Niagara Falls

… und noch mehr Wasser

Die Fahrt von Alban/French River bis nach Niagara Falls war eher unspektakulär. Zu Begin noch sehr felsig mit Bäumen, ging die Landschaft langsam in reine Wälder über. Ab und zu sah man links oder rechts kleine Buchten mit Booten, kleine Häuser; malerisch angehaucht, wenn nicht der Highway direkt daran vorbei führen würde. Eisenbahn und später die Strassen sind aber eng mit dem Lebensraum verbunden; Ansiedlungen und  Städte  fanden sich immer in der Nähe dieser beiden Lebensadern.

Etwas Seltsames ist uns unterwegs passiert! Uwe musste den Scheibenwischer anstellen! Etwas ganz Neues. Gott sei Dank war die Vorhersage sehr unzutreffend; statt Dauerregen konnten wir  schon zum Kaffeestopp  im Trockenen zu Tim Hortons gehen.

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Langsam wurde der Highway immer voller, und dann auch immer größer. Vor Toronto sogar 12-spurig. Uwe ist wie immer cool geblieben…“Das ist gar nichts gegen Los Angeles!“

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Verbindungskanal vom Erie zum Ontario See

Dank TomTom haben wir uns in dem Gewusel sehr gut zurecht gefunden…und auch einen prima Campground gefunden. Von dort fahren Shuttelbusse zu den Niagara Fällen, was die Sache kolossal erleichterte.

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Was soll ich sagen? Die Niagara Fälle sind wirklich sehenswert. Absolut toll. Das Naturschauspiel ist einfach grandios…was stört sind die Touristen und die Übervermarktung…aber da wir ja nun auch Touris sind klagen wir nicht sehr laut. Für gewisse Bereiche macht man am Besten die Augen und das Portemonnaie zu, und alles ist gut. Der schönere Teil der Wasserfälle ist in jedem Fall in Canada; Canadien Horseshoe Falls…Hufeisen bringen ja auch Glück 🙂

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Happy People

Zu guter letzt die heutige Reise Route.

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Lake Superior

Da wir auf unserem heutigen Campground kein WiFi haben, schreibe ich dies mit Hilfe der Deutschen Telekom, und natürlich meinen Microsoft Gerätschaften. Es lebe die Technik. In wie weit ich heute Bilder laden kann, weiß ich nicht. Sonst morgen mehr!

Heute Morgen haben wir die Stahlgans noch mit leicht bewölktem Himmel vorgefunden. Es dauerte aber nicht lange, und wir hatten den blauen Himmel wieder.

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Der Tag steht wieder ganz im Zeichen des großen Sees. Die Fahrt entlang am Ufer bot mit jeder Biegung einen neuen traumhaften Anblick. War kein Wasser zu sehen, konnte man sich an bunt gefärbten Bäumen, bzw. riesigen Wäldern satt sehen. Noch ist der Ahornbaum nur vereinzelt zu sehen, aber uns hat es sehr gefallen. Man kann Tage damit verbringen, die einzelnen „empfohlenen Aussichtspunkte“ aufzusuchen.

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Wir haben uns mit zweien begnügt, die dafür aber sehr genossen. „Old Woman Bay“, eine tolle Bucht, die die auch der Old Women River mündet. Das Wasser ist glasklar. Der See dient unter anderem auch als großes natürliches Trinkwasser Reservoir. Bei dem zweiten Stopp war auch ein Natur Info Center vorhanden, mit sehr anschaulichen Informationen, sowie auch mitteilungsfreudigem Personal. Der Stopp war wirklich lohnenswert.

Mittlerweile fahren wir schon am Lake Huron entlang; Richtung Sudbury. Die für Nickel Verarbeitung bekannte Stadt besuchen wir aber nicht, sondern biegen vorher rechts ab, damit wir am See bleiben; wo wir dann einen hoffentlich schönen Campground finden.

