Elbabwärts

Eine Radtour starten, und sich über Regen freuen, eine unbekannte Größe für uns. Aber nach den sehr heißen Tagen, ist Regen sehr gewünscht…zumal er sich uns angepasst hat. Unglaublich aber wahr. Der Reihe nach:

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir gestartet, als der wenige Regen vorbei war. Gestern gab es soviel unterschiedliche Wetter-Regen-Unwetter-Modelle, dass wir auf mehr gefasst waren. Wir hätten uns sogar über deutlich mehr gefreut.

So sind wir im Trockenen gestartet und waren schnell auf altbekannten Wegen, über die sehr schöne Alte Süderelbbrücke (Radfahreres Traum) in Harburg, dann Wilhelmsburg, wo wir an „Ernst-August seinem Kanal“ nicht wie üblich rechts abgebogen sind. Diemal fuhren wir geradeaus…zur fiesesten Fahrradbrücke überhaupt, die man aber bewältigen muss, um auf kurzem Weg zum Alten Elbtunnel zu gelangen. Der ist übrigens ein „cooler“ Tipp für heiße Tage. Dort ist es ähnlich erfrischend, wie in den Katakomben vom Berliner Dom.

Eine kleine Pause in Övelgönne, wo wir u. a. die letzten Kirschen von zu Hause vernascht haben, vorbei am Alten Schweden, dem riesigen Findling, der beim Bau der vierten Elbtunnelröhre im Weg war. Hier fingen wir uns an zu fragen, wie wir am Besten mit dem bedrohlichen Wolkenverband von links vorne umgehen sollten.

Wir waren schon fast an der alten Dreckschleuder von (Umwelt) Senator Kerstan…also dem uralten, dreckigen Kohle Kraftwerk, das Hamburg immer noch mit Fernwärme beliefert, wohingegen das modernste Kohle Kraftwerk in Moorburg, das nie ans Fernwärme Netz angeschlossen wurde und mittlerweile sogar abgeschaltet ist, als über der Elbe ein mächtiger Schauer runterging…gefühlt in 500 Metern Entfernung. Nachdem wir in aller Schnelle die Regensachen übergestreift hatten, sind wir mutig weiter geradelt. Es hat nicht lange gedauert, bis wir nass waren…so von innen. Es war schwitzig unter dem Cape, aber von Regen war wenig zu sehen…einige wenige Tropfen. In Wedel haben schließlich große Pfützen gesehen. Der Regen war schneller als wir. Das Cape haben wir vor dem steilen Schiebeanstieg am Kraftwerk wieder in der Versenkung verschwinden lassen.

Zum Hotel war es jetzt nicht mehr weit. Berg rauf, runter und wieder rauf, dann waren wir schon da. Als wir es uns im Hotel gemütlich gemacht haben, fing es draußen an zu regnen…mal mehr, mal weniger, mal lauter, mal leiser.

Wir haben uns derweil landfein gemacht, was ja bekanntlich seine Zeit dauert. Es war trocken als wir schließlich zum Essen gehen wollten. Uwe hat vorsichtshalber einen Regenschirm für den knapp 1 km langen Weg ausgeliehen. Kurz vor unserem Ziel fing es leise an zu tropfen, mit steigender Tendenz, so dass wir etwas schneller wurden. Wir betraten das Restaurant „Elbe 1“, nahmen Platz und im selben Moment hat der Himmel die Schleusen geöffnet. Ein Wolkenbruch wie er im Buche steht.

Haben wir uns gefreut. Ein tolles Gefühl, wenn der Regen so rücksichtsvoll ist! Heute haben wir die passende Entfernung für das vorhandene Wetter gewählt…das Hotel war aber schon lange vorher gebucht. Manchmal muss man auch Glück haben.

Das Restaurant ist sehr zu empfehlen…falls jemand mal in der Nähe ist, oder ein Ausflugsziel sucht. Schönste Strandlage, sehr nettes und qualifiziertes Personal und lecker Essen!

Zum Schluss noch die Statistik des ersten Tages unserer Minitour.

