Edinburgh

Den Hamburger Flughafen hatten wir gestern morgen gut gelaunt um 9:30 Uhr erreicht. Die Abflugzeit 11:15 Uhr stimmte auch fast mit der Realität überein. In Brüssel tat sich aber ein großes Loch auf. Die knapp drei Stunden bis zum Weiterflug um 15:30 Uhr wollten nicht vorbeigehen. Eine zusätzliche Verspätung ließ noch richtig Freude aufkommen. Da wir aber bei Ankunft in Edinburgh die Uhren eine Stunde zurück drehen konnten, waren wir fast versöhnt 😉

Der Empfang in Edinburgh war sehr stürmisch, aber überraschend trocken. Unser Hotel, das altehrwürdige, zwar in die Jahre gekommene, aber liebenswert britische, „Old Waverley“ befindet sich mitten in der Altstadt, mit Blick auf Edinburgh Castle 😎

Da noch nicht alle Beteiligten eingetroffen waren, und uns der Sinn nach etwas Bewegung stand, sind wir zum Nelson Monument, welches erhöht liegt, und somit einen wunderbaren Rundumblick bietet.

Der Wind hatte stellenweise schon bewegende Kräfte. Auf das Monument wollte ich lieber nicht. Für Höhen Angst muss ich nicht noch bezahlen 😉 Uns hat der erste Eindruck sehr gut gefallen.

Der Abend fand in gemütlicher und lustiger Runde in einem Seafood Restaurant in der Nähe statt.

Nach dem Essen haben wir nebenan noch einen Schlürf Schluck getrunken und sind später angenehm müde ins Bett gefallen 😴

Es geht schon wieder los

…oder Edinburgh 🙂

Ein Wochenende in Edinburgh zu verbringen, wollte ich ja schon immer mal. Zu dieser Reise sind wir sehr überraschend gekommen. Frei nach dem Motto, des einen Pech, des anderen Glück. Was für Heiko, dem ein wichtiger Termin ( in Meschede ❗ ) im neuen Job dazwischen kam, sehr ärgerlich war, ist für uns ein Glücksfall…und eine Art Überraschungsurlaub. Obwohl wir uns ja nicht beklagen können. Die letzten Wochen waren eigentlich schon Urlaub genug 😎

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Köfferchen

Eine besondere Herausforderung, zumindest für mich, sind ja die Gepäck Modalitäten. Auf dem Hinflug ein Gepäckstück á 23 Kilo, ein Bordkoffer bis maximal 8 Kilo und eine Handtasche. Beim Rückflug reduziert sich alles auf einen kleinen Koffer (56X45X25cm) ohne Gewichtsbeschränkung. (Wo ist Harry Potter 🧙‍♂️, wenn man ihn braucht?) Man muss das Köfferchen nur ohne Hilfe ins Gepäckfach befördern. 🤔 Nur gut, dass ich seit über einem Jahr regelmäßig in der Muckibude aufschlage 🏋️‍♀️. In jedem Fall, sind die Shopping Möglichkeiten sehr eingeschränkt 😭 …allerdings findet das Ganze eh unter dem Motto Kultur statt, also beschwer ich mich überhaupt gar nicht, sondern freue mich 🙂  und bin sehr gespannt, wie Edinburgh sich präsentiert!

 

 

 

Ruhetag

Das gestrige Rennen nach Hause hat uns allen viel Spaß gemacht, und kam uns gar nicht so anstrengend vor, wie die Kilometerzahl es vermuten lässt. Der Start, wie immer nach einem guten Frühstück…

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Frühstück in Wischhafen

…war noch etwas holperig und vor allem windig, mit starken Böen. Einen Regenschauer konnten wir wie abgepasst in einer Bushaltestelle aussitzen 😎

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Regenpause

Da war es schon mühsam Stade zu erreichen. Dort hatten wir ein kurzes Treffen mit Gerda und Fred 🙂 Wie schön die beiden wiederzusehen und es gab so viel zu erzählen. Eine Kleinigkeit zum Mittagessen musste natürlich auch sein.