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Der gestrige war klasse. 200 Meter vom Highway entfernt, aber man hat nichts gehört oder gesehen…bis uns am Morgen ungewohnter Lärm geweckt hat…den wir kurze Zeit später enträtseln konnten. Eine Krähe, die einen mit Stein beschwerten Mülleimer geöffnet hat. Diverse Versuche und mit ordentlich Lärm, aber dann polterte der Deckel zu Boden. Die mit Wohnmobilen bestückten Plätze wurden nacheinander abgearbeitet!

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Ich bin ja soooo begeistert. Technik die funktioniert ist doch nur genial! Deutsche Telekom und Microsoft! Yeah!

Jetzt noch die Karte von heute malen und alles ist gut.

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Wasser

 …viel Wasser.

Der tägliche Landschaftswandel ist sehr beeindruckend. Bis heute Mittag sind wir durch felsiges, hügeliges, kurviges Seen Gebiet gefahren; in normalen Ausmaßen. Ich habe sogar einen Weißkopfseeadler gesehen! Ganz in echt! Leider habe ich keinen fotografieren können; der kam zu schnell und ich bin froh, überhaupt einen gesehen zu haben; Uwe hat gestern das Glück gehabt.

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Auch die Kürbisse in XXL

Direkt hinter Thunder Bay sind wir zum „Terry Fox“ Aussichtspunkt hochgefahren. Von dort kann man die wahren Ausmaße des Lake Superior (Oberer See) besser erahnen. Ca. 9 Fahrstunden sind es von Thunder Bay bis Sault Ste. Marie und dann hat man gerade mal die Ostseite geschafft. Flächenmäßig ist es der größte Süßwasser See der Erde – mit einem Umfang von ca. 2940 km. Dank Internet und Wikipedia sind solche Informationen schnell zu bekommen. 🙂

Die Aussichten wechseln praktisch minütlich von „WOW“ zu „GENIAL“, und somit ist die Kamera ständig im Einsatz und ich hüpfe total aufgeregt auf dem Beifahrersitz herum.

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Da hier alles etwas größer ist, sind natürlich auch die Baustellen riesig. Der Highway wird auf vier Spuren ausgebaut…da wird geklotzt, nicht gekleckert!

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Riesen Baustelle

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Riesen Brücke voraus

Unser heutiges Wunschziel ist Wawa. Ein kleiner Ort, der mit der früher vom Pelzhandel und später von Gold und Eisenerz lebte. Heute bekannt für Sportfischerei und die Canadian Goose, bzw. die 8,5 Meter große Metallstatue. Foto schaffen wir hoffentlich morgen. 🙂 Jetzt ist es zu dunkel.

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Mit dem Sonnenuntergang angekommen, sind wir, besonders Uwe nach weiteren 699 Km geschafft! Die vielen Eindrücke tun ihr Übriges dazu.

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Gute Nacht Deutschland und natürlich auch Schweden.

 

 

Kilometer fressen

Der Start heute Morgen in Brandon war sehr gespenstisch. Die Temperaturunterschiede – gestern Abend 18 Grad, heute Morgen sehr kalte 1 Grad – haben eine unwirkliche Nebellandschaft entstehen lassen.

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Allerdings war nach wenigen Kilometern der Spuk vorbei, und die Landschaft wurde langsam interessanter. Bäume waren zu sehen. Erst vereinzelt und dann mehr.

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Bis Winnipeg hat sich daran nicht wirklich viel geändert. Dort verlor der Himmel aber die blaue Farbe und Wolken zogen auf. Was dramatisch aussah, war nur ein tolles Lichtspiel. Kurze Zeit später war der Himmel ein ziemliches Einheitsgrau.

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Uwe geht es natürlich zu langsam voran. Maximale Höchstgeschwindigkeit 100 Km/h, schon länger 90 Km/h…und Übertretungen werden sehr empfindlich bestraft…wie uns Barbara per WhatsApp mitgeteilt hat. Dabei könnte die Rennschnecke sehr viel mehr leisten.

