Stockholm

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Für wenige Tage, und um die letzte Gelegenheit zu nutzen, machen wir einen Kurzurlaub in Stockholm und sind zu Gast bei Antje, Daniel und Rebecca…ARD

Das Wetter in der Heimat ist nicht gerade einladend gewesen .

Airport

Hamburg Airport mit Startbahnerneuerungsarbeiten.

Mit 75 Minuten ist der Flug recht kurzweilig und unaufgeregt gewesen.

 

 

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Die Ankunft in Stockholm, ein prächtiger Vollmond hat uns auch begrüßt. Die Pläne für den ersten Tag sind gemacht. Das Wetter ist vielversprechend….auf geht’s 🙂

 

Das lange Warten hat ein Ende

Die Eröffnungsfeier habe wir ja per TV genossen…ein großartiges Spektakel mit breiter musikalischer Palette, die wohl etwas überambitioniert ausgefallen war. Schnee von gestern.

Nun endlich konnten wir die lange Rolltreppe als offizieller Konzertbesucher hochfahren…und auf den Einlass warten.

Nach nur kurzer Verzögerung sind wir mit leichter Ehrfurcht, aber in froher Erwartung die große geschwungene Treppe hinauf gegangen. Schlicht und edel gehalten, wie die gesamte Elbphili!

Die großartigen Eindrücke hier wiederzugeben ist gar nicht so einfach. Teilweise kommt man sich vor wie in einem Traum und möchte sich kneifen. Allein die Optik und Atmosphäre des großen Saales ist unglaublich. Man weiß gar nicht wo man zuerst hinschauen soll.

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Noch die ersten Eindrücke verarbeitend, haben wir versucht, uns auf die Einführung  – was will der Künstler uns sagen – zu konzentrieren. Das war nicht einfach. Die Augen schweifen unweigerlich umher.

Das Konzert der Wiener Philharmoniker unter Ingo Metzmacher war einfach grandios. Zwar für unseren Geschmack eine eher gewöhnungsbedürftige Musikauswahl, aber spannend  und sehr brillant präsentiert. Die Akkustik ist wirklich genial…leider auch bei Nebengeräuschen: Husten und sogar Handy klingeln kommen gut rüber.

applaus

Blick von unseren Plätzen

Die allgemeine Begeisterung drückte sich am Ende der Vorstellung deutlich im Applaus aus.  Minutenlang, und schließlich sogar Standing Ovations. Gar nicht die zurückhaltenden Hanseaten…

Der Hausherr war auch zugegen 🙂

  1. Bürgermeister von Hamburg:

Olaf Scholz mit seiner Frau

 

Und…Abgang

Und er nadelt doch

Nachdem wir unsere schöne Weihnachtswelt in dieser Saison sehr lange und sehr ausgiebig genossen haben, kommt aber trotzdem unweigerlich der Tag des abbauens. Es ist immer wieder erschreckend festzustellen wie unterschiedlich der Zeitaufwand ist.

Wer findet Angie?

Für den Aufbau haben wir 4 Tage gebraucht; einen Tag für den Weihnachtsbaum und sonstige Dekorationen und 3 Tage für Uwe´s Miniatur Maschen. Der Abbau war an einem Tag erledigt.

Weihnachten passt in 5 Kisten, plus 2 größere für den Baum. Die Eisenbahn ist da schon sehr viel umfangreicher.

wp_20170114_10_19_45_prowp_20170114_10_19_54_proWir haben nicht gezählt wie oft wir die Leiter rauf und runter sind, aber heute wäre das Fitness Studio überflüssig gewesen.

Festzuhalten sei noch…

…er nadelt doch! 😎

UND

…der Winter kommt!

Alle Jahre wieder

Ein leicht umgestaltetes Wohnzimmer bringt neue Herausforderungen für die Baumeister. Den Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken ist zwar bedingt durch die Lagerhaltung (Dachboden), ein bisschen mühsam, aber innerhalb von einem Tag zu schaffen.

Die weitaus größere Herausforderung jedoch hat Uwe zu bewältigen…er hat zum einen sehr viel mehr Kisten vom Dachboden zu holen 🙂

…und zum anderen neue Möbel beim Aufbau zu berücksichtigen. Einfach kann jeder! Da wird halt das Sideboard zur Tunnelstrecke umfunktioniert.

