Waldbühne

…das Wetter hat nicht gehalten 👿

Natürlich haben wir uns davon nicht die Laune vermiesen lassen. Die Waldbühne bietet schon eine einzigartige Kulisse. Die kann selbst der Regen nicht wegspülen. Die Anreise mit der S-Bahn, dann immer den vielen Menschen folgend, bis es langsam zähflüssig wird. Vor welchen Eingang stellen wir uns ? Da wo die wenigsten Menschen sind 💡

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Eingang Waldbühne

Wirklich wenig waren das aber nun nicht. Es hat etwas gedauert, aber in Anbetracht der Kontrollen und dem Ansturm von 22 000 Leuten, sind wir doch recht schnell auf das Gelände gekommen.

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Regeneinlass

Pünktlich mit dem Einlass, kam auch der Regen. Zuerst fieser Niesel, und später dann schon recht kräftige Tropfen. Dank unserer Fahrrad Ponchos, hatten wir aber keine Probleme mit der Feuchtigkeit. Als Sitzpolster dienten uns zweckentfremdete Polster, die sonst die Knie bei unangenehmer Arbeit im Garten schützen sollten. Leicht, relativ dick, nicht nass werdend…was will man mehr 🙂

Die angenehme und friedliche Stimmung, die langsam in fröhliche Aufgeregtheit umsprang, wird uns lange in Erinnerung bleiben. Die Waldbühne ist riesig, aber wirkt einfach gemütlich. Besonders als es anfing dunkel zu werden und die farblich angestrahlten Bäume ein herrliches Bild boten. Das Konzert selbst war einfach klasse. Die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle, der nach 16 Jahre als Chefdirgent der „Berliner“ abtritt, und auch dessen Ehefrau, die Mezzosopranistin Magdalena Kozena sorgten für ein unvergessenes Musikerlebnis der Sonderklasse.

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Auf dem Programm standen Gershwin, Faure, Chatschaturjan und mehr. Dass als eine der Zugaben „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar zu hören war, war das Tüpfelchen auf dem i ❗ Nicht zu vergessen Paul Linkes „Berliner Luft“, wo das Publikum Teil des Orchesters wird 🙂

Mit solch musikalischen Highlights im Ohr, ließen wir uns nach dem Konzert mit der Masse Richtung S-Bahn treiben. Ein toller Abend…nun eine tolle Erinnerung, von der wir lange zehren werden ❤

IKEA

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Spreefahrt

Mit Böötchenfahrt 🛥️ über die Spree, anschließendem Spaziergang und Pommes Pause im Nikoleiviertel, sind wir mit Magdalena und Oskar gut gelaunt durch Berlin gelaufen. Bemerkenswert ist vielleicht noch das Regencafe. Beim Reingehen ist es trocken, und beim Rausgehen regnet 🌧️ es plötzlich…ob man nur drei Minuten auf den Coffee to go wartet, oder in Ruhe den Kaffee trinkt.

 

Am Gendarmenmarkt haben wir im Steakhaus lecker gegessen, um dann im Sturmschritt zum Hotel zu eilen. Vorbei an der eher leisen Fanmeile. Und auch bei Angie war nichts los…aber plötzlich…brach ein Höllenlärm los. Endlich! Das musste der Ausgleich sein. Böller Schüsse, Jubel und Gejohle, hupen und tröten. Wir wurden noch schneller…und nicht nur weil wir ein dringendes Bedürfnis 🚾 verspürten.

In der Hotel Bar schlug uns nun nicht die pure Freude entgegen. Der Ausgleich war zwar gefallen, aber viel mehr war noch nicht passiert. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Je mehr Zeit verstrich, desto schlimmer wurde es. Pfosten hier und Latte dort. Rote Karte… 😡  Es wurde immer stiller und dumme Sprüche machten schon die Runde… bis dann doch noch, fast nach dem Schlusspfiff das erlösende und soooooo herbeigesehnte Tor ⚽ zum 2:1 fiel! 😎

War das knapp ❗ War das spannend ❗ Nach einem sehr abwechslungsreichen Sonntag im Museum für Fotografie, sind wir schon wieder in den Startlöchern der eigentlichen Berlin Reise: dem Konzert in der Waldbühne. Der Abschied von Sir Simon Rattle als Chef Dirigent bei den Berliner Philharmonikern. Hoffentlich hält das Wetter ⛅

