Alle Tage Sonntag

 …so kommt uns das jedenfalls vor.

Schon zum Frühstück war der Himmel strahlend blau. Heute stand ein Ausflug über die schöne Halbinselwelt (Sunshinecoast) auf dem Programm.

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Über kurvenreiche und zum Teil steile Straßen sind wir gemütlich zum Francis Point Provincial Park gefahren. Schon vom Auto aus wirkte die Landschaft traumhaft schön. Durch die Bäume konnte man das Wasser glitzern sehen.

Vom Parkplatz aus haben wir einen Spaziergang zur Küste gemacht. Alte und sehr hohe Bäume, Moose in den unterschiedlichsten Grüntönen und großer Farn; beleuchtet von Sonnenstrahlen die ihren Weg zum Waldboden fanden. Fast fühlte es sich an, als wenn man durch ein liebevoll gestaltetes Gemälde laufen würde.

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Wie immer im Leben, der Weg zum schönsten Aussichtspunkt war steil und schwierig, aber die Mühe hat sich gelohnt. Ein grandioser Ausblick bot sich uns dar.

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Halfmoon Bay und Garden Bay waren ursprünglich Fischerdörfer. Die Buchten boten Schutz, wenn das Wetter unruhig wurde. Als Fischer war man schnell im ertragreichen Gewässer. Heute sind dort viele Segler und Hotels zu finden, ohne jedoch den gemütlichen Charakter zu verderben.

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Unser Friesfinder Don hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht. Zufällig gab es ganz in der Nähe noch sehr gute Milkshakes. Yummy!  🙂

Dass wir heute das Paradies wieder verlassen mussten, fiel uns allen schwer. Uwe und ich haben viel, aber längst nicht alles gesehen, aber genug um ganz bestimmt wieder zu kommen

 

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Ein weiterer Tag im Paradies

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Schlechtes Wetter gibt es nicht in Canada; besonders nicht an der Sunshine Coast. Am Morgen war der Himmel für kurze Zeit bewölkt, bevor Sonne und blauer Himmel ihren Einsatz hatten.

Don und Uwe haben eine kleine Bootstour gemacht.

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Laut Uwe ein Bootsabenteuer, aber ein gutes. 😎👌 Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen, oder wieviel Reis braucht ein nasses i-Phone zum trocknen?

Auch sonst gibt es viel zu sehen. Die Tierwelt bietet immer wieder Neues.

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Das Meer saugt einen förmlich an; immer wieder gleiten die Blicke zum Wasser. Ob Vögel, oder Schiffe, einfach nur Wasser; man taucht in diese friedliche Stimmung ein und genießt.

 Nachtrag

 

 Frische, ganz zarte und sehr lecker schmeckende Maiskolben als „kleiner“ Snack zwischendurch. Ich bin mehr und mehr der Meinung, dass es ein Fehler war, die neuen Jeans zu Begin der Reise zu kaufen….zumal nach einem ausgiebigen Abendessen urplötzlich  Pie mit Vanilleeis vor einem steht. Da kann man nicht widerstehen…geht nicht!

 

Sechelt

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Der Weg nach Sechelt

Eine Nacht lang Regen und am Morgen ein lauter Gewitterknall ließ ja nichts Gutes verheißen, ebenso die regnerische Wettervorhersage. Was der Tag uns dann brachte, war einfach klasse.

Ein leckeres Frühstück in der Basted Bakery hat uns genügend Kraft und Ausdauer für den Tag gegeben; naja, nicht für den ganzen Tag.

Ein Besuch im Quiltshop war ein sehr guter Anfang 🙂 yeah! Ortsansässige Künstler bieten für jeden Geschmack tolle große und kleine Kunstwerke.

Dann folgte ein Besuch in einer Fischaufzuchtsanlage mit sehr viel Information über die mühsame Lachs Aufzucht.