Nach drei Tagen Aufbau und diversen Probeläufen war es endlich soweit! „D´r Zoch kütt“…aber nur für kurze Zeit. Ein Kurzschluß legte die komplette Anlage lahm. Die mühsame, Stück für Stück Fehlersuche hätte Uwe sich sparen können. Logisch, dass der Übeltäter in der hintersten Ecke unter dem Sideboard in Form einer Schiene gefunden wurde. Mit Besenstiel, viel Fingerspitzengefühl und GEDULD hat Uwe aber alles gut geschafft.

Unser ALDI ist der Beste!

Unsere Angie natürlich auch 🙂

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Elbphilharmonie

Damals, Aufnahmen aus dem Jahre 2012, wobei die Eröffnung 2010 stattfinden sollte.

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Wir wollen ja nicht kleinlich sein. Nach langer Vorfreude haben wir nun endlich die Plazza der Elbphili besichtigt. Wow! Das Warten hat sich gelohnt.

Das neue Wahrzeichen von Hamburg. Nicht zuviel versprochen. Die Aussichten sind einfach herrlich; besonders wenn das Wetter mitspielt.

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Die Eröffnung des Konzerthauses findet am 11.1.2017 statt…ich habe keine Ahnung wann endlich die Tickets verschickt werden! Wir haben jedenfalls noch keine bekommen. Ob die uns etwa vergessen haben?????

wp_20161123_16_01_41_proelbphili_Naja, nicht so schlimm. Am 23.01.2017 können wir eh die Treppe zum großen Saal hinaufgehen! JAPADAPADU 🙂

Wetter

Über das Wetter kann man bekanntlich ständig und alle Tage reden. Die letzten Tage haben nun eine ordentliche Bandbreite an den Tag gelegt. Vor dem geistigen Auge hat man noch so schöne Urlaubserinnerungen zum greifen nah…

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Sechelt – Sunshine Coast

Die Realität ist aber nicht weit. Der heimische Garten bietet ja zu jeder Jahreszeit schöne Motive.

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Dann wacht man auf – und schwups – plötzlich ist alles weiß! Es schneit! Es klingt mir noch in den Ohren – „die Schneefallgrenze sinkt auf unter 400 Meter!“ Bin ich doch wieder reingefallen; dachte ich doch, 400 Meter? Kein Problem Winsen liegt tiefer…! Keiner hat aber gesagt auf wieviel unter 400 Meter…!

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Radfahren fiel mangels Schneeketten aus…obwohl wir diesen guten Rat nicht nur einmal bekamen. Autofahren wollten wir nicht; ok, konnten wir auch gar nicht. Die neuen Reifen bekommen wir erst nächste Woche, und mit alten Sommer Reifen fahren? Lieber nicht.

…aber unser Fuhrpark ist ja noch nicht am Ende 🙂

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Enorm praktisch so ein Trolly…und geräumig 😎

Nachlese

…auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person,

die morgendliche Frühstückslektüre.

Bekanntlich sind wir zuhause und versuchen uns wieder an das „normale“ Leben zu gewöhnen. Es hat durchaus Vorteile nach dem Frühstück nicht immer gleich alles sicher verstauen zu müssen; man kann wieder etwas rumstehen lassen. Sei es nur eine Tasse. Macht man das im Wohnmobil und fährt los, kann man gleich ganz viele Teile entsorgen. Ein Weinglas hat in Levis Selbstmord begangen! War es nun ein Schlagloch, oder ein großer Stein? Egal, es waren viele Scherben. Wir haben dann einfach den Wein aus Wassergläsern getrunken, was unter diesen Umständen durchaus akzeptabel war.

Da ich noch eine Tankrechnung gefunden habe, ist der amtliche Benzinverbrauch für 7154 Kilometer nun auf 2045 Liter angestiegen…28,6 l/100km 😦

Wir haben uns jetzt wieder dem Fahrrad zugewandt! Kleine Kontrollfahrt; ist die Elbe noch da? Ja, schön wie immer. Einige Gänse auch; keine Migranten, also keine Kanada Gänse, sondern Graugänse.

