Tag 4 und 5

…abends 22 Uhr in Deutschland

Der gestrige Tag war ja eigentlich als Ruhetag gedacht. Also eigentlich…es wurde ja schon leicht stressig, als ich auf dem Weg zum Impfzentrum das Fehlen 😡 meines Smartphones bemerkte 😡 …welches ja eigentlich mit mir verwachsen ist. Aber es gibt Schlimmeres. So hat man ein Auge für die Mitmenschen! Die knapp 20 Minuten im Impfzentrum haben mir gezeigt, dass ich die einzige Person war, die nicht mit dem Handy rum gedaddelt hat. Ich habe stattdessen versucht herauszufinden, wieviel Sekunden Unterschied zwischen den zwei Wanduhren im 15 Minuten Sicherheitswarteraum vorhanden war. Spannende Geschichte kann ich nur sagen! Aber ich bin happy! Geimpft und gut drauf 😎

Nach dem Mittagessen eine kleine Einkaufsrunde mit dem Rad (23km). Spargel kaufen, Straussensteaks und auch Kartoffeln (keine neuen Kartoffeln da) und der Uwe war noch bei Waffen Wenk…Ersatzgummis für das Katapult zu besorgen. Diesmal nicht um Enten, sondern um die Nesträuber Elstern zu vertreiben. Nebenbei habe ich noch Hemden gebügelt und ein tolles, von Uwe gebautes, multifunktionales Beistelltischen angemalt. Nicht zu vergessen ein „kurzes“ Video Gespräch mit Magdalena…ca. 2 Std.

Wir haben gut geschlafen! Sind aber schon gleich nach dem Wachwerden munter gemacht worden! Waschmaschine kommt gleich, nicht morgen! Kein Problem. Frühstück, Waschmaschine wird geliefert…

Uwe baut alte Maschine aus, Anna näht Tischdecke, Uwe packt neue Maschine aus, der liebe Nachbar klingelt abolut passend um zu helfen die neue Maschine einzubauen, Anna näht einen Tischläufer und liefert die genähten Sachen aus. Aufräum Arbeiten. Anna stößt sich den Kopf an der hängenden Schieferplatte 😡 15 Uhr Probelauf der neuen Maschine. Perfekt! Anna stellt ein Gerstenkorn am linken Auge fest 😡Macht nix. Ist noch brauchbare Medizin vom letzten Mal vorhanden…also noch keine 6 Wochen im Anbruch!

Grüne machen und selbige essen fand auch noch statt…und nochmal einkaufen. Anna hat eine Kiste Wasser geholt und Uwe Kartoffeln, da gestern keine da waren…

…und dann haben wir zur Entspannung noch eine kleine-große Runde mit dem Rad gemacht. Man gönnt sich ja sonst nix.

Das Leben ist schön…und lecker!

😎❤️

Neue alte Amelinghausen Runde

Wie schon im letzten Jahr, haben wir die schöne und anstrengende Amelinghausen Runde gemacht…wer sich den Bericht nochmal anschauen möchte, er ist hier verlinkt👉

Natürlich will ich aber nicht vorenthalten, dass wir in diesem Jahr Lüneburg nicht links liegen gelassen haben. Na ja, eigentlich haben wir nur dem Eisladen einen Besuch abgestattet. Das ging fast automatisch…es zog uns förmlich dahin 😎🍨

Frisch gestärkt haben wir diesmal nicht den direkten Weg nach Hause genommen, sondern sind, wie am Montag, am Ilmenau Kanal entlang geradelt…in der Hoffnung noch einmal die vielen Störche zu sehen. Aber der Stammtisch ist heute ausgefallen. Ein einziger Storch war zu sehen. Etwas mau. Montag waren auf wenigen 100 Metern mehr als 40 Störche zu sehen.

Eine schöne Runde. Wir haben genügend Kilometer gesammelt, um morgen einen Ruhetag einzulegen…die zweite Impfe steht an. Jubel! 💃

😎

Kurzstrecken

Der heutige Tag hat uns nach Geesthacht geführt. Uwe hat dort eine Buchprüfung gemacht, während ich ich in der nahen Innenstadt erfolgreich shoppen war🙈😎

Um 9:30 Uhr sind wir los geradelt. Passend zu unserer Route, hat der Wind auf Nord gedreht, so daß wir wieder „Berg Training“ hatten 🥴

Das Fahren auf grossen, hohen Brücken macht mir momentan wenig Probleme. Ich kann sogar anhalten und Fotos machen 😅

Nach getaner „Arbeit“ haben wir noch eine „grüne“ Pause am Elbufer gemacht…

…bevor wir dann frisch gestärkt und mit kräftigem Rückenwind nach Hause gesaust sind, wo im Garten schon spontaner und lieber Besuch auf uns wartete.

Da wir mit knapp 40 km leicht unter dem gewünschten Tagesschnitt lagen, haben wir noch einen kurzen Ausflug zur „Baustelle Radweg Luhdorf“ gemacht.

Wow! Ungefähr genauso schön, wie der Radweg nach Aquileia…ok die Landschaft ist geringfügig anders…

…und die Malerarbeiten fehlen noch. 😁

Stadtradeln

…es geht wieder los.

In diesem Jahr findet das Stadtradeln schon im Juni statt. Für den Anfang eine gute Wahl finden wir…aber das Wetter wechselt zur Zeit so schnell, dass die Vorhersagen oft nicht aktuell sind, oder sich selbst überholen. 😅

Wir haben auch für dieses Jahr die 1000 Kilometer Marke anvisiert. Nach Möglichkeit mit einem noch besseren Ergebnis als im letzten Jahr. 🤞

Mit sehr willkommenem Rückenwind sind wir der Elbe bis Hohnstorf, dem gegenüber das bekanntere Lauenburg liegt, gefolgt. Eine Route, die immer wieder sehr schön ist, besonders in der Woche, wenn nicht soviel los ist 😎

Auf teilweise neuen Wegen sind wir etwas schräg zum Elbeseitenkanal gefahren; bis zum imposanten Schiffshebewerk Scharnebeck.

Leider war unser Lieblingscafe in Brietlingen nicht besetzt😪, so dass wir ohne Kaffee Stärkung dafür aber mit Gegenwind🙄, über St.Dionys und Oldershausen Richtung Heimat geradelt sind.

Kurz vor Oldershausen haben wir noch eine erfreulich große Anzahl Störche bei einem Meeting beobachtet.

Wir sind sehr zufrieden mit dem ersten Stadtradel Tag. Alte und neue Eindrücke mischen sich zu einem schönen und erlebnisreichen Tag.

Blumenfreude

Mit dem Wetter war es ähnlich wie mit Corona. Lange gab es nichts Positives zu berichten und negativ fühlten sich der viele Regen, Wind und kalte Temperaturen allemal an. Langsam geht es aber mit Corona in eine bessere Richtung, und das Wetter schließt sich augenscheinlich an. Wenn man aber mit wachen Augen die wenigen Sonnenstunden mitbekam, bot sich im Garten ein wunderschönes Blütenmeer…

Die ersten Radausflüge waren meist geprägt vom abwechselnden Blick auf den Himmel, das Regenradar…und wer am Ende recht hatte 🙄

Im Gegensatz, wie wir es mit Corona gehandhabt haben, versuchen wir aber positiv zu bleiben und das Schöne wahrzunehmen.

Rapsfelder sind in jedem Jahr eine Augenweide

Meine Kartoffeleimer Plantage entwickelt sich bei all den Wetterkapriolen doch recht ansehnlich.

Nach dem unglaublichen Hagelsturm, habe ich die Kartoffeln lieber mehr ins Trockene gestellt. Halbwegs unter Dach entwickelt sich ein richtiger Blätterwald 😎

Nachtrag

Die Schreibpause ist ja schon ziemlich lang. Ein berichtenswerter Urlaub ist auch nicht in Sicht (geplant hat der Uwe aber schon jede Menge Radtouren 😎). Über Corona wird auch genug und reichlich geschrieben, da halte ich mich raus…erwähnenswert ist vielleicht, dass Uwe heute die erste Impfe bekommen hat 👍👍

Mir ist dann noch eingefallen, dass ich im letzten Bericht zwar unsere Gesamt Kilometer vom Stadtradeln an die große Glocke gehängt hatte, aber nicht die Platzierung. Wir waren neugierig wo wir mit unseren über 1000 Kilometern in der Gesamtwertung gelandet sind! …und haben nach diversen Emails sogar Antwort vom Bürgermeister bekommen. Vielen Dank dafür.

Von: Buergermeister <Buergermeister@stadt-winsen.de>
Gesendet: Mittwoch, 13. Januar 2021 15:34
An: Uwe Thedens <Uwe-Thedens@t-online.de>
Betreff: Stadtradeln 2020

Sehr geehrter Herr Thedens,

auch Ihnen alles Gute für 2021!

Zunächst vielen Dank, dass Ihre Frau und Sie so aktiv an unserer Aktion Stadtradeln teilgenommen haben!  Außerdem gratuliere ich zu dem wirklich beeindruckenden Ergebnis. Wo stehen Sie und Ihre Frau im Vergleich? Der erst platzierte Stadtradler im Jahr 2020 hat die Leistung von 1543 km, als Berufspendler in den drei Wochen erradelt. Das war die höchste Einzelleistung von den insgesamt 1221 Teilnehmern. Ihre Frau belegte Platz 10 und Sie knapp dahinter den Platz 11. Sie haben damit 99 % der anderen Radlerinnen und Radler hinter sich gelassen, Eine wirklich tolle Platzierung!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin viel Freude beim Radeln durch Winsen und Umgebung

Herzliche Grüße

André Wiese

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Stadt Winsen (Luhe)

Der Bürgermeister

Schloßplatz 1, 21423 Winsen (Luhe)

Telefon: 04171 – 657 111, Fax: 04171 – 657 168

E-Mail: buergermeister@stadt-winsen.de

Internet: www.winsen.de

Wir sind natürlich mehr als zufrieden über die gute Platzierung…vielleicht ein Ansporn für das nächste Stadtradeln 😎

Am Wochenende soll das Wetter Pendel ja wieder von winterlich in Richtung warm und frühlingshaft ausschlagen…Gelegenheit für eine kleine Tour? 😊

Geschafft

…Ziel erreicht 😎

Mit dem gestrigen Tag ist das Stadtradeln 2020 für Winsen zu Ende gegangen. Drei Wochen Rad fahren, für uns mit dem Ziel die 1000 Kilometer Marke zu knacken! …und das hatten wir sogar schon am Mittwoch mit einem weiteren Hamburg Ausflug erreicht. Nicht nur Kuchen schnorren in Eimsbüttel, sondern auch den reparierten Vitamix abholen.

Ob der Vitamix für meinen großen Korb gemacht ist, oder umgekehrt sei dahin gestellt, es passte jedenfalls perfekt. Die Heimfahrt war zu Anfang etwas schaukelig, aber nach kurzer Zeit hatte ich mich an das Bremsgewicht gewöhnt…😅

Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Mal sehen, was wir uns im nächsten Jahr für ein Ziel setzen…😎 Uns haben die drei Wochen viel Spaß gemacht. Wir haben sehr viel gesehen und erlebt, sind jetzt fit wie lange nicht mehr, zumal wir ja vorher auch die 713 km Schleswig-Holstein Tour gemacht hatten. Wir sollten uns wohl eher fragen, wie wir die gute Kondition konservieren können…🚲🚲

Ausflug nach Stade

Dafür, dass der Tag Sonne pur bringen wollte, war es morgens um 7 Uhr noch ganz schön neblig…und kalt. Also echt kalt. Ich bin im kurzen Schlafanzug raus um das Foto zu machen…ich bin fast erfroren🥶 knapp fünf Minuten vorher war der Nebel dramatisch mehr, kein See war zu sehen…aber das Bett hat mich zu doll festgehalten…😉

Wir hatten uns vorgenommen Gerda und Fred in Stade zu besuchen. Viel zu lange haben wir die beiden nicht mehr gesehen. Diesmal haben wir eine Übernachtung in der Stader Altstadt mit eingeplant…damit wir Hin- und Rückweg mit dem Rad fahren können, ohne dass es stressig wird.

Ganz zufriedenstellend ist die Streckenführung nicht gewesen, aber das liegt an dem Industriegebiet Harburg…das kann man sich einfach nicht weg wünschen. Der Hinweg war die direkteste Route, leider auch die lauteste…aber man kann nicht alles haben.

Dafür waren wir relativ schnell in Stade und in einem sehr schönen Hotel angekommen. Frisch geduscht waren wir auch schnell wieder bereit zu neuen Abenteuern, sind mit dem Bus zu Fred und Gerda gefahren und haben dort einen wunderschönen und sehr leckeren Abend verbracht…🥰🍷🥩🍨 Da wir viel zu viel gegessen haben, sind wir die 3 Kilometer zum Hotel zu Fuß zurück gegangen…und konnten dann auch sehr gut einschlafen.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück (unfassbar, dass man schon wieder essen kann) zunächst durch die wunderschöne Stader Altstadt geschoben. Die alte Hansestadt präsentierte sich bei bestem Wetter von ihrer schönsten Seite.

Um an die Elbe zu gelangen, sind wir zunächst der Schwinge gefolgt, die in die Elbe mündet. Welch eine friedliche Stimmung. Ob an der Elbe, mit all den Highlights, die man zwar kennt, die aber immer wie neu wirken, oder auch im Alten Land mit der beginnenden Apfelernte…das war einfach genussradeln pur!

Ein neues Teilstück in Finkenwerder. Eine alte Bahntrasse, die traumhaft für den Rad Verkehr umgebaut wurde. Leider nur wenige Kilometer…dann hatte uns die Industrie eingefangen.

Es war eindeutig vorbei mit der Ruhe. In Harburg kamen wir dem Schwerlast Verkehr wieder sehr nahe… unübersehbar und auch sehr lärmend.

Kraftwerk in Moorburg

Es sind nur 6 Kilometer vom Kraftwerk bis zum alten Harburger Hafen, aber uns kam es viel länger vor! In einem netten Vietnamesischen Restaurant mit leckeren und „passenden“ Erfrischungen, haben wir uns die nötige Power für die letzten 20 Kilometer geholt 😎

Frisch gestärkt war es bis zu Hause gar kein Problem mehr. Eine tolle Tour mit schönen Erinnerungen und tollen Eindrücken. Eine Wiederholung gibt es bestimmt…Gerda und Fred! ❤

😎

Novum

Der eigentliche Grund über Lüneburg und Scharnebeck „leicht“ umwegig an die Elbe bei Hohnstorf zu radeln, ist ein schöner Stoffladen. Schon sehr oft und immer „erfolgreich“ besucht…heute habe ich nichts gefunden 😥. Ein echtes Novum! Ob ich mir nun Sorgen machen muss? 😳 Lüneburg ist aber in jedem Fall einen Besuch wert. Lecker Pommes bei Jim Curry haben mich schnell getröstet 😎 Die Stadt war voll…wie vor Corona, so hatten wir den Eindruck, und leicht sorglos die Leute.

Wir haben das Gewusel nach den Pommes schnell hinter uns gelassen. Vorbei am Kloster Lüne sind wir auf ruhigen Waldwegen nach Scharnebeck zum Schiffshebewerk gefahren.

Von dort sind wir nicht wie sonst üblich, den geraden, staubigen und schon langweiligen Elbe-Seitenkanal entlang bis zur Elbe gefahren, sondern auf neuen Wegen vorbei an Feld, Wald und Wiesen, was eine schöne Alternative ist.

Mit der Elbe haben wir auch endlich den Rückenwind erreicht. Nach 40 gefahrenen Kilometern kommt das echt gut. Wir wurden so schnell…fast hätten wir den Eiswagen übersehen. 😅

So gestärkt waren die restlichen 35 Kilometer ein Selbstgänger. Segel setzen und heimwärts ging es in rasantem Tempo! Ein toller Abendhimmel hat uns dann zu Hause erwartet.

Von den 1000 Kilometern, die wir uns für die drei Stadtradel Wochen vorgenommen haben, sind wir in realistischer Nähe gekommen. Sofern das Wetter mitspielt sollten wir unser persönliches Ziel erreichen! Fünf Tage bleiben uns noch 😊

Peking

Der eine, nämlich Oskar, ist wieder auf dem Weg dahin, und die anderen, wir, haben davor gestanden…aber der Reihe nach. Die Fahrt über die alte schöne Süderelbbrücke ist immer wieder ein Genuss. Hamburg wir kommen…

Die alte Süderelbbrücke

Man soll ja das Nützliche mit dem Sinnvollen verbinden. Nachdem eine gewünschte Reparatur sich als nicht machbar heraus stellte, sind wir erstmal nach Eimsbüttel gefahren.

Allein die freudige Begrüßung von Edna macht den Besuch lohnenswert, die gute Bewirtung und die nette Gesellschaft von „Antje and the Schneiders“ tun ein Übriges dazu 🤗🍪☕ Wir haben es mal wieder geschafft 👍 in Eimsbüttel lecker Kaffee und Kuchen und zu schnorren 😎

Gut gestärkt sind wir nach St. Pauli gefahren und haben (also ich) dort einen tollen, kleinen Laden für Dinge die man nicht braucht, aber unbedingt haben möchte, besucht. Erfolgreich😎 Der Laden lag quasi auf dem Weg zum alten Elbtunnel. Einmal unter der Elbe durch…schon wieder🤗

Ein bisschen suchen mussten wir schon, aber Uwe ist auch ohne Garmin eine sichere Bank. Schuppen 52 war unser nächstes Ziel…liegt ja (fast) auf dem Weg. Nach wenigen Kilometern standen wir dann mit großen Augen vor Hamburgs neuer, alter Viermast-Bark…der Peking!

Wow. Was für ein toller Anblick, und dabei konnte man das imposante Schiff nur mit Abstand bewundern. Besichtigungen werden frühestens im Sommer 2021 möglich sein, da der Innenausbau noch nicht komplett ist. Im übrigen sind dort noch weitere Museumsschiffe zu besichtigen. Es wird bestimmt nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

Nun drücken wir aber erstmal dem Oskar alle Daumen, dass er gut, gesund und ohne Quarantäne nach Peking kommt.