Mitten Nirgendwo fand Don nicht ganz zufällig einen Fisch and Chips Imbiss…aber auch für Kleine gab es ein gutes Angebot.

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Dem angekündigten Dauerregen trotzte das Wetter reichlich Sonne ab. Ein Strandspaziergang mußte einfach sein.

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Treibholz läßt der Phantasie freien Lauf.

Der Spaziergang im Old Tree Forest war sehr beeindruckend. Ungefähr seit 100 Jahren sich selbst überlassen, wächst vom Farn, Pilz, Busch und Baum alles unreguliert. An die  Stille…als wenn der Wald alle Geräusche schluckt…musste man sich erst gewöhnen; zuerst fühlte es sich beängstigend an.

Zur Halfmoon Bay war es nicht mehr weit. Malerisch gelegen, mit ebensolchem Sonnenuntergang. Gute Nacht Deutschland.

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Sunshinecoast

Da die Wetteraussichten für Sechelt eindeutig besser waren als für Vancouver, haben wir kurzerhand den kleinen Koffer gepackt und haben Urlaub vom Urlaub gemacht. Allein in Horseshoebay zu stehen und dem Treiben zu zusehen, war schon lohnenswert.

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Mit der Fähre sind wir von Horseshouebay nach Langdale übergesetzt. Ach wie herrlich.

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Eine kleine Minikreuzfahrt…jedenfalls gefühlt.

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Die anschließende Autofahrt längs der Küste mit einem Stop in Gibson stand dem in nichts nach. Einfach nur schön.

Vom Postkartenmotiv zum…

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…kreativen Blumenboothaus.

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Ein gemütlicher Spaziergang brachte uns die easy going Stimmung näher. Ein guter Kaffee kann dann auch nicht schaden…dann ging es weiter zum Sommerhaus.

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Wo uns dramatische Wolkenspiele erwarteten.

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Shoppen

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Das Wetter zeigt sich heute Morgen von der feuchten Seite. Was liegt näher, als auf überdachtem Gelände einkaufen zu gehen :-). Selbst wenn man nichts braucht, es findet sich doch was. Im Auto fanden sich gut gefüllte Einkaufstüten wieder.

Den einen oder anderen Fahrradladen haben wir auch besucht.

Abends fand bei Isabell die Vorgeburtstagsfeier für Doris statt. Ein so schöner und herzlicher Abend…oh, und ein sehr leckerer Abend :-).  Dass Doris in wenigen Tagen 86 werden soll, kann nicht stimmen, so gut sieht sie aus!  Und auf wundersame Weise kam Walter nun doch noch zu seiner Bratwurst.

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…und nun geht´s auf zur Sunshine Coast nach Sechelt.

Wiedersehen

Ein so schöner und liebevoller Empfang den wir gestern erlebt haben. Da fiel es gar nicht schwer durchzuhalten um sich dem Rhytmus hier so schnell wie möglich anzupassen.

Frisch und fröhlich haben wir uns nach einem sehr guten Frühstück auf den Weg zu „Vancouver Specialities“ gemacht. Eine sehr persönliche Betriebsführung die uns sehr gut die vielen Abläufe aufgezeigt hat. So viel Holz zu verarbeiten…

Ein Roboter, der mittels Vacuum Tecknik schwere Bretter bewegen kann…in der Testphase.

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Ein Ausflug in die Anfänge von Britsch Columbia folgte. 40 km südlich von Vancouver am Frazer River liegt Fort Langley, die Geburtsstätte von Britsch Columbia. Als Handelsposten gegründet. Pelz und Fischhandel waren Lebensgrundlage, bis im Jahre 1857 Gold gefunden wurde.

Das Fort zeigt heute interessante Vorführungen. Zimmermann, Schmied, Faßbauer, Lagerhäuser und vieles mehr ist innerhalb der Palisaden zu finden und zu erleben. Man kann sogar Hütten mieten und das Leben von damals ein kleines bisschen nachzuvollziehen.