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Mittagessen

Torben war es schließlich, dem auffiel, dass wir Zeit verschwenden würden. Na ja, aus seiner Sicht bestimmt 😉  ,aber wir haben es eingesehen und sind wieder gen Elbe geradelt. Das große Obst Anbaugebiet auf der rechten Seite, und die Elbe links in Sichtweite…

 

Wir waren nun auch sehr zufrieden, dass wir vor dem Deich direkt an der Elbe radeln konnten. So hatten wir uns den ganzen Weg vorgestellt.

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Der Weg direkt am Wasser

Uns wurde nach kurzer Zeit allerdings sehr schnell klar, warum die Radwege oftmals hinterm Deich verlaufen.

Für ein kurzes Stück, sind wir tatsächlich in der Elbe gefahren. Die Schuhe, und somit die Füße wurden richtig nass. Wassertreten wollten wir nicht, also sind wir den Deich hinauf geflüchtet und im Trockenen weiter über Cranz, mit der großen Klappbrücke am Estesperrwerk

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Estesperrwerk

…bis zur Fährstation Finkenwerder, wo wir gerade noch rechtzeitig ankamen um einen kleinen Schauer abzubekommen, während wir auf die nächste Fähre warteten.

 

 

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An den Landungsbrücken gab es kein Halten mehr…ab nach Winsen! Torben war noch richtig frisch. Als wir die Stadt hinter uns gelassen haben, hat er nochmal richtig Gas gegeben!

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Eine Übersicht der letzten 20 km, wobei von Kilometer 14 bis 16 die Fährfahrt war. Hut ab vor dieser Leistung 👍. Glücklich und sehr zufrieden sind wir gegen 19:30 Uhr zuhause angekommen. 331 Kilometer und eine Gesamtfahrzeit von 20:03 Stunden liegen hinter uns.

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Heute gönnen wir uns den verdienten Ruhetag. Es ist Abhängen angesagt.

😎

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Königsetappe

 

 

Gegen den Wind

Der Start heute Morgen in Cuxhaven – Altenbruch hatte schon etwas von „Routine“. Gut gefrühstückt, und mit ordentlichem Getränke Vorrat sind wir Elbe aufwärts gestartet. Torben hatte als Ziel eigentlich Stade gesetzt, aber der Wind hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Schön war es aber trotzdem👍

Heute konnten wir auch etwas mehr Wasser sehen…teilweise jedenfalls. Was die schönen Fotos nicht wiedergeben, ist der ständige Gegenwind. Torben träumte immer noch von dem gestrigen Rückenwind.

Unser Weg führte uns über das Oste Sperrwerk, das ggf. die Oste von der Elbe trennt.

Anschließend sind wir durch die Wüste gefahren…Wüste mit viel Gegenwind, so hat Torben sich ausgedrückt. Na ja, Unrecht hat er nicht. Naturwildvogelschutzgebiet mit intensiver Landschaft. Total öde und viel große Landwirtschafts Maschinerie. Einziger Lichblick war das Containerschiff das auf dem Deich fuhr 😉

Gegen den Wind und mit einigen Pausen hatten wir Freiburg am frühen Nachmittag erreicht. Genau die richtige Zeit für eine Energie Portion 😎.

Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir den Regen dort ausgesessen hatten.

Dem war nicht so. Es tröpfelte, wir machten eine extra Pause unter einem Baum, fuhren los als es fast aufhörte…um kurze Zeit später die Regensachen anzuziehen…für fünf Minuten. In Wischhafen haben wir für heute Quartier genommen…die Sonne ☀ schien schon wieder. Frisch geduscht sind wir zum Essen gegangen (unser Hotel hatte heute Ruhetag).