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Die kleinen Punkte am Ufer sind Gänse

Die weitere Erfahrung: Uwe kommt auch ohne Tempomat klar, zumindest auf dem Fahrrad 🙂

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Die erste kleine Runde liegt hinter uns.

23 Kilometer! Benzin Verbrauch –  NULL!

Kalorien Verbrauch – JA!

Das sehr verwöhnte Hinterteil muss am Besten langsam wieder an härtere Sitzmöbel gewöhnt werden. Die Beine haben sich über die Bewegung gefreut. Dienstag wollen wir nach Hamburg fahren um die Karten für das Weihnachtsoratorium abzuholen…das sind dann schon hin und zurück mindestens 70 Kilometer, ohne ungewollte Umwege 🙂

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Happy People

Einer geht noch

Nun hat uns das normale Leben wieder. Wie schnell das nur geht. Eben noch in Halifax aufgewacht…na gut. Das ist jetzt ziemlich genau 30 Stunden her. Der Flug war „relativ“ angenehm; wie es halt für Condor so üblich ist. Außergewöhnlich war hingegen der Cognac auf Kosten des Hauses. Sehr pünklich haben wir nach sechs Stunden Flugzeit den Frankfurter Flughafen erreicht.

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Sonnenaufgang in Frankfurt

Die endlos langen Wege auf diesem großen Flughafen lassen zwei Stunden Umsteigezeit in null koma nix schmelzen…besonders wenn man nochmal durch die Siecherheits Schleuse muss. Puh, ich hatte mich so gut vorbereitet, und doch ging es wieder schief. Vor vier Jahren wollte der Zoll meine Fotoausrüstung beschlagnahmen. Also habe ich für den selbigen Fall Rechnungen kopiert.

Natürlich hat sich niemand für diesen Posten interessiert. Diesmal hatte mich die Bundespolizei am Wickel. Klingt eigentlich nicht gefährlich, wenn man sich für einen braven Bürger hält. Stehen dann aber zwei mit Maschienenpistolen bewaffnete Männer gegenüber, weil mein Fotorucksack Sprengstoff verdächtige Spuren aufwies, wird einem schon etwas anders.

Ein Sicherheitsbeamter hat so ziemlich alles unter den Augen der Polizisten aus dem Rucksack herrausgenommen und untersucht, Kameras, Ladegeräte, Akkus, Kaugummi, Tempos, das Smartphone wurde begutachtet…und fast nichts Verdächtiges gefunden. Die letzte Seitentasche! Der Sicherheitsbeamte war dann aber plötzlich sehr irritiert: „Steine!?“ entfuhr ihm verblüfft.

Meine Geschichte über die „Inuckshuk“ hat ihn und die Bundespolizisten dann aber doch nicht interessiert. Ich durfte alles wieder einpacken und mit Uwe – dessen Bordcase zwar auch gründlich auf Sprengstoff getestet wurde, aber längst mit grünem Licht genemigt wurde – weiterhetzen. Kleiner Schreck in der Morgenstunde der uns wieder munter gemacht hat.

Nun sind wir aber mit unseren Schätzen wieder gut zu Hause angekommen.

Halifax International Airport

…noch 8 Stunden bis zum Abflug!

Die letzte Nacht in unserer Rennschnecke ist nun auch Geschichte. Nach einem (fast) gemütlichen Frühstück, wurden die letzten Sachen verstaut…wohin z.B. mit den neuen Kaffeetassen? Die weise, aber sinnlose Erkenntnis, dass 5 Rollen Press and Seal mehr Platz wegnehmen als 3 Flaschen Schokolikör. Treibholz ist Gott sei Dank nicht so sperrig, passt in die kleinste Lücke 🙂

Einen Inukshuk haben wir auch zusammengesetzt – Steine vom Strand in Sechelt, vom Lake Superior, und von den Flowerpot Rocks -und somit haben wir auch Steine im Gepäck 🙂

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Erstaunlich ist auch der gesamte Benzinverbrauch. Wenn die Buchführung und die Rechenleistung stimmen, so hat unsere Rennschnecke sage und schreibe 1920 l Benzin verbraucht. Wow! In Winsen brauchen wir Jahre dafür!

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Die Fahrt zum Schneckenheim nach Fraserway –  ohne uns zu verfahren!