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Nun lassen wir den Abend ausklingen 🙂

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Equal goes it loose

 

Wir hängen in Warteposition am Flughafen. Boarding ist in 10 Minuten. Flug mit Lufthansa nach Frankfurt. Dort geht es dann weiter mit Condor. Leider fliegt Lufthansa nicht von Halifax zurück und somit fliegen wir mit Condor.

Nun hätte ich Zeit die Unterschiede von Lufthansa und Condor im Einzelnen und sehr gründlich aufzuzählen, aber davon wird es auch nicht besser; nur gut das Uwe neben mir sitzt, mit Fremden kuschel ich nicht so gerne. Die Sitznachbarin zu meiner Linken ist allerdings sehr nett. Gebürtige Schwarzwälderin aus Lahr und jetzt in Canada lebend; und hat uns schon einiges an sehenswerten Gegenden empfohlen.

Mein erstes Nickerchen habe ich hinter mir. Nun verfolge ich mit halbem Auge die Flugroute, was interessanter ist als der TV Kanal. Grönland ist erreicht…ups, schon überflogen.

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Und in null komma nix…quasi schwups sind wir da…

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Es geht los

Nach einem intensiv Studium “ wie erstelle ich einen Blog…und wie findet der sich im Internet wieder“, stelle ich fest, es ist wie im wahren Leben. Da gibt es das Backend (vielleicht Hinterzimmer); also der Platz wo im Verborgenen gewerkelt, gegrübelt und verarbeitet wird. Geflucht wird auch!

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Das Frontend hingegen ist das Vorzeigezimmer. Mal eben so hingemalt. Keine Spuren von Arbeit oder gar Schweiß zu sehen. Eigentlich möchte ich jetzt unter dem Garten Foto  weiterschreiben …und das seit 10 Minuten 😡

…also die ersten 10 Minuten, die zweiten…

Macht alles keine Arbeit und morgen fragt man sich wo das Problem war. Jetzt heißt es erstmal…Gute Nacht Deutschland.

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Zu erledigen

 

Kurz vor der großen Reise ist noch Wichtiges zu erledigen. Zum einen die Kommunalwahl für den Kreisrat. Das wurde auch erfolgreich erledigt, obwohl die in Plakat Größe ausgehändigten Wahlzettel nicht einfach zu bearbeiten waren. Wer sich diesen Unsinn nur ausgedacht hat.

Ebenso dringend zu erledigen ist das Kochen von 10 Kg Pflaumen, um dann nach Stunden sehr viel weniger Kilos an hoffentlich leckerem Pflaumenmus in Gläser zu füllen. Wenn wir wieder kommen gibt es keine Pflaumen mehr. Also ran an die Arbeit.

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Arbeiten muss in der Hauptsache der Herd. Viele, viele Stunden köcheln, möglichst ohne anzubrennen.

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Nach etlichen Stunden köchelns, das sehr leckere Ergebnis. 33 Gläser Pflaumenkraut und ein sehr zufriedener Uwe.

Vorfreude und Ideen

Es ist gar nicht so lange her, da schien es noch ewig und drei Tage bis zu unserem Kanada – Abenteuer zu sein. Ganz plötzlich und unvermutet ist es in knapp 9 Tagen schon soweit…und ich habe noch gar keinen Koffer gepackt.

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Ein kleiner Hinweis und einiges an Gedankenakrobatik hat nun diesen Blog entstehen lassen. Zwar kämpfe ich mich immer noch durch Hilfethemen und Gebrauchsanweisungen und noch habe ich nicht wirklich eine Idee, wie alles funktioniert, aber es wird schon werden. Man soll ja nie die Hoffnung aufgeben 🙂

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Unser Schneckenhaus von vor 4 Jahren, und demnächst wohl ähnlich.

Zu allererst freuen wir uns aber riesig auf sehr liebgewonnene Verwandtschaft in Vancouver…und die Uhr halten wir dann einfach eine Weile an!