Ein Blick auf das Regenradar hat uns dazu gebracht auch bei gutem Wetter Regenschirme mitzunehmen…

Leichte Weltuntergangs Stimmung. Innerhalb von wenigen Minuten hat der Himmel alles gegeben! 💦🌩️💨⛈️🌩️

Torben möchte gerne morgen bis Winsen radeln…er träumt den Rückenwind Traum…allerdings sind 96 Kilometer doch recht happig! Die Jugend ist soooo stürmisch 😉🙄

The Race is on

Uwe hat die Nacht im Hochbett gut überstanden…etwas warm, aber sonst ok…

Sehr ungewohnt, wir sind heute ohne Schatten gestartet. Es war bewölkt und hat sogar kurz geregnet. Yeah💦

Die Tropfen haben uns nur sehr kurz ausgebremst. Umwegig sind wir wieder an den Weser Radweg gekommen…ein Überseehafen liegt direkt im Weg…über Stock und Stein, rechts, mal links…vorbei an der

…und nach der siebten Windung hatten wir endlich wieder den Radweg nach Cuxhaven am Wickel…um 800 Meter später zu erfahren, dass wir eine Umleitung fahren müssen…wegen einer Deichvollsperrung

Der Umweg hat uns zumindest eine Bäckerei eingebracht, wo wir uns bevorraten konnten.

Am Deich mit Rückenwind zu heizen hat Torben super gefallen. 32 h/km war sein Tempo.

Die angenehmen Temperaturen haben uns viel besser gefallen. „Nur“ 25 Grad kommen einem schon fast kühl vor. Das Wasser haben wir nur aus der Ferne gesehen…

Cuxhaven haben wir gegen Mittag erreicht…und mit uns auch die Sonne und der Wind…leider Gegenwind.

Auf einen Panoramaradweg hatten wir einen tollen Blick auf die Nordsee zwischen Weser und Elbe.

In Cuxhaven hatte die Touristen Information Mittagspause. Nach ca. 10 telefonischen Absagen von diversen Hotels, wurde uns klar, dass wir etwas außerhalb suchen mussten…und schließlich fündig wurden…in Cuxhaven Altenbruch…und Elbe aufwärts! Telefonisch reserviert, konnten wir entspannt noch einen Eiskaffe schlürfen…während plötzlich unsere Räder gewaschen wurden.

OK…Torben hatte nur normales Eis!

Der Rest des Tages verlief lustig und 😋 lecker

Vorher

Nachher 👍

Galgenhumor😎

Das wars für heute, liebe Leute 😘

Durch die Hitze nach Bremerhaven

Nach einer eher warmen, und bei mir eher unruhigen Nacht, haben wir uns beim Frühstück gestärkt…Torben hat sogar ein halbes Brötchen gegessen 😊 9:30 Uhr Start für die nächste Etappe…die Hitze Etappe! Puh, es war morgens schon so warm.

Selbst im Hafen von Brake, 10 Kilometer weiter, war kein kühles Lüftchen zu finden…aber wenigstens eiskaltes Mineralwasser😎

Der Radweg führte heute wieder meist hinterm Deich längs…bewacht von Schafen, die auch ein kühles Plätzchen suchten.

Fast schmelzend, also ich, die Jungs waren cool, haben wir hinter Nordenham, in Blexen, die Fähre nach Bremerhaven erreicht. Etwas größer, etwas schneller, aber sonst wie die Heimatfähre in Hoopte😊

In der Touristen Information haben wir festgestellt, daß Bremerhaven ausgebucht ist…bis auf wenige Zimmer in einer Jugendherberge…in der wir jetzt übernachten. Öfter mal was Neues🙄

Da es noch früher Nachmittag war, sind wir noch zum Klimahaus gefahren. Ein tolles Erlebnis! Auf einem Längengrad wird man auf spannende und sehr interessante Weise einmal um die Erde durch alle Klimazonen geführt.