Die gefahrenen gesamten Kilometer betragen laut Tacho 7154 Kilometer. Bei meiner Buchführung sind mir 48 km abhandengekommen. Wohl irgendwie unter den Tisch gefallen 😦

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Unser Reiseverlauf

Das Abenteuer quer durch Cananda war sagenhaft. So unglaublich viele neue, schöne, atemberaubende Eindrücke. Da war es schon eine tolle Idee diesen Blog zu schreiben. Danke Magdalena. Wer weiß, was sonst alles hinten rausgefallen wäre, wenn jeden Tag so viel Neues vorne reinkommt! Nun ist vieles zum Nachlesen aufgeschrieben, mit entsprechenden Fotos. 80% davon sind von meinem Windows Phone. Die restlichen 3499 (grobe Schätzung) Fotos werden zuhause gesichtet; wenn der Rasen gemäht ist, der Garten auf Vordermann gebracht ist, die Wäsche gewaschen ist, etc.!

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Größenverhältnisse – Canada zu Deutschland

Ganz besonders schön war auch die Zeit mit der Familie in Vancouver. Barbara und Don sind so tolle und herzliche Gastgeber. Vielen lieben Dank! Die Tage in Vancouver und besonders in Sechelt waren außergewöhnlich toll!

Isabel und Greg nach 4 Jahren wiederzusehen, war auch klasse. Bestimmt auch mal in Europa hat Isabel versprochen – nicht vergessen.

Und natürlich auch Walter und Doris…die per Skype quasi mitgefahren sind; wobei Doris zwischendurch mal eben für eine Geburtstagsfeier nach Düsseldorf geflogen ist! Mit 85 Jahren…Andreas nimm Dir mal ein Beispiel daran!

 

 

 

Irrwege in Halifax

Sind wir sonst eigentlich überall relativ gut gelandet, -TomTom (Else) hat uns meist gut geleitet – nur hier in Halifax haben wir uns immer mindestens zweimal pro Tour verfahren…bitte wenden!! Langsam fahren und laut vorlesen, bzw. Meter mit rückwärts zählen, half nicht – wir haben doch einen Umweg gefunden! 😦

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Zu schwer für die Brücke, dürfen wir nicht befahren – haben wir aber  ganz schnell wieder gefunden

Was soll´s. Nun sind wir auf dem letzten Campground unserer Reise angekommen: KOA Halifax West. Liegt schön an einem See, hoffentlich ohne Mücken.

Die Reihenfolge unserer letzten Tage war perfekt. Peggy´s Cove bei strahlender Sonne und heute Halifax leicht bewölkt. Die Rückfahrt war bis zur Stadtgrenze sehr schön.

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Heute Morgen, Binnensee im Naturpark

Dann fingen wir an uns zu verfahren. Wir wollten das Maritime Museum besuchen. Nach zwei Irrwegen kamen wir auch an…und mussten einen Parkplatz für die Rennschnecke finden. Puh, nach längerer Suche hat ein Superstore Parkplatz uns aufgenommen. Von da sind wir dann zu Fuß zum Museum, vorbei an Kreuzfahrtschiffen…und an vielen großen Parkplätzen…Else hatte uns zu direkt zum Museum geleitet, was zudem an einer Einbahnstraße lag. Na ja, muss ja auch nicht alles einfach sein und etwas laufen schadet ja auch nicht.

Im Museum gab es einiges zu betrachten, unter anderem auch von der Titanic; Relikte und Geschichte. Nach Halifax wurden nicht nur die Überlebenden gebracht, sondern auch die gefundenen Toten.

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Halifax ist auch Ankunftsort der Einwanderer Canadas gewesen, die mit Schiffen kamen. Im Hafengebiet sind diverse Hinweise zu finden.

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Einwanderer Denkmal

Die letzten Stunden gehören jetzt dem Chaos. Koffer packen! Aussortieren…oder auch nicht…ich habe ja den halben Strand von Sechelt (Treibholz) im Koffer!

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Von den restlichen Lebensmitteln noch etwas kochen…die letzte Flasche Wein wartet auch noch, und vielleicht noch ein schöner Sonnenuntergang…

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Morgen haben wir noch wenige Kilometer zu Fraserway um die Rennschnecke abzugeben. Mal sehen, was dort noch an Zeit ist; so für letzte Berichte.