Amelinghausen Runde

Nachdem wir gestern „nur“ eine kleine Runde nach Harburg und an der Elbe zurück geradelt sind, haben wir heute etwas weiter ausgeholt…und auch ein paar Höhenmeter bewältigt 😅

Über Salzhausen sind wir zunächst nach Amelinghausen zum Bauckhof gefahren. Der schöne Hofladen ist immer einen Besuch wert, auch wenn  der Einkauf eher sehr gering ausfällt, da noch über 40 km vor uns liegen.

Den geringen Einkauf haben wir dann auch gleich um die Ecke am Lopausee verspeist 😎. Die schöne Kulisse lädt förmlich zu einer Pause ein.

Die kleine Stärkung war genau richtig. Es folgte auf unterschiedlichen Belägen eine längere Steigung. Allerdings hat uns das recht wenig ausgemacht. Zum einen sind wir im Training und zum anderen war die Umgebung einfach herrlich.

Ein traumhaft schöner Höhenweg, der für das Auge viel Abwechslung und schönes bietet. Weite Sicht, Waldgebiete, kleine Dörfer mit schönen Gärten. Was will man mehr. Hinter Deutsch Evern sind wir der Ilmenau gefolgt…ein kleiner unscheinbarer Weg führt von der Straße direkt ins Unterholz .

Auf einen Schwenk nach Lüneburg rein haben wir verzichtet. Die letzten Kilometer bis Winsen kennen unsere Räder von alleine. Trotz aufkommendem „Gegenwind“ haben wir die gute Laune nicht verloren. Ganz im Gegenteil. 😎 Nach einer ausgiebigen Kaffeepause zu Hause 😎 🍪☕, sind wir frisch gestärkt noch einen schönen Weg nach Drage gefahren um Zwetschgen umzubestellen…anrufen kann ja jeder😂

Eine tolle Belohnung nach dem Radfahren haben wir in Form von sehr, sehr leckeren handgemachten Pralinen von Cathrin und Edi, die am Wochenende zu Besuch waren, bekommen. Jeden Tag ungefähr zwei für jeden…eine und noch eine und noch…😎😋

Auf alten Bahntrassen nach Lübeck

Die unerwartete, aber sehr willkommene Rückkehr des Sommerwetters hat uns heute nach Lübeck verschlagen. Zunächst die Fährfahrt von Hoopte nach Zollenspieker über die sehr friedliche Elbe. Richtung Bergedorf, dann ein kleines Stück durch das malerische Billetal.

Mit dem Fahrrad kann man einen großen Teil der Strecke auf stillgelegten und umgewidmeten Bahntrassen zurücklegen. Der große Vorteil auf diesen Strecken ist, dass die Steigungen nur moderat sind…aber nach den stürmischen 🌬️ Fahrten an der Nordsee, sind wir ja eh gut im Training…und ein leckeres Stück Käse Kuchen hat uns auch die nötige Energie geliefert 😊

Auf das staubige Teilstück entlang des Elbe – Lübeck – Kanals haben wir heute dummerweise verzichtet. Stattdessen sind wir ziemlich flott auf dem Radweg neben der Straße gen Lübeck gerollt, bzw. gehoppelt. Der Weg wurde immer mieser und eine fette Baumwurzel Erhebung hat mich aus dem Sattel und den Pedalen gehoben. Mit dem rechten Fuß habe ich die Pedale wieder zu fassen gekriegt, wobei die linke dann leider mit Schmackes gegen das Schienbein knallte💥. Da hört man schon die Englein singen.

Wie der liebe Uwe seine wirklich schlimmen Unfälle so klaglos wegsteckt, ist mir rätselhaft. Also mir ist echt nach Jammern 😩 zumute. Zu Hause werde ich erstmal schaukeln 😃

Natürlich haben wir uns bei Niederegger mit einem Eiskaffee und einem einem „kleinen“ Einkauf belohnt. Auf weitere Ausflüge in Lübeck haben wir aber heute verzichtet. Mit dem Rad durch die volle Stadt zu trödeln, danach war uns (mir) nicht mehr…zumal uns noch 90 Minuten Zugfahrt zurück nach Winsen bevor standen…🚂

Das Holstentor. Immer wieder schön.

Zum Schluss, noch schnell vorm Essen, die Statistik des heutigen Tages.