Ich muss wohl nicht groß erklären warum es uns in der Antarktis am besten gefallen hat😎

Es gab viele tolle Momente…

Wir waren absolut begeistert und am Ende total geschafft…nur gut, dass ein italienisches Restaurant fast im selben Gebäude war…und wir uns gut erholen konnten.

Das wars für heute…müde bin ich, geh zur Ruh…💤💤💤

Es geht los

Endlich geht es los. Torben hat ungeduldig unsern Friseur Termin abgewartet. Fahrrad Taschen, Getränke Vorrat…reichlich…alles wurde gut verstaut. 👍

Es hat nur geringfügig gestört, dass wir zuerst noch mit dem Zug nach Bremen fahren mussten.

Die Gelegenheit wurde schon mal genutzt um sich zu stärken.

Die Bremer Stadtmusikanten haben wir natürlich besucht.

Den Weg aus der Stadt raus zur Weser haben wir dank Uwe und seinem Garmin sehr schnell gefunden. Mehr oder weniger dem Fluss folgend, durch kleine Fischerorte, leider ohne Eisladen und leider oft hinter dem Deich, aber auf guten Radwegen, haben wir am Ende noch fast 44 Kilometer geschafft. 👍

Natürlich haben wir die nötigen Pausen eingehalten…viel getrunken und abends sehr gut gegessen.

Das haben wir uns aber auch verdient. Mal sehen wohin uns der Weg morgen bringt.

Gute Leistung, oder😎

Wir konnten mit Torben mithalten👌

Fliegender Wechsel

Haben wir gestern Magdalena unter chaotischen Umständen zum Hamburger Hauptbahnhof gebracht, wo gefühlt 300 000 Tausend Menschen zum Christopher Street Day durch strömten. Als besonderer Clou stellte sich der Umstand heraus, dass die S-Bahn von Harburg wegen Bauarbeiten ausgefallen war und die Regional Züge nicht nur voll waren, sondern übervoll . 😦

Dagegen waren heute alle Zugfahrten angenehm, und fast pünktlich. Treffpunkt in Hannover Gleis 3. Nach ca. 10 Sekunden hatten wir uns gefunden. Nach einem kleinen Imbiss ist Torben mit gemischten Gefühlen, aber freiwillig mit uns zurück nach Winsen gefahren.

Torben Retter

Schon ganz gut drauf

 Ein Eis passt immer.

Torben in der Schaukel

Lecker Vanilleeis

Uwe, mittlerweile sehr gut bewandert im Fahrrad anpassen, hat mit Torben dann das passende Fahrrad aus dem Fuhrpark ausgesucht und entsprechend eingestellt. Torben fährt mit meinem neuen Fahrrad, und ich nehme das alte, neu gemachte Rad. Nach einer guten Stunde, und einigen Sonderwünschen 🙂 die prompt erfüllt wurden, war es geschafft. Ein kleines Abendessen und viel wichtiger eine Probefahrt, und für Torben, zum Test mit Gepäck!

Die knapp 3 Kilometer lange Probefahrt hatte für Torben noch den besonderen Clou, als der Tacho auf 6666 Kilometer umsprang!

Torben_Tacho

😎

Wir sind alle mächtig gespannt, was auf uns zukommt und wie alles klappt! Wir freuen uns 🙂

 

Ruhetag

…oder, Powershoppen🤗

Neben dem Radfahren gab es natürlich auch anderes Wichtige zu erledigen. Einkaufen z.B. 😊

Etwas Zeit in klimatisierten Räumen zu verbringen, kann bei 32 Grad Grad doch nicht verkehrt sein. Hier ein Paar Schuhe, dort einen Kaffee schlürfen, und hier und dort durch den „Sale“ zu stöbern.

…ein schönes Café am Wegesrand😉

Nach weiteren kleinen Erfrischungen, und durchaus sehr zufrieden mit der Ausbeute, haben wir uns noch im Block House verwöhnen lassen.

😎