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Die Landschaft hat sich nun endgültig gewandelt. Zuerst tauchten Bäume auf, dann Felsen und Seen. Wir fahren also durch eine felsige Seenlandschaft mit viel Grün. Manche Seen sind schon recht groß, andere sehen eher sumpfig bis nach Pfütze aus. Die Wälder – ja, man kann durchaus wieder von Wäldern sprechen – sind hauptsächlich aus Tanne, mit viel Birke, zu erkennen an der gelben Farbe. Da es ständig auf und ab geht, sind die Aussichten ständig anders.

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Trotz der interessanten und einladenden Landschaft, versuchen wir heute soweit wie möglich an Thunder Bay heran zu kommen. Von dort fahren wir dann am Lake Superior entlang, Richtung Toronto. Was sich so schnell schreibt und auf der Karte nach „mal eben“ aussieht, zieht sich bestimmt noch 2,5 Tage hin. Ab Toronto knubbeln sich die Sehenswürdigkeiten und die können wir dann in Ruhe und ohne Zeit-, bzw. Entfernungsdruck genießen.

Kleine Impressionen am Wegesrande.

Der heutige Tag in km:

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Durch die weite (endlose) Prärie

 

Die Nacht war besser als gedacht. Ich habe gefühlt zwei Züge gehört und Uwe vier; gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die Gleise gerade mal 100 Meter von unserem Standort entfernt waren!

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Heute Morgen sind wir von Medicine Head losgefahren, und haben festgestellt, dass die Landschaft immer noch weit und absolut langweilig ist. Ewig große Weizenfelder, mal viel Prärie und ab und zu eine Ansiedlung.

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Dass man sich einer größeren Stadt nähert, merkt man am zunehmenden Verkehr. Dann hat man plötzlich mehr als fünf Autos um sich herum…also die Gegenfahrbahn mitgerechnet.

Sieht man eine Rinderherde oder einen See, so ist das schon als Abwechslung anzusehen. Große Getreidesilos sind schon von Weitem sichtbar, wobei der Anblick auch schnell langweilig wird…so nach dem zehnten bis zwanzigsten.

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Salzgewinnung…oder Haluzinationen?

Sehr positiv hervorzuheben ist das Wetter. Blauer Himmel und 24 Grad. Angenehme Fahrbedingungen für eine so eintönige Strecke.

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Das Fahren auf dem Transcanada Highway ist  gewöhnungsbedürftig. Kein Vergleich zu deutschen Autobahnen. Hier ist es üblich auch links abzubiegen; also quer über die Gegenfahrbahn. Auch wenn wenig Verkehr herrscht, ist es ein komisches Gefühl so zu fahren. Diese Highway Kreuzung ist mit einer Ampel geregelt; die meisten sind ohne Ampel.

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Warum so gut wie alle Tankstellen und Ansiedlungen nördlich des Highways liegen haben wir auch noch nicht herausgefunden. Vielleicht, weil zuerst die Bahnlinie gebaut wurde, von Ost nach West, und die entsprechenden Ansiedlungen dann halt in Baurichtung rechts angelegt wurden?

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Unsere Rennschnecke läuft prima, auch wenn sie sehr durstig ist. Ob der großen Ansiedlungsleere und des großen Durstes tanken wir vorsichtshalber eher oft, und dafür kleinere Mengen…so um 100 Liter!

Wir haben es nicht ganz bis Winnipeg geschafft, aber wir sind zufrieden und gut in Brandon angekommen. Der Campground liegt zwar neben dem Highway, aber genügend Bäume mindern die Geräusche…und wir haben schon Lauteres verschlafen. wlEmoticon-winkingsmile.png

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Dinosaurier

…Ausflug nach Drumheller.

 

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Surprise, surprise! Gestern Abend haben wir schnell noch eine Frühstücksverabredung getroffen. Cousine Barbara – ja die aus Vancouver – besucht ihre gute Freundin Trudi in Calgary…und unser Campground lag nur 12 km entfernt. So kamen wir zu einem typisch Nordamerikanischen Frühstück bei Denny´s. Da es so reichhaltig war, habe ich nur die halbe Portion geschafft.

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Trudi hat mit uns dann eine tolle Auto Sightseeing-Tour durch Calgary gemacht. Wir sind mit dem Wohnmobil hinter ihr hergefahren, und Barbara hat die Infos per WhatsApp mitgeteilt. Super Idee! Vielen lieben Dank dafür.

