Truthahn und mehr

Nachdem sich der erste Schock gelegt, Uwe sich ausgeruht hatte,  bei Anna das Denkvermögen wiederbelebt war 🍷, konnten wir das so liebevoll geplante Turkey Dinner mit der ganzen Familie genießen. Barbara hat den ganzen Tag gearbeitet: zum einen in der Küche, und zum anderen hat sie Uwe mit Gehilfen und Bandagen versorgt. Mit Krücken kam Uwe nicht so gut klar, umso besser mit dem Krückstock. Auch die passende Bandage wurde schnell gefunden.

Am frühen Abend füllte sich das Haus zusehends. Nach und nach traf die ganze Familie ein. Isabel brachte sehr leckeren Süßkartoffel-Auflauf mit. Der große Tisch füllte sich mit immer mehr leckeren Zutaten; Kürbis Spaghetti, Möhren, Rosenkohl, Kartoffelbrei, Preiselbeeren und nicht zu vergessen die Füllung und die Sauce…und Truthahn. War das lecker! Yummmmmmy!

Natürlich sorgte das gute Essen auch für gute Stimmung. Es wurde viel erzählt, gelacht, geplant und und sogar noch Pumpkin Pie🎃 mit Vanille Eis gegessen.

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Die große Runde

Leider gehen schöne Stunden immer besonders schnell vorbei. In wenigen Stunden sollte es schon wieder ins schöne Seattle zurückgehen. Die fünf Tage sind wie im Flug vergangen und bleiben noch sehr lange in guter Erinnerung, trotz des blöden Unfalls.

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Abfahrbereit

Die Rückfahrt nach Seattle hat sehr gut geklappt, der Rollstuhl für die diversen Flughäfen ist auch schon organisiert. Zwar können wir jetzt nicht mehr das  „Museum of Flight and Space“ besuchen, aber das kann ja später nochmal nachgeholt werden. Morgen kann ich mich in der Optimierung des Kofferspackens üben. Uwe kann derweil  die Beine hochlegen.

😎

 

Shit happens Teil drei

Es hätte so schön sein können. Schneeschuh wandern am Mount Seymoure. Schnee war genug vorhanden. Isabel und Greg haben uns in aller früh abgeholt. Eine kurze Eingewöhnungsphase und los ging es.

Der Wald mit riesigen Bäumen und dem vielen Schnee, das war wie Eintauchen in eine andere Welt.  Wunderschön. Leider ist Uwe nach 1,5 km gestürzt und hat sich wohl einen Muskelfaserriss zugezogen.

Der Rückweg war für ihn mühsam, schmerzhaft und sehr anstrengend, aber er ist zäh und hat es geschafft. Gott sei Dank ist der Unfall relativ früh passiert, so dass der Rückweg nicht noch länger war.

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Das tolle Truthahn Essen ist jetzt leider etwas in den Hintergrund geraten. Wir sind nun alle am überlegen wie wir Uwe am Besten nach Hause bringen. Barbara hat sich schon angeboten uns nach Seattle zu fahren.  Das Knie ist badagiert, gekühlt…jetzt heißt es Ruhe bewahren!

WIE GEHT DAS?

 

Verkehrte Welt

Was für einen Traumstart hat der Tag heute Morgen hingelegt. Eine herrliche Winterlandschaft mit der nun wirklich keiner gerechnet hat. Im Laufe des Tages schmolz die weiße Pracht aber schon um Einiges zusammen.

Wir haben einen Teil des Tages mit Sightseeing verbracht. Barbara hat uns noch einige nette Geschäfte gezeigt. Alles, von dem man gar nicht wusste, dass man es brauchen könnte…und ein Geschäft wo Annas Traumkühlschrank zu bekommen wäre. Yeah! Man darf ja noch träumen…obwohl unsere Küche viel zu klein für solch ein Gerät ist.

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Der Ferrari Kühlschrank

Allerdings haben wir heute auch Sinnvolles gemacht. Barbara und Anna haben sich in der Karamell Herstellung geübt. Wenige, aber gute Zutaten, ein genaues Thermometer und Zeit, also Geduld, sind nötig um diese leckere Köstlichkeit zu kochen!

Für Anfänger gar nicht so schlecht. Das Ergebnis lässt sich gut genießen, ist aber noch steigerungsfähig…Übung macht den Meister! Wir müssen uns einfach öfter für solche Experimente treffen 😉

Gleich geht´s los. Das Endspiel im Eishockey beginnt…und Deutschland ist im Endspiel. Wie sagt der Sprecher so treffend. Die Aschenputtel Geschichte!  Es war ja schon eine tolle Sache gegen Schweden zu gewinnen…gegen Canada hat aber nun wirklich keiner an ein Weiterkommen geglaubt…mal sehen, was heute noch möglich ist…wir drücken alle Daumen.