Überraschung

Früh am Morgen unterwegs, da bietet sich manch angenehme Überraschung. Zunächst mussten wir Zeit überbrücken, da Magdalena und Oskar, bzw. deren Flug sich verspätet hatten. In Berlin ist das natürlich überhaupt kein Problem.  Die Hackeschen Höfe sind nur 2 Stationen mit der S-Bahn entfernt…und immer wieder schön. In den diversen Hinterhöfen befinden sich viele individuelle Läden mit den unterschiedlichsten Angeboten. Da findet man sogar etwas, wenn man nichts sucht. In meiner Glückseligkeit habe ich vergessen zu fotografieren…fast. Zwar die Höfe, nicht aber eifrige und clevere Bewohner von Berlin…

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Spatzenhausen

Zurück am Hauptbahnhof, der Vorhof zum Hotel, bot sich uns eine sehr schöne Überraschung. Da stand doch tatsächlich zwei Gleise weiter der Orientexpress! 😎

Da freuen sich nicht nur Eisenbahn Liebhaber ❤

P.S. Magdalen und Oskar sind mittlerweile auch eingetroffen. 🙂

Viele Wege

 

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Am Gendarmen Markt…vier Minuten vor dem Regen

Heute morgen nach dem Frühstück sind wir getrennte Wege gegangen. Uwe hat es bis hinter Spandau zum Deutschen Luftfahrt Museum verschlagen und ich habe mich derweil bei Mrs. Sporty „vergnügt“! Trotz Freifahrtschein für die öffentlichen Verkehrsmittel habe ich Hin- und Rückweg zu Fuß erarbeitet, ca. 8 Kilometer zusammen. Wie immer nach dem Sport ruft die Dusche  und dann der Tatendrang! Auf zum Türkenmarkt am Maybach Ufer. Den Tipp habe ich von Ellen bekommen! 😎

Ein sehr lebhaftes Marktreiben, überwiegend in türkischer Hand. Obst und Gemüse zu unglaublichen Preisen. Gewürze und allerlei Leckereien die auch sehr verführerisch geduftet haben. Und zufällig auch Stoffe, und Stoffe…. ❤  Uwe hat sich sehr zufrieden mit seinen Erlebnissen im Museum,  gegen 15:30 Uhr auch auf dem Markt eingefunden…und freiwillig den Beute Beutel getragen 🙂

Nach kurzem Stop im Hotel – nicht nur der B.B. musste entleert werden – sind wir dann noch zum KaDeWe aufgebrochen. Schon mit aufkommenden Hunger Gefühlen. Da Uwe eine schier unglaubliche Wette verloren hat…er wollte nicht wahrhaben, dass mein Weg zur selben U-Bahn Station führt, wie sein Weg! Tja, Wunder gibt es immer wieder…so einmal im Jahr habe ich eine Chance 😉 Bis Bahnhof Zoo sind wir mit der S-Bahn gefahren und den Rest gelaufen, so dass wir die Überreste der Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche, im Volksmund „Hohler Zahn“ genannt, noch besichtigen konnten. Im November 1943 geriet das Kirchenschiff bei einem britischen Luftangriff in Brand.

Bis zum KaDeWe war es dann nicht mehr weit. Die Füße wurden auch langsam müde und der Magen laut. Mehr oder weniger „fast“ direkt, sind wir zur Leckerschmecker- Schlemmer Etage nach ganz oben gefahren.

 

Mit erreichten 25 000 Schritten gönnen wir uns jetzt die Couch 😉

Berlin

Es ist beileibe nicht unser erster Besuch in Berlin, aber wie heißt es so schön: „Berlin ist immer eine Reise wert“. Wie wahr. Die Anreise ziemlich perfekt mit der Deutschen Bahn. Leider ist auch der Regen mit uns eingetroffen. Wir hatten es gerade noch rechtzeitig ins Hotel, das Intercity Hotel quasi gleich um die Ecke, geschafft,  als es auch schon kräftig losregnete. ☔

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Angies

Koffer auspacken ging schnell, so dass wir die dramatischen Wolkengebilde zuerst trocken und später nass erleben konnten. In Berlin ist das aber nicht wirklich schlimm. Zum einen war eh ein Kaffee fällig, und zum anderen gibt es sehr viele und schöne Einkaufspassagen. Heute z.B. die Galeries Lafayette in der Friedrichstraße. Erbaut vom französischen Architekt Jean Novel. Mode, Lifestyle, kulinarische Spezialitäten und Delikatessen aus Frankreich…und Schuhe ❤  😎

