Hamburg

…immer wieder gut ❤

Von der Strecke her, ist ein Ausflug nach Hamburg immer wie ein Stück Urlaub. Die knapp sechs Kilometer bis zur Fähre nach Zollenspieker sind schnell gefahren. Die kleine Schiffsfahrt ist wie Urlaubsanfang…besonders an einem so schönen Tag wie heute. Kein Wölkchen am Himmel das auch nur Regen erahnen lässt 😎

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Die Fahrt durch die Vier-, und Marschlande ist einfach nur schön. Zwar muss man einige Autostraßen queren, aber die erste Ampel ist erst an den Deichtorhallen in Hamburg. Friedliches und autofreies Radeln. Leider haben sich auch schon viele Zugvögel auf den Weg in den Süden gemacht. Einzig der nimmermüde Fitis ist mit ausdauernden Rufen noch zu hören. Im Frühsommer ist es eine herrliche Vogelstimmen-Lernstrecke!

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Die wohlverdiente Pause an der Alster nach ca. 30 km bietet eine erstklassige Kulisse. Mit meiner Freundin habe ich dann in den Alsterarkaden lecker Kaffee getrunken, Menschen bestaunt und auch noch etwas eingekauft, bevor es nach 2 Stunden wieder auf den Rückweg ging 😎

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schrill

Man gönnt sich ja sonst nichts. Ich glaube, ich habe mittlerweile schon eine richtig farbenfrohe Sammlung von diversen Crocs. Color your life 🙂 Ein schöner Radfahrtag…und bald kann der Uwe wieder mitfahren. Heute wurden die Fäden gezogen. Noch ein paar Tage ohne Sport sollten alles wieder stabil zusammenwachsen lassen! Geduldig sein ist die Devise…da bin ich Spezialist 😉

Lüneburg

…immer eine Reise wert ❤

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend, bin ich heute nach Lüneburg geradelt. Leider immer noch ohne Uwe. Die Unfall Wunden heilen, aber seine Beine jucken schon. In der letzten Woche hatten wir eine Flasche Rum in Rindchens Wein Kontor bestellt, die ich heute abholen wollte. Man muss sich halt Ziele setzen. Lohnende Ziele wohlgemerkt. Die verschiebt man dann auch nicht, auch wenn die äußeren Umstände nicht so doll sind.

Heute waren die drohenden Regenwolken teilweise vor mir und ab und zu gab es Flugregen. Bei anderen Temperaturen kann so etwas ja erfrischend sein, im gefühlten Herbst eher fröstelig! Allerdings vergisst man solch kleine Wetter Unpässlichkeiten wenn dann das schöne Lüneburg erreicht ist. Tausendmal gesehn… ❤

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der alte Kran

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Bilderbuch Lüneburg

Meist führt der Hinweg über Vögelsen (blau), wo man dann zunächst stetig bergan fährt, um dann schließlich  nach Lüneburg hinunter zu rollen. Nach erfolgten Erledigungen, heute Rum, sonst oft Markt Besuche, fahren wir über Bardowick, nach Rottorf (rot), wenn wir noch Freunde besuchen, oder aber von Bardowick über Radbruch (grün/blau) ohne gesellige Pause Richtung Heimat.

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Weitere Umwege führen uns aber auch oft über Scharnebeck, oder Brietlingen weiter zur Ilmenau um dann nach Winsen zu gelangen…aber allein unterwegs reizt mich so etwas nicht sonderlich.

Für morgen ist eine Fahrt nach Hamburg geplant. Ich habe mich schon mit meiner Freundin verabredet. Ungefähr zwischen 12 und 13 Uhr am Jungfernstieg 😎

Allein unterwegs

Nach getaner Arbeit, und einer kleinen Kaffeepause stellte sich die Frage, wie man am besten windbenutzend fährt. Es ist immer sehr angenehm, wenn der ersten Teil einer Tour mit Gegenwind, quasi als Bergtraining  bedacht wird und der zweite Part, die Heimfahrt als Schussfahrt stattfindet.

Da wir schon länger eine neue Tasche für unsere Gartenpolster brauchten, lag das Gartencenter Matthies in Fleestedt sehr günstig. Eine gute Wind- und Nutzen Kombination. Die Hinfahrt war schon mühsam, aber ich hatte mein Ziel trotzdem recht schnell erreicht…ständiger und antreibender Begleiter waren diese bedrohlichen Regenwolken.

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dunkle Wolken

Als ich vom Regen verschont das Garten Center erreicht hatte, ist über Winsen, also hinter mir, ein fetter Regenschauer nieder gegangen. Man muss auch mal Glück haben 😎

Ohne Uwe sind solche Touren nur halb so schön. Allein fahren ist selten schön. Uwe ist der Weg Finder, und ich eher die kreativ Suchende, manchmal auch Findende 😉  Des Weiteren sind die Transport Kapazitäten nicht zu unterschätzen. Die Tasche für unsere Polster war schnell gefunden…und noch viel mehr…aber ich war vorsichtig! So viel Schönes…aber was passt jetzt noch alles in meinen großen und doch zu kleinen Korb ❓  Keine Fahrradtasche von Uwe als Reserve!

Blumenzwiebeln, Gartenhandschuhe und (nur) eine Pflanze ❗  Völlig überflüssig hatte ich platzraubendes Regenzeug mit…auf der anderen Seite, wenn ich das nicht mitgenommen hätte…ich wäre bestimmt sehr nass geworden! Gut abgesichert passiert nie so viel!

Bei der Überfahrt über Autobahnbrücke konnte ich noch einen beginnenden Stau beobachten.

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Stau mal wieder

Da ist mir doch das Rad fahren viel lieber 😎

Meine Heimfahrt war mit Rückenwind jedenfalls sensationell! Selbst bergauf schob mich der Wind, nur fliegen ist schöner 🙂

 

 

 

 

Es geht los.

Petrus hatte ein Einsehen und die Eröffnung der Stadtradel Wochen fand im Trockenen statt. Überhaupt, die Vorhersage war für den heutigen Tag deutlich schlechter. Bis auf wenige Tropfen ist es im Großen und Ganzen den Tag über trocken geblieben. Freitag, morgens um 10 Uhr, und es herrschte vor dem Rathaus ein ziemlicher Andrang. Viele Fahrradbegeisterte waren in froher Erwartung.

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Der Bürgermeister betonte, dass auch im Kleinen der Klimaschutz anfängt und zusätzlich mit dem Radfahren der eigenen Gesundheit viel Gutes getan wird, zumal die Örtlichkeiten in Winsen dazu hervorragend geeignet sind. Wenig Berge und einige Flüsse 😎

Uwe war zur gleichen Zeit beim Arzt zum täglichen Verbandwechsel. In der Tat sind die Pflaster kleiner geworden 🙂 Gestern Abend sah das Ganze noch recht wild aus, nachdem wir Vorbereitungen für das Duschen getroffen hatten.

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Heute sieht Uwe schon wieder ganz manierlich aus. Den Namen „die Mumie“, den er von den Arzthelferinnen erhalten hat, passt nun nicht mehr.

 

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Tachostand zum Start

Für den Anfang muss ich alleine Kilometer machen, aber ich hoffe stark, dass Uwe bald wieder dabei ist. Jedenfalls macht er super gute Fortschritte! ❤

 

 

Nachtrag

…oder ganz dumm gelaufen 😳

Da unser geplanter Weineinkauf am Montag vor seiner Erledigung so abrupt und unangenehm abgebrochen wurde, sind wir heute, nach dem täglichen Arztbesuch (zum Verbandwechsel) gleich weiter nach Lüneburg gefahren, mit dem Auto. Bei dem Stichwort noch ein Wort zur Autobenutzung. Auf dem Weg nach Lüneburg kamen wir ins grübeln. Wann hatten wir das letzte Mal getankt? Wieviel Kilometer sind wir mit dem Auto gefahren? Das ist alles nachvollziehbar und sehr eindeutig im Ergebnis! Mit dem neuen Fahrrad bin ich seit Mitte Februar 2392 Kilometer gefahren 😎

Und mit dem Auto?

Im Weinkontor bekam Uwe gleich die volle Aufmerksamkeit. Natürlich haben wir auch erzählt, wie sein ramponiertes Äußeres mit dem Kontor zusammenhängt. Schon bei den ersten Wörtern, dass wir mit dem Rad am Montag kommen wollten, aber…! Ja, aber! Montag ist doch bekanntermaßen  RUHETAG!

Das fiel uns dann auch wie Schuppen aus den Haaren! Dieser Montag! Dabei sollten wir das klar und deutlich wissen. Vor einigen Jahren standen wir auch schon mal an diesem Wochentag vor verschlossener Tür  👿

Kann man wirklich so blöd sein? Ich gehe eigentlich eher davon aus, dass wir gar nicht wussten, dass Montag ist! Uwe geht es schon etwas besser, obwohl er schlimmer aussieht. Das Kinn und die Lippe haben eine prächtige Farbe. Sollte ich mir vielleicht ein T-shirt mit folgender Aufschrift zulegen:  Ich war es nicht 

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angeschlagener Uwe

Die Pflaster an den Fingern sind schon verschwunden und bei guter Pflege werden die großen auch bald, na ja, vielleicht erstmal kleiner werden 😉

 

 

 

 

Shit happens

Angesichts des schönen Wetters, Sonnenschein und 24 Grad sind wir heute Mittag fröhlich gen Lüneburg gestartet um Wein zu kaufen. Nach einem schönen und sehr leckeren Rindchen Menü in der letzten Woche wollten wir den zum Essen gereichten Wein kaufen…und noch eine Flasche leckeren Rum dazu!

Unsere ursprüngliche Route in Lüneburg war wegen Bauarbeiten gesperrt. Der andere Weg war verhängnisvoll. Rad, und Fußweg nebeneinander. Kinderwagen und Dreirad an der Schiebestange…das war zu wenig Platz. Einfach dumm gelaufen. Schuld hat eher keiner, aber Uwe hat eine gründliche Asphaltbremse gemacht.

Der beteiligte Fußgänger hat sehr schnell den Krankenwagen gerufen…ich war eher kopflos. Uwe wie immer ziemlich cool: „Ach mein Knie kennt das schon, aber die Wade sieht nicht gut aus!“ Welch eine Untertreibung. Wie das Knie über den Asphalt gerutscht ist, sehe ich noch vor mir. Wie das Kettenblatt den Weg in die Wade gefunden hat, Gott sei Dank nicht.

Krankenwagen und auch Polizei waren recht schnell zur Stelle. Der Unfall wurde aufgenommen und Uwe erst behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Ich fand tolle Hilfe bei Fred, der Uwes Rad abgeholt und nach Hause gebracht hat. Danke!

Ich bin dann ziemlich schnell ebenfalls nach Hause geradelt…um dort auf einen Anruf von Uwe zu warten. Unsere Nachbarin Birgit wollte gerne mit mir nach Lüneburg fahren um Uwe abzuholen (ich fand mich zu aufgeregt…und hätte nie das Krankenhaus gefunden!).

Im Hin und Her wie wir es nun am Besten anstellen, höre ich wie die Haustür von draußen aufgeschlossen wird. Huch…was nun? Da steht der Uwe doch vor mir. Mit Bus und Bahn mal eben vom Krankenhaus nach Hause gekommen. Mein Held!

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Genäht und bepflastert

Uwe kann sich nicht ganz entscheiden was schlimmer ist, nicht duschen zu dürfen, oder mindestens zwei Wochen kein Fahrrad zu fahren! 👿

 

Angeschissen

…oder Glück gehabt 😎

Das Stadtradeln rückt immer näher, und somit sind wir im Trainings Modus. Was will man mehr, sogar das Wetter spielt mit. Kein Regen in Aussicht, kein wundern, wieso das Regenzeug vergessen wurde und an das Blumen gießen denken. Die automatische Beregnung durch Petrus fiel schon einige Tage aus. Ups, einige Topfpflanzen ließen sich doch etwas hängen.

Nachdem wir innerstädtische Besorgungen erledigt hatten, sind wir heute nicht den direkten Weg zur Elbe geradelt, sondern quer durch die Winsener Marsch Richtung Geesthachter Brücke. Die Folgen eines Autounfalls haben wir anhand der im Stau stehenden Fahrzeuge gesehen…und dann auch in der Marsch, als dort vermehrt ungeduldige, hupende „Anlieger“ ziemlich nervten. Wenn schon verbotene Wege benutzend, kann man sich doch still und unauffällig benehmen…oder eben nicht  👿

Na ja, wir haben dann schließlich die Autos hinter uns gelassen. Weiter an den Kleie Entnahme Feldern vorbei, wo Gänse, Schwäne und anderes Federvieh ein Zuhause gefunden haben, bis hinter die B404, um dann zur Elbe abzubiegen.

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Elberadweg

Der schöne Radweg längs der Elbe ist natürlich immer wieder schön, besonders aber bei Sonnenschein. So habe ich es mit Humor genommen, als plötzlich ein Vogelschiss auf meinem Oberschenkel landete. Das soll ja angeblich Glück bringen. Ob das stimmt? Diese Weisheit hat wahrschein ein „Getroffener“ in die Welt gesetzt 😉

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Blick auf Zollenspieker

Bis Hoopte sind wir der Elbe gefolgt, um dort Richtung Winsen abzubiegen. Der schön zu fahrende Weg in der Nähe des Bodelschwingheims, bot heute eine schöne Abwechslung. Fahrend habe ich mit dem Smartphone einen Storch fotografiert, der neben der Straße Frösche suchte.

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Meister Adebar auf Nahrungssuche

Am Ende der schönen Tour hatten wir 41 km geradelt und uns das leckere Eis verdient.

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