Berlin

…immer eine Reise wert

Für diesen Ausflug nach Berlin hatten wir aber einen triftigen Grund. Wir wollten Rebeccas Stadiondach, für das sie im bundesweiten „Schülerwettbewerb Junior Ing.“ den dritten Platz 👍 in Ihrer Altersklasse erreicht hat, im Technik Museum Berlin bestaunen. Wann hat man dazu schon mal Gelegenheit!😁

Einen Tagesausflug nach Berlin mit der Deutschen Bahn zu planen, kann schon eine gewagte Sache sein. So hatten wir auch sowohl bei der Hin-, als auch bei der Rückfahrt mit massiven Verspätungsandrohungen zu kämpfen. Der „nicht wartende ICE“ war in Uelzen Gott sei Dank noch gar nicht eingefahren und hat uns 2 Stunden Warten erspart, und auf der Rückfahrt stand der ebenfalls „nicht wartende“ Metronom noch geduldig auf dem gegenüberliegenden Gleis. Sehr gute Maßnahmen damit der Blutdruck nicht zu niedrig wird.

In Berlin angekommen, sind wir aber zunächst Richtung Kreuzberg zu einem Geschäft für Künstlerbedarf gefahren. Modulor…der Laden allein ist schon einen Ausflug wert 😅 Mit Uwe im Rücken, der die Zeit und meine „Tragfähigkeit“ im Auge behielt 😁 haben wir das riesige Geschäft aber rechtzeitig verlassen und sind zur gebuchten Zeit im Museum angekommen.

Natürlich sind wir zuerst in den dritten Stock zur Junior Ing. Ausstellung gegangen. ❤

„Die Einschätzung der Jury: Das Modell TYR ist nach Meinung der Jury ein auf den Punkt gebrachtes, minimalistisches Modell. Mit der schönen nach vorn zulaufenden Welle, ist es auf sehr elegante Weise ansprechend. Es ist zudem auch farblich sehr schön gestaltet. Die Konstruktion ist von außen gut erkennbar, sie entspricht dem Konzept. „weiniger ist mehr“. Es ist eine wirklich gute Arbeit. „

Da wir vor einigen Jahren schon einmal den Lokschuppen des Technik Museums besucht hatten, konnten wir jetzt den anderen Teil in Ruhe besichtigen. Die reichlich vorhandenen und sehr vielfältigen Exponate sind wirklich sehenswert!

Mit einem Mal war es schon 15 Uhr…dabei wollten wir doch noch das Humboldforum besuchen…! Wir haben es bei einer Außenbesichtigung und einer dringend nötigen Essens Pause belassen. Mehr demnächst, noch ein Grund mehr um Berlin zu besuchen. Die Mischung aus alt und neu am Gebäude ist nicht Jedermanns Sache, meine auch nicht…der neumodische Teil hat auch noch gar nicht auf die Fotos gepasst 😉

Den mittlerweile schönen, warmen und gar nicht mehr so frischen Herbsttag haben wir noch auf dem Weg zum Bahnhof „Unter den Linden“ sehr genossen. Die Impressionen sind immer wieder neu!

Wie sagte der Uwe, als wir in unserem Zug saßen und unsere müden Füße Erholung fanden. Wir sind nichts mehr gewohnt. 90 km Radfahren sind nicht so anstrengend! 😅

Noch eine kleine Begebenheit im Zug! Auf die Frage des Kellners, was es denn sein darf, habe ich nach einem trockenen Rotwein gefragt…der Kellner entschuldigte sich. Rotwein sei heute gar nicht im Angebot, fügte aber schnell hinzu, wir haben noch Sekt und Weißwein im Angebot…um dann eilig und in bedauerndem Tonfall, „nur in Zimmertemperatur“ hinterher zu schieben. 🙄Immerhin war der Kaffee, den wir dann mutig bestellten, angenehm heiß!