Der Regen hatte sich nach einem Paar Schuhen und drei Sportshirts verzogen. Zwar war es weiterhin sehr windig, fast schon stürmisch, aber der Himmel zog blank 😎  Der Spaziergang, hierhin, dorthin, mal rechts, mal links und überall so schöne Fotomotive, zog sich dann am Ende auf knapp 10 Kilometer hin…

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Da musste einfach eine Belohnung her. Praktisch auf dem Heimweg liegt ein Restaurant mit sehr leckeren Pommes. Seit 2013 ein fester Anlaufpunkt wenn wir in Berlin sind. In Memoriam an Barbara und Don. Letzterer findet einfach überall die besten Pommes, sei es in Berlin, Lüneburg oder im hintersten Wald in Canada 😎

Stimmungswandel

😎

Pfingsten

…oder, schönes Wetter

Der Monat Mai ist in diesem Jahr wirklich ein Wonnemonat. Herrliches Wetter über Pfingsten, bestimmt nicht nur wegen der Märchenhochzeit in England ❤ , machte das lange Wochenende zu einem Ausflugswochenende par Excellence…wie manch Reisende im Stau feststellen konnten.

Traum in Lila und Pink

Wir müssen uns die fast vergessene Gartenpflege in Erinnerung rufen ❗ Im letzten Jahr haben wir nicht ein Mal den Rasen, oder gar den Garten bewässern müssen. In diesem Jahr sieht es anders aus. Der letzte Regen liegt nun schon zwei Wochen zurück und durch anhaltenden Wind, trocknet doch alles recht schnell aus.

Nicht nur die Blumen freuen sich über das Wasser. Unsere Vögel genießen das Wasser ebenso 😎

Gestern haben wir wieder eine sehr schöne Radtour gemacht. 70 Km in knapp 4 Stunden Fahrzeit 😎

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Die Route

Zuerst sind wir nach Lüneburg gefahren, allerdings ohne uns dort aufzuhalten. Auf schönen Wegen, teilweise durch alten Buchenwald, sind wir stetig, fast unauffällig ansteigend, zum Elbeseitenkanal gefahren. Der vorhandene Gegenwind hat uns auch nicht groß gebremst – wir sind schon gut im Training 😉

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Ursprünglich wollten wir wieder über Brietlingen zurück, aber der stärker werdende Ostwind hat uns auf die geniale Idee gebracht, dem Elbeseitenkanal bis zur Elbe zu folgen, um dann nach Hause gepustet zu werden.

Der Plan hat ja sowas von geklappt! War das eine Sause ❗  Zudem haben wir noch kurz hinter Artlenburg an der Elbe, herrliche Winddrachen bewundern können. Vor diesem blauen Himmel einfach nur schön. Wieder eine lohnenswerte Fahrradtour.

 

😎

Summertime

Jedenfalls fühlt es sich so an. Die vergangenen Tage in die richtige Reihenfolge zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Am Dienstag hatten wir nicht nur lieben Besuch am Abend, sondern auch eine unglaubliche Entenfamilie zu beobachten. 14 frisch geschlüpfte Küken, die mit ihrer Mama von unserem Rhododendron den Weg zum Wasser suchten und schließlich auch fanden.

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Großfamilie

Der Vatertag startete eigentlich gut, aber wurde zum Abend hin für manche ,Winsener  Ortsteile zu einem großen Problem. Das angekündigte Gewitter kam ziemlich pünktlich, ist aber auch sehr viel länger geblieben. Wir sind gerade noch trocken zu Hause angekommen und haben das Gewitter unter Dach, aber draußen auf der Terrasse erlebt. Schöner Landregen mit anhaltendem Gewittergrollen. Sehr angenehm, wenn man einen trockenen Sitzplatz hat. Eine Stunde, oder zwei? Das Bemerkenswerteste bei uns war eigentlich der gelbe Fluss! Soviel Blütenstaub auf dem Wasser habe ich noch nicht gesehen. In wenigen Kilometern Entfernung waren es dann plötzlich überflutete Straßenzüge, voll gelaufene Keller oder Einsturz gefährdete Häuser. 😯

Dank Klimawandel machen wir unsere Radtouren neuerdings auch immer vom Wind abhängig und somit sind wir Sonntag nach Hamburg zum Hafengeburtstag geradelt um vor der Elbphilharmonie „Concerts on the Screen“ zu erleben. Eine tolle Idee. Gewesene Konzerte auf einer großen Leinwand zu zeigen…auch das Hörerlebnis  war nicht zu verachten. Georg Gershwin, wie passend. Wirklich schön. Sommerliche Temperaturen, tolle friedliche Atmosphäre und sehr schöne Musik. Genau das Richtige um nach 32 km und vor weiteren 35 Kilometern zu entspannen.