 

Wetterkapriolen

Das Aufwachen am Morgen war nicht ganz so schön wie gestern. Der blaue Himmel war einem grauen Einerlei gewichen, das mal für mehr und mal für weniger Schnee sorgte. Ähnlich wie in Hamburg, so sorgte das plötzliche Winterwetter für Verkehrschaos. Das war etwas anstrengend für den Tagesablauf: Einen Truthahn finden und kaufen, Granville Island besuchen…Japanische Gummistiefel für Seattle besorgen. Wir haben alles geschafft, aber es hat gedauert…und gedauert. Stau fast überall, aber Spaß hatten wir trotzdem…obwohl es manchmal nicht so aussieht. 😉

Zuerst waren wir noch auf Truthahn Suche. Im Superstore war Nichts zu machen, aber nach einigen Telefonaten hatte Barbara herausgefunden, wo man das Tier bekommen kann. Die Besuche im Supermarkt sind immer wieder ein tolles Erlebnis. Das Auge bekommt viel geboten.

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Granville Island ist bei jedem Wetter ein Genuss. Schlechtes Wetter hat den Vorteil, dass genügend Parkplätze vorhanden sind, und dass es nicht so voll ist. Genügend Gelegenheit diverse Kleinigkeiten zu besorgen…die man vielleicht gar nicht braucht, die aber zu schön sind 😎

Zum Abendessen waren wir bei Isabel und Greg eingeladen. Eine gemütliche Runde mit Chinesischem Essen und denglischer Unterhaltung. Der Wechsel von Deutsch und Englisch, oder das Mischen beider Sprachen ergibt immer wieder Gelächter 🙂

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Im übrigen wurde beschlossen, dass wir bleiben dürfen, obwohl das deutsche Eishockey Team das canadische aus dem Olympischen Wettbewerb geworfen hat…wir können es gut haben! 😉

Die weiteren Aussichten sind prima. Sonntag gibt es großes Truthahn Essen „for the Germans“ und das Wetter zeigt sich wieder von der guten Seite….

😎

 

Landausflug

…oder kein Tag wie jeder andere 😎

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir zunächst zum Einkaufen zu „Costco“ gefahren, einem Großhändler für fast alles. Lebensmittel, Einrichtung, Pflanzen…und alles nur in großen Gebinden. Wow. Der Besuch in der neuen Firma in Maple Rich passt ebenso in diese Kategorie.

In der Firma läuft eine Wette…wann Don sich ein Golf Kart zulegt um schneller das große Gelände zu bewältigen.

Der weitere Ausflug führte nach Harrison Hot Springs. Je weiter die Stadt hinter uns verschwand, desto gewaltiger wurde das Panorama. Die schneebedeckten Berge und der blaue Himmel boten einen tollen Kontrast.

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Reiseübersicht

Zwei heiße Mineralquellen haben vor über 100 Jahren dafür gesorgt, dass der Ort als Kurort bekannt wurde. Heute ist die Gegend auch bei Seglern, Campern und Touristen überaus beliebt; was sehr verständlich ist.

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Schwer auf dem Foto zu erkennen, aber ein kleiner Kolibri besucht den „Feeder“, der mit Zuckerwasser gefüllt ist…und wir haben noch einen Einheimischen getroffen :Cool:

 

Als krönenden Abschluss des Tages hat Barbara uns heute Schnitzel gemacht. 😋

Uns kanns gut gehen!

Weiter

Koffer packen…

…und einkaufen.

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Da der heutige Tag sehr von Regen und Nebel bestimmt war, haben wir uns, mit Barbaras Hilfe daran gemacht Vorräte zu kaufen. Die riesigen Kaufhäuser laden mehr zum Verlaufen ein. Nur gut, dass wir fachkundige Hilfe hatten und so alles relativ schnell erledigen konnten. Den Nachmittag haben wir mit Walter und Doris verbracht…und mit leckerem Pflaumenkuchen, der den Nachmittag aber nicht überlebt hat.

Abends haben wir Micro Brauereien besucht. Viele Brauereien auf kleinem Grund, aber mit vielen Sorten Bier.

Mit Barbara, Don, Isabel, Greg und Tyler hatten wir lustige und schöne Stunden. Etwas Wehmut schlich sich trotzdem ein.

Und eine Kleinigkeit zu essen gab es natürlich auch… 🙂

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Und nun heißt es ab ins Bett, damit wir morgen fit für das Wohnmobil und die Reise quer durch Canada sind. Gute Nacht Deutschland.

 

Vancouver

Ein Nachtrag: Sonnenuntergang gestern in Sechelt, oder wie Don sagte: Atombombenversuch über Seattle.

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…es ist mal wieder spät geworden.

Nette Stunden mit Walter und Doris sind leider viel zu selten, aber sehr schön. Wie immer gab es viel zu lachen.

Nun aber schnell noch die Highlights vom Tage.

  Ein versehentlicher Besuch am Nacktbadestrand…

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…der Weg dahin war nicht einfach; wildromantisch und mühsam.

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Am Strand waren noch keine Badegäste 😦

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Stabiles Schuhwerk??

…dafür hatten wir eine Aussicht auf viel Holz.

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Ein großes schwimmendes Lager vom Baumstämmen an der Mündung vom Frazer River.

Weiter ging es zur Spanish Banks, dem Strand nahe Stanley Park.