😎🙄

Zum Kaffee trinken nach Hamburg

Eher sehr spontan sind wir heute morgen beim Frühstück auf die Idee gekommen, uns auf einen Kaffee in Eimsbüttel einzuladen. Was für ein genialer Gedanke. So stellten wir am Telefon fest, dass das Essen mit Catherin und Edi erst für die nächste Woche geplant ist 😅 und nicht heute Abend…wie Zufälle manchmal hilfreich sind.

Das Wetter hat sich freundlich, aber sehr gegenwindig präsentiert…aber da sind wir ja nun sehr gut im Training 😅.

Zu unserer sehr großen Freude haben wir in Hamburg nicht nur Kaffee, sondern auch einen sehr leckeren selbstgemachten Pflaumen Kuchen serviert bekommen ❤️…der zu schnell und komplett verzehrt wurde. Da kann ich leider kein Foto vom Kuchen bieten…dafür vom liebenswerten Trio Infernale 😊

Mit unserer Ankunft hat sich leider das Wetter verschlechtert, ab und zu mal Nieselregen…und leider nicht mehr soviel (Rücken) Wind🥴 Für die Rückfahrt haben wir uns diesmal die Unterquerung der Elbe vorgenommen… also durch den alten Elbtunnel, der nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet ist.

Frisch renoviert und nur eine Röhre geöffnet, da zur Zeit die zweite in Bearbeitung ist. Fast trocken sind wir wieder gut zu Hause angekommen. Etwas Statistik und dann gibt es hier lecker Essen 😎

Stadtradeln

Ganz spontan haben wir uns heute entschieden den vorbestellen Fisch nicht mit der üblichen 17 km Runde zu verbinden, sondern haben zu Beginn des Stadtradelns 41 Kilometer daraus gemacht 😊

Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt in den nächsten 3 Wochen mindestens 1000 Kilometer zu radeln. Im letzten Jahr sind wir nur bis 966 gekommen 🙄

Ganz nebenbei gibt es immer wieder Interessantes und Schönes zu sehen…man muss nur Hingucken 👀 Maisfelder gibt es auch hier genügend. Ob nun mehr oder weniger als in Schleswig-Holstein…wir haben vergessen zu zählen 😅

Nachlese

Es hat etwas gedauert, aber nun ist der Gesamtüberblick von der Schleswig-Holstein Runde fertig. Es fühlt sich sehr gut an, das alles nur mit dem Rad geschafft zu haben…auch ohne Wetter Ausflüchte. Selbst bei Sturm und Regen sind wir gefahren. Insgesamt ca. 713 Kilometer. 🚴‍♂️🚴‍♀️

Die große Runde

Nach einem Tag mit etwas Gewöhnung an die häusliche Routine, sind wir gestern dann doch gleich wieder eine kleine Runde von 62 Kilometern gefahren. Quasi zum Ausradeln 😅 Rad fahren ist genial, und hat wohl auch einen Suchtfaktor!

Erhöhter Schlafbedarf

Dieses Mal hatte Uwe ja für die komplette Tour alle Zimmer vorgebucht. Eigentlich wollten wir die Tour in umgekehrter Richtung fahren, aber da waren viele Hotels ausgebucht, oder unverschämt teuer. 450 Euro will man dann doch nicht für eine Nacht ausgeben 🤢. Gefühlt hat uns das Vorgebuchte sehr gut gefallen; einfach eine entspannt Sache. Einige Tages Etappen waren vielleicht zu kurz, aber dadurch hatten wir auch mehr Zeit zum Schauen…und zum Verfahren 😉

Endspurt

So kann es kommen. Eben noch die Schafe an der Elbe gezählt, und im nächsten Moment schon wieder in der häuslichen Routine!

Vor uns lag eigentlich ein langer Weg, aber mit knackigem Rückenwind ist uns das gar nicht aufgefallen. Immer am Deich lang bis Hamburg, mal Sonne, mal bedrohlich dunkle Wolken, aber kein Regen😎 Wir haben die friedliche und fröhliche Fahrt sehr genossen.