Die Rückfahrt war etwas anstrengender, da der Wind uns leider entgegenkam, aber in zumutbarer Stärke.  Zuhause haben wir unser kleines Blumen Paradies nach Herzen mit gutem Essen genossen 🙂

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Zum guten Schluss noch der Tourverlauf 😎

Steiniger Weg

…oder Steine im Weg.

Die etwas kühleren Tage Anfang letzter Woche haben wir sehr gut genutzt, wenn auch mit sehr mühsamer Arbeit. Allerdings, das Ergebnis ist die Mühe wert. Schon einige Jahre haben wir die kraftraubende Arbeit vor uns her geschoben. Nun haben unsere Nachbarn vorgelegt, da konnten wir dann nicht mehr kneifen. 💪

An der Garagen Auffahrt haben wir uns auch versucht, aber die Platten sind mit ca. 10 cm doppelt so dick wie die Terrassen Platten. Von normal starker Menschenhand nicht zu heben…und ich hab es auch nicht geschafft 😉 Was blieb uns übrig? Uwe hat die Platten mit der Spitzhacke gelupft, und ich habe Sand drunter gestopft. Mit dem Ergebnis sind wir ganz zufrieden. Wann wir den Belastungstest mit dem Auto probieren, haben noch nicht festgelegt 😲

Nach dieser mühseligen Arbeitswoche hatten wir uns die Radtour redlich verdient.  Gegen den Wind hin, das bedeutete Richtung Osten fahren. Da bot sich Lauenburg doch förmlich an. Genau genommen nur bis zum gegenüberliegenden Hohnstorf. Zunächst sind wir grob in Richtung Geesthacht gefahren und dann Elbaufwärts Richtung Elbeseitenkanal. Eine Aus – und Einfahrt von Schiffen in den Kanal haben wir auch erwischt.

Landschaftlich bietet die Tour jede Menge Abwechslung fürs Auge 👀…und auch fürs Ohr👂. Das Vogelkonzert ist vielerorts ein wahre Freude. Nachtigall, Goldammer und der Kuckuck sorgen für die richtige Musik. Amsel, Drossel, Fink und Star sind natürlich auch nicht zu verachten.

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Lauenburg selbst ist zwar hübsch anzusehen, aber mit Kopfsteinpflaster und Mücken reichlich bedacht, so dass wir unsere Mittagspause nach 30 Kilometern in Hohnstorf verbrachten…mit sehr schönem Blick auf Lauenburg.

Den Rückweg…mit Rückenwind…haben wir der Abwechslung zuliebe anders gestaltet. Zurück zum Elbeseitenkanal, dem folgend bis zum Bennerstedter Forst und dann Richtung Brietlingen. Ein kurzes Stück an der Straße, bevor wir dann wieder in die Natur eintauchen konnten.

St. Dionys, der Neetze Kanal und schließlich noch die Ilmenau waren unsere Wegepunkte bevor wir glücklich, zufrieden und dann auch wieder hungrig zu Hause landeten 😎

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Die Tour im Überblick, 65 Kilometer insgesamt

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Neue Wege

Die Gunst der Stunde muss man einfach nutzen. Mit Argusaugen haben wir die ständigen Änderungen der Wettervorhersage beobachtet. Für eine größere Tour haben wir uns den einzig weniger windigen Tag, bzw. den mit der richtigen Windrichtung ausgesucht. Die Sonnenstunden waren nicht sonderlich hoch, aber eine sehr niedrige Regenwahrscheinlichkeit. Also sind wir mit dem Zug und unseren Räder nach Tostedt gefahren. Uwe hat eine Route für den Garmin ausgearbeitet, die sich als sehr schön, manchmal wildromantisch und holperig herausgestellt hat. Dem Esteradweg folgend bis zur Elbe radeln, dann mit der Fähre von Finkenwerder nach Hamburg zu den Landungsbrücken übersetzten und von dort wieder nach Hause!

Von Tostedt startend, ging es über liebliche Dörfer, durch Wälder, vorbei an Seen, und auch an der Este entlang bis Buxtehude.  Die Rapsfelder fangen an zu blühen. Nicht mehr lang und die Landschaft wird ein gelber Flickenteppich.