Oste Mündung und Sperrwerk

Mit etwas Wehmut machte ich eine Bemerkung über die „fast“ vollendetet Tour an der Oste. Bis zur Mündung sind wir ja nicht gefahren. Manchmal dauert es eine ganze Weile bis es klick macht. Manchmal braucht es einen Vorschlaghammer, oder eine Bemerkung von Uwe…als ich so schwafelte, dass wir ja irgendwann noch mal an die Mündung der Oste fahren könnten, hat der Uwe mich mit seinem speziellen „Ach Anna“ Blick angeschaut, und gesagt, „Wieso, da waren wir doch schon 2018! Die Tour mit Torben!“ Ok…da fiel es mir dann auch wie Schuppen aus den Haaren! 🙄

Somit können wir auch das nicht ganz so radfahrmäßige Ende, nämlich mit der Bahn nach Hause gefahren zu sein, weil es wie zu einem Weltuntergang geschüttet hat, verkraften 😅

Für die Statistiker: Gesamt Kilometer der Oste Tour beliefen sich auf 250 Kilometer mit dem Rad…

…und ganz unter uns. Im Auto ist immer noch einiges von der Tankfüllung Silvester 2020 😎😎

Links und rechts der Oste

…fast bis zur Mündung

Dass wir nicht bis zur Mündung gefahren sind, lag an mangelnder Zeit, oder an zuvielen Kilometern. Der Tag fing jedenfalls ganz gut an…damit meine ich nicht die Feststellung von Uwe, „Die Bäckerei fängt um 2:30 Uhr an!“ , auch nicht die prekäre Lage des Hotels, 50 Meter von der Bahn entfernt…sondern die herrliche Schwebefähre in Osten. Das war ein sehr schönes Highlight der Tour.

Die Schwebefähre ist ein Bausatz der Wuppertaler Schwebebahn, mit leicht modifizierten Komponenten. Die Fähre wird heute ehrenamtlich betrieben und bemüht sich um den Status als Weltkulturerbe.

Von Osten, „über“ die Oste nach Hemmoor ging es dann Richtung Mündung des Flusses in die Elbe. Leider mussten wir feststellen, dass die Kilometer sich vermehrten, und die Zeit schnell weniger wurde. Zwischenzeitlich haben wir noch den deutschen Olymp erklommen. Puh, nicht hoch, aber die alte Poststraße stammte bestimmt noch aus der Römerzeit. Gefühlt sind wir durch den Wald geritten, über Stock und Stein, Sandkuhlen, Baumwurzeln und alte Asphalt Brocken…sehr schöne Umgebung, aber anstrengend!

Die Verabredung in Stade mit Fred und Gerd haben wir nur mit etwas Verspätung geschafft. War es der Gegenwind, die ständig mehr werdenden Kilometer? Egal! Es war ein prima Tag mit Höhen und Tiefen (und die bleiben ja in Erinnerung) und mit einem sehr schönen Abend mit Gerda und Fred.

Die Statistik 😎…und wir lassen uns überraschen, was das Wetter morgen so hergibt 😊

Mit der Sonne an der Oste entlang

…jedenfalls größtenteils 🙂

Der erste Teil des heutigen Weges gab uns häufig Einblicke in den schönen gemütlichen Verlauf der Oste. Waldwege und Auen, dann aber auch immer wieder Maiswände. Der Radweg verlief mal rechts, mal links von der Oste, mal nahe dran, dann auch weiter weg.

Bis Bremervörde war das Landschaftsbild wildromantisch, herrlich und einfach wunderschön; allerdings war schrottig mit 2 Kilometer Sandweg auch dabei…aber, das ist Klagen auf hohem Niveau.

In Bremervörde haben wir noch das diesjährige Defizit an Eis essen grandios bekämpft, bevor es um dem Vörder See ging. Beides war Genuss pur. Eis essen im Sonnenschein und ebenso wie um den großen See zu radeln. Der Vörder See bietet kostenlose Sportgeräte, gepflegtes Ambiente, ebenso wie natürliche Wuchsfreiheit.

