…fast immer gegen den Windđź’¨

Die schöne Morgenstimmung in Kiel war einfach herrlich. Alles wirkte so entspannt und friedlich. Der Kieler Campanile reckte sich am Rathaus stolz in den Himmel. Die Stadt befindet sich im Kieler-Woche-Aufbau-Modus. All überall stehen schon glitzernde Buden und Fahrgeschäfte.





Im Hafen war routiniert geschäftiges Treiben. Die groĂźen Pötte tauschen sich fast unbemerkt aus. Gestern lief eine Color Linie aus, heute frĂĽh lief ein Schwester Schiff ein. ein. Wir sind mit einer deutlich kleineren Fähre bis Mönkeberg gefahren und ab da hatten wir nun endlich den Ostsee – KĂĽstenradweg am Haken!

Bis Laboe sind wir wie auf Wolken geradelt. Die Förde mit dem bunten Reigen an diversen Schiffen…vor zwei Tagen war noch das spektakuläre „Fly by“ vom Ocean Race…was ja sehr begeistert von den Kielern aufgenommen wurde. Wobei „Fly by“ wörtlich genommen werden kann.





Auf der kleinen Fähre sind wir kurz mit dem Kapitän ins Gespräch gekommen…der fährt auch gerne Rad. Seine Worte: „Gestern war es ja schon sehr windig. Heute kommt der Wind aber direkt von Osten!“ Das habe ich noch fĂĽr Seemansgarn gehalten, lag die Förde doch so friedlich da…bis wir nach Laboe quasi um die Ecke bogen. Der Mann hatte ja sowas von recht 🫣…das war schon eine kräftige Brise. Ich habe es nicht ausprobiert, aber ohne Gegenwehr, wäre es bestimmt rĂĽckwärts gegangen.
Uwes Eisenbahner Herz freute sich heute mächtig. In Schönberger Strand ist ein Eisenbahnmuseum mit vielen alten Kieler und Hamburger StraĂźenbahnen…und anderen Schätzchen.






Die letzten 20 Kilometer fĂĽhrte der KĂĽstenradweg durchs Hinterland. Durchs östliche, hĂĽgelige Hinterland 🙄. Durch den frischen Ostwind, Winstärke 4-5…in Böen 7, sind wir nicht wirklich ins Schwitzen gekommen, aber manchmal aus der Puste! Wie leichtfertig haben wir immer gesagt: „Der Wind ist unser Bergtraining!“ Bei so einem Wind fahren wir höchstens zu Aldi! FĂĽr die genaue Wettervorhersage fĂĽr Morgen fehlt mir der Kapitän. Meine Wetterapp ist nicht so kompetent.