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In Buxtehude erwarte uns eine schöne, fast schon bizarre Überraschung. Dort war Steampunk Festival. Super ❗ was ist das bitte schön ❓

So nach und nach kamen wir dahinter. Nachdem wir seltsam gekleidete Leute, die sich fröhlich zur Schau stellten, und sehr gepflegte alte Lokomobile, die auf der Straße fahren können, endeckten. Marktstände, die teils merkwürdige Mode verkauften, die aber in den merkwürdig gekleideten Leuten viele Abnehmer fand. Im Steampunk werden moderne und futuristische Techniken, mit Materialien des Viktorianischen Zeitalters verbunden 😳

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Nach einer guten Stärkung haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, zumal von hinten bedrohlich dunkle Wolken aufzogen. Der weitere Weg führte fast direkt an der nun  schiffbaren Este in Richtung Elbe entlang. Malerische Dörfer (Königreich), die sich zur Obstblüte wunderschön präsentieren.

Ein Stück des Weges führte uns durch das Naturschutzgebiet Süderelbe, mit sehr naturnahen Wegen. Teils matschig, teils holperig, aber fern vom Autoverkehr. Finkenwerder war nach 56 Kilometern erreicht…und wir waren gar nicht müde 😎

Schon von weitem konnten wir das große Kreuzfahrtschiff der MSC Reederei ausmachen. Da ist doch wer Bekanntes an Bord! Noch schnell liebe Grüße geschickt und einen schönen Urlaub gewünscht. 🙂 Mit dem Schiff haben wir auch mal eine tolle Reise von Hamburg nach Venedig gemacht.

Nach weiteren 30 schönen Kilometern durch Hamburg und besonders durch die Vier und Marschlande, haben wir dann unseren kleinen Hafen erreicht. Zollenspieker. Dort haben wir mit der Fähre nach Hoopte übergesetzt und nach weiteren 5 Kilometern waren wir zu Hause 🙂

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Zollenspieker

91 Tageskilometer insgesamt. Kein Tropfen Regen…auch keinen Sonnenbrand. Wir sind rundherum zufrieden. Ein toller Tag, eine tolle Tour mit vielen neuen Eindrücken, eine Wissenslücke geschlossen und Uwe kann wieder Radeln wie immer!

Naschkater

Die Gartenarbeit ist oftmals mühsam, aber es gibt auch so etwas wie Live Kino. Als wir uns auf der Terrasse mit einem leckeren Kaffee für die Arbeit motivierten, kam das Eichhörnchen. Eigentlich zielstrebig zum Nusssack, bis der kleine Kerl uns bemerkte. Kurzentschlossen hat er auf der Felsenbirne zwischengeparkt…und dort die Sonne genossen, aber uns auch weiterhin mit Argusaugen beobachtet.

Nach ca. 15 Minuten ist es ihm zu langweilig geworden. Mit einem herrlichen Fotomotiv hat er sich für das Erste aus dem Staub gemacht 🙂

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Schön anzusehen

…und wir sind dann auch zum arbeiten gekommen. 2 Stunden und viel Unkraut später zogen immer bedrohlicher werdende Wolken auf…der Donner ließ auch nicht lange auf sich warten. Wir packten alles zusammen, inclusive der gemütlichen, aber wenig genutzten Sitzgelegenheiten. Kaum war allen in Sicherheit da fing es auch schon an zu regnen. Erst normal, dann immer stärker…und lauter🌩️ 30 Minuten später war der Spuk vorbei. Das niedliche Eichhörnchen scheint zu wissen, dass Menschen nicht wirklich gerne bei feuchtem Wetter auf der Terrasse sitzen…es tauchte mit den letzten Regentropfen wieder auf und eilte zielstrebig zum Objekt der Begierde!

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Die Fotos geben leider nicht wider, mit wieviel Anlaufschwierigkeiten das Erreichen des Zieles verbunden war. Der kleine Kerl rannte und sprang aufgeregt über Pergola, Rolladenkasten, Rosengitter hin und her. Frei nach dem Motto: „Wie habe ich das noch gestern gemacht?“ Denn geschafft hat er es schon einige Male. Gut Ding will Weile haben…auf jeden Fall hat er es geschafft. Im letzten Jahr hatten wir ähnliches beobachtet, da war der Kleine noch erfolglos!