Wir sind dann weiter nach Drumheller gefahren. Wow! Wir hatten so viel davon gehört und auch darüber gelesen, aber dann davorzustehen war trotzdem eine große Überraschung. Urplötzlich erscheint aus dem Nichts eine Canyon-Landschaft. Inmitten dieser Canyons liegt die kleine Stadt Drumheller…und das Royal-Tyrrell Museum. Ist die Landschaft schon beeindruckend, das Museum mit den sagenhaften Dinosaurier Skeletten haut einen dann wirklich um. Die größte Sammlung der Welt!

Jetzt fahren wir mit unserer Rennschnecke gen Medicine Hat. Plattes Land. Weites Land. Man kann morgens sehen wer mittags zum Essen kommt. „A whole lot of nothing“ . Der totale Gegensatz zu den gestrigen Rocky Mountains. In Calgary haben wir heute Morgen einen Chinnok am Himmel gesehen. Ein sicheres Zeichen für gutes Wetter. Wie wahr! Strahlend blauer Himmel und ca. 24 Grad. Wie praktisch, dass man im Wohnmobil ohne großen Aufwand die Klamotten wechseln kann. Von Herbst auf Sommer.

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Medicine Hat haben wir gut erreicht und schießlich auch einen geöffneten Campground gefunden…zwischen Highway und Eisenbahn; immerhin mit WiFi 🙂

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Durch die Rockies

…die Rennschnecke hat Durst.

Nach einem etwas zu gemütlichen Sonntagmorgen, sind wir erst um 11 Uhr losgefahren. Unser heutiges Wunschziel sollte Calgary sein, da wir aber gerade im Stau stehen und nur sehr schneckig vorwärtskommen, wird es wohl ein Campground vor Calgary werden…und irgendwo nach Banff. Der Stau sieht aus wie morgens vor Hamburg…!

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Die Fahrt durch die Rocky Mountains war gewaltig. Die hohen Berge und die traumhafte Landschaft sind atemberaubend, obwohl wir Teile der Strecke schon vor vier Jahren gefahren sind, wenn auch in umgekehrter Richtung.

„The Cut“, ein Abschnitt zwischen Golden und dem Kicking Horse Pass (1643 Meter), sieht aus wie ein Spielplatz für Giganten. Für den Transcanada Highway hat man einfach ein Stück aus dem Bergrücken herausgeschnitten…so sieht es jedenfalls aus.

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The Cut

Tanken haben wir heute auch geübt. Das Bezahlsystem ist etwas anders als in Deutschland. Man muss vorher zahlen, also z.B. für 100 $. Hat Uwe in Revelstoke gemacht, und festgestellt, dass nach gekauften 80 Litern immer noch reichlich Platz im Tank war. Natürlich konnte man nicht mehr nachbuchen…also haben wir in Golden nochmal getankt. Diesmal hat Uwe 150 $ gebucht…und dann für 122 $ den Tank ganz gefüllt. So eine Rennschnecke braucht ganz schön viel Futter.

Der Stau, bedingt einen Unfall, bzw. durch Schaulustige, hat sich nach 40 Minuten in Wohlgefallen aufgelöst. Ich stelle gerade fest, dass es sich nicht wirklich gut in der fahrenden Rennschnecke schreiben lässt. Eine wackelige Angelegenheit.

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Wir sind jetzt auf dem Campground Calgary West und überlegen, wie wir den morgigen Tag angehen. Calgary ansehen, kurz oder lang. Weiter nach Drumheller…, oder gleich nach Drumheller? Alles eine Frage der Zeit….

Wohnmobil Übernahme

…eine Rennschnecke!

Nach einem leckeren Frühstück – Pancakes mit Ahornsirup – haben wir Backingham Palace zwar mit Wehmut verlassen, aber auch voller Aufregung und Vorfreude auf die kommenden Wochen.