Für Kaffee und Kuchen legten wir eine kleine Pause Höhe Airbus ein. Vor 12 Tagen haben wir auf gleicher Strecke in umgekehrter Richtung sooo geschwitzt. Unglaublich die Temperatur Unterschiede. Von 33 zu 17 Grad innerhalb so weniger Tage…wobei, für uns waren diese Tage ausgefüllt , sehr intensiv, gefühlt wie vier Wochen…und wunderschön ❤️

Das wuselige Hamburg haben wir schnell hinter uns gelassen. Vor den Deichtorhallen nach Entenwerder, und weiter über den Marschen-Bahndamm zur Fähre nach Zollenspieker…da kann man das zu Hause schon fast riechen 😍

Die letzten sechs Kilometer fuhren sich (fast) von alleine. Was für eine tolle Tour! Was für ein toller Abschluss Tag. So schön, dass das Wetter sich heute von der sehr angenehmen Seite gezeigt hat. Wie die Statistik gleich zeigt, sind wir 90 Kilometer geradelt, aber die gestrigen 50 waren so viel anstrengender.

Einen Kaffee trinken und gleich ging es weiter. Rasen mähen, Wäsche waschen, Rosen schneiden…wir haben uns ganz und gar nicht nach 90 Kilometern Rad fahren gefühlt…was wird das nur morgen? Etwa nix tun🤣

…das schaffen wir wohl eher nicht 😎

Schimmelreiter

Wer radelt so früh durch Regen und Wind? Na, Anna und Uwe geschwind 😅

Puh, was für eine stürmische und regenreiche Fahrt nach Glückstadt. Die ersten 20 Kilometer sind wir komplett im Regen gefahren, mit ganz kurzen Momenten falscher Hoffnung. „Wird es weniger? “ Nein, wurde es nicht 🥴. Der stürmisch böige Wind erschwerte die Situation ungemein. Bis Brunsbüttel hatten wir krassen Seitenwind von rechts vorne…und viel Regen, aber das erwähnte ich ja schon 😉

Ab Brunsbüttel, nach dem Nord-Ostsee Kanal, verlief unsere Route windfreundlicher. Es blies von hinten, teils richtig klasse…fast wie Segeln. Die ersten kurzen Momente ohne Regen kamen auch. Regen Poncho an, und Regen Poncho aus. Leider kamen die kräftigen Schauer 🌧 so plötzlich, ganz gemein von hinten, und so heftig, dass wir teils wie geduscht waren, bis wir das Cape wieder anhatten.

Die Radwege am Deich muss man sich ja fast immer mit den Schafen und auch deren Hinterlassenschaften teilen. An den Pforten kann es schon mal matschig und schwierig werden. Die Tore waren heute teilweise extrem wind sperrig und meine Bärentatzen-Pedale waren auch etwas bissig.

Am Störsperrwerk haben wir Ausblick auf die Elbe gehabt und beobachtet, wie bei einem großer Frachter die Gischt hoch übers Deck fegte…und wir sind mit dem Rad unterwegs 🙄

Froh und glücklich, dass wir dieses Sturmabenteuer gut überstanden haben, erreichten wir Glückstadt gegen 16 Uhr. Nochmals 😅 duschen und anschließend sind wir sehr entspannt durch die schöne Stadt geschlendert…quasi als Vorbereitung für ein leckeres Abendessen.

Zum guten Schluß folgt die Statistik, wie immer 😊

Die Batman Ausrüstung trocknet vor sich hin und wird morgen hoffentlich nicht benötigt 😅

😎

Immer am Wasser entlang

…meist gegen den Wind, aber wir sind ja im Training 😁 Dass wir heute den Regen verpasst haben, stört uns nicht wirklich…morgen könnte das schon ganz anders sein. Sturmtief Kirsten kommt aus Irland kurz vorbei 🌬️

Zunächst sind wir wieder zum Eidersperrwerk geradelt. Die riesigen Flutschutztore flössen einem schon Respekt ein. Wie es da wohl morgen aussieht? Bestimmt nicht so friedlich wie heute. Wir sind jedenfalls froh, dass wir uns morgen weg von der Küste bewegen…na ja, ganz dran sind wir ja eh nicht mehr.

Am heutigen Radeltag haben wir aber noch ausgiebig die Küste mit der einzigartigen Wattlandschaft, trotz Gegenwind, genossen. Richtung Süden am Deichfuß entlang…viel Schaf und viel Watt…

…durch das quirlige Büsum sind wir geschoben…und haben uns mit sehr leckeren Eiskreationen gestärkt 😎😊 und natürlich auch die berühmten Krabbenkutter gesehen.

Kurz bevor wir zu unserem heutigen Tagesziel Meldorf, die Küste verließen und ins Landesinnere abbogen, haben wir noch eine friedliche Koexistenz verschiedener Tierarten gesehen.

Kühe, Pferde, Schafe und diverses Federvieh

Meldorf haben wir kurz „vor“ dem Regen 😎 erreicht. Gutes Timing 😎

Der Nationalpark Wattenmeer ist ein überlebenswichtiger Raum für sehr viele Tiere und hoffentlich rechtzeitig zur Schutzzone erklärt worden.

Zum guten Schluß, wie immer die Statistik…hat jemand mal ausgerechnet wieviel Kilometer wir schon geradelt sind? 🤔

😎

Rundreise Eiderstedt

…hatten wir so gedacht.

Heute morgen hat es bis 10:20 Uhr ordentlich geregnet…die sich auftuende Wolkenlücke, haben wir als Start für die halbe Rundreise um Eiderstedt genutzt. Was hat man früher nur ohne Regenradar gemacht? 🥴

…wie wir festgestellt haben!

Bei Westerhever hat uns eine fette Regenfront 💦 voll erwischt…aber sowas von voll. 💦 Ein Entkommen war nicht möglich. Die Unwetterfront sah schon nach Weltuntergang aus, und so ähnlich hat es sich unter dem Regencape auch angefühlt. Gott sei Dank sind wir ohne Gepäck unterwegs gewesen. Hat fast Spaß gemacht😅

Nach 30 Minuten Dauerduschen, mit nur leichtem Wind von allen Seiten, sah die Welt dann plötzlich wieder sommerlich aus. Abgewaschen und wie neu.

Nach einer ordentlichen und leckeren Portion Fisch and Chips, konnten wir den nächsten Abschnitt der Runde wieder genießen. Bedrohliche Wolkenformationen begleiteten uns, blieben aber für uns friedlich. Eine interessante Drohkulisse.

Eigentlich wollte ich ja bei SPO an/ins Wasser, aber das war zu weit weg…auf halber Strecke zum Eidersperrwerk kam ums das Wasser entgegen😃Über die Eider gab es zu Wikinger Zeiten schon Schiffsverbindungen von Nord- zu Ostsee. Als die Schiffe zu groß wurden, hat Kaiser Wilhelm den Nord-Ostsee-Kanal graben lassen.

Vom Sperrwerk zurück nach Tönning waren es noch 10 km an der Eider entlang. Es folgt wie immer…

😎

Die Sonne suchend…

Die Wetter Aussichten heute morgen waren gar nicht gut. Ich habe nach Regenradar ziemlich genau ausgerechnet, dass wir um 10 Uhr losfahren mussten um halbwegs trocken zu bleiben.

Des Weiteren hieß die Devise, nicht zu schnell fahren, damit die fetten Regenwolken vor uns Gelegenheit bekommen zu verschwinden. Am Mildterkoog in Seeth, wollten wir den drohenden Schauer in einer Garage abwarten…es kam aber kein Regen. Erst auf der Landstraße nach Koldenbüttel hat es uns kalt erwischt 🥴

Einmal geduscht

Da wir uns zu sehr auf den sehr schnell wechselnden Himmel konzentriert haben, ist uns dummerweise der Abzweiger nach Friedrichstadt gar nicht aufgefallen. Tolle, dramatische Bilder bot der Himmel…und wir waren so froh trocken zu bleiben…

…bis wir uns 7 km vor Tönning fragten, wo ist eigentlich Friedrichstadt abgeblieben? 🙄 Auch liebevoll „Klein Amsterdam“ genannt.

Kreis-Fahrten

Dr. Google hat uns gleich 10 km zurück geschickt…Gott sein Dank mit Rückenwind, was ja auch logisch war. Wir sind ja die ganze Zeit gegen den Wind gefahren 😬

Die Kehrtwendung hat sich jedenfalls gelohnt, was das schöne Städtchen angeht. Kleine Grachten, schöne Häuser, überall Blumen und natürlich ein Eiscafe 😊

Der nochmalige Weg nach Tönning war dann eher abwechslungsreich. Regencape an, Regencape aus. Die Schauer haben uns nur gestreift und der Spuk war meist nach 5 Minuten vorbei. Vielleicht können wir die Capes bei dem Wind auch mal als Segel benutzen 🤓. Es hat auf jeden Fall gut geflattert 🦇

In Tönning haben wir gleich das Wattforum besucht. Es beschreibt sehr anschaulich, mit wunderschönen Aquarien, den Lebensbereich Nordsee.

Da unser Hotel über ein gutes Restaurant verfügt, haben wir es nicht sehr weit zum leiblichen Wohl. Noch schnell etwas Statistik…

und dann gibt’s lecker Essen

😎