Die letzte Nacht war zu kurz und der aktuelle Tag zu lang. Heute Morgen hat der Wecker uns um 3 Uhr versucht zu wecken. Keine Chance. Ich war schneller, wenn auch nur um wenige Minuten.
Die Koffer hatten wir schon am Vorabend aufgegeben. Der eigentliche Plan, dann am anderen Morgen mit der Bahn zu fahren, hat trotzdem nicht geklappt. Die freundliche Dame von Lufthansa hat davon abgeraten erst um 6 Uhr für den 7 Uhr Flieger am Flughafen zu sein. Wegen Rosenmontag sei der Dienstag zum Montag geworden; also was das Fluggastaufkommen anging. Das war natürlich Wasser auf meine „lieber früh am Flughafen“ Mühlen 😉
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So hatten wir das seltene Vergnügen, durch ein komplett staufreies Hamburg mit dem Taxi zum Flughafen zu gelangen. Ankunft 5:30 Uhr und den Sicherheitscheck hatten wir in erstaunlichen 10 Minuten hinter uns gebracht.
Frankfurt war schnell erreicht und das passende Umsteigegate in 15 Minuten erreicht, ohne weitere Sicherheitsüberprüfung :shook: Gut gelaufen! Der Langstreckenflug nach Vancouver war sehr angenehm, fast kurzweilig.

Blick auf die Sunshinecoast in British Columbia
Dann kam, was kommen musste. In Vancouver – wir wähnten uns ja fast schon in Seattle – wurden wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. 😨
Eigentlich in Canada lesen wir dann: Welcome to the USA! Aha – Die Einwanderungskontrolle (Immigration) fand in Vancouver statt. An sich ja nichts Schlimmes, aber…😨. Zuerst die automatische Passkontrolle mit Fingerabdrücken und Foto und beim Immigration Officer nochmal dieselbe Prozedur. Puh…alles freundliche Lächeln hat nichts genutzt! Der Officer hat uns ebenso freundlich angelächelt und uns samt Papieren in einen Nebenraum gebracht, wo unsere Koffer zwecks Kontrolle geöffnet werden sollten. 🤢
Marzipan, Rotkohl, Knorr Instant Sauce, da war einiges an Mitbringseln, aber ich hatte mich schon an die Bestimmungen gehalten…glaubte ich! Onkel Walter hatte noch den Wunsch nach Feldsalat Saat geäußert! Erfüllen wir ja prompt. Hat uns aber dieses Warten, das sehr unangenehme Gefühl und beinahe eine 300 Dollar Strafe eingebracht, und die bange Frage, ob wir den Flieger noch erwischen…! Puh, das wollen wir so schnell nicht wieder haben!
Nach einigem Hin und her sind wir dann mit einer strengen Verwarnung in Gnaden entlassen worden und fanden uns knapp vor Ende des Boardings am Flieger ein! Puh, irgendwas ist immer! Die aufkommende Müdigkeit war jedenfalls weg.
In Seattle angekommen wurden wir von Daniel am Flughafen und zu Hause vom Rest der Familie freudig begrüßt…inclusive Edna!
Edna
Happy Rebecca
Ein leckeres Abendessen mit schönen Gesprächen und nach 30 Stunden auf den Beinen sind wir dann auch mal in Bett gegangen…und mit Sicherheit nicht „Sleepless in Seattle“ gewesen.
😄
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