Unser Zuhause in Winsen ist ja in sehr guter Obhut. Zum einen von aufmerksamen Nachbarn, die Garten und Blumen pflegen, und zum anderen…kurz vor unserer Abreise hat sich die Gelegenheit ergeben, dass während unserer Abwesenheit das Haus von Freunden aus Süddeutschland bewohnt ist. Besser geht es nicht.

Mit Barbaras Hilfe haben wir alle Koffer, Lebensmittel und auch eine Kiste mit Strandgut aus Sechelt zu Fraiserways gebracht, wo wir unser Wohnmobil übernommen haben.

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Wir haben unsere Sachen eingeräumt…wo kommt was hin, und wo (?) habe ich das noch hingelegt? Ist der Platz nicht besser? Na ja, Hauptsache es findet sich alles wieder.

Nach 12 Uhr Mittag sind wir dann endlich losgefahren. Uwe ist sehr zufrieden was die technischen Belange des RV´s angehen. Eine Rennschnecke…mit 10 Zylindern und 320 PS. Da freut sich doch der Uwe.

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Und somit haben wir auch die ersten 500 km hinter uns gebracht. Über Hope, Merrit und Kamloops…ohne bei Katja´s Quiltshop zu halten…obwohl wir ihn vom Highway aus gesehen haben!!!

Der Weg ging über das Küstengebirge mit über 1200 Höhenmetern…was die Rennschnecke ohne Probleme geschafft hat. Anna hat über drohende Abgründe genörgelt…kennt der Uwe!

Weiter nach Salmon Arms was sich gemütlich darbot. Der Highway führt direkt am See entlang und bot uns herrliche Ausblicke.

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Kurz vor Einbruch der Dunkelheit haben wir unseren Kampground in Sicamouse erreicht. Nun parken wir unter alten Bäumen, genießen noch ein Glas Wein und lassen den Tag Revue passieren.

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Koffer packen…

…und einkaufen.

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Da der heutige Tag sehr von Regen und Nebel bestimmt war, haben wir uns, mit Barbaras Hilfe daran gemacht Vorräte zu kaufen. Die riesigen Kaufhäuser laden mehr zum Verlaufen ein. Nur gut, dass wir fachkundige Hilfe hatten und so alles relativ schnell erledigen konnten. Den Nachmittag haben wir mit Walter und Doris verbracht…und mit leckerem Pflaumenkuchen, der den Nachmittag aber nicht überlebt hat.

Abends haben wir Micro Brauereien besucht. Viele Brauereien auf kleinem Grund, aber mit vielen Sorten Bier.

Mit Barbara, Don, Isabel, Greg und Tyler hatten wir lustige und schöne Stunden. Etwas Wehmut schlich sich trotzdem ein.

Und eine Kleinigkeit zu essen gab es natürlich auch… 🙂

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Und nun heißt es ab ins Bett, damit wir morgen fit für das Wohnmobil und die Reise quer durch Canada sind. Gute Nacht Deutschland.

 

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Ein Nachtrag: Sonnenuntergang gestern in Sechelt, oder wie Don sagte: Atombombenversuch über Seattle.

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…es ist mal wieder spät geworden.

Nette Stunden mit Walter und Doris sind leider viel zu selten, aber sehr schön. Wie immer gab es viel zu lachen.

Nun aber schnell noch die Highlights vom Tage.

  Ein versehentlicher Besuch am Nacktbadestrand…

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…der Weg dahin war nicht einfach; wildromantisch und mühsam.

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Am Strand waren noch keine Badegäste 😦

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Stabiles Schuhwerk??

…dafür hatten wir eine Aussicht auf viel Holz.

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Ein großes schwimmendes Lager vom Baumstämmen an der Mündung vom Frazer River.

Weiter ging es zur Spanish Banks, dem Strand nahe Stanley Park.

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Im richtigen Moment die Kamera zur Hand 🙂

Weiter ging es dann nach Granville Island. Eine kleine Insel, wo man von Lebensmitteln angefangen, über große und kleine Kunst eine unglaubliche Auswahl hat.

Ein großes Betonwerk ist dort auch angesiedelt; angehübscht die großen Silos.

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