straßen Etappe führte uns Uwes Garmin in das Biosphärenreservat Schorfheide. Wow. „Eine junge Eiszeitlandschaft mit rund 240 Seen, tausenden Mooren und ausgedehnten Wiesen und Äckern“. Eintauchen in die Natur. Das ist Genussradeln pur…die 2 km Sandwüste fällt da nicht negativ auf 😉

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Bei solch guten und schönen Wegen fiel es nicht schwer bis Templin zu radeln…68 sehr schöne Kilometer. 😎 Templin hat nur 16 000 Einwohner, ist aber flächenmäßig die achtgrößte Stadt Deutschlands…und unsere Bundeskanzlerin ist hier aufgewachsen, was vielleicht ihr Faible für die Natur erklärt.

Wir sind total begeistert…und etwas geschafft, daran hat aber auch das gute und reichliche Essen eine Mitschuld.

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68 Km

 

 

Volksdorf

…und zurück.

Ergibt ungefähr 90 Kilometer mit dem Fahrrad. Das haben wir schon mehrfach festgestellt. Der jährliche Besuch bei Ingo mit dem Rad ist schon zu einer festen Tradition geworden. Der heutige Tag war vom Wetter her ziemlich perfekt. Sonnig, aber nicht zu heiß. Die Strecke ist zum sehr großen Teil zwar nahe am Autoverkehr, aber so gut wie nie mitten drin. Meist abseits von den großen Straßen, mal alte Bahntrassen benutzend schlängelt sich der Weg durch Feld, Wald und Wiese.

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An der Fährstation in Hoopte waren neugierige Beobachter. Noch war der Himmel bedeckt, und die Temperaturen eher kühl. Den Weg Richtung Bergedorf könnten unsere Räder vielleicht schon allein finden. 😉 Die Strecke durch die Vier- und Marschlande ist immer wieder schön. Bergedorf haben wir schnell hinter uns gelassen. Kleingärten, umgewidmete Bahntrassen, plötzlich abknickende Radwege, die aus einer Siedlung direkt mitten in die Natur führten.

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Bei 44,31 Kilometern hatten wir unser Ziel nach 2:38 Minuten erreicht. Eine tolle Tour und zur Belohnung gab es von Ingo lecker Erbsen Eintopf.

Das hat alle Reserven wieder aufgefüllt, und hat für den Rückweg auch gereicht

😎

Eine Neuerung hatten wir gegenüber den vergangen Volksdorf Touren. Diesmal haben wir das ehemalige Truppenübungsgelände Höltigbaum mit einbezogen, und somit den unangenehmsten Teil der Strecke vermieden, der aus einer vielbefahrenen Straße und aus einem schlimmen Kiessandweg bestand. Dem Teilstück trauern wir gar nicht hinterher. 😜

Stattdessen haben wir neues Terrain kennengelernt.

Insgesamt ein sehr lohnenswerter Ausflug. Es ist immer wieder schön Ingo zu treffen. Sei es in Edinburgh, oder Volksdorf…und das Ganze (also Volksdorf) mit dem Rad zurück zulegen, gibt Power 💪

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Zur abschließenden Belohnung gab es zu Hause noch einen großen Eiskaffee

😎

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Kilometer

…und mehr.

Im letzten Jahr sind wir ja erst im Zusammenhang mit einem der Unfälle von Uwe auf die Idee gekommen, die gefahrenen Autokilometer nachzurechnen. Jetzt fiel es uns ein, als wir mit dem Auto nach Stade fahren wollten. Wow! Was für ein Ergebnis. Getankt am 22.05.2018 mit einem Kilometerstand von 92023! Bis zum 26.08.2018 hat sich der Kilometertand bis auf 92201 vorwärts bewegt…im Schneckentempo sozusagen. Sagenhafte 178 gefahrene Kilometer. Und wo wir bei den Statistiken sind…Im letzten Jahr, am 25.08.2017 war der Stand 89641 ❗ Immerhin 2560 Autokilometer in einem Jahr. Mit dem Fahrrad haben wir etwas mehr geschafft 🚴‍♀️ 🚴‍♂️

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Einen guten Beitrag haben unsere Fahrrad fahrenden Besucher in den letzten Wochen gleistet. 1000 Kilometer in einem Monat habe ich auch nicht oft. Magdalena genießt jetzt die vielfachen Sehenswürdigkeiten Chinas…
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…und Torben muss morgen wieder zur Schule 😯

Wir machen weiterhin die Gegend mit dem Rad unsicher, zumal für drei Wochen das Stadtradeln Einsatz fordert. Heute 58 Kilometer insgesamt. Zu Beginn mit gutem Gegenwind 😡  und zudem noch bergauf. Die Tour war so geplant, dass der Wind uns nach der Hälfte zurück bläst 🌬️, leider hat er seine Aufgabe total verschlafen 🙄

Schön war es aber trotzdem 🙂

Die orangen Vorboten für Kommendes haben wir auch entdeckt…🎃

Bereit für Halloween280818

 

 

Gegen den Wind

Der Start heute Morgen in Cuxhaven – Altenbruch hatte schon etwas von „Routine“. Gut gefrühstückt, und mit ordentlichem Getränke Vorrat sind wir Elbe aufwärts gestartet. Torben hatte als Ziel eigentlich Stade gesetzt, aber der Wind hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schön war es aber trotzdem👍

Heute konnten wir auch etwas mehr Wasser sehen…teilweise jedenfalls. Was die schönen Fotos nicht wiedergeben, ist der ständige Gegenwind. Torben träumte immer noch von dem gestrigen Rückenwind.

Unser Weg führte uns über das Oste Sperrwerk, das ggf. die Oste von der Elbe trennt.

Anschließend sind wir durch die Wüste gefahren…Wüste mit viel Gegenwind, so hat Torben sich ausgedrückt. Na ja, Unrecht hat er nicht. Naturwildvogelschutzgebiet mit intensiver Landschaft. Total öde und viel große Landwirtschafts Maschinerie. Einziger Lichblick war das Containerschiff das auf dem Deich fuhr 😉

Gegen den Wind und mit einigen Pausen hatten wir Freiburg am frühen Nachmittag erreicht. Genau die richtige Zeit für eine Energie Portion 😎.

Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir den Regen dort ausgesessen hatten.

Dem war nicht so. Es tröpfelte, wir machten eine extra Pause unter einem Baum, fuhren los als es fast aufhörte…um kurze Zeit später die Regensachen anzuziehen…für fünf Minuten. In Wischhafen haben wir für heute Quartier genommen…die Sonne ☀ schien schon wieder. Frisch geduscht sind wir zum Essen gegangen (unser Hotel hatte heute Ruhetag).

Ein Blick auf das Regenradar hat uns dazu gebracht auch bei gutem Wetter Regenschirme mitzunehmen…

Leichte Weltuntergangs Stimmung. Innerhalb von wenigen Minuten hat der Himmel alles gegeben! 💦🌩️💨⛈️🌩️

Torben möchte gerne morgen bis Winsen radeln…er träumt den Rückenwind Traum…allerdings sind 96 Kilometer doch recht happig! Die Jugend ist soooo stürmisch 😉🙄

The Race is on

Uwe hat die Nacht im Hochbett gut überstanden…etwas warm, aber sonst ok…

Sehr ungewohnt, wir sind heute ohne Schatten gestartet. Es war bewölkt und hat sogar kurz geregnet. Yeah💦

Die Tropfen haben uns nur sehr kurz ausgebremst. Umwegig sind wir wieder an den Weser Radweg gekommen…ein Überseehafen liegt direkt im Weg…über Stock und Stein, rechts, mal links…vorbei an der

…und nach der siebten Windung hatten wir endlich wieder den Radweg nach Cuxhaven am Wickel…um 800 Meter später zu erfahren, dass wir eine Umleitung fahren müssen…wegen einer Deichvollsperrung

Der Umweg hat uns zumindest eine Bäckerei eingebracht, wo wir uns bevorraten konnten.

Am Deich mit Rückenwind zu heizen hat Torben super gefallen. 32 h/km war sein Tempo.

Die angenehmen Temperaturen haben uns viel besser gefallen. „Nur“ 25 Grad kommen einem schon fast kühl vor. Das Wasser haben wir nur aus der Ferne gesehen…

Cuxhaven haben wir gegen Mittag erreicht…und mit uns auch die Sonne und der Wind…leider Gegenwind.

Auf einen Panoramaradweg hatten wir einen tollen Blick auf die Nordsee zwischen Weser und Elbe.

In Cuxhaven hatte die Touristen Information Mittagspause. Nach ca. 10 telefonischen Absagen von diversen Hotels, wurde uns klar, dass wir etwas außerhalb suchen mussten…und schließlich fündig wurden…in Cuxhaven Altenbruch…und Elbe aufwärts! Telefonisch reserviert, konnten wir entspannt noch einen Eiskaffe schlürfen…während plötzlich unsere Räder gewaschen wurden.

OK…Torben hatte nur normales Eis!

Der Rest des Tages verlief lustig und 😋 lecker

Vorher

Nachher 👍

Galgenhumor😎

Das wars für heute, liebe Leute 😘

Durch die Hitze nach Bremerhaven

Nach einer eher warmen, und bei mir eher unruhigen Nacht, haben wir uns beim Frühstück gestärkt…Torben hat sogar ein halbes Brötchen gegessen 😊 9:30 Uhr Start für die nächste Etappe…die Hitze Etappe! Puh, es war morgens schon so warm.

Selbst im Hafen von Brake, 10 Kilometer weiter, war kein kühles Lüftchen zu finden…aber wenigstens eiskaltes Mineralwasser😎

Der Radweg führte heute wieder meist hinterm Deich längs…bewacht von Schafen, die auch ein kühles Plätzchen suchten.

Fast schmelzend, also ich, die Jungs waren cool, haben wir hinter Nordenham, in Blexen, die Fähre nach Bremerhaven erreicht. Etwas größer, etwas schneller, aber sonst wie die Heimatfähre in Hoopte😊

In der Touristen Information haben wir festgestellt, daß Bremerhaven ausgebucht ist…bis auf wenige Zimmer in einer Jugendherberge…in der wir jetzt übernachten. Öfter mal was Neues🙄

Da es noch früher Nachmittag war, sind wir noch zum Klimahaus gefahren. Ein tolles Erlebnis! Auf einem Längengrad wird man auf spannende und sehr interessante Weise einmal um die Erde durch alle Klimazonen geführt.

Ich muss wohl nicht groß erklären warum es uns in der Antarktis am besten gefallen hat😎

Es gab viele tolle Momente…

Wir waren absolut begeistert und am Ende total geschafft…nur gut, dass ein italienisches Restaurant fast im selben Gebäude war…und wir uns gut erholen konnten.

Das wars für heute…müde bin ich, geh zur Ruh…💤💤💤

Es geht los

Endlich geht es los. Torben hat ungeduldig unsern Friseur Termin abgewartet. Fahrrad Taschen, Getränke Vorrat…reichlich…alles wurde gut verstaut. 👍

Es hat nur geringfügig gestört, dass wir zuerst noch mit dem Zug nach Bremen fahren mussten.

Die Gelegenheit wurde schon mal genutzt um sich zu stärken.

Die Bremer Stadtmusikanten haben wir natürlich besucht.

Den Weg aus der Stadt raus zur Weser haben wir dank Uwe und seinem Garmin sehr schnell gefunden. Mehr oder weniger dem Fluss folgend, durch kleine Fischerorte, leider ohne Eisladen und leider oft hinter dem Deich, aber auf guten Radwegen, haben wir am Ende noch fast 44 Kilometer geschafft. 👍

Natürlich haben wir die nötigen Pausen eingehalten…viel getrunken und abends sehr gut gegessen.

Das haben wir uns aber auch verdient. Mal sehen wohin uns der Weg morgen bringt.

Gute Leistung, oder😎

Wir konnten mit Torben mithalten👌

Fliegender Wechsel

Haben wir gestern Magdalena unter chaotischen Umständen zum Hamburger Hauptbahnhof gebracht, wo gefühlt 300 000 Tausend Menschen zum Christopher Street Day durch strömten. Als besonderer Clou stellte sich der Umstand heraus, dass die S-Bahn von Harburg wegen Bauarbeiten ausgefallen war und die Regional Züge nicht nur voll waren, sondern übervoll . 😦

Dagegen waren heute alle Zugfahrten angenehm, und fast pünktlich. Treffpunkt in Hannover Gleis 3. Nach ca. 10 Sekunden hatten wir uns gefunden. Nach einem kleinen Imbiss ist Torben mit gemischten Gefühlen, aber freiwillig mit uns zurück nach Winsen gefahren.

Torben Retter

Schon ganz gut drauf

 Ein Eis passt immer.

Torben in der Schaukel

Lecker Vanilleeis

Uwe, mittlerweile sehr gut bewandert im Fahrrad anpassen, hat mit Torben dann das passende Fahrrad aus dem Fuhrpark ausgesucht und entsprechend eingestellt. Torben fährt mit meinem neuen Fahrrad, und ich nehme das alte, neu gemachte Rad. Nach einer guten Stunde, und einigen Sonderwünschen 🙂 die prompt erfüllt wurden, war es geschafft. Ein kleines Abendessen und viel wichtiger eine Probefahrt, und für Torben, zum Test mit Gepäck!

Die knapp 3 Kilometer lange Probefahrt hatte für Torben noch den besonderen Clou, als der Tacho auf 6666 Kilometer umsprang!

Torben_Tacho

😎

Wir sind alle mächtig gespannt, was auf uns zukommt und wie alles klappt! Wir freuen uns 🙂

 

Pfingsten

…oder, schönes Wetter

Der Monat Mai ist in diesem Jahr wirklich ein Wonnemonat. Herrliches Wetter über Pfingsten, bestimmt nicht nur wegen der Märchenhochzeit in England ❤ , machte das lange Wochenende zu einem Ausflugswochenende par Excellence…wie manch Reisende im Stau feststellen konnten.

Traum in Lila und Pink

Wir müssen uns die fast vergessene Gartenpflege in Erinnerung rufen ❗ Im letzten Jahr haben wir nicht ein Mal den Rasen, oder gar den Garten bewässern müssen. In diesem Jahr sieht es anders aus. Der letzte Regen liegt nun schon zwei Wochen zurück und durch anhaltenden Wind, trocknet doch alles recht schnell aus.

Nicht nur die Blumen freuen sich über das Wasser. Unsere Vögel genießen das Wasser ebenso 😎

Gestern haben wir wieder eine sehr schöne Radtour gemacht. 70 Km in knapp 4 Stunden Fahrzeit 😎

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Die Route

Zuerst sind wir nach Lüneburg gefahren, allerdings ohne uns dort aufzuhalten. Auf schönen Wegen, teilweise durch alten Buchenwald, sind wir stetig, fast unauffällig ansteigend, zum Elbeseitenkanal gefahren. Der vorhandene Gegenwind hat uns auch nicht groß gebremst – wir sind schon gut im Training 😉

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Ursprünglich wollten wir wieder über Brietlingen zurück, aber der stärker werdende Ostwind hat uns auf die geniale Idee gebracht, dem Elbeseitenkanal bis zur Elbe zu folgen, um dann nach Hause gepustet zu werden.

Der Plan hat ja sowas von geklappt! War das eine Sause ❗  Zudem haben wir noch kurz hinter Artlenburg an der Elbe, herrliche Winddrachen bewundern können. Vor diesem blauen Himmel einfach nur schön. Wieder eine lohnenswerte Fahrradtour.

 

😎