Das schöne und abwechslungsreiche Landschaftsbild hat sich nach dem See sehr gewandelt. Für eine gewisse Zeit haben wir die Deichlandschaft auch interessant gefunden…dann gab es zuerst schlechtere Wege, aber immerhin noch Wege. Der war dann aber plötzlich weg…und die ungewohnte Sonne war Schuld daran, dass ich KEIN Foto von dem nicht vorhandenen Weg gemacht habe. Ein gutes Stück des Weges zurück, rechts und kurz drauf nochmal rechts, und…

Pause an der Fährstation. Mit Kaffee und leckerem Kuchen haben wir den verschwundenen Weg gar nicht mehr vermisst. 😇

Die anschließende, sehr kurze, aber schöne Fährfahrt haben wir im Gespräch mit dem Fahrmann verbracht. Also wir haben ihn nicht von der Arbeit abgelenkt. Zwei Fahrgäste, zwei Personen am arbeiten und einer am schwarmeln…

Fährfahrt über die Oste

Ganz nebenbei haben wir auf diese Weise eine gute Abkürzung zu unserem Hotel gefunden. Am Deichfuß ohne Blick auf die Oste, später an der Straße entlang…wir haben dann kleine Dörfer, wenig Verkehr und schattige Alleen gefunden. Für morgen steht eine Hin – und Rückfahrt zur Elbmündung der Oste an…und abends treffen wir Fred und Gerda in Stade, was zur Folge haben könnte, dass wenig Zeit zum Schreiben ist…kann man aber nachholen 😉

…die Statistik 😃😎

Oste-Radtour 2021

…der Sommer, der kein Sommer war.

In diesem Jahr muss man einfach spontan agieren. Die letzten Wochen und Monate hat sich trockenes und warmes Wetter kaum für drei Tage gehalten. Um so erstaunter waren wir, dass sich eine stabile Schlechtwetter Lücke auftat, die sich für eine kleine Radtour anbot. Die grössere, über Fehmarn und an der Ostsee entlang, haben wir mangels buchbarer Quartiere auf das nächste Jahr vertagt.

Um die Oste-Radtour machen zu können, muss man zunächst erst einmal zur Oste kommen. Die Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn ist auf Grund des Mini Napoleon C.Weselsky zur Zeit sehr schwankend, und es ist ja auch gar kein Problem sich ganz nebenbei noch die blühende Heide anzuschauen. Bis Undeloh hatten wir neben reichlich Autoverkehr und ruppigen Fahrern, auch mit Steigungen zu kämpfen, wurden aber auch mit schönen An- und Aussichten belohnt.

Hinter Undeloh wurde die Landschaft freundlicher zu uns 😅. Gefühlt sind wir ab da mehr runter als rauf gefahren. Bei 90 Kilometern Tagesziel kam uns das sehr entgegen. Die Streckenführung war größtenteils auf angenehmen Radwegen, in schöner Landschaft und losgelöst vom Verkehr. Das ungewohnt schöne und warme Wetter gab dem Ganzen noch die besondere Note.

Die Mittagspause fand heute auf einer schönen Rundbank unter einer großen Eiche in Form eines reichhaltigen Frucht Joghurts mit Haferflocken statt; was der heimische Kühlschrank noch zu bieten hatte 😊 Das Essbare (?) am Wegesrand haben wir lieber stehen lassen.

Bei Tiste haben wir dann auch die Oste erreicht. Eine schöne Landschaft, weitab vom lauten Autoverkehr. Was für ein schöner Tag.

In Sittensen lag zufällig ein Eiscafe direkt am Wegesrand, wo wir uns mit einem leckeren Latte Macchiato ☕für die letzten Kilometer stärkten. Nach ziemlich genau 90 Kilometern hatten wir das heutige Etappenziel erreicht. Bequemerweise ein schönes Hotel mit einem guten Restaurant…allerdings haben wir nach dem leckeren Essen noch einen kleinen Spaziergang gemacht, damit die Beine nicht vergessen, wie das Laufen geht 😅

…die Statistik als Abschluss 😎

Der perfekte Tag

…um den grünen Ring Hamburg zu radeln.

Diese spezielle Tour steht bei uns, gemeinsam mit unseren Nachbarn, recht lange auf der „to do“ Liste, aber es kam immer etwas dazwischen…meist das Wetter. Gestern haben wir es dann einfach gemacht 😊

Mit dem Zug sind wir bis zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren, um dann zunächst zur Elbe und weiter bis Teufelsbrück zum eigentlichen Startpunkt des grünen Rings zu kommen. Dass schon nach den ersten 10 Kilometern eine fiese Schikane eingebaut war, hat uns zwar kräftig schnaufen lassen, aber nicht an weiteren Taten gehindert! Der schöne, und ebene Elbradweg fand kurz vor Teufelsbrück ein plötzliches Ende. Baustelle! Wie kann es auch anders sein. Ganz Hamburg ist gefühlt eine große Baustelle. Also 2 Kilometer zurück 🙄 und dann ging es steil nach oben 🥵

23 Meter Höhenunterschied auf ca. 100 Meter, wobei in der steil ansteigenden Linkskurve auch noch Fußgänger und inkompetente 🙄 E-Bike Fahrer im Weg waren…

Geschafft 👍

Schöner Ausblick…den wir schnaufend genießen 🥵

Die nach Teufelsbrück (wieder abwärts) führende Elbchaussee ist zur Zeit natürlich ebenfalls eine Großbaustelle. An der großen und verkehrsreichen Kreuzung am Anleger Teufelsbrück führte uns Birgit, die heute das Garminsagen hatte, in eine kleine unscheinbare Sackgasse (für Autos) 😅 die nach wenigen Metern in einen wunderschönen Wald führte. Kontrastprogramm pur! Da kann man sich fast vorstellen, wie das „beamen“ bei Kaptain Kirk und Scotty sein könnte!

Der Name – grüner Ring – machte dem Radweg alle Ehre! Wald, Wiesen und Seen boten reichlich Abwechslung…ebenso die „kleinen“ Hügel, die sich am Ende auf beachtliche 1060 Höhenmeter addierten.

Interessantes Großstadt Leben gab es natürlich auch immer mal wieder zu sehen 👀

Großbaustelle Autobahn Deckel A7

Als krönenden Abschluss dieser tollen, 85 Kilometer langen Tour, hatten uns Birgit und Det für geleistete Reparatur Dienste an deren Rädern, zum Essen in den „Green Eagle“ eingeladen. Wow. Kann es uns gut gehen!

Was aussieht wie ein verkohltes Etwas, ist ein mit Sepia Tinte gefärbter, sehr leckerer Burger!

Der perfekt Tag!

😎

Besuch

Nach den eher anstrengenden und heißen Lübeck Tagen, waren uns einige radelfreie Tage ganz lieb…ebenso der Besuch den wir bekamen. Carolin, Benny und die 7 Monate junge Malena 😍 haben von Rügen kommend einige Tage bei uns verbracht. Obwohl unsere Gastgeber Qualitäten Corona-bedingt etwas eingerostet waren, haben alle die Tage genossen. Mit Baby entschleunigt sich das Leben um einiges. Wie sagte Benny so schön, man kann nicht mal eben schnell alles Sehenswerte abgrasen 😅

Bei sehr angenehmen Temperaturen haben wir einen gemütlichen Spaziergang zur Hafen City, respektive zur Elbphili gemacht. Da der Einlass beschränkt war, haben wir die Karten für die Plaza abends vorher gebucht. So menschenleer haben wir die Plaza noch nie erlebt, was aber sehr vorteilhaft für Fotos 📷 war

Gestern waren wir zur Zeugnis – Ferien – Junior Dach:Ing Feier in Hamburg. Wir sind mit Benny per Fahrrad nach Hamburg und zurück gefahren…was am Ende des Tages 81 km auf das Stadtradelkonto gebracht hat. Für Benny war es sehr ungewohnt so lange am Stück ohne Steigung einfach nur geradeaus zu radeln. Eine Kaffeefahrt sozusagen. In seiner Heimat gibt es nur Steigungen. Optisch konnten wir für interessante neue Eindrücke sorgen.

Carolin hat mit Malena die öffendlichen Verkehrsmittel getestet. In Eimsbüttel haben wir uns zum Pizza 🍕 und Kuchen 🥧 Schmaus getroffen. Eine fröhliche und gemütliche Runde die allen viel Freude bereitet hat.

Die Rückfahrt, durch den alten Elbtunnel…

…zur Peking

…Malenas Fanshirt hat für das 2:2 gesorgt 😃

Peking

Der eine, nämlich Oskar, ist wieder auf dem Weg dahin, und die anderen, wir, haben davor gestanden…aber der Reihe nach. Die Fahrt über die alte schöne Süderelbbrücke ist immer wieder ein Genuss. Hamburg wir kommen…

Die alte Süderelbbrücke

Man soll ja das Nützliche mit dem Sinnvollen verbinden. Nachdem eine gewünschte Reparatur sich als nicht machbar heraus stellte, sind wir erstmal nach Eimsbüttel gefahren.

Allein die freudige Begrüßung von Edna macht den Besuch lohnenswert, die gute Bewirtung und die nette Gesellschaft von „Antje and the Schneiders“ tun ein Übriges dazu 🤗🍪☕ Wir haben es mal wieder geschafft 👍 in Eimsbüttel lecker Kaffee und Kuchen und zu schnorren 😎

Gut gestärkt sind wir nach St. Pauli gefahren und haben (also ich) dort einen tollen, kleinen Laden für Dinge die man nicht braucht, aber unbedingt haben möchte, besucht. Erfolgreich😎 Der Laden lag quasi auf dem Weg zum alten Elbtunnel. Einmal unter der Elbe durch…schon wieder🤗

Ein bisschen suchen mussten wir schon, aber Uwe ist auch ohne Garmin eine sichere Bank. Schuppen 52 war unser nächstes Ziel…liegt ja (fast) auf dem Weg. Nach wenigen Kilometern standen wir dann mit großen Augen vor Hamburgs neuer, alter Viermast-Bark…der Peking!

Wow. Was für ein toller Anblick, und dabei konnte man das imposante Schiff nur mit Abstand bewundern. Besichtigungen werden frühestens im Sommer 2021 möglich sein, da der Innenausbau noch nicht komplett ist. Im übrigen sind dort noch weitere Museumsschiffe zu besichtigen. Es wird bestimmt nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

Nun drücken wir aber erstmal dem Oskar alle Daumen, dass er gut, gesund und ohne Quarantäne nach Peking kommt.

Nachlese

Es hat etwas gedauert, aber nun ist der Gesamtüberblick von der Schleswig-Holstein Runde fertig. Es fühlt sich sehr gut an, das alles nur mit dem Rad geschafft zu haben…auch ohne Wetter Ausflüchte. Selbst bei Sturm und Regen sind wir gefahren. Insgesamt ca. 713 Kilometer. 🚴‍♂️🚴‍♀️

Die große Runde

Nach einem Tag mit etwas Gewöhnung an die häusliche Routine, sind wir gestern dann doch gleich wieder eine kleine Runde von 62 Kilometern gefahren. Quasi zum Ausradeln 😅 Rad fahren ist genial, und hat wohl auch einen Suchtfaktor!

Erhöhter Schlafbedarf

Dieses Mal hatte Uwe ja für die komplette Tour alle Zimmer vorgebucht. Eigentlich wollten wir die Tour in umgekehrter Richtung fahren, aber da waren viele Hotels ausgebucht, oder unverschämt teuer. 450 Euro will man dann doch nicht für eine Nacht ausgeben 🤢. Gefühlt hat uns das Vorgebuchte sehr gut gefallen; einfach eine entspannt Sache. Einige Tages Etappen waren vielleicht zu kurz, aber dadurch hatten wir auch mehr Zeit zum Schauen…und zum Verfahren 😉