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Im richtigen Moment die Kamera zur Hand 🙂

Weiter ging es dann nach Granville Island. Eine kleine Insel, wo man von Lebensmitteln angefangen, über große und kleine Kunst eine unglaubliche Auswahl hat.

Ein großes Betonwerk ist dort auch angesiedelt; angehübscht die großen Silos.

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Alle Tage Sonntag

 …so kommt uns das jedenfalls vor.

Schon zum Frühstück war der Himmel strahlend blau. Heute stand ein Ausflug über die schöne Halbinselwelt (Sunshinecoast) auf dem Programm.

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Über kurvenreiche und zum Teil steile Straßen sind wir gemütlich zum Francis Point Provincial Park gefahren. Schon vom Auto aus wirkte die Landschaft traumhaft schön. Durch die Bäume konnte man das Wasser glitzern sehen.

Vom Parkplatz aus haben wir einen Spaziergang zur Küste gemacht. Alte und sehr hohe Bäume, Moose in den unterschiedlichsten Grüntönen und großer Farn; beleuchtet von Sonnenstrahlen die ihren Weg zum Waldboden fanden. Fast fühlte es sich an, als wenn man durch ein liebevoll gestaltetes Gemälde laufen würde.

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Wie immer im Leben, der Weg zum schönsten Aussichtspunkt war steil und schwierig, aber die Mühe hat sich gelohnt. Ein grandioser Ausblick bot sich uns dar.

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Halfmoon Bay und Garden Bay waren ursprünglich Fischerdörfer. Die Buchten boten Schutz, wenn das Wetter unruhig wurde. Als Fischer war man schnell im ertragreichen Gewässer. Heute sind dort viele Segler und Hotels zu finden, ohne jedoch den gemütlichen Charakter zu verderben.

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Unser Friesfinder Don hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht. Zufällig gab es ganz in der Nähe noch sehr gute Milkshakes. Yummy!  🙂

Dass wir heute das Paradies wieder verlassen mussten, fiel uns allen schwer. Uwe und ich haben viel, aber längst nicht alles gesehen, aber genug um ganz bestimmt wieder zu kommen

 

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Ein weiterer Tag im Paradies

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Schlechtes Wetter gibt es nicht in Canada; besonders nicht an der Sunshine Coast. Am Morgen war der Himmel für kurze Zeit bewölkt, bevor Sonne und blauer Himmel ihren Einsatz hatten.

Don und Uwe haben eine kleine Bootstour gemacht.

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Laut Uwe ein Bootsabenteuer, aber ein gutes. 😎👌 Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen, oder wieviel Reis braucht ein nasses i-Phone zum trocknen?

Auch sonst gibt es viel zu sehen. Die Tierwelt bietet immer wieder Neues.

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Das Meer saugt einen förmlich an; immer wieder gleiten die Blicke zum Wasser. Ob Vögel, oder Schiffe, einfach nur Wasser; man taucht in diese friedliche Stimmung ein und genießt.

 Nachtrag

 

 Frische, ganz zarte und sehr lecker schmeckende Maiskolben als „kleiner“ Snack zwischendurch. Ich bin mehr und mehr der Meinung, dass es ein Fehler war, die neuen Jeans zu Begin der Reise zu kaufen….zumal nach einem ausgiebigen Abendessen urplötzlich  Pie mit Vanilleeis vor einem steht. Da kann man nicht widerstehen…geht nicht!

 

Sechelt

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Der Weg nach Sechelt

Eine Nacht lang Regen und am Morgen ein lauter Gewitterknall ließ ja nichts Gutes verheißen, ebenso die regnerische Wettervorhersage. Was der Tag uns dann brachte, war einfach klasse.

Ein leckeres Frühstück in der Basted Bakery hat uns genügend Kraft und Ausdauer für den Tag gegeben; naja, nicht für den ganzen Tag.

Ein Besuch im Quiltshop war ein sehr guter Anfang 🙂 yeah! Ortsansässige Künstler bieten für jeden Geschmack tolle große und kleine Kunstwerke.

Dann folgte ein Besuch in einer Fischaufzuchtsanlage mit sehr viel Information über die mühsame Lachs Aufzucht.

Mitten Nirgendwo fand Don nicht ganz zufällig einen Fisch and Chips Imbiss…aber auch für Kleine gab es ein gutes Angebot.

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Dem angekündigten Dauerregen trotzte das Wetter reichlich Sonne ab. Ein Strandspaziergang mußte einfach sein.

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Treibholz läßt der Phantasie freien Lauf.

Der Spaziergang im Old Tree Forest war sehr beeindruckend. Ungefähr seit 100 Jahren sich selbst überlassen, wächst vom Farn, Pilz, Busch und Baum alles unreguliert. An die  Stille…als wenn der Wald alle Geräusche schluckt…musste man sich erst gewöhnen; zuerst fühlte es sich beängstigend an.

Zur Halfmoon Bay war es nicht mehr weit. Malerisch gelegen, mit ebensolchem Sonnenuntergang. Gute Nacht